Neujahrsansprache des Landrates: „Krempeln wir die Ärmel hoch“

08.01.2021

Die gesamte Neujahrsansprache als Videobotschaft sehen Sie hier.

„Dass die 20er des 21. Jahrhunderts ihre Spuren in der Geschichte hinterlassen ist jetzt schon klar“, so Landrat Günther Schartz in seiner Neujahrsansprache. Das habe vor allem einen Grund: die Corona-Pandemie. Weltweit stellt sie Gesellschaften vor eine große Herausforderung.

Im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier sind bereits über 4000 Infektionsfälle und mehr als 70 Todesfälle gemeldet worden. „Wir trauern um die Toten und fühlen mit den Kranken und Angehörigen“, so der Landrat. Er danke ausdrücklich allen Menschen, die im medizinischen Bereichen arbeiten, die Alte und Kranke versorgen sowie den Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes.

Corona hat viel verändert: in der Arbeitswelt und auch in der Bildung hat die Digitalisierung einen enormen Schub erhalten. Doch viele Bereiche – wie Gastronomie und Hotellerie – könnten davon nur bedingt profitieren. Die Ängste vieler Menschen müssten auch von der Kommunalpolitik erstgenommen werden, so Schartz.

Auch Veranstaltungen könnten nicht wie geplant stattfinden. So müsse Schartz sich in diesem Jahr per Videobotschaft anstatt im Rahmen des Neujahrskonzertes des Kreises an die Bürgerinnen und Bürger wenden.

Mit denen am Silvestertag begonnenen Impfungen sei ein erster Schritt Richtung Normalität gemacht. „Impfen ist jetzt gelebte Solidarität“, so der Landrat. Er rufe alle Menschen aus dem Kreis auf, sich wenn möglich impfen zu lassen, um sich und andere vor dem Corona-Virus zu schützen. „Wir krempeln in 2021 die Ärmel hoch – tatsächlich zum Impfen und praktisch für unsere Zukunft“, so Schartz.

Neujahrsansprache des Landrates: „Krempeln wir die Ärmel hoch“

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