Corona-Testzentren gehen nächste Woche an den Start

30.10.2020

Standorte Saarburg und Trier – Fieberambulanz in Hermeskeil

Der Landkreis Trier-Saarburg und das Land Rheinland-Pfalz reagieren auf die steigenden Infektionszahlen und die damit verbundene Notwendigkeit, die Testkapazitäten zu erhöhen. Daher werden auf Initiative des Landes in der kommenden Woche zwei Corona-Testzentren in Trier und Saarburg ihren Betrieb aufnehmen. Zusätzlich wird erneut wie im Frühjahr eine Fieberambulanz in Hermeskeil eingerichtet.

Saarburg: Teststation in ehemaliger Feuerwache

Die vom Land Rheinland-Pfalz flächendeckend geforderten Testzentren werden im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Trier-Saarburg in Trier im Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen und in Saarburg durch das Kreiskrankenhaus in der ehemaligen Feuerwache in Saarburg eingerichtet. Landrat Günther Schartz zeigte sich zufrieden, dass man wie im Frühjahr in der Lage sei, schnell die Testkapazitäten vor Ort zu erhöhen.

Keine Verdachtstestung in Testzentren!

Testzentren sind keine Anlaufstellen für Menschen, die sich einfach mal so testen lassen wollen. Die Zuweisung zu den beiden Testzentren erfolgt in der Regel durch das Gesundheitsamt. Hierbei handelt es sich vor allem um die im Rahmen der Kontaktverfolgung ermittelten Personen, für die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes ein Test erfolgen muss. Ziel der Testzentren ist es, Testkapazitäten zu erhöhen und das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung zu entlasten.

Fieberambulanz als Anlaufstelle für Bürger mit Krankheitssymptomen

Zudem wird in Hermeskeil eine Fieberambulanz in der Trierer Straße 2-4 (ehemaliges Gebäude Schuhmaxx) eingerichtet, die vorerst mittwochs von 14-16 Uhr und freitags von 14:30 -16:30 Uhr geöffnet ist. Patientinnen und Patienten werden dort nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts auf eine mögliche Infektion untersucht. Das bedeutet: Wer Symptome zeigt oder wer in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten Infektionsfall hatte, wird untersucht und bekommt falls nötig einen Abstrich, der ans Labor geschickt wird. Patienten, auf die die genannten Voraussetzungen zutreffen, brauchen für diese Untersuchung lediglich ihre Krankenversicherungskarte.

Betrieben wird die Station wie im Frühjahr von der niedergelassenen Ärztin Dr. Nicole Nothardt und ihrem Team. Vorgesehen ist, dass die Fieberambulanz am Mittwoch, 4. November, ihren Betrieb aufnimmt. Die Einrichtung von Fieberambulanzen dient der Versorgung symptomatischer, also „kranker“ Menschen und obliegt somit den niedergelassenen Ärztinnen und ‚Ärzten bzw. der Kassenärztlichen Vereinigung im Rahmen von deren Sicherstellungsauftrag. Der Landkreis unterstützt die Niedergelassenen erforderlichenfalls an zentralen Orten bei der Einrichtung der Fieberambulanzen, wie hier in Hermeskeil.

In allen Einrichtungen ist den Anweisungen des Personals unbedingt Folge zu leisten. Die getesteten oder abgewiesenen Personen sollen unverzüglich den Weg nach Hause antreten beziehungsweise sich mit dem Hausarzt in Kontakt setzen. Gegebenenfalls wird eine häusliche Quarantäne empfohlen beziehungsweise angeordnet.

Kreisverwaltung schließt ab kommenden Montag für Publikumsverkehr

29.10.2020

Kontakt per Telefon oder Online / Terminvereinbarung nur in dringenden Fällen

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklungen der Corona-Pandemie und auf der Grundlage der ab kommender Woche geltenden Kontaktbeschränkungen wird die Kreisverwaltung Trier-Saarburg ab Montag, 2. November komplett für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die Kreisverwaltung hatte als eine der ganz wenigen Verwaltungen seit 1. Juli ihre Pforten für Bürger geöffnet. Die aktuell stark steigenden Zahlen von Neuinfektionen und die nun beschlossenen Maßnahmen von Bund und Land zur Eindämmung des Infektionsgeschehen machen eine erneute Schließung bis auf Weiteres unumgänglich.

Bürgerinnen und Bürger können fortan ausschließlich in dringenden und unabdingbaren Fällen persönlich bei der Kreisverwaltung vorbeikommen. Dies ist jedoch nur mit einem vorab vereinbarten Termin möglich. Nach telefonischer Anmeldung vor dem Haupteingang holt der Mitarbeiter, bei dem der Termin vereinbart wurde, die Person ab und leitet sie durch das Gebäude. Größere Gruppen – ausgenommen Familien – können nicht in das Gebäude gelassen werden.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten ihr Anliegen vorab telefonisch oder via Email an die Kreisverwaltung zu richten. Auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.trier-saarburg.de sind die Telefonnummern und Email-Adressen der jeweils zuständigen Ansprechpartner/-innen hinterlegt.

Die Regelungen gelten für das Haupthaus am Willy-Brandt-Platz und damit auch für das dort ansässige Bürgerbüro, für die Nebenstellen in der Metternichstraße und der Karl-Benz-Straße sowie ebenso für das Gesundheitsamt in der Paulinstraße.

Ausgezeichnete Jugendarbeit

28.10.2020

Projekt der Suchthilfe und Prävention im Landkreis erhält Bundespreis

Alkohol, Zigaretten oder das Smartphone – wie viel Konsum ist zu viel? Wie kann man mit Kindern und Jugendlichen darüber sprechen? Das sind Beispiele für Fragen, mit denen das Dezentrale Bildungs- und Qualifizierungsprojekt der Suchthilfe und Suchtprävention im Landkreis konfrontiert wird. Gerade in der Jugendarbeit ist der richtige Umgang mit Suchtverhalten wichtig.

Die mobilen Angebote im Landkreis ermöglichen es, dass sich junge Menschen aller Verbandsgemeinden wohnortnah beraten lassen können. Dafür wurde das Projekt mit dem ersten Preis des Bundeswettbewerbs „Wirkungsvolle Suchtprävention vor Ort“ ausgezeichnet, der mit 10 000 Euro dotiert ist.

Gehstruktur vor Ort

Der Landkreis Trier-Saarburg ist einer von elf Preisträgern, die aus 51 Bewerbern ausgewählt wurden. Er setzt auf eine gebührenfreie Suchtberatung, die auf seine ländliche Struktur angepasst ist. Das Projekt hätte eine „Gehstruktur vor Ort“ in den Gemeinden und Jugendzentren, heißt es in der Jurybegründung. Denn die Angebote erreichen die Menschen vor Ort, wenn aufgrund mangelnder Mobilität oder fehlender finanzieller Mittel für Fahrtkosten kein Angebot in der Stadt Trier genutzt werden kann.

Das prämierte Programm wurde durch das Referat Jugendpflege und Sport des Jugendamtes der Kreisverwaltung in Kooperation mit der Suchtberatung Trier e.V. „Die Tür“ bedarfsorientiert geplant. Bei der Umsetzung unterstützen auch die Netzwerke der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit im Landkreis.

„Das Projekt ist etwas Besonderes, denn es bringt die Beratung zu den Menschen“, so Helmut Reis, Kreisbeigeordneter. Der Landkreis ginge hier mit gutem Beispiel voran. „Jugendliche probieren alles aus“, ergänzt Bettina Krüdener, Leiterin des Referates Jugendpflege und Sport der Kreisverwaltung. Um Kinder und Jugendliche zu schützen, sei es unabdingbar, sie zunächst zu verstehen und zu fördern. Andreas Stamm und Rebecca Kraus von „Die Tür“ sagten: „Hier wurde etwas Neues geschaffen“. Das Thema Suchtberatung konnte dadurch mehr in die Jugendarbeit eingebracht werden. Beispielsweise sei die Jugendleiterschulung durch den Themenbaustein „Sucht“ erweitert worden.

Auch Fachkräfte angesprochen

Die Veranstaltungen richten sich aber nicht nur an Jugendliche, junge Erwachsene und deren Eltern. Fachkräfte erhalten durch dieses Projekt aktuelle Informationen zu Suchtmitteln und werden über die rechtlichen Rahmenbedingungen aufgeklärt. Außerdem werden die Jugendpflegestellen und -verbände im Landkreis bei der Erstellung von Präventionskonzepten unterstützt.

Nach knapp zwei Jahren, in denen das Projekt nun läuft, kann das Jugendamt Trier-Saarburg ein positives Fazit ziehen: Bislang konnten 74 Veranstaltungen durchgeführt werden, bei denen rund 920 Menschen erreicht wurden.

Rund 35 000 Euro kostet das Projekt pro Jahr. In den letzten drei Jahren hat die Aktion Mensch bis zu 70 Prozent der Kosten übernommen. Diese Förderung wurde auch für die kommenden Jahre beantragt. Bei einer Bewilligung wird der Landkreis den Differenzbetrag von rund 8 000 Euro jährlich tragen. Der Jugendhilfeausschuss beschloss bereits im Sommer die Gesamtkosten zu übernehmen, falls es die Bewilligung nicht geben sollte.Weitere Informationen und Termine finden sich bei der Suchtberatung „Die Tür“ unter www.die-tuer-trier.de oder beim Referat Jugendpflege und Sport unter www.jugendbildungswerkstatt.de. Außerdem steht die Fachstelle Jugendschutz im Kreisjugendamt bei Fragen und Anregungen unter jugendschutz [at] trier-saarburg [dot] de zur Verfügung.

Kreistagssitzung wird abgesagt

23.10.2020

Steigende Infektionszahlen im Landkreis Trier-Saarburg

Arnold Schmitt, erster Kreisbeigeordneter, hat in Absprache mit den Fraktionsvorsitzenden die für kommenden Montag (26. Oktober) angesetzte Sitzung des Kreistages abgesagt. Vor dem Hintergrund der schnell steigenden Neuinfektionen mit dem Corona-Virus im Landkreis sei dies eine verantwortungsvolle Entscheidung, so Schmitt, der aktuell Landrat Günther Schartz vertritt. Die Sitzung soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Damit muss auch die Wahl der Kreisbeigeordneten verschoben werden. Arnold Schmitt hat sein Amt zum 26. Oktober niedergelegt. Bis zu einer Neuwahl durch den Kreistag wird Landrat Günther Schartz damit von den beiden anderen Kreisbeigeordneten Helmut Reis und Simone Thiel unterstützt.

Ein barrierefreies Dorf in den Bäumen

20.10.2020

Baumhaus-Projekt der Erlebniswerkstadt Saar und der Kreisjugendpflege wächst weiter

Ein Baumhaus oder gar ein Dorf in den Bäumen bauen – wer träumt nicht davon? Im Rahmen eines in Rheinland-Pfalz einzigartigen Projektes der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis wird dieser Traum in Kell am See Wirklichkeit. Vergangene Woche wurde das Projekt, das die Erlebniswerkstatt Saar in Kooperation mit der Jugendpflege des Kreises realisiert, vorgestellt.

Seit 2018 entwickelt sich das Dorf weiter. Mittlerweile besteht es aus zehn Plattformen, die in ein bis sieben Metern Höhe hängen. Das Besondere: Alles wird von den Kindern und Jugendlichen selbst gebaut. Seit einiger Zeit können auch junge Menschen mit Handicap das Dorf in den Bäumen erleben. Mit einer Förderung der Aktion Mensch konnte es barrierefrei umgebaut werden. So führt ein für Rollstuhle gerechter Steg bis zum Baumhaus. Außerdem hängen Seil-Aufzüge in den Bäumen, mit denen Rollstuhlfahrer auf die Plattformen gebracht werden können.

„Es ist beeindruckend, wie Kinder mit und ohne Handicap hier zusammenarbeiten. Das Leuchten in den Augen berührt mich immer wieder“, sagt Andreas Puschnig, Pädagogischer Leiter der Erlebniswerkstatt. Das Projekt sei eindrucksvoll, so Kreisbeigeordneter Helmut Reis. „Viele junge Menschen insbesondere aus dem Landkreis können hier vielfältige Lernerfahrungen machen, die anderorts so nicht möglich sind.“ Siegfried Büdinger, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell meint: „Ich freue mich, dass Kell als Standort für dieses tolle Projekt gewählt wurde.“

Das Projekt „Barrierefreies Baumhaus“ bietet Aktionstage und Ferienfreizeiten – auch in Kooperation mit der Jugendbildungswerkstatt des Kreises – an. Kinder und Jugendliche aus der Region und sogar aus anderen Bundesländern haben schon teilgenommen. Dabei wurde das Dorf immer ein Stück schöner, praktischer und wohnlicher gestaltet. Es verfügt mittlerweile über Wohn-, Schlaf-, Koch- und Waschmöglichkeiten und bietet für bis zu 25 Personen Platz.

Bei allen Aktionen ist die Sicherheit das oberste Gebot. Die pädagogische Zielsetzung:  Es geht darum, aus und mit der Natur für das Leben lernen. Die Kinder und Jugendlichen sollen Grenzen kennenlernen und erweitern, die Natur begreifen und die eigene Angst überwinden. Sie sollen sich immer wieder auf etwas Neues einlassen. Das lässt Jugendliche innerlich wachsen und stark werden für ihren fordernden Alltag.Weitere Infos finden sich unter www.erlebniswerkstatt-saar.de  und bei der Kreisjugendpflege unter www.jugendbildungswerkstatt.de Auch die Ortsgemeinde Kell am See sowie die regionalen Bau- und Forstbehörden unterstützen das Projekt.

In den Ferien Neues lernen

20.10.2020

Herbstschule im Landkreis wird gut angenommen

Ob Themen wiederholen, Fragen stellen oder etwas Neues lernen – die Herbstschule im Landkreis bietet Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 8 viele Möglichkeiten. Als freiwilliges Angebot soll sie die Unterrichtsinhalte aufgreifen und den Kindern und Jugendlichen so den Schulalltag erleichtern. Schon nach der ersten von zwei Wochen kann eine positive Bilanz gezogen werden. 

Insgesamt haben sich rund 350 Kinder und Jugendliche für die Herbstschule im Landkreis Trier-Saarburg angemeldet. Sie können in jeweils einer oder beiden Wochen das Angebot besuchen. In der ersten Woche waren 15 Standorte geöffnet. In dieser Woche sind es sogar 17 Schulen, wovon einige auch schon in der vergangenen Woche ein Angebot gemacht haben. Diese Vielfalt ermöglicht es Kindern und Jugendlichen aller Verbandsgemeinden möglichst wohnortnah unterrichtet zu werden.

Die Herbstschule funktioniert nur dank der vielen Freiwilligen, die sich als Kursleitungen angeboten haben. Für den Kreis hatten sich rund 120 Personen gemeldet. 46 von ihnen kommen an den Herbstschulstandorten zum Einsatz. Viele der anderen unterstützen das Angebot in der Stadt Trier oder in umliegenden Kreisen. 

Inhaltlich soll der Fokus auf die Fächer Mathematik und Deutsch gelegt werden. Aber auch das die Frage „Wie lerne ich richtig?“ wird besprochen. So können die Kinder Strukturen erlernen, die ihnen helfen, den Schulalltag und ihre Lerninhalte zu organisieren. Die Kursleitungen bekommen dafür vorbereitetes Material von Lehrkräften oder dem Land Rheinland-Pfalz.

„In der Herbstschule gibt es Zeit und Raum, etwas Neues zu lernen“, sagt Julia Schmitt, Bildungsmanagerin im Landkreis. „Ein jüngerer Schüler hat im regulären Unterricht bereits die Druckschrift gelernt und hat von sich aus großes Interesse auch Schreibschrift zu lernen. Das konnte ihm die Kursleiterin nun zeigen“. Auch sei es auffällig, dass einige Schülerinnen und Schüler bereits die Sommerschule besucht hätten. „Das bestätigt uns in dem breiten Angebot, was wir hier im Landkreis machen können“. 

Durch die kleinen Gruppen von maximal zehn Kindern können die Kursleiterinnen und Kursleiter auf die Interessen des Einzelnen eingehen. Auch die Abstands- und Hygieneregeln können so gut eingehalten werden. Die kleine Gruppengröße erleichtert das Abstandhalten im Unterricht. „Außerhalb des Sitzplatzes tragen alle diszipliniert ihre Masken und setzen die Hygienevorschriften super um – großes Lob dafür!“, so Schmitt.Die Herbstschule wurde vom Land Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen und von den Landkreisen und Städten vor Ort umgesetzt. Im Landkreis Trier-Saarburg übernahm – wie bei der Sommerschule – das Bildungsbüro der Kreisverwaltung die Koordination der Standorte und Anmeldungen. Bei der Umsetzung unterstützen die Schulen und jeweiligen Schulträger vor Ort.

Bei Überschuldung gut beraten werden

13.10.2020

Sparkasse Trier unterstützt regionale Schuldnerberatungsstellen mit 80 000 Euro

Überschuldung ist ein großes gesellschaftliches Problem. Daher unterstützt die Sparkasse Trier die Schuldnerberatungsstellen der Region auch in diesem Jahr mit einer Spende in Höhe von 80.000 Euro.

Mit dem Caritasverband, dem Diakonischen Werk, der Gesellschaft für Psychologie und Soziale Dienste und der Suchtberatung „Die Tür“ gibt es in Trier gleich vier starke Partner, die sich den Problemen der Menschen annehmen. Die Förderbescheide wurden von Dr. Peter Späth, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Trier gemeinsam mit Landrat Günther Schartz und dem Oberbürgermeister der Stadt Trier Wolfram Leibe übergeben.

„In dieser gesellschaftlich schwierigen Lage können wir uns glücklich schätzen, dass es Organisationen und Vereine gibt, die den betroffenen Menschen zur Seite stehen“, so Dr. Späth. Für die Sparkasse sei wichtig, die Beratungsstellen vor Ort aktiv zu unterstützen.

Landrat Schartz dankte den Beratungsstellen im Namen von Stadt und Landkreis für deren engagierte Arbeit. Die Sparkasse Trier unterscheide sich durch ihr großes Engagement im Rahmen der Schuldnerberatung von anderen Banken.Im vergangenen Jahr betrug die Überschuldungsquote bundesweit 10 Prozent. Für den Kreis liegt sie bei 6,7 Prozent und für die Stadt Trier sogar bei 10,6 Prozent. Nicht nur Geringverdiener und Empfänger von Transferleistungen, sondern auch die Mittelschicht und Bezieher von höheren Einkommen sind betroffen. Hauptauslöser für die Überschuldung sind Arbeitslosigkeit, Erkrankungen, Suchtprobleme sowie Trennungen. In diesem Jahr kommt die Corona-Pandemie noch erschwerend hinzu.