Corona-Infektionen in Trierer Club: Gesundheitsamt ruft Gäste zu Selbsttests auf

29.07.2021

Bislang vier bestätigte Fälle bekannt

Dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg sind aktuell vier Corona-Infektionen von Personen gemeldet worden, die am vergangenen Wochenende in der Nacht von Freitag auf Samstag (23. auf den 24. Juli) Gäste im „Secret Club“ in Trier gewesen sind. Über den gesamten Abend verteilt besuchten insgesamt rund 460 Personen diese Diskothek. Hinzu kamen etwa 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich dort aufgehalten haben.

Der Club hatte die notwendigen Hygienemaßnahmen ergriffen und eine Kontakterfassung durchgeführt. Dennoch ruft das Gesundheitsamt nun alle Gäste, die in der betreffenden Nacht in dem Club gefeiert haben, dazu auf, vorsorglich einen Corona-Selbsttest durchzuführen. Hintergrund ist, dass aufgrund der Vielzahl der Personen so schneller ein mögliches Infektionsgeschehen erkannt und eingedämmt werden kann.

Bei Krankheitssymptomen oder im Falle eines positiven Testergebnisses sollten sich die Betroffenen umgehend in Selbstisolation begeben und telefonisch Kontakt zum Hausarzt oder per Mail (kontaktperson [at] trier-saarburg [dot] de) mit dem Gesundheitsamt aufnehmen.

Das Gesundheitsamt lässt außerdem bei allen Mitarbeitenden des Clubs einen Test durchführen.

Kälte- und klimatechnische Qualifikation für Fachkräfte

29.07.2021

Landkreis Trier-Saarburg kooperiert im Rahmen von smart energy 4.4 mit Bundesfachschule

Die kostenfreien Schulungen für Fachkräfte aus dem Bereich Energetische Gebäudesanierung laufen bereits seit Februar – nun kann auch die Qualifizierung von Quereinsteigern starten. Mit der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik (BFS) aus Maintal in Hessen konnte das Interreg-Projekt smart energy 4.4 dafür einen wichtigen Kooperationspartner gewinnen.

Vor Kurzem unterzeichneten Jörg Peters, Geschäftsführer der Bundesfachschule, und Simone Thiel, Erste Kreisbeigeordnete, den Kooperationsvertrag. Umgesetzt wird der Qualifizierungslehrgang ab September 2021 im kreiseigenen Balthasar-Neumann-Technikum (BNT) in Trier.

„Wir freuen uns sehr, dass wir als Schulträger die Qualifizierung von Fachkräften mit unterstützen können. Die Weiterbildungen laufen sehr gut an und die Unternehmen der Großregion sind dankbar für die Stärkung der Fachkräfteausbildung. Unser Profil von smart energy 4.4. am Balthasar-Neumann-Technikum (BNT) wird mit dieser Kooperation mit der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik gestärkt. Danke an die Schule!“, so Thiel.

Jörg Peters: „Wir führen die Qualifikation von Fachkräften zur Servicekraft für Kälte- und Klimatechnik schon seit mehreren Jahren sehr erfolgreich an der BFS in Maintal durch. Der Lehrgang qualifiziert Fachkräfte für die Kälte-, Klima- und Wärmepumentechnik, um den steigenden Bedarf an ausgebildetem Personal in diesem Bereich Rechnung zu tragen. Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit dem BNT und dem Landkreis das Interreg-Projekt smart energy 4.4 bereichern und in der Region Fachkräfte für die Betriebe weiterqualifizieren können.“

Quereinsteiger qualifizieren

Die Klima- und Kältetechnik ist in der Großregion ein stark wachsender Markt. Folglich ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich enorm. Derzeit gibt es nur wenige Qualifizierungsmöglichkeiten in der Region Trier. Der neue Kurs zur Servicekraft für Kälte- und Klimatechnik soll das Angebot nachhaltig erweitern. Er richtet sich an Quereinsteiger aus anderen Berufen oder technisch Interessierte ohne Berufsabschluss, die in Fachbetrieben arbeiten.

Der Kreis trägt aus Mitteln des Projektes smart energy 4.4 die Honorare für die Dozenten. Die BFS investiert für die technische Ausstattung, die Materialen und Geräte über 30.000 Euro in das Projekt. Sie übernimmt die inhaltliche und fachliche Organisation und stellt den Großteil der Fachdozenten. Für die Teilnehmenden und Firmen fallen nur Gebühren für verschiedene Prüfungen sowie eine Pauschale für Materialkosten an.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Interreg-Projektes unter www.smartenergy44.eu

Viele Sachspenden für Betroffene der Unwettergebiete

29.07.2021

Hunderte Freiwillige helfen beim Sortieren und Verteilen

Bereits unmittelbar nach der Unwetterkatastrophe im nördlichen Teil des Landkreises Trier-Saarburg war die Hilfs- und Spendenbereitschaft enorm. Neben dem eigens eingerichteten Spendenkonto der Verbandsgemeinde Trier-Land konnten Menschen zu Beginn auch Sachspenden abgeben. Doch nach wenigen Stunden folgte der Aufruf: Bitte keine Sachspenden mehr! – denn die Gemeindehalle Aach, die zunächst dafür genutzt wurde, war sehr bald voll. Dennoch kamen in den weiteren Tagen aus anderen Regionen zusätzliche Hilfsgüter – teilweise auf Paletten in Lkw – im Kreis an.

„Es ist beeindruckend wie viele Menschen für die Betroffenen gespendet haben. Für den Kreis und die Verbandsgemeinde Trier-Land waren die Hilfslieferungen aber auch eine große logistische Herausforderung“, so Landrat Günther Schartz.

In einer eigens durch den Kreis angemieteten Halle in der Verbandsgemeinde Schweich werden nun seit der vergangenen Woche die Sachspenden sortiert.

Von Montag bis Samstag stehen jeden Tag rund 30 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bereit, um die Sachspenden zu sichten und in die verschiedenen Bereiche wie beispielsweise Hygieneartikel, Kleidung, Elektrogräte oder Lebensmittel aufzuteilen. Insgesamt haben sich über 100 Freiwillige für diese Aufgabe gemeldet.

Die Halle dient als Lager für das Gemeindezentrum Aach, wo die Sachspenden durch Freiwillige und Mitarbeitende der Verbandsgemeinde Trier-Land an die Betroffenen verteilt werden. Das Gemeindezentrum wird regelmäßig mit den sortierten Sachspenden beliefert.

Bitte keine Sachspenden mehr

„Ohne die vielen Freiwilligen wäre es nicht möglich, die Sachspenden so schnell an die Betroffenen der Unwetterkatastrophe rund um Kyll und Sauer zu verteilen“, so Landrat Schartz. Dennoch könne man keine Sachspenden mehr annehmen. Denn das Sortieren werde sicher noch etwas dauern. Weitere Informationen zu Spenden und Soforthilfen unter www.trier-saarburg.de/unwetter

Rund 200.000 Euro Soforthilfe im Kreis bereits ausgezahlt

28.07.2021

300 Anträge von Privatpersonen eingegangen

Seit vergangenen Freitag können die Betroffenen der Unwetterkatastrophe aus dem Landkreis Trier-Saarburg einen Antrag auf Soforthilfe bei der Kreisverwaltung stellen. Das Land Rheinland-Pfalz stellt dafür bis maximal 3.500 Euro je Privathaushalt zur Verfügung. Mittlerweile sind 300 Anträge bei der Kreisverwaltung eingegangen. Auch mit den Auszahlungen wurde bereits begonnen. Bis heute Morgen konnten insgesamt rund 200.000 Euro an Betroffene überwiesen werden.

Landrat Günther Schartz zeigt sich zufrieden: „Ein großer Dank geht an unsere Mitarbeitenden für die Vorbereitung und schnelle Umsetzung beim Thema „Soforthilfe“. Es ist wichtig, dass die Hilfe schnell dort ankommt, wo sie benötigt wird. Jetzt gilt es – wie vom Land angekündigt – auch die Unternehmen zu stützen“. Die Kreisverwaltung sei organisatorisch bereit, mit der Umsetzung zu beginnen, sobald das Land die Rahmenbedingungen für die Unternehmens-Soforthilfe festgelegt hat. 

Soforthilfe jetzt beantragen!

Das Antragsformular des Landes für Privathaushalte können die Betroffenen zum einen in ausgedruckter Form bei den Ortsbürgermeistern der überfluteten Gemeinden abholen. Darüber hinaus steht es auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.trier-saarburg.de/unwetter zur Verfügung. 

Das ausgefüllte Formular kann direkt per Post (Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Abteilung 6, Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier) oder E-Mail an soforthilfe-hochwasser [at] trier-saarburg [dot] de bei der Kreisverwaltung eingereicht werden. 

Für Rückfragen oder bei Beratungsbedarf können sich Betroffene per E-Mail (soforthilfe-hochwasser [at] trier-saarburg [dot] de) oder telefonisch unter der Behördennummer 115 an die Kreisverwaltung wenden.

Kräfte des Landkreises engagieren sich in Ahrweiler

27.07.2021

Grundschutz der Verbandsgemeinde Adenau – Landrat Günther Schartz besuchte die Einheiten

Seit knapp zwei Wochen sind Einsatzkräfte aus dem Kreis in der Katastrophenregion rund um Adenau. Sie übernehmen dort vielfältige Aufgaben, um die Einheiten vor Ort zu entlasten. Vergangenen Freitag besuchte Landrat Günther Schartz die Helferinnen und Helfer.

„Der Einsatz in unserem Landkreis ist fantastisch gelaufen. Ich bin dankbar dafür, dass alle diesen Teil heil geschafft haben. Nun haben unsere Kreiseinheiten in Ahrweiler anderen Hürden zu nehmen. Die Zerstörungen sind enorm, immer noch werden Menschen vermisst. Das ist auch psychisch eine neue Belastung. Ich habe großen Respekt vor dieser Aufgabe“, so der Landrat.

Samstag, 17. Juli: Die Unwetter im nördlichen Teil des Landkreises Trier-Saarburg haben erst drei Tage vorher Ortsgemeinden wie Kordel, Ralingen, Wintersdorf und Langsur stark überflutet. Dennoch machen sich bereits während der laufenden Aufräumarbeiten im Kreis rund 40 Freiwillige von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk (THW) auf in das viel stärker verwüstete Gebiet rund um die Ahr.

Die Einsatzkräfte, die bereits im Kreis Trier-Saarburg aktiv bei der Unwetterkatastrophe unterstützt haben, wurden vom Land Rheinland-Pfalz in die Verbandsgemeinde Adenau im Landkreis Ahrweiler geordert, um dort den Grundschutz sicherzustellen. „Unsere Einsatzkräfte stellen dort sicher, dass beispielsweise bei Bränden oder Verkehrsunfällen schnelle Hilfe da ist. Aber natürlich packen sie auch bei den Aufräumarbeiten an“, erklärt Christoph Winckler, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises.

Vergangene Woche Mittwoch folgte dann auch die Technische Einsatzleitung des Landkreises, um die laufenden Einsätze in der VG Adenau zu koordinieren. Die Leitung übernahm Wincklers Stellvertreter, Christian Neuschwander.

„Der Einsatz hier in Adenau wird noch lange dauern. Unsere ehrenamtlichen Kräfte werden daher regelmäßig ausgetauscht“, so Neuschwander. Das Ehrenamt in Feuerwehr, Rettungsdienst und THW könne man nicht stark genug betonen. „Daher auch ein Dank an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die ihre Leute dafür freistellen“, ergänzt Neuschwander.

Insgesamt sind zehn Einheiten neben der technischen Einsatzleitung im Einsatz: der Kommandowagen der Verbandsgemeinde Konz, der Einsatzleitwagen des Kreises, das Mehrzweckfahrzeug mit der Drohne des Landkreises, zwei Löschgruppenfahrzeuge aus Konz und Osburg, ein Mehrzweckfahrzeug aus Konz, ein Wechselladerfahrzeug mit schweren Rüstgerät, ein Mannschaftstransportwagen aus Pluwig, die SEG-V mit der Feldküche aus Waldrach sowie die SEG-Betreuung aus Konz und Schöndorf.

Appell von Landrat Günther Schartz: „Bitte lassen Sie sich impfen!“

In einem Gespräch mit Dr. Walter Gradel, Vorsitzender der Bezirksärztekammer Trier, und dem Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Harald Michels hat Landrat Günther Schartz erneut für eine Corona-Impfung geworben: „Stellen Sie sich vor, die Einsatzkräfte in der aktuellen Unwetterkatastrophe und die Menschen, die sich gegenseitig helfen, wären nicht zu einem großen Teil geimpft – wir hätten ein großes Problem bei der Rettung und Hilfeleistung. Darum appelliere ich an alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte nehmen Sie sich daran ein Beispiel. Lassen Sie sich gegen das Corona-Virus impfen! Sorgen Sie für Ihre eigene Sicherheit, aber auch für die Ihrer Mitmenschen.“ Dr. Gradel betonte, dass Hausärzte bei Fragen und Bedenken gerne zur Verfügung stehen würden. Es sei ein gutes Gefühl, wenn man durch eine Impfung wieder unbeschwerter an Aktivitäten teilnehmen könne. Er und Dr. Michels betonten, dass die Corona-Impfung erforderlich sei, um weiterhin die Pandemie in der Region im Griff zu behalten.

20.000 Euro für Betroffene des Hochwassers an Sauer und Kyll

26.07.2021

Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ stellt Spende bereit

Bereits in der vergangenen Woche, nachdem das Ausmaß der Unwetterkatastrophe in der Verbandsgemeinde (VG) Trier-Land deutlich wurde, hat die VG in Abstimmung mit Landrat Günther Schartz ein Spendenkonto für die Betroffenen eingerichtet. Die Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ stellt dafür eine Spende von 20.000 Euro bereit.

Landrat Schartz: „Die Schäden an privaten Häusern, aber auch an Infrastruktur wie Straßen, Brücken und öffentlichen Gebäuden lassen sich im Moment noch nicht abschließend bewerten. Fest steht: Die Beseitigung der Schäden und der Wiederaufbau werden die nächste Kraftanstrengung sein, der wir uns gemeinsam stellen müssen“. Darum sei es ihm ein wichtiges Anliegen, dass die Stiftung hier unmittelbar finanziell die Betroffenen unterstütze.

Corona: Insgesamt zehn Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

Im Verlauf des Wochenendes sind dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg insgesamt 10 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet worden – 5 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 5 aus der Stadt Trier. Somit beträgt die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen 7358 (2848 in der Stadt Trier und 4510 im Landkreis Trier-Saarburg).

Aktuell befinden sich 3 Patienten aus der Region mit einer Covid-19-Erkrankung in stationärer Behandlung. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 109 Personen, 12 weniger als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 46 im Landkreis und 63 in der Stadt Trier.

Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz bei nunmehr:

Stadt Trier: 16,1       Landkreis Trier-Saarburg: 14,7

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 704            VG Konz: 1043             VG Ruwer: 461

VG Saarburg-Kell: 1146       VG Schweich: 655       VG Trier-Land: 501

Appell: Impfangebote nutzen!

Stadt und Landkreis appellieren angesichts wieder steigender Infektionszahlen, der Urlaubszeit und der sich verbreitenden Delta-Virusvariante vor allem auch an jüngere Bürgerinnen und Bürger, Impfangebote zu nutzen. Inzwischen bestehen gleich mehrere Möglichkeiten, sich relativ zeitnah impfen zu lassen:

  • Impfportal des Landes für Termine im gemeinsamen Impfzentrum Trier/Trier-Saarburg unter www.impftermin.rlp.de oder Tel. 0800 57 58 100
  • Anmeldung über die Impfbrücke unter www.trier.de/impfen
  • Zudem bieten viele Hausärzte Impfungen an.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln weiterhin beachten

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens unverändert, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen.

Soforthilfe für Betroffene der Unwetterkatastrophe jetzt beantragen

23.07.2021

Das Land Rheinland-Pfalz hat am vergangenen Mittwoch Soforthilfen für die Betroffenen der Unwetterkatastrophe bis maximal 3.500 Euro je Privathaushalt beschlossen. Diese können ab sofort bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg für die betroffenen Gebiete der Verbandsgemeinde Trier-Land beantragt werden.

Das Antragsformular des Landes können die Betroffenen zum einen in ausgedruckter Form bei den Ortsbürgermeistern der überfluteten Gemeinden abholen. Darüber hinaus steht es auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.trier-saarburg.de/unwetter zur Verfügung.

Das ausgefüllte Formular kann direkt per Post (Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Abteilung 6, Willy-Brandt-Platz 1, 54290 Trier) oder E-Mail an soforthilfe-hochwasser [at] trier-saarburg [dot] de bei der Kreisverwaltung eingereicht werden.

Für Rückfragen oder bei Beratungsbedarf können sich Betroffene ab kommendem Montag per E-Mail (soforthilfe-hochwasser [at] trier-saarburg [dot] de) oder telefonisch unter der Behördennummer 115 an die Kreisverwaltung wenden.

Corona: Jeweils drei Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

Am heutigen Freitag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 6 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 3 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 3 aus der Stadt Trier. Somit beträgt die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen 7348 (2843 in der Stadt Trier und 4505 im Landkreis Trier-Saarburg).

Aktuell befinden sich zwei Patienten aus der Region mit einer Covid-19-Erkrankung in stationärer Behandlung. Die Zahl der aktuell Infizierten liegt bei 121 Personen, 3 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 50 im Landkreis und 71 in der Stadt Trier.

Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz bei nunmehr:

Stadt Trier: 19,7       Landkreis Trier-Saarburg: 12,0

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 704            VG Konz: 1041             VG Ruwer: 460

VG Saarburg-Kell: 1144       VG Schweich: 655       VG Trier-Land: 501

Momentan sind kaum Einrichtungen wie Seniorenheime, Schulen oder Kitas durch Corona betroffen. In drei Kindertagesstätten in der Region gibt es einzelne Infektionen. In einer Kita in der Stadt Trier ist ein Fall in der Mitarbeiterschaft aufgetreten, der dazu führt, dass 78 Kinder als enge Kontaktpersonen gelten und in Quarantäne müssen.

Impfangebote jetzt nutzen!

Stadt und Landkreis appellieren angesichts wieder steigender Infektionszahlen, der Urlaubszeit und der sich verbreitenden Delta-Virusvariante vor allem an jüngere

Bürgerinnen und Bürger, Impfangebote zu nutzen. Inzwischen bestehen gleich mehrere Möglichkeiten, sich relativ zeitnah impfen zu lassen:

  • Impfportal des Landes für Termine im gemeinsamen Impfzentrum Trier/Trier-Saarburg unter www.impftermin.rlp.de oder Tel. 0800 57 58 100
  • Anmeldung über die Impfbrücke unter www.trier.de/impfen
  • Zudem bieten viele Hausärzte Impfungen an.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln weiterhin beachten

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens unverändert, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen.