Gemeinsam wertvolle Erfahrungen sammeln

25.02.2021

Kreisjugendpflege stellt Broschüre zu Kinder- und Jugendfreizeiten 2021 vor

Die Corona-Pandemie mit ihren Folgen ist besonders für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eine große Herausforderung. Viel Disziplin und Verständnis wurde und wird von der jungen Generation in der derzeitigen Situation gefordert. Auch aus diesem Grund war es der Kreisjugendpflege und vielen weiteren Trägerinnen und Trägern der Jugendhilfe wichtig, wieder Angebote für dieses Jahr in den Ferien zu planen. Eine frisch erschienene Broschüre bietet einen ersten Überblick über diese Ferienaktionen.

Der Landkreis bietet wie im vergangenen Jahr ein Alternativprogramm zum beliebten Ferienspaß in den ersten beiden Wochen der Sommerferien an. Auch ein internationales Workcamp für junge Erwachsene ab 18 Jahren ist im Herbst in Kell am See geplant. Daneben bieten die sechs Verbandsgemeinden mit ihrer Jugendpflege vielfältige Veranstaltungen wie beispielsweise Theaterworkshops, Waldkindertage oder politische Jugendtouren an. Auch andere Einrichtungen wie die Erlebniswerkstatt Saar, die Internationale Freizeit-Jugend oder die Natur Freunde Trier-Quint machen ein abwechslungsreiches Programm. Überregionale Anbieter sind mit verschiedenen Ferienaktivitäten ebenso in der Broschüre vertreten. Die ersten Aktionen starten bereits Ende März.

„Bei all diesen Angeboten geht es auch um das Lernen, allerdings nicht entlang eines vorgegebenen Lehrplans, sondern durch Jugendliche und Kinder mit- und selbstbestimmt“, so Landrat Günther Schartz. Daher seien die Ferienfreizeiten als außerschulische Kinder- und Jugendarbeit ein wichtiger Teil der Jugendhilfe im Kreis. Bettina Krüdener, Kreisjugendpflegerin, ergänzt: „Im vergangenen Jahr konnten trotz Corona verschiedene Freizeitzeitangebote umgesetzt werden. Das war nur durch die gute Vorbereitung durch die Trägerinnen und Träger möglich“.

Neben den Ferienfreizeiten gibt die Broschüre einen Überblick der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Bereich Jugendpflege in den einzelnen Verbandsgemeinden und Einrichtungen.

Die Broschüre kann online auf der Homepage der Kreisjugendpflege unter www.jugendbildungswerkstatt.de heruntergeladen werden. Weitere allgemeine Informationen geben die Mitarbeiterinnen der Kreisjugendpflege Stefanie Engelke und Anne Luck telefonisch unter 0651-715 400 oder per E-Mail unter jugendpflege [at] trier-saarburg [dot] de Für Detailfragen zu den einzelnen Angeboten sind die Kontaktdaten der Trägerinnen und Träger in der Broschüre aufgelistet.

Amphibienwanderung beginnt wieder

25.02.2021

Mit ansteigenden Nachttemperaturen und feuchten Witterungsverhältnissen beginnen die Kröten, Molche und Frösche wieder mit der Wanderung zu den Laichgewässern. Für die Amphibien ist die Zeit der Winterruhe dann beendet.

Milde Nachttemperaturen (über 5 Grad Celsius) und feuchte Witterungsverhältnisse sind ideale Voraussetzungen für den Beginn dieser Reise. Die stärksten Wanderaktivitäten dauern von 19 bis 24 Uhr. In dieser Zeit ziehen die Amphibien zum Wasser, um sich dort zu paaren und ihre Eier (Laich) abzulegen. Dazu kehren Kröten stets in das Gewässer zurück, in dem sie geboren wurden. Dabei legen sie bis zu vier Kilometer zurück.

Gefahren für die Tiere

Für viele von ihnen werden dabei die Übergangsbereiche von Straßen zu einer tödlichen Falle. Beispielsweise benötigt eine Erdkröte mit einem Männchen auf dem Rücken circa zehn Minuten für das Überqueren einer 7,50 Meter breiten Straße.
Zum Schutz der Tiere werden im Kreis verschiedene Maßnahmen ergriffen. Unter anderem werden an Straßen Hinweisschilder mit dem Krötensymbol, zum Teil in Verbindung mit Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgestellt. Darüber hinaus werden an einigen Streckenabschnitten Schutzzäune errichtet. Morgens und abends tragen Ehrenamtliche die in Eimern gesammelten Tiere sicher über die Straße.

Geschwindigkeit anpassen

Alle Verkehrsteilnehmenden können helfen das Sterben der Amphibien auf Straßen im Kreis so gering wie möglich zu halten, indem sie in den kommenden Wochen nachts die gekennzeichneten Streckenabschnitte, insbesondere bei feuchter Witterung, mit reduzierter Geschwindigkeit vorsichtig passieren oder – wenn möglich – ganz umfahren.

Weitere Informationen zum Thema „Amphibienschutz“ sind unter Telefon 0651-715-282 oder der E-Mail naturschutz [at] trier-saarburg [dot] de erhältlich.

Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

22.02.2021

Gleichstellungsbeauftragte motivieren mit Videobotschaften

In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der Bundestag. Im Landkreis Trier-Saarburg findet im September gleichzeitig auch die Landratswahl statt.

Ein Rückblick: Vor mehr als 100 Jahren wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt und Frauen erkämpften sich nach und nach ihren Platz im politischen Geschehen. Doch beträgt der Frauenanteil aktuell im deutschen Bundestag nur 30,9 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit 1998.

Die Gleichstellungsbeauftragten der Region haben in Kooperation mit der Kabarettistin Heike Sauer eine neue Form gewählt, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Als Marlies Blume hat sie unter dem Motto: „Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin“ sechs kurze Videos mit verschiedenen Botschaften produziert.

Das Ziel ist klar: Frauen motivieren zur Wahl zu gehen und damit die Politik aktiv mitzugestalten.

Die Videos sind in einer Cloud abrufbar. Der Link und die Zugangsdaten sind auch auf der Seite der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Anne Hennen, unter www.trier-saarburg.de hinterlegt.

Zugangsdaten: https://cloud.trier-saarburg.de/index.php/s/r6anCs3zNAPmGkF
Passwort: Blume2021

Weitere Infos gibt die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises.

Ehrenamtliche Betreuungskräfte für Ferienaktion des Kreises gesucht

18.02.2021

In den ersten beiden Wochen der Sommerferien findet auch in diesem Jahr eine Ferienaktion des Landkreises Trier-Saarburg statt. Für die Betreuung der Kinder sucht die Kreisjugendpflege noch weitere engagierte Betreuungskräfte. Die beliebte Ferienaktion läuft vom 19. bis 30. Juli.

Bedarf in zweiter Julihälfte

Aufgrund der Corona-Pandemie kann auch in diesem Jahr der Ferienspaß des Kreises nicht wie gewohnt stattfinden. Zum einen werden die Gruppen verkleinert. Zum anderen sind die Kinder nicht unterwegs, um Ausflüge zu unternehmen. Die Ferienaktion findet vielmehr an elf Standorten im Kreis statt. Jeweils von Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr, werden die Gruppen mit rund 20 Kindern von einem Team von drei bis vier Betreuer/innen begleitet. Alle Aktionen finden unter Berücksichtigung der geltenden Hygienebestimmungen statt.

Der Landkreis Trier-Saarburg zahlt für diese Betreuungstätigkeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 225 Euro und gegebenenfalls die Fahrtkosten. Außerdem wird eine Bescheinigung über die ehrenamtliche Tätigkeit ausgestellt. Die Betreuungskräfte werden von der Kreisjugendpflege umfassend auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Mit der Teilnahme besteht die Möglichkeit die bundesweite Jugendgruppenleitercard (Juleica) zu erwerben.

Die Betreuungskräfte müssen mindestens 18 Jahre alt sein und sollten Interesse an der Kinder- und Jugendarbeit mitbringen. Weitere Auskünfte zur Ferienaktion geben im Kreisjugendamt Stefanie Engelke (Kontakt: Tel. 0651-715-331) sowie Bettina Krüdener (0651-715-386). Informationen gibt es auch im Internet unter www.jugendbildungswerkstatt.de

Gemeinsam statt einsam arbeiten

16.02.2021

Externe Arbeitsplätze im Landkreis Trier-Saarburg – Start am 1. März in Trittenheim

Arbeiten im Homeoffice – gerade in der aktuellen Corona-Pandemie hat diese Form des Arbeitens einen deutlichen Schub bekommen. Nicht immer aber sind zu Hause die Voraussetzungen dafür besonders gut. Eine Alternative können Coworking Spaces sein – externe Büros, die man anmieten kann, um in Ruhe zu arbeiten.

Solche Externen Büros haben viele Vorteile. Der Arbeitsplatz entspricht den gewünschten Vorgaben, die Ausstattung passt und lange Fahrten zum Arbeitsplatz können eingespart werden. Im Unterschied zum Home-Office kann man in Ruhe und in einer gewohnten Arbeitsatmosphäre arbeiten.

Der Bedarf nach solchen Büroräumen ist also da. Daher hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Trier-Saarburg im Auftrag des Landkreises das Projekt „Raumgewinn. Externe Büros für neue Möglichkeiten“ entwickelt. Am 1. März sollen in Trittenheim die ersten Arbeitsplätze bereitstehen. Weitere Standorte verteilt über den gesamten Landkreis sind in Planung.

„Wir sind hier in einer Pendlerregion, in der Arbeitnehmer oft lange Strecken zur Arbeit fahren. Mit Coworking Spaces spart man nicht nur Zeit, sondern die Lösung ist auch umweltbewusster,“ so Landrat Schartz bei der Präsentation des Projektes. Das Arbeiten in der Nähe des Wohnortes ermögliche außerdem die Balance von Familie und Arbeit.

Christopher Schmidhofer von der Genossenschaft CoWorkingLand sieht diese Form des Arbeitens im Aufwind. „Oft ist das Arbeiten zu Hause schwer. Mehrere Personen teilen sich einen Arbeitsplatz und die Ausstattung ist nicht optimal. Bei alleinlebenden Menschen spielt auch die gefühlte Vereinsamung mit rein, gegen die das Coworking helfen kann.“ Die gemeinsame Nutzung von Büroräumen helfe dabei. „Das Motto ist: Gemeinsam statt einsam“, so Schmidhofer. Häufig würden diese Arbeitsplätze von Selbstständigen und Freiberuflern genutzt. Aber auch der Fall, dass Urlauber die Arbeitsplätze nutzen, sei nicht ungewöhnlich.
In Trittenheim wurden die sieben Arbeitsplätze – alle mit sicherem und schnellem Internetanschluss – in der ehemaligen Sparkassenfiliale eingerichtet, wie auch am 1. April in Zemmer und in Irsch/Saar. Auch der Standort Hermeskeil ist konkret in Planung. Weitere Angebote für zusätzliche Raumgewinn-Standorte sind bei der WFG eingegangen.

Für individuelle Nutzungsvarianten gibt es unterschiedliche Tarife: der Tages-Tarif für einmalig 16,5 Euro, der 1-Tag-Tarif an einem festen Tag in der Woche für monatlich 50 Euro, der 3-Tages-Tarif für 105 Euro, der 5-Tages-Tarif für 150 Euro und ein Wochen-Tarif für 175 Euro. Die Anmeldung erfolgt über die Internetseite der Wirtschaftsförderung Trier-Saarburg unter dem Punkt „Raumgewinnung“.

Weitere Informationen zu dem Projekt „Raumgewinn. Externe Büros für neue Möglichkeiten“ gibt es auch im Internet unter www.wfg-trier-saarburg.de


Anfragen an die Wirtschaftsförderung im Landkreis Trier-Saarburg, Europa-Allee 1, 54343 Föhren, Telefon: 06502-999640, Mail: info [at] wfg-trier-saarburg [dot] de


Buchungen von Räumen sind ab 1. März auch online möglich unter www.wfg-raumgewinn.de

Landrat Günther Schartz ist sich sicher: „Die Nachfrage ist groß und die wollen wir mit Raumgewinn nun bedienen.“

Breitband-Offensive kommt Schülern zugute

11.02.2021

Schnelleres Internet für Bildungseinrichtungen des Kreises Trier-Saarburg verfügbar

Zur zeitgemäßen digitalen Ausstattung einer Schule gehört gerade in Zeiten der Corona-Krise auch die breitbandige Internet-Anbindung. Jedoch haben viele Schulen in Deutschland derzeit immer noch nur einen moderat leistungsfähigen DSL-Anschluss. Für die digitale Mediennutzung und für IT-Services ist das nicht zukunftsfähig, denn bei solchen Voraussetzungen ist der Einsatz digitaler Medien über das Internet etwa beim digitalen Unterrichten der Schülerinnen und Schüler von zu Hause kaum möglich.

Daher treibt der Landkreis Trier-Saarburg gemeinsam mit weiteren Partnern die Verlegung von Glasfaserinfrastruktur mit dem Bau eines Hochgeschwindigkeits-Breitbandnetzes im gesamten Kreisgebiet weiter erfolgreich voran. Im Zuge dieses Projektes konnte inzwischen ein weiterer wichtiger Meilenstein erreicht werden. Alle 17 Schulen in der Trägerschaft des Landkreises konnten nur mit betriebsfertigen Glasfaseranschlüssen ausgestattet werden.
Bereits angeschlossen außerhalb des Projektes ist das Balthasar-Neumann-Technikum in Trier.

„Eine digitale Bildung braucht eine bedarfsgerechte Bandbreite. Der Fernunterricht in den Lockdown-Phasen hat gezeigt, wie wichtig das Internet als Lehr- und Lernmedium ist“, erklärt Günther Schartz, Landrat des Kreises Trier-Saarburg. „Mit unserer Breitband-offensive können wir nun allen Schulen des Kreises endlich die wichtigen und dringend benötigten hohen Bandbreiten bereitstellen und schaffen damit die Voraussetzung für digitale Bildungsangebote.

Ausbau soll im Sommer abgeschlossen werden

Der Anschluss der Schulen an das schnelle Internet ist ein Teil des im August 2018 gestarteten Ausbauprojektes im Landkreis Trier-Saarburg, welches trotz der Corona-Lage weiter mit Hochdruck vorangetrieben wird. Das Projekt wird im Landkreis Trier-Saarburg durch die Westenergie Breitband durchgeführt. Die Gesamtkosten von 14,1 Millionen Euro werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (rund 8,5 Millionen Euro) sowie das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz (rund 4,2 Millionen Euro) gefördert. Der Kreis beteiligt sich gemeinsam mit den Verbandsgemeinden mit einem Betrag von rund 1,4 Millionen Euro an den Ausbaukosten. Kreis und Verbandsgemeinden teilen sich diese Eigenbeteiligung. Voraussichtlich bis Sommer 2021 werden im Zuge der Ausbaumaßnahme ca. 460 Kilometer Tiefbauarbeiten geleistet. Nach Abschluss aller Maßnahmen werden etwa 13.000 Haushalte, 526 Unternehmen sowie die Klassen von Schulen zuverlässig im Kreis mit schnellem Internet versorgt sein. Der Breitbandausbau umfasst die Erschließung von insgesamt 90 ganz oder teilweise unterversorgten Ortsgemeinden, die nach der NGA-Förderrichtlinie (Next Generation Access) am Ausbauprojekt teilhaben können.

Folgende kreiseigene Schulen wurden mit schnellem Internet ausgestattet:
Gymnasien Hermeskeil, Saarburg, Konz
Geschwister-Scholl-Schule, Standorte Saarburg und Hermeskeil
Realschule Plus, Fachoberschule Konz
Don Bosco-Schule Wiltingen
Realschule plus Kell am See
IGS Hermeskeil
St. Martinus Schule Reinsfeld
Ruwertalschule Waldrach (Grund- und Realschule Plus)
Meulenwald-Schule Schweich
Levana-Schule Schweich
Stefan-Andres-Gymnasium Schweich
Stefan-Andres-Realschule plus mit Fachoberschule Schweich
Realschule plus Saarburg

Smart energy 4.4 startet mit Schulungsangeboten

11.02.2021

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit: Fachkräfte der Großregion weiterbilden

Das Interreg-Projekt smart energy 4.4. startet mit kostenlosen digitalen Weiterbildungsangeboten für Fachkräfte im Bereich Energetische Gebäudesanierung. Bei smart energy 4.4. geht es um den europäischen Gedanken der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Im Fokus stehen der gestiegene Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarf als auch die Mobilitäts-, Flexibilitäts- und Wissensansprüche der Unternehmen in der Großregion

Folgende Schulungen werden in den kommenden Wochen angeboten:

  • 24. Februar: Einführung Building Information Modeling (BIM)
  • 25. Februar: Dimensionierung von Gasleitungen nach dem Diagrammverfahren
  • 2. März: So geht Flachdach. Nachhaltige Planung und Ausführung von Flachdächern
  • 3. März: Energiemanagement im Smart Building – worauf Sie im Sinne eines effizienten Gebäudebetriebes nicht verzichten sollten
  • 8. März: Regelwerke für Heizungsanlagen
  • 13. April: Hygiene bei Trinkwasseranlagen – Regelwerk Deutschland – Europa Vergleich
  • 20. April: Hygiene bei Trinkwasseranlagen – Vom Hausanschluss bis zum Verbraucher
  • 4. Mai: Hygiene bei Trinkwasseranlagen – Instandhaltung, Nutzung und Betriebsweise

Die Leitung und Koordination von smart energy 4.4. übernimmt federführend der Landkreis Trier-Saarburg. Die Umsetzung erfolgt unter der Koordination des kreiseigenen Balthasar-Neumann-Technikums mit Sitz in Trier in enger Zusammenarbeit mit weiteren Bildungseinrichtungen in Luxemburg, Belgien und Frankreich.

Ausführliche Informationen zu dem Projekt und die Möglichkeiten für die Anmeldung zu den aufgeführten Schulungen finden sich im Internet unter www.smartenergy44.eu

Ferienprogramm 2021: Digitale Anmeldung am 2. März

04.02.2021

Kreisjugendpflege führt Aktion in den Sommerferien durch / Kleinere Gruppen

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Kreisjugendpflege Trier-Saarburg in den ersten beiden Wochen der Sommerferien vom 19. bis zum 30. Juli ein Ferienprogramm. Aufgrund der Corona-Situation wird wie im vergangenen Jahr ein Alternativprogramm zum bekannten Ferienspaß angeboten. Die Anmeldungen dafür sind ab dem 2. März um 13 Uhr ausschließlich digital möglich. Der Link wird dann auf der Internetseite der Kreisjugendpflege unter www.jugendbildungswerkstatt.de/seite/499949/2021  veröffentlicht.

Leider kann aufgrund der Corona-Pandemie der Ferienspaß des Kreises auch 2021 nicht wie gewohnt angeboten werden. Entsprechend der Corona-Verordnung und der notwendigen Hygienekonzepte müssen die Gruppen verkleinert werden. Außerdem werden sie nicht wie gewohnt unterwegs sein, um Ausflüge und Touren unternehmen. Das Programm findet vielmehr an elf Standorten im Landkreis statt.

Das bedeutet auch, dass die Kinder nicht mit Bussen an zentralen Haltestellen abgeholt werden können. Die Eltern werden gebeten, die Kinder zu den Standorten zu bringen. Wie 2020 können die Kinder zwischen 8 und 9 Uhr gebracht und abends zwischen 16 und 17 Uhr abgeholt werden. Durch die Einhaltung der Hygienekonzepte muss die Anzahl der Teilnahmeplätze auf etwa 220 Kinder reduziert werden.

Es ist geplant, in folgenden Regionen Standorte anzubieten:

  • Region Hermeskeil
  • Region Kell am See/Mandern/Waldweiler
  • Region Osburg
  • Region Waldrach/Gutweiler/Pluwig
  • Region Schweich
  • Region Ensch/Mehring/Klüsserath
  • Region Trier-Land/Kordel
  • Region Konz-Tälchen
  • Region Konz-Stadtmitte/Könen
  • Region Saarburg
  • Region Wincheringen/Nittel/Mannebach

Die genauen Standorte stehen noch nicht abschließend fest und auch Änderungen sind noch möglich. 

Bei der Platzvergabe wird, wie in den Vorjahren auch, der Eingang der Anmeldung ausschlaggebend sein. Ein Platzanspruch besteht nicht. Der Andrang bei der Ferienaktion ist erfahrungsgemäß groß. Daher sollten die Kinder möglichst früh angemeldet werden. Da zu Beginn des Anmeldevorgangs ein Zeitstempel gesetzt wird und dieses Jahr erstmalig bereits dort alle notwendigen Informationen zu den Kindern abgefragt werden, sollten Eltern und Sorgeberechtigte nach Möglichkeit die Kinder jeweils selbst anmelden. So haben sie zum einen keinen zeitlichen Nachteil und zum anderen ist sichergestellt, dass alle erforderlichen Angaben gemeldet werden können. Einen Anmeldezettel wie in den Vorjahren wird es nicht geben.

An der Ferienaktion teilnehmen können Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren. Sofern ein älteres Geschwisterkind dabei ist, darf das jüngere Geschwisterkind bereits im Alter von 7,5 Jahren (geboren vor dem 1. März 2014) mitmachen. Mitmachen können nur Kinder, die in den kompletten beiden Wochen an der Ferienaktion teilnehmen. Eine nur einwöchige oder tageweise Teilnahme ist nicht möglich.

Ehrenamtliche Betreuer gesucht

Das Ferienprogramm wird hauptamtlich von der Kreisjugendpflege organisiert. Die Betreuung der Kinder läuft aber ehrenamtlich. Das Kreisjugendamt freut sich daher, wenn auch Eltern und Erziehungsberechtigte als ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer an der Aktion teilnehmen möchten. Interessierte können sich an das Kreisjugendamt Trier-Saarburg unter der 0651/715-400 oder per Mail an jugendpflege [at] trier-saarburg [dot] de wenden. Je nach Arbeitgeber gibt es die Möglichkeit, hierfür Sonderurlaub zu erhalten.

Bei der Anmeldung der Kinder für die Ferienaktion handelt es sich um eine Voranmeldung. Einen sicheren Platz haben nur diejenigen, die bis Ende März eine schriftliche Bestätigung der Kreisverwaltung vorliegen haben und den Teilnahmebeitrag innerhalb der genannten Frist überweisen. Erfolgt keine schriftliche Bestätigung, werden die Kinder auf einer Warteliste in der Reihenfolge der Anmeldung geführt. Schriftliche Absagen werden nicht versendet.

Im Rahmen der neuen Datenschutzgrundverordnungwird darauf hingewiesen, dass die im Rahmen der Anmeldung erhobenen persönlichen Daten für die weitere Bearbeitung verwendet werden. Mit der Anmeldung erklären sich die erziehungsberechtigen Personen mit der Weiterverwendung der Daten einverstanden. Weitere Informationen zum Datenschutz finden sich unter www.trier-saarburg.de/datenschutz

Kostenbeteiligung

Die Kosten für die Ferienaktion belaufen sich für das erste Kind auf 150 Euro. Fahren zwei oder mehr Kinder einer Familie mit, so betragen die Kosten insgesamt 190 Euro. In dem Preis inbegriffen sind die Betreuung der Kinder, die Eintrittsgelder, die Kosten für Kursleitungen sowie eine Unfall- und Haftpflichtversicherung. Eine Verpflegung der Kinder ist durch die Erziehungsberechtigten durch Proviant zu gewährleisten.

Maskenverteilung: Schutz für die Schulgemeinschaft

3.2.2021

Landkreis engagiert sich / „Notreserve“ auch für die Verkehrsbetriebe

Aufgrund der aktuellen Beschlüsse in der Corona-Pandemie findet weiterhin bis zum 15. Februar ausschließlich Fernunterricht an den Schulen statt. Es ist abzuwarten, inwieweit – abhängig von der Infektionslage – Wechselunterricht wieder möglich sein kann. Damit die Lehrkräfte und andere Bedienstete der Schulen für den Präsenzunterricht einen erhöhten Schutzstandard – wie nun im öffentlichen Bereich gefordert – haben, stellt das Land medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung. Die Verteilung läuft über den Kreis als Schulträger. Darüber hinaus werden vom Landkreis Trier-Saarburg medizinische Masken (OP-Masken) als Notreserve für den Schülerverkehr an die Verkehrsbetriebe ausgeteilt.

Zusätzliches Kontingent gekauft

Der Landkreis Trier-Saarburg hat als Schulträger außerdem vorsorglich zusätzlich ein Kontingent von 4.500 FFP2-Masken gekauft, um damit die Schülerinnen und Schüler sowie die Beschäftigten an den kreiseigenen Schulen auszustatten. Auch in den zurückliegenden Monaten hat der Kreis bei Bedarf für Schülerinnen und Schüler sowie das Personal Masken geliefert, die in der Kreisverwaltung gelagert wurden. Sie dienten als „Notreserve“, wenn Schülerinnen und Schüler die Masken vergessen hatten sowie für das Sekretariat, die Essenausgabe oder die Hausmeister.

Mit dieser umfangreichen Verteilaktion und dem Engagement des Landkreises wird sichergestellt, dass für alle Menschen, die am Schulleben teilnehmen, bei Bedarf eine medizinische Gesichtsmaske zur Verfügung gestellt werden kann. Dies bietet in der Pandemie einen weiteren Schutz für die jeweilige Schulgemeinschaft.