Gemeinsames Impfzentrum ist einsatzbereit

22.12.2020

Vorbereitungen für den Start sind abgeschlossen – Warten auf den Impfstoff / „Harter Lockdown“

Im Messepark in Trier haben der Kreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier in den letzten Wochen das gemeinsame Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier aufgebaut. Dort können, sobald der Impfstoff verfügbar ist, die Menschen aus der Stadt und dem umliegenden Landkreis gegen Corona geimpft werden.

Impfungen nach Priorität

Jedoch kann man nicht einfach in den Messepark fahren und sich impfen lassen. Einerseits ist unklar, wie groß die Zahl der Impfdosen ist, die zu Beginn zur Verfügung stehen. Zum anderen hat das Land basierend auf Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und des Ethikrates eine Prioritätenliste erstellt, wer als erster geimpft werden soll.

Ganz oben stehen die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und generell Personen über 80 Jahre. Um diese Personengruppe impfen zu können, werden auch mobile Teams eingesetzt, die in die Seniorenheime fahren.

Landrat Günther Schartz: „Je nach Aufwand werden wir die vom Land gestellten Impfteams durch eigene Teams ergänzen, um möglichst rasch in den Altenheimen starten zu können“. Wie man an einen Termin kommt, hängt von der Menge des Impfstoffes, der Priorisierung und den Kapazitäten im Impfzentrum selbst ab. Die Informationen an die ersten Gruppen, die geimpft werden sollen, werden vom Land Rheinland-Pfalz veröffentlicht.

Bei einem Probelauf in der Messeparkhalle in Trier konnten sich Landrat Günther Schartz und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe davon überzeugen, dass das Konzept des Impfzentrums funktioniert. „Wir sind in der Lage, die Vorgaben des Landes zu erfüllen und in mehreren Impfstraßen gleichzeitig zu impfen“, so die beiden Verwaltungschefs, die sich frühzeitig dafür entschieden hatten, ein gemeinsames Zentrum aufzubauen. Insgesamt stehen in Rheinalnd-Pfalz seit dem 15. Dezember 31 Impfzentren bereit.
Seit einer Woche ist nun auch der „harte Lockdown“ in Kraft. Fast alle Geschäfte haben geschlossen. Die Schulen bleiben bis zum 15. Januar für den Präsenzunterricht geschlossen. Ab 4. Januar beginnt der Schulbetrieb mit Fernunterricht. Der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Harald Michels, appelliert, auch über die Feiertage so wenig Kontakte wie möglich zu haben. Nur so sei es möglich, die hohen Infektionszahlen auch im Kreis zu senken.

Telefon bei Beratungsbedarf

Bei Beratungsbedarf zu den Regeln der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung steht unter 0651-715-16006 ein Telefon des Ordnungsamtes der Kreisverwaltung zur Verfügung, das zu den üblichen Dienstzeiten besetzt ist. Fragen können auch per Mail an corona@trier-saarburg.de gesendet werden.

Gemeinsames Impfzentrum ist einsatzbereit

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