Gesund alt werden in der Region

24.06.2021

Neues Projekt der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises Trier-Saarburg

Gesund alt werden – das ist ein Wunsch, den die meisten Menschen haben. Doch wie kann es gelingen, auch bis ins hohe Alter gesund und selbstständig zu bleiben? Diesen Herausforderungen stellt sich die Aktion „LebengestAlter“ – das neue Projekt der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises Trier-Saarburg. Die ersten Angebote starten bereits im kommenden Monat.

Das Projekt bietet vielfältige Möglichkeiten: Zum Beispiel werden in Schulungen für Ehrenamtliche Ideen für kostenfreie Gesundheitsangebote in Ortsgemeinden aus den Bereichen Bewegung und Ernährung vorgestellt. Außerdem sollen Fachtagungen helfen, die Seniorenarbeit im Landkreis Trier-Saarburg weiterzuentwickeln.

Angebote für ältere Menschen

Für die Seniorinnen und Senioren werden eigene Angebote wie beispielsweise Spaziergänge, Gymnastik oder Mittagstische unterstützt. Daneben beschäftigen sich Informationsveranstaltungen mit den Themen Sturzprophylaxe, gesunde Ernährung oder Digitalisierung.

„Wir wollen mit diesem neuen Projekt die körperliche Mobilität und Selbstständigkeit der älteren Menschen unterstützen“, so Sabine Becker und Paula Orlt von der Fachstelle. Man erhoffe sich auch eine Steigerung der Lebensqualität vieler Menschen durch die niedrigschwelligen Gesundheitsangebote vor Ort.

Erste Schulung für Juli bereits geplant

Zum Auftakt steht ein Schulungsangebot auf dem Programm: Am 15. und 16. Juli sollen im Mehrgenerationenhaus Saarburg-Kell die ersten „Bewegungsbeleiter:innen“ in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. geschult werden. Auch im Landkreis Trier-Saarburg sollen so interessierte Ehrenamtliche die Gelegenheit bekommen, sich weiterzubilden und mit dieser Unterstützung wohnortnah eine Bewegungsgruppe mit älteren Menschen aufbauen zu können.

Bewegungsbegleiter:innen machen den öffentlichen Raum zur „Freiluftturnhalle“: Grünflächen, Parks und Plätze werden genutzt, um insbesondere Seniorinnen und Senioren einfache und allgemein zugängliche Bewegungsaktivitäten anzubieten. Ob Boule, Gymnastik oder Spaziergänge – alles ist möglich. Gemeinsam ist allen Angeboten: Sie finden im unmittelbaren Wohnumfeld statt, sind kostenfrei, unkompliziert zu nutzen und fördern neben Beweglichkeit und Fitness auch die sozialen Kontakte.

Weitere Informationen zum Projekt und der geplanten Schulung für gibt es unter www.hdg-trier.de/lebensgestalter-gesund-alt-werden Dort können sich Interessierte ebenfalls online anmelden.

Das Projekt wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag und mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach dem Sozialgesetzbuch.

Der Projektflyer ist hier hinterlegt.

Kreisausschuss tagt heute in Präsenz

21.06.2021

Aufgrund der sinkenden Corona-Infektionszahlen tagt der Kreisausschuss erstmals wieder in Präsenz im Sitzungssaal der Kreisverwaltung am Willy-Brandt-Platz in Trier. Der öffentliche Teil beginnt um 18:30 Uhr. Interessierte sind eingeladen die Sitzung vor Ort mitzuverfolgen.

Da nur eine begrenzte Anzahl an Personen im Sitzungssaal zulässig ist, werden zwei Besucherräume im Kreishaus zusätzlich zur Verfügung gestellt. Außerdem gelten die in der Corona-Verordnung geregelten Vorgaben wie das Tragen einer OP- oder FFP2-Maske sowie die Pflicht zur Kontakterfassung. Der Mindestabstand ist einzuhalten. Darüber hinaus macht die Kreisverwaltung den Besucher:innen ein Testangebot. Eine Pflicht besteht jedoch nicht.

Öffentliche Dokumente wie öffentliche Sitzungsvorlagen nebst Anlagen und die Öffentliche Bekanntmachung (und die Niederschrift zu einem späteren Zeitpunkt) sind zudem wie üblich im Bürgerinformationssystem des Landkreises hinterlegt.

Ernteversicherungen im Weinsektor jetzt beantragen

21.06.2021

Das Land Rheinland-Pfalz fördert von diesem Jahr an Mehrgefahrenversicherungen im Weinbau. Die Anträge können nun gestellt werden.

Rheinland-Pfalz wird die Mehrgefahrenversicherungen gegen Schäden durch Hagel und Frost mit Mitteln aus dem Nationalen Stützungsprogramm fördern. Winzer, die das Ernterisiko durch den Abschluss einer kombinierten Hagel-/Frostversicherung für ihre Ertragsrebflächen mindern wollen, können aus dem EU-Programm einen Prämienzuschuss erhalten. Die Höhe der Unterstützung beläuft sich auf 50 Prozent der gezahlten Versicherungsprämie, jedoch höchstens 200 Euro je Hektar und Jahr.

Bezuschusst werden Prämienzahlungen für Mehrgefahrenversicherungen gegen die Risiken Hagel und Frost, die bis spätestens 30. Juni erfolgt sind. Hat ein Erzeuger seine Flächen bei mehreren Versicherungsunternehmen gegen diese Schäden versichert, ist für jedes Versicherungsunternehmen ein eigener Antrag einzureichen. Es ist jedoch zu beachten, dass dieselbe Bewirtschaftungseinheit nur bei einem Versicherungsunternehmen gegen die beiden Risiken versichert sein darf.

Unterstützungen unter 200 Euro je Antrag werden nicht gewährt. Die Anträge auf Unterstützung sind bis spätestens 30. Juni 2021 zusammen mit den Nachweisen bei den Kreisverwaltungen einzureichen.

Antragsteller können das Versicherungsunternehmen, bei dem der Vertrag besteht, zur elektronischen Übermittlung der erforderlichen Nachweise bevollmächtigen. Die Daten können dann in die Landwirtschaftliche Datenbank eingespielt werden und stehen den Mitarbeitenden der Kreisverwaltungen zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung. Dies spart Zeit und reduziert den Verwaltungsaufwand. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau bittet die Antragsteller daher, diesen Service der Versicherungsunternehmen nach Möglichkeit anzunehmen. In diesem Fall muss der Antragsteller nur das Antragsformular an die Kreisverwaltung übersenden, die papierhafte Vorlage von Nachweisen wie Versicherungsvertrag und Zahlungsbelegen entfällt. Das Versicherungsunternehmen benötigt eine Kopie des Antragsformulars um die elektronische Übermittlung der Vertrags- bzw. Antragsdaten durchführen zu können.

Bei Fragen zur Antragstellung helfen bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Eva Fischer, Tel.: 0651/715-414 oder Ralf Kopp, Telefon 0651/715-320 weiter.

Nähere Informationen und Erläuterungen zum Verfahren (Antragsformular sowie Merkblatt zum Download) finden sich unter https://s.rlp.de/mehrgefahren

Große Resonanz für Online-Fachtag „Kinderschutz in Kitas“

21.06.2021

Lokales Netzwerk „Gemeinsam für den Kinderschutz“ der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg informiert zu Kindeswohlgefährgung

Was sind die Anzeichen für eine Gefahr des Kindeswohls? Wie sollten Kitafachkräfte reagieren, wenn sie eine Gefahrensituation für das Kind vermuten? An welche Beratungsstellen kann man sich wenden? – diese und weitere Fragen wurden auf der diesjährigen Fachtagung „Kinderschutz in Kindertagesstätten“ diskutiert. Das lokale Netzwerk „Gemeinsam für den Kinderschutz“ der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg organisieren den jährlichen Fachtag, um über rechtliche Grundlagen und Verfahren im Kinderschutz zu informieren. In diesem Jahr stand vor allem die Beratungsarbeit unter Pandemiebedingungen im Vordergrund.

Dr. Tobias Gschwendner von der Lebensberatungsstelle des Bistums Trier stellte die Beratung zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung durch die „Insoweit erfahrene Fachkraft“ (InsoFa) vor. Eine „InsoFa-Beratung “ ist eine anonyme Fallberatung mit dem Ziel die Fachkräfte in Kitas bei der Einschätzung eines möglichen Gefährdungsrisikos eines Kindes zu unterstützen. Sie werden auch während der Corona-Pandemie durchgeführt, da sie einen essentiellen Baustein im Kindesschutz darstellen. „Die InsoFa-Beratung kann gerne vorab telefonisch geführt werden, sodass bereits auf diesem Weg eine erste Einschätzung erfolgen kann“, so Gschwendner. Gegebenenfalls könne man so unmittelbare Handlungsschritte empfehlen.

Über 50 Fachkräfte haben die Online-Veranstaltung besucht. „Die große Resonanz freut uns sehr. Sie zeigt, wie wichtig das Thema ist“, so die Netzwerkkoordinatorinnen der Stadt und des Kreises, Johanna Braschel und Angelika Mohr. „Insbesondere neue Fachkräfte in Kindertagesstätten sind angesprochen und können eine erste Orientierung im Umgang mit der Vereinbarung zwischen den Jugendämtern und den Trägern der Kitas erhalten“. Die Vereinbarung betreffe den gesetzlich geregelten Schutzauftrag der Kindertagesstätten, über den sich regelmäßig mit den beteiligten Stellen ausgetauscht werde. Dort seien auch konkrete Handlungsanweisungen gegeben, die den Fachkräften im Umgang mit einer möglichen Kindeswohlgefährdung eine Handlungssicherheit ermöglicht. „Die InsoFa-Beratung ist eine Option“, so die Koordinatorinnen.

Kinderschutz in Corona-Zeiten

Das lokale Netzwerk „Gemeinsam für den Kinderschutz“ hat während der Corona-Pandemie regelmäßig über Hilfe- und Unterstützungsmöglichkeiten informiert. „Gerade im letzten Jahr hat das ohnehin so wichtige Thema Kinderschutz nochmals essentiell an Bedeutung gewonnen“, so Braschel und Mohr.

Zahlreiche Einrichtungen im Kreis und in der Stadt Trier bieten neben einer Beratung von betroffenen Familien auch eine solche Unterstützung für Fachkräfte an. Bei Bedarf informiert in der Leitstelle Familie in der Kreisverwaltung Angelika Mohr (Kontakt: 0651/715-343, angelika [dot] mohr [at] trier-saarburg [dot] de) über diese und andere Beratungsangebote.

Ab Montag Streiks im Busverkehr

18. 06. 2021

Die Gewerkschaft ver.di hat angekündigt, dass es ab dem kommenden Montag (21. Juni) zu unbefristeten Streiks im Busverkehr kommen wird. Das bedeutet, dass es bei mehreren Verkehrsunternehmen Fahrtausfälle geben wird. Unter anderem betrifft dies die Moselbahn, die RMV, die Tempus Mobil sowie die DB Regio Bus Rhein-Mosel (abgekürzt RMB) und damit auch Fahrten zu den Schulen. Nicht betroffen sind nach den derzeitigen Informationen die Unternehmen Jozi-Reisen, Müller-Kylltal, Saargau Linie on tour und die Stadtwerke Trier. Der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) bündelt auf seiner Webseite unter https://www.vrt-info.de/news alle Informationen. Die Verkehrsunternehmen im VRT werden zudem auf der Startseite aktuelle Informationen (rotes Warndreieck-Symbol) veröffentlichen. Dort gibt es auch Infos zu den Fahrten, die die bestreikten Unternehmen dennoch anbieten können.

Kurzfristig zwei Betreuungskräfte für die Ferienaktion 2021 gesucht

17.06.2021

In den ersten beiden Wochen der Sommerferien findet auch in diesem Jahr eine Ferienaktion des Landkreises statt. Für die Betreuung der Kinder sucht die Kreisjugendpflege kurzfristig zwei zusätzliche Betreuungskräfte – jeweils eine für die Standorte Trierweiler-Fusenich und Konz-Oberemmel. Die beliebte Ferienaktion läuft vom 19. bis 30. Juli.

Jeweils von Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr, werden die Gruppen mit rund 20 Kindern von einem Team mit drei bis vier Betreuer/innen begleitet. Alle Aktionen finden unter Berücksichtigung der geltenden Hygienebestimmungen statt.

Der Landkreis zahlt für diese Betreuungstätigkeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 225 Euro und gegebenenfalls die Fahrtkosten. Außerdem wird eine Bescheinigung über die ehrenamtliche Tätigkeit ausgestellt. Die Betreuungskräfte werden von der Kreisjugendpflege umfassend auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Mit der Teilnahme besteht die Möglichkeit die bundesweite Jugendgruppenleitercard (Juleica) zu erwerben.  Man muss mindestens 18 Jahre alt sein und sollten Interesse an der Kinder- und Jugendarbeit mitbringen.

Weitere Auskünfte und Anmeldung telefonisch unter 0651-715-272 oder 0651-715-331 oder per E-Mail an jugendpflege [at] trier-saarburg [dot] de

Neue Wege bei der Feuerwehr-Kreisausbildung

15.06.2021

Nachdem ab März 2020 auch die Feuerwehrausbildung im Landkreis Trier-Saarburg von heute auf Morgen eingestellt werden musste, galt es neue Wege zu finden, um die Feuerwehrkamerad:innen weiterhin in den ausgewählten Bereichen zu unterrichten. Lehrgänge, die zum Zeitpunkt des Lockdowns stattfanden, wurden abgebrochen und konnten erst im Herbst 2020 abgeschlossen werden.

Da nicht absehbar war, wie lange eine Feuerwehrausbildung in altgewohnter Form nicht mehr stattfinden kann, wurde von den Verantwortlichen im Landkreis Trier-Saarburg nach Lösungen gesucht. In enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Kreisordnungsbehörde konnten entsprechende Konzepte erstellt werden. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Onlineausbildung, wodurch die Präsenzphasen minimiert und dennoch viele Teilnehmer gleichzeitig ausgebildet werden können. Die praktische Ausbildung wurde mit maximal 8 Teilnehmern und einem Ausbilder an getrennten Standorten durchgeführt. Dies ermöglicht je nach Lehrgangsart eine gleichzeitige Ausbildung von bis zu 24 Feuerwehrangehörigen.

„Durch die Kombination der Onlineausbildung in der Theorie und der praktischen Ausbildung in Präsenzform unter Einhaltung der Hygienekonzepte ist es uns derzeit möglich, annähernd die gleiche Anzahl an Lehrgängen wie in den Vorjahren zur Verfügung zu stellen“, so Christine Scherf, Leiterin der Kreisausbildung Trier-Saarburg. So konnten trotz allem etwa 90 Prozent der üblicherweise geplanten Ausbildungsplätze der Grundausbildung angeboten werden.

„Es ist bemerkenswert, was in dieser Zeit der Pandemie auf die Beine gestellt werden konnte“, bedankte sich der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Christoph Winckler bei dem Team der Kreisausbilder. Die Umstellung der Ausbildung habe gut funktioniert und die Verwaltung konnte schnell und unkompliziert das benötigte Equipment besorgen.

Landrat Günther Schartz, der sich bei einem Truppführerlehrgang in Kenn selbst von dieser neuen Form der Ausbildung ein Bild machte, bestätigte: „Wir sind froh, dass die Ausbildung weiterlaufen kann und seitens der Verwaltung wird es weiterhin die nötige Unterstützung dafür geben,“ so der Landrat.

Christine Scherf zeigte sich erfreut, dass auf allen Ebenen gut zusammengearbeitet wurde.  „Großer Dank gilt dem gesamten Team der Kreisausbildung, den Wehrleitern sowie der Brand- und Katastrophenschutzbehörde der Kreisverwaltung.“

Stadtradeln für ein gutes Klima

11.06.2021

39 Teams beteiligten sich an der Aktion im Kreis

Zum zweiten Mal hat sich der Landkreis Trier-Saarburg an der Aktion „Stadtradeln-Radeln für ein gutes Klima“ beteiligt. Vom 16. Mai bis 5. Juni konnten Interessierte Fahrradkilometer sammeln. In diesem Jahr haben sich 39 Teams mit insgesamt 223 aktiven Radelnden beteiligt. Zusammengekommen sind über 44.000 Kilometer.

Nicole Trierweiler, Gesundheitsmanagerin der Kreisverwaltung, zeigte sich zufrieden: „Trotz des schlechten Wetters in den ersten beiden Wochen der Aktion sind einige Kilometer zusammengekommen.“ Auch die Kreisverwaltung habe als Team ein tolles Ergebnis erzielt. „Ich möchte allen Mitradelnden danken, die diese Aktion unterstützt haben und damit den Fahrradverkehr im Kreis attraktiver machen“, so Trierweiler.

Ein weiterer Vorteil: Die Radelnden konnten über die Stadtradeln-App gefährliche oder kaputte Wegabschnitte melden. „Diese werden wir nun sichten und an die zuständigen Stellen weiterleiten. So können wir gemeinsam die Fahrradinfrastruktur verbessern“, so die Gesundheitsmanagerin.

Gezwitscher aus der Kreisverwaltung

08.06.2021

Landkreis Trier-Saarburg informiert seit dieser Woche mit eigenem Twitter-Profil

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg nutzt seit dem 8. Juni ein eigenes Twitter-Profil. Darauf werden aktuelle Informationen aus der Verwaltung sowie den politischen Gremien des Landkreises zur Verfügung gestellt. Mit dem Einstieg in die sozialen Medien soll die Behördenkommunikation ergänzt werden.

Darüber hinaus ist der Kreisverwaltung das Feedback der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Durch das Twitter-Profil wird ein niedrigschwelliger Dialog mit der Verwaltung angeboten. Über Direktnachrichten können so Fragen und Anregungen direkt an die Pressestelle der Kreisverwaltung geschickt werden. Persönliche Anliegen und Anfragen sowie Verwaltungsaufgaben werden weiterhin über die Fachabteilungen per Telefon, E-Mail oder Termin vor Ort bearbeitet.

Twitter – englisch für „zwitschern“ –  ist eine Plattform, auf der schnell kurze Nachrichten in Echtzeit abgesetzt werden. Ein „Tweet“ umfasst dabei maximal 280 Zeichen. Es können auch Bilder und Videos verschickt werden.

„Das Twitter-Profil ist eine wichtige Ergänzung der bestehenden Kommunikation“, so Landrat Günther Schartz. Über dieses soziale Medium könne man die Bevölkerung zeitnah und zuverlässig informieren. Vor allem kurzfristige Meldungen könnten so schneller verbreitet werden. „Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine zuverlässige und regelmäßige Kommunikation ist“, so Schartz.

Die sozialen Medien haben die Kommunikationslandschaft grundlegend verändert. Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 sind 66 Millionen Menschen in Deutschland online unterwegs. Rund zwei Drittel der Zeit, die online verbracht wird, fließt in die Mediennutzung. Der Twitter‐Kanal sei daher eine sinnvolle Ergänzung, mit dem vor allem die Bürgerinnen und Bürger angesprochen würden, die kaum oder gar nicht über die klassischen Medien wie Tageszeitungen oder die Kreis-Nachrichten erreicht werden könnten, meint Schartz.

Die Kreisverwaltung kommuniziert unter dem Twitter-Namen „@LKTrierSaarburg“ vor allem aktuelle Nachrichten aus der Verwaltung oder den politischen Gremien des Kreises. Das können Beschlüsse sein, Servicemeldungen beispielsweise zu Öffnungszeiten, Projekte des Kreises wie Schulsanierungen, aber auch akute Krisenlagen. Darüber hinaus soll auch über Veranstaltungen des Kreises sowie der Kreismusikschule und Kreisvolkshochschule informiert werden.

Profil ist öffentlich zugänglich

Auch Bürgerinnen und Bürger ohne eigenes Twitter-Profil können die Inhalte mitlesen. Über die Internetseite des Kreises unter www.trier-saarburg.de/social-media können sie auf das Twitter-Profil gelangen. Darüber hinaus sind Inhalte, die über Twitter kommuniziert werden, auch in den Kreis-Nachrichten oder auf der Homepage zu finden.

Schöne neue Datenwelt

08.06.2021

Digitaler Elternabend der Kreisjugendpflege zur Medienerziehung

Das Referat Jugendpflege und Sport des Jugendamtes der Kreisverwaltung lädt zu digitalen Elternabenden mit dem Titel „Schöne neue Datenwelt“ ein.

In der Veranstaltung geht es um WhatsApp, Instagram, Tiktok & Co, die inzwischen auf dem Handy vieler Kinder und Jugendlichen zu finden sind. Für die Eltern ist die Medienwelt immer schwerer zu durchschauen. Hinzu kommt, dass sich in der Corona-Zeit der Medienkonsum vieler junger Menschen deutlich erhöht hat. Dabei entstehen Unsicherheiten und es stellen sich Fragen, welche Gefahren es gibt. Wie gehen zum Beispiel die „social networks“ auf Datenfang? Wie können die Kinder und Jugendlichen davor geschützt werden?

In den Veranstaltungen sollen diese Situationen und Fragen thematisiert werden. Referent ist der Medienpädagoge Daniel Zils. Die Elternabende finden am 16. Juni und 29. September jeweils von 19 bis 20:30 Uhr als Videokonferenzen statt. Anmeldungen werden erbeten unter jugendpflege [at] trier-saarburg [dot] de