Online-Vortrag: Leistungen für pflegende Angehörige

30.10.2021

Online-Vortrag der Pflegestützpunkte am 8. November in Hermeskeil

Pflegende Angehörige haben Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung. Ziel der entsprechenden Leistungen ist es, die Betroffenen sozial abzusichern, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu verbessern und Beratungsangebote zur Verfügung zu stellen.

Zu diesem Thema bietet der Pflegestützpunkt Hermeskeil/Kell am See in Kooperation mit den anderen Pflegestützpunkten im Kreis, dem Mehrgenerationenhaus Hermeskeil und dem AWO-Betreuungsverein am 8. November um 18 Uhr einen Online-Vortrag an.

Der Vortrag informiert darüber, wann die Pflegeversicherung Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige zahlt, wie hoch diese Beiträge sind und welchen Einfluss die Pflege- und Versorgungssituation auf die Beitragshöhe hat. Auch Rentner:innen können durch die Pflege eines Angehörigen ihre eigene Rente erhöhen. Berufstätige pflegende Angehörige erhalten einen Überblick über kurzzeitige Arbeitsverhinderung, Pflegezeit und Familienpflegezeit und erfahren, wann es sinnvoll und möglich ist, diese Freistellungsmöglichkeiten zu nutzen. Darüber hinaus werden die verschiedenen Beratungsangebote vorgestellt.

Interessierte können sich per Email bei baerbel [dot] blesius [at] pflegestuetzpunkte-rlp [dot] de anmelden. Weitere Informationen und Rückfragen können telefonisch unter 06503-9522751 oder 9522750 geklärt werden.

Mit weniger Stress durchs Leben gehen

30.10.2021

Haus der Gesundheit und StressZentrum bieten Fachvorträge und Kurse zur Gesundheitswoche vom 15. bis 19. November

Ob in der Schule, im Studium, im Beruf oder Privatleben – Termindruck, Zeitmangel oder das Gefühl, selbst „zu kurz zu kommen“: Jeder hat das schon einmal erlebt. Niemand geht völlig stressfrei durchs Leben. Der Körper braucht ein gewisses Maß an Stress. Aber zu viel davon macht auf Dauer krank. Wichtig ist es, die richtige Balance und das richtige Maß zu finden.

Deshalb bietet das Haus der Gesundheit Trier/Trier-Saarburg in Kooperation mit dem StressZentrum Trier eine Stressless-Woche vom 15. bis 19 November mit verschiedenen Fachvorträgen und Schnupperkursen für alle Interessierten an.

In Schnupperkursen wie „Entspannt loslassen mit progressiver Muskelentspannung“ oder „Stressmanagement – Übungen für den Alltag“ erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Entspannungsmethoden und wie sich diese in den Alltag integrieren lassen.

Die Vorträge am Vormittag vermitteln die Grundlagen der Stressbiologie und welche Faktoren beim Thema Stress eine wichtige Rolle spielen.
Alle Kurse und Vorträge können kostenfrei über Zoom besucht werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anmeldung: info [at] hausdergesundheit-trier [dot] de Weitere Informationen unter: www.hdg-trier.de

Das Programm im Überblick:
Montag, 15. November, 10-11 Uhr: Gesund bleiben trotz Stress
Dienstag, 16. November, 10-11 Uhr: Gestresst am Arbeitsplatz – Resilienz fördern
Dienstag, 16. November, 15-15:45 Uhr: Mit Achtsamkeit dem Stress begegnen
Mittwoch, 17. November 15-15:45 Uhr: Entspannt loslassen mit progressiver Muskelentspannung
Donnerstag, 18. November, 10-11 Uhr: Schlaflos durch Stress?
Donnerstag, 18. November, 15-15:45 Uhr: Stressmanagement – Übungen für den Alltag
Freitag, 19. November, 10-11 Uhr: Richtig essen bei Stress

Jugendhearings 2021 – Jetzt mitmachen

29.10.2021

Was wünscht du dir für die Zeit nach Corona? – diese und weitere Fragen stellt das Landesministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration. Zu Wort kommen sollen alle interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Rheinland-Pfalz, die ihre Ideen und Wünsche vorbringen und mit anderen jungen Menschen diskutieren möchten.

Diese sogenannten Jugendhearings finden digital am 5. November mit dem Thema „#Zukunftsperspektiven“ und am 19. November unter dem Titel „#Beteiligung“ jeweils von 16 bis 20:30 Uhr statt.

Die Landesjugendministerin Katharina Binz wird ebenfalls teilnehmen. Schon vorab können alle Jugendliche und jungen Erwachsenen Ideen und Vorschläge auf der Homepage der Servicestelle Kinder und Jugend des Institutes für Sozialpädagogische Forschung Mainz unter www.jes-rlp.de/jugendhearings21 einreichen. Dort finden sich auch die Ergebnisse der Corona-Befragung, die zwischen März und April 2021 durchgeführt wurde. Die Anmeldung zu den Jugendhearings ist über die Seite der  Servicestelle digital möglich.

Weitere Informationen zur Jugendarbeit im Kreis unter www.jugendbildungswerkstatt.de oder beim Referat Jugendpflege und Sport der Kreisverwaltung unter jugendpflege [at] trier-saarburg [dot] de

ISP: Name für Förderschule beschlossen

Die kreiseigene Förderschule, die im Rahmen des Integrativen Schulprojektes (ISP) in Schweich gebaut wird, wird den Namen „Frida Kahlo-Förderschule, Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung, Schweich“ erhalten.
Das hat der Kreistag einstimmíg beschlossen.

Frida Kahlo ist eine südamerikanische Malerin, die von 1907 bis 1954 gelebt hat. Sie erkrankte an Kinderlähmung und erlitt Verletzungen bei einem Unfall. Dadurch war sie beeinträchtigt, verlor aber nie ihre Lebensfreude. In ihren Bildern drückt sie diese positive Grundhaltung und Freude wie auch ihren Schmerz aus. Viele Stationen in ihrem bewegten Leben haben mit diesem Schmerz, aber auch mit dessen Überwindung sowie mit Möglichkeiten der Teilhabe zu tun als Voraussetzung für gelingende Inklusion. Inklusion ist auch der wesentliche Aspekt des ISP, in dessen Rahmen neben der Förderschule die Grundschule der Verbandsgemeinde Schweich entsteht. Für die Grundschule hat der Verbandsgemeinderat den Namen „Frida Kahlo-Grundschule“ beschlossen. Das Gebäudeensemble für die beiden Schulen wird den Namen „Frida Kahlo-Schulgemeinschaft“ tragen.

Neue Kräfte im Katastrophenschutz des Kreises

28.10.2021

Facheinheit für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren bekommt neue Leitung

Für die Facheinheit für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren (CBRN) – ehemals unter Gefahrstoffzug bekannt – sind neue Führungskräfte gewählt worden.

Die CBRN-Facheinheit ist Teil des Katastrophenschutzes des Landkreises Trier-Saarburg und gliedert sich unter dem Leiter CBRN in die Fachbereiche Dekontamination, Gefahrstoffe und Messen.

Neben den wahlberechtigten Führungskräften, welche durch die entsprechenden Standorte der Katastrophenschutzfahrzeuge entsendet wurden, waren auch Christine Scherf als Leiterin der Kreisausbildung, sowie David Kiefer als Leiter der technischen Einsatzleitung zu der Wahl aufgerufen. „Dies ist der Zusammenschluss der Katastrophenschutzeinheiten im Landkreis Trier-Saarburg. Ausbildung, Führung und Taktik stehen immer in engem Zusammenhang“, berichtete Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Kreises Christoph Winckler.

Zu den Fachbereichsleitern wurden Florian Weier (Dekontamination), Philip Schmitt (Gefahrstoffe) und Dirk Reinert (Messen) gewählt. Ebenfalls wurden zwei neue Gerätewartfunktionen besetzt. Die Gerätewartfunktion Trinkwasser und Dekontamination wird ab sofort durch Tobias Fisch aus Wincheringen und die Gerätewartfunktion Information und Kommunikation (I&K) durch Achim Marx aus Fell besetzt.
Die Gerätewartfunktion der I&K ist nicht nur auf den Bereich CBRN fokussiert, sondern agiert durch die gesamte Breite des Katastrophenschutzes im Kreis.

David Kiefer sprach sich erfreut über das gute Vernetzen dieser wichtigen Teilbereiche aus, welche nicht nur bei Großschadenslagen zur Verfügung stehen, sondern auch bei kleineren und komplexen Vorfällen im Kreis wie auch bei Anforderungen zur überörtlichen Hilfe.

Im Namen von Landrat Günther Schartz gratulierte der BKI den neu gewählten Führungskräften und Gerätewarten. Ebenfalls überreichte er im Namen des Landrates die Ernennungsurkunden für die Fachberater im Bereich CBRN.

Daneben unterstützen ab sofort drei Experten die Arbeit des Katastrophenschutzes: Prof. Andreas Krein, Doktor der Umweltchemie, Umweltphysik und Hydrologe; Dr. Marius Schäfer, Chemiker und angehender Toxikologe, sowie Thorsten Kenner, THW Ausbilder CBRN und Atemschutz, Polizeibeamter Schwerpunkt Lkw-Kontrolle Gefahrgut

Prof. Krein: „Als Experten für Ausbreitungsmodellierung und Schadstoffe im Boden, Wasser und in der Luft werden wir tätig. Wir sind ebenfalls Ansprechpartner bei Einsätzen der Polizei, der Feuerwehr und in Amtshilfe für Behörden, wenn unbekannte Stoffe freigesetzt wurden.“ „Zur Unterstützung der operativ-taktischen CBRN-Einheiten haben wir nun die notwendigen Fachexperten zur Darstellung und Bewertung von den Einsätzen“, sagte Christoph Winckler. Es sei ein starkes Fundament, um in kommenden Krisen weiterhin den Bevölkerungsschutz sicherstellen zu können.

Gesundheit in allen Lebensphasen gemeinsam fördern

27.10.2021

Fachforen diskutieren Ziele und Projekte / Themen unter anderem Ernährung und Bewegung

Spaß an Bewegung, gesunde Ernährung fördern und psychische Belastungen reduzieren – diese und weitere Ziele wurden bei der ersten Gesundheitsförderungskonferenz des Landkreises formuliert. Wie diese umgesetzt werden können, wurde nun in drei Fachforen diskutiert. Unterteilt nach den Lebensphasen „Gesund aufwachsen“, „Gesund leben und arbeiten“ sowie „Gesund im Alter“ konnten auf Initiative der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises und des Vereins Haus der Gesundheit Trier/Trier-Saarburg e.V. lokale Akteure aus den Bereichen Gesundheitsförderung und Prävention die entwickelten Ziele nach Wichtigkeit sortieren, konkretisieren und zu gesundheitsförderlichen Maßnahmen weiterentwickeln.

„Wir können nicht jedes formulierte Gesundheitsziel umgehend angehen. Darum wollten wir in den Fachforen zum einen klären, in welchen Bereichen es schon konkrete Projekte gibt und zum anderen abstimmen, welche Ziele als besonders wichtig angesehen werden“, erklärten Sabine Becker und Paula Orlt von der Fachstelle. Dafür sei der Austausch mit den Fachkräften und lokalen Projektverantwortlichen eine gute Grundlage. „Wir wollen die Akteure untereinander vernetzen und damit neue Möglichkeiten schaffen“.

Landrat Günther Schartz betonte in seinem Grußwort an die insgesamt rund 60 Teilnehmenden: „Gesundheitsförderung ist für den Kreis ein wichtiges Zukunftsthema – ob bei jüngeren oder älteren Menschen“. Die Kreispolitik werde in diesem Bereich weiterhin unterstützen. Mit der Einrichtung der Fachstelle sei hier ein erster wichtiger Schritt getan, so der Landrat.

Im ersten Forum standen Kinder und Jugendliche im Fokus. Themen wie gesunde Ernährung und Bewegung wurden ebenso genannt wie der Umgang mit Suchterkrankungen. Mit dem Projekt „MuTiger“ greift die Fachstelle diesen Bereich in der Praxis bereits auf. In Kooperation mit verschiedenen Partnereinrichtungen werden hier Kinder aus suchtbelasteten und psychisch belasteten Familien unterstützt. Die Erwachsenen standen im Mittelpunkt des zweiten Fachforums. Insbesondere die Doppelbelastung von Familie und Beruf müsse gesehen und anerkannt werden, so der Tenor der Teilnehmenden. Ein verbesserter Zugang zu „Auszeiten“ – sei es von der Arbeit oder der digitalen Kommunikation – sei ein wichtiges Ziel.

Bei der Altersgruppe der Seniorinnen und Senioren spielten im dritten Fachforum die Themen gesellschaftliche Teilhabe sowie Spaß und Freude an der Bewegung eine wichtige Rolle. Diese Ziele wurden von den Teilnehmenden besonders hervorgehoben. Bereits im Sommer startete das Projekt „LebensgestAlter“, durch das die Gesundheit von älteren Menschen gefördert werden soll, damit diese bis ins hohe Alter selbstständig bleiben können.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Feedback der Teilnehmenden und den Zielsetzungen. Im nächsten Schritt werden wir daraus konkrete Projektideen entwickeln“, so Paula Orlt.

Zukunft der Pflege in der Region sichern

22.10.2021

Projekt care4future in Stadt und Landkreis vorgestellt / Zusammenarbeit von Schulen und Einrichtungen

Junge Menschen für einen Beruf in der Pflege begeistern – das ist das Ziel des Projektes care4future der contec GmbH, das zukünftig auch in der Stadt Trier und im Kreis Trier-Saarburg an den Start gehen soll. Der Grundstein ist eine enge Zusammenarbeit zwischen weiterführenden Schulen, Pflegeschulen und Einrichtungen aus dem pflegerischen Bereich. Zu einem hybriden Vortrag in der Kreisverwaltung wurden lokale Pflegeakteure sowie Schulen eingeladen, um das Projekt kennenzulernen.

Kern des care4future-Projektes ist, ein Unterrichtsmodul zur Pflege in weiterführenden Schulen zu entwickeln, das durch ein Netzwerk von Pflegeschulen und Pflegeeinrichtungen praktisch ergänzt wird. Die Kurse sollen von Auszubildenden in der Pflege begleitet werden. Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler authentische Einblicke in das Berufsfeld. Teil des Moduls sind auch Vor-Ort Besuche, in denen die Jugendlichen den Pflegealltag kennenlernen können. „Wir wollen den Impuls geben und begleiten bei der ersten Umsetzung. Das Projekt soll aber nachhaltig etabliert und von den Akteuren vor Ort eigenständig fortgesetzt werden“, erklärte Alexander Wilker, Projektleiter von care4future.

Für die Pflegeschulen und -einrichtungen sei es eine gute Möglichkeit, potentielle Nachwuchskräfte für den Beruf zu begeistern, so Wilker. „Aktuelle Studien sagen voraus, dass rund 500.000 Pflegekräfte im Jahr 2030 fehlen werden“. Durch eine umfassende Berufsorientierung soll außerdem die Abbruchquote während der Ausbildung gesenkt werden. „Diese liegt derzeit bei rund 30 Prozent“, so Wilker. Langfristig könne sich so auch das Image von Pflegeberufen allgemein verbessern.

Elvira Garbes, Bürgermeisterin und Sozialdezernentin der Stadt Trier, und Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter der Kreisverwaltung, betonten: „Die Nachwuchsgewinnung in der Pflege ist ein entscheidendes Zukunftsthema für Stadt und Kreis. Im Rahmen der Pflegestrukturplanung wollen wir Grundlagen schaffen und Projekte anstoßen, die eine bedarfsgerechte Angebotsstruktur in der Pflege auch für die Zukunft sicherstellen“. Es sei ein positives Signal, dass die Kommunen, Einrichtungen und Pflegeschulen diese Herausforderungen gemeinsam angehen wollten.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir zwei Netzwerke in der Region aufbauen können. Das Feedback der Einrichtungen und Schulen war positiv. Nun liegt es an der Kreis- und Stadtverwaltung die lokalen Rahmenbedingungen für die Umsetzung vor Ort zu schaffen“, so Anna Weber von der Stadt und Nadja Adams vom Kreis, die jeweils für die Pflegestrukturplanung zuständig sind. Plan sei es, mit dem nächsten Schuljahr das Projekt care4future auch an Schulen in der Region an den Start zu bringen.

Der Zensus 2022 kommt

21.10.2021

Ehramtliche Helferinnen und Helfer für die Erhebung gesucht

Im Jahr 2022 (Stichtag 15. Mai 2022) findet bundesweit wieder eine Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung statt. Ermittelt werden die aktuellen Bevölkerungszahlen, Daten zur Demografie und zur Wohn- und Wohnungssituation.

Befragt werden nach Auswahl des Statistischen Landesamts stichprobenhaft etwa 10 Prozent der Bevölkerung. Das Landesamt selbst führt die Gebäude- und Wohnungszählung ab Herbst 2021 unmittelbar durch. Für die Personenerhebungen werden im Zeitraum Mitte Mai bis Mitte August 2022 Erhebungsbeauftragte die ausgewählten Auskunftspflichtigen informieren und die notwendigen Unterlagen übermitteln. Die Auskunfterteilung ist sowohl online, schriftlich als auch über persönliche Interviews möglich.
Hierzu werden ehrenamtliche Helfer gesucht. Diese sogenannten Erhebungsbeauftragten erwartet eine interessante Tätigkeit, die mit einer Aufwandsentschädigung vergütet wird.

Zur Vorbereitung und Durchführung des Zensus im Landkreis Trier-Saarburg ist bei der Kreisverwaltung die Erhebungsstelle Zensus eingerichtet worden. Interessierte an der Tätigkeit als Erhebungsbeauftragte können sich direkt an die Kreisverwaltung wenden unter den folgenden Kontaktdaten: Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Erhebungsstelle Zensus, E-Mail: zensus [dot] info [at] trier-saarburg [dot] de. Tel. 0651/715-16686/ -16687/ -16688, Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr. Auch individuelle Fragen können an die Erhebungsstelle gerichtet werden.

Preisträger „Gesunde Gemeinde“ gekürt

20.10.2021

Wettbewerb ausgeschrieben / Grundschule Igel mit dem ersten Platz ausgezeichnet

„Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben“, so die Weltgesundheitsorganisation in der Ottawa Charta 1986.
Vor diesem Hintergrund wurde der Wettbewerb „Gesunde Gemeinde“ für den Landkreis Trier-Saarburg vom Verein Haus der Gesundheit Trier/Trier-Saarburg in Kooperation mit der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises ausgeschrieben.

Gesucht wurden Ideen für gesundheitsförderliche Aktionen und Angebote in den Gemeinden. Immer im Fokus: Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum. Die drei besten Ideen wurden mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 5.000 Euro für die Umsetzung prämiert.

Sieger des Wettbewerbs ist die Grundschule Igel in der Verbandsgemeinde Trier-Land. Um die Gesundheit der Kinder zu fördern, stehen zukünftig Yoga-Stunden auf dem Stundenplan. Zudem ist ein Schulgarten geplant. Durch Vorträge zu den Themen „nachhaltige Ernährung“ und „foodsaver“ erlernen die Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit Nahrungsmitteln und wie man sich gesund ernährt.
Die Tagespflege am Sonnenhang in Zerf belegt mit dem Oasenprojekt den zweiten Platz. Die Mitarbeitenden erlernen in Kursen Entspannungsverfahren zur eigenen Anwendung und auch Methoden, wie sie die Pflegebedürftigen unterstützen können. Zudem wurde ein wöchentliches Entspannungsangebot für die Senior:innen etabliert. Zur Unterstützung der pflegenden Angehörigen werden Oasentage zum Auftanken und Austausch umgesetzt.

„Bekond blüht auf“ ist das Motto des Drittplatzierten – der Ortsgemeinde Bekond. Mit Pflanz- und Pflegeaktionen sollen die Senioren und Seniorinnen in der Gemeinde aktiv bleiben und die Gemeinschaft gestärkt werden. In der Kita in Bekond wurde ein Gemüsegarten angelegt, der gemeinsam von den Kindern und den älteren Menschen gepflegt wird. Durch diese Aktion sind auch gemeinsame Lesestunden mit den Senioren in der Kita entstanden.

Der Wettbewerb zeigt, wie vielseitig die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden gefördert werden kann. Durch die Preisgelder und das Engagement vor Ort können die Ideen nun umgesetzt werden.

MuTiger-Projekt: Kind s/Sucht Familie

20.10.2021

Fortbildungsangebot für Fachkräfte und Interessierte

Alle Kinder haben ein Recht darauf, gesund aufzuwachsen. Doch es gibt Kinder, die in einer instabilen Familienatmosphäre mit Konflikten aufwachsen – Kinder aus suchtbelasteten Familien. Oft haben sie mit psychischen und sozialen Störungen wie Hyperaktivität, Ängsten, Depressionen oder Schulschwierigkeiten zu kämpfen. Das Verhalten der Kinder stellt die Fachkräfte im vorschulischen und schulischen Bereich vor die Herausforderung, adäquat zu reagieren und einen angemessenen Umgang mit dem Kind und der Familie zu finden.

Im Rahmen des MuTiger-Projektes der Fachstelle für Gesundheitsförderung des Landkreises in Kooperation mit dem Haus der Gesundheit Trier und der Suchtberatung Trier e.V. wird daher die kostenfreie zweitägige Fortbildungsreihe „Kind s/Sucht Familie“ angeboten.

Neben grundlegenden Informationen zu den Auswirkungen einer elterlichen Suchterkrankung erhält das pädagogische Fachpersonal Anregungen, die Situation der Kinder aus suchtbelasteten Familien positiv zu verändern. Praxisnah werden Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit dem Kind und seinen Bezugspersonen beleuchtet und gemeinsam Lösungswege entwickelt.

Es gibt zwei mögliche Schulungstermine: Entweder am 23. und 24. November oder am 9. und 10. Dezember, jeweils von 9 bis 16 Uhr. Ergänzend wird für beide Fortbildungsreihen im Frühjahr ein Seminartag zur Vertiefung angeboten. Eine Anmeldung ist unter: info [at] hausdergesundheit-trier [dot] de möglich. Weitere Informationen unter www.hdg-trier.de/mutiger-gesund-aufwachsen/

Hier geht es zum Projektflyer.