Wechsel an der Spitze des Landkreistages Rheinland-Pfalz

29.11.2021

Landrat Achim Schwickert aus dem Westerwaldkreis folgt auf Landrat Günther Schartz

Der Landkreistag Rheinland-Pfalz hat ab dem 1. Januar 2022 einen neuen Vorsitzenden. Der Westerwälder Landrat Achim Schwickert wird neuer Vorsitzender des Kommunalen Spitzenverbandes der 24 rheinland-pfälzischen Landkreise.

Die Hauptversammlung des Landkreistages wählte Schwickert, der seit Oktober 2009 Landrat des Westerwaldkreises ist, als Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Günther Schartz, der zum Jahreswechsel aus seinem Amt als Landrat des Kreises Trier-Saarburg ausscheidet. „Die vier Jahre als Vorsitzender des Landkreistages Rheinland-Pfalz waren eine besondere Herausforderung für mich. Ich habe große parteiübergreifende Einigkeit unter den Landrätinnen und Landräten erlebt, was besonders in der Pandemie sehr wichtig war, denn die Kreise sind die Träger aller Gesundheitsämter im Land. Diese Einigkeit macht die Landkreisfamilie für zukünftige Herausforderungen der Klimakrise oder der Digitalisierung sehr stark. Unter anderem zu diesen Themen hat der Landkreistag in den letzten zwei Jahren umfassende Projekte erarbeitet. Der Vorsitz hat dem Kreis Trier-Saarburg viele Vorteile gebracht, denn ich war früher an allen wichtigen Informationen und konnte wichtige Politikfelder auf Landesebene mitgestalten. Es war mir eine Ehre und Freunde damit meinen Beitrag für die Kommunen im Land zu leisten. Mit Achim Schwickert gewinnt der Landkreistag einen erfahrenen Kommunalpolitiker an der Spitze. Ich freue mich, den Stab in gute Hände übergeben zu können“, so Landrat Schartz.

Der künftige Vorsitzende Achim Schwickert betonte: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem starken Führungsteam im Vorstand.“ Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistages, Professor Hans-Günter Henneke, der die Festrede hielt, gratulierte dem neuen Vorsitzenden.

Internationaler Tag “NEIN zu Gewalt an Frauen!”

24.11.2021

Am 17. Dezember 1999 verabschiedete die UN-Generalversammlung eine Resolution, nach der der 25. November zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bestimmt wurde. Auch 22 Jahre später hat der Aktionstag nicht an Bedeutung verloren. Im Gegenteil: Weltweit sind Mädchen und Frauen von Gewalt betroffen. Die Corona-Krise hat die Lage für viele noch verschlimmert. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gewalt eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen.

Dabei wird Gewalt gegen Frauen und Mädchen oft bagatellisiert oder ignoriert. Die Folge: Betroffene sprechen aus Scham und Angst nicht über das Erlebte. Doch auch die Vertuschung durch die Täter und das Wegsehen der Mitmenschen verhindern, dass die Gewaltspirale durchbrochen wird. Zum Internationalen Tag “NEIN zu Gewalt an Frauen”, fordert das Aktionsbündnis „Frauen gegen Gewalt“, dass jeder Tag ein Tag ohne Gewalt an Frauen und Mädchen sein muss.

An diesem Donnerstag (25. November) macht das Aktionsbündnis mit einem Infostand von 11 bis 16 Uhr in der Trierer Fleischstraße neben Galeria Kaufhof auf das Thema aufmerksam.

Dort informieren Ansprechpartnerinnen außerdem über die vorhandenen Hilfsangebote. Zusätzlich werden neben Flyern und Broschüren selbstgebackene Plätzchen unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ gegen eine freiwillige Spende, die dem Frauenhaus zugute kommt, verteilt.

Zum Aktionsbündnis gehören: die Außenstelle des Weißen Rings Trier-Saarburg, der Förderverein des Frauenhauses Trier, der Landfrauenverband SOH, die Frauenbeauftragte der Stadt Trier sowie die AG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Trier Saarburg.

Neuer Leiter für CBRN-Facheinheit

24.11.2021

Bernd Schöller aus Föhren einstimmig gewählt

Die Facheinheit für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren (CBRN) – ehemals unter Gefahrstoffzug bekannt – hat einen neuen Leiter. Die Wahl Ende Oktober fiel einstimmig auf den kommissarischen Leiter der Facheinheit Bernd Schöller aus Föhren.

Bernd Schöller war bereits seit 2017 stellvertretender Leiter des Gefahrstoffzuges. Im letzten Jahr übernahm er die kommissarische Leitung, nachdem sein Vorgänger Marcel Cordie sein Amt niedergelegt hatte.

Die CBRN-Facheinheit ist Teil des Katastrophenschutzes des Kreises Trier-Saarburg und gliedert sich unter dem Leiter CBRN in die Fachbereiche Dekontamination, Gefahrstoffe und Messen. Vor einigen Wochen waren bereits die Fachbereichsleiter neu gewählt worden. Florian Weier (Dekontamination), Philip Schmitt (Gefahrstoffe) und Dirk Reinert (Messen) kompletieren die Führungsriege.

24 Landkreise verabreden eine Digitalisierungsstrategie

24.11.2021

Mit der Verabschiedung einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie haben die rheinland-pfälzischen Landkreise ihren Willen zur Mitgestaltung des digitalen Transformationsprozesses dokumentiert. „Nach nur einjähriger intensiver Arbeit und Diskussion freue ich mich, dass wir im Rahmen der Hauptversammlung nunmehr eine geschlossene Strategie zur Digitalisierung unserer Verwaltungen vorlegen können“, so der scheidende Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Günther Schartz.

Die Digitalisierungsstrategie sei in seinen Augen ein Dokument der Zusammenarbeit und des Fortschritts. Es beschreibe, so Schartz weiter, die Chancen der Digitalisierung, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Verwaltungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft weiter zu verbessern. „Die Herausforderungen, vor denen wir mit der Digitalisierung gestellt werden, bedürfen einer gemeinsamen Antwort“, ist sich auch der Erste Stellvertretende Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Frank Puchtler, Rhein-Lahn-Kreis, sicher.
Die Überlegungen des Landkreistages für eine Digitalisierungsstrategie sind in eine Zeit gefallen, als das Onlinezugangsgesetz noch nicht wirklich in den Verwaltungen angekommen war. „Wir haben nunmehr Systeme implementiert, mit denen wir eine Umsetzung der Herausforderungen des Onlinezugangsgesetzes in den Kreisen gemeinsam mit dem Land sicherstellen können“, führt Schartz weiter aus. Bund und Länder hätten jedoch die Umsetzung des OZG aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft definiert.

Informationssicherheit

Die aktuellen Umsetzungsbemühungen enden damit am Bildschirm. „Uns interessiert es auch, wie es in der ‚Black Box‘, das heißt in unseren Verwaltungen weitergeht“, ergänzt Schartz. „Wir wollen die medienbruchfreie Bearbeitung als Ziel festschreiben“, fügt Puchtler hinzu und führt weiter aus, dass damit Voraussetzungen in der Verwaltung erfüllt sein müssen, die heute in vielen Bereichen so noch nicht vorhanden seien. Mit der Digitalisierungsstrategie beschreiben daher die rheinland-pfälzischen Landkreise auf sieben Themenfeldern, wie sie gemeinsam die Zukunft in diesem Bereich gestalten wollen. Dabei reichen die Themen von einer Informationssicherheitsstrategie über gemeinsam nutzbare Ressourcen, Fragen der Attraktivität als künftiger Arbeitgeber bis zur Herausforderung des DigitalPakts Schule. „Wir werden mit dem neuen Jahr in die Umsetzungsplanung zur Digitalisierungsstrategie einsteigen und dabei darauf achten, dass wir möglichst bald kleinere, erste Erfolge organisieren, auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Räte in unseren Kreisen, auch die Öffentlichkeit, so dass Fortschritt sichtbar wird“, so Schartz abschließend.

Zum Schluss dankte Günther Schartz der Landesregierung noch dafür, dass sie den Prozess der Digitalisierungsstrategie wegen ihrer Bedeutung auch für das Onlinezugangsgesetz fördere. Man strebe in dieser Zusammenarbeit auch einen engen Schulterschluss mit dem Land an.

Rund 58.000 Euro für Projekte im Kreis

22.11.2021

Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ beschließt Zuschüsse

Die kommunalen und ehrenamtlichen Projekte im Landkreis Trier-Saarburg sind vielseitig. Ob Musik, Sport, Umwelt oder Kultur – die Bereitschaft der Menschen sich zu engagieren ist groß. Um diese zu unterstützen vergibt die Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ regelmäßig Förderungen. In seiner letzten Sitzung hat das Kuratorium Zuschüsse in Höhe von rund 58.000 Euro bewilligt.

So wurde das Projekt „Denkspur Mesenich – ein intelligenter Wanderweg“ des Sauer macht lustig e.V. mit rund 12.300 Euro gefördert. Damit trägt die Stiftung rund 75 Prozent der Gesamtkosten von knapp 16.400 Euro. Die Ortsgemeinde Detzem erhält 15.000 Euro Zuschuss für die Sanierung des Aussichtsturmes Fünf-Seen-Blick.

Daneben erhält die Ortsgemeinde Osburg rund 11.000 Euro für die Einstellung eines Dorfbegleiters. Die Stadt Saarburg erhält für die Generalsanierung der Wasserkraftanlage im Amüseum am Wasserfall 5.000 Euro Förderung der Stiftung. Zudem werden Projekte des Vereins Viezstraße e.V., der Grundschule Osburg, der Kolpingfamilie St. Marien Saarburg-Beurig sowie der Ortsgemeinden Geisfeld und Newel mit insgesamt rund 15.000 Euro unterstützt.

Die Stiftung “Zukunft in Trier-Saarburg” ist eine gemeinnützige, kommunale Stiftung. Sie fördert unter anderem gemeinnützige ehrenamtliche Tätigkeiten, Projekte der Jugend- und Altenhilfe, der Bildung, der Umwelt und der Kultur- und Heimatpflege. Weitere Informationen zur Stiftung, den Förderrichtlinien und Ansprechpartnern finden sich auf der Internetseite des Kreises unter www.trier-saarburg.de/stiftung

Kreisverwaltung schränkt ab kommenden Mittwoch den Publikumsverkehr ein

19.11.2021

Besuch von Bürgerbüro und Fachämtern nur mit Termin möglich

Ab kommenden Mittwoch soll das gemeinsame Impfzentrum der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg wieder den Betrieb aufnehmen. Dies wird in der Anfangsphase vorrangig durch Mitarbeitende der Stadtverwaltung und der Kreisverwaltung sichergestellt. Darüber hinaus unterstützen immer mehr Mitarbeitende die Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt oder arbeiten aufgrund der Homeoffice-Pflicht vermehrt von zuhause. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen, muss die Kreisverwaltung Trier-Saarburg ab kommenden Mittwoch, 24. November, den Publikumsverkehr einschränken. Ab dann können Bürgerinnen und Bürger nur mit einem vorab vereinbarten Termin das Bürgerbüro und die Fachämter aufsuchen.

Termine können bereits jetzt telefonisch oder per E-Mail bei den Mitarbeitenden vereinbart werden. Die Kontaktdaten finden sich online unter www.trier-saarburg.de. Für das Bürgerbüro ist auch eine Online-Terminvereinbarung unter www.trier-saarburg.de/buergerbuero möglich.

Darüber hinaus können sich Bürger:innen mit ihren Anliegen auch an die Behördennummer 115 wenden.

Die Regelungen gelten für das Haupthaus am Willy-Brandt-Platz, für die Nebenstellen in der Metternichstraße und der Karl-Benz-Straße sowie ebenso für das Gesundheitsamt in der Paulinstraße.

Kreisjahrbuch 2022: Flutkatastrophe und Corona-Pandemie

19.11.2021

Aktuelle Herausforderungen und historische Entwicklung / Vorstellung der neuen Publikation

Die Corona-Pandemie hält die Welt seit über eineinhalb Jahren in Atem. Die derzeit steigenden Infektionszahlen – auch im Landkreis Trier-Saarburg – führen zu kontroversen Diskussionen über Impfstati und Einschränkungen des alltäglichen Lebens. Ob Impfzentrum, Homeschooling oder Homeoffice-Pflicht – im vergangenen Jahr gab es viele neue Entwicklungen, die auch den Kreis vor große Herausforderungen gestellt haben. Aus diesem Grund hatte sich die Redaktion des Kreisjahrbuchs 2022 das Titelthema Corona-Pandemie gesetzt.

Gleichzeitig dokumentiert das Kreisjahrbuch seit Jahrzehnten zentrale Meilensteine in der Geschichte des Kreises. Die Flutkatastrophe, die im vergangenen Juli auch den nördlichen Teil des Kreises getroffen hatte, war für die Bürgerinnen und Bürger ein solch großer Einschnitt. Daher fiel die Entscheidung, das Kreisjahrbuch kurzfristig um ein zweites Titelthema zu erweitern. Die Publikation wurde gestern in einem Pressegespräch in der Kreisverwaltung vorgestellt.

Das Cover des 53. Bandes zeigt neben Eindrücken aus dem gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Kreis in Trier auch ein Luftbild der überfluteten Ortsgemeinde Kordel in der Verbandsgemeinde Trier-Land. Sieben Beiträge befassen sich mit der Corona-Pandemie und weitere drei Berichte greifen den Themenbereich Flut und Katastrophenschutz auf.

Landrat Günther Schartz betont: „Es sind Ereignisse, die in die Geschichte eingehen werden. Das Kreisjahrbuch dokumentiert sie als Teil der Kreisgeschichte.“ Das gelungene Werk schaffe es immer wieder auch das gesellschaftliche Leben darzustellen. „Wenn man das nicht schriftlich festhält, geht uns etwas verloren“, so Schartz.

Die Schriftleiterin des Jahrbuchs und Kreisarchivarin Barbara Weiter-Matysiak fasst zusammen: „Die über 50 Exemplare umfassende Serie der Kreisjahrbücher ist als Gesamtwerk wie die Chronik des Kreises zu sehen. Sie sind nicht nur Geschichtsbuch, sondern dienen der Ausbildung einer regionalen Identität“.

Auf den rund 450 Seiten gibt es 42 redaktionelle Beiträge. Neben dem Schwerpunkt sind die Rubriken „Aktuelles Kreisgeschehen“, „Menschen unserer Heimat“, „Kunst und Kultur“, „Natur und Umwelt“ sowie „Geschichte und Volkskunde“ vertreten. Insgesamt wirkten 31 Autorinnen und Autoren am Kreisjahrbuch 2022 mit.

Beim aktuellen Kreisgeschehen stehen die drei vergangenen Wahlen zum Landtag, zum Bundestag und die Wahl des Landrates – im Mittelpunkt. Das Jahrbuch wirft auch einen historischen Blick auf die Schwerpunkthemen. So werden beispielsweise römische Denkmäler gegen Krankheit und Epidemien vorgestellt oder der Umgang mit Seuchen in der Vergangenheit beleuchtet. Auch die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehren seit dem 19. Jahrhundert und der Katastrophenschutz werden vorgestellt. Daneben wird auch die jüdische Geschichte im Kreis in vier Beiträgen aufgegriffen.

Neben den redaktionellen Beiträgen bieten die Chroniken der sechs Verbandsgemeinden sowie des Kreises einen guten Überblick über das Geschehen der vergangenen zwölf Monate.

Das Kreisjahrbuch wird zum Preis von 7,50 Euro ab sofort in den Buchhandlungen in Trier, Schweich, Hermeskeil, Konz und Saarburg sowie im Bürgerbüro im Eingangsbereich der Kreisverwaltung am Willy-Brandt-Platz in Trier verkauft. Außerdem kann es beim Kreis online oder telefonisch bestellt werden. Weitere Informationen unter www.trier-saarburg.de/kreisjahrbuch/

Eine Übersicht aller Beiträge findet sich im Inhaltsverzeichnis.

Corona: 71 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

18.11.2021

Am heutigen Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 71 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 44 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 27 aus der Stadt Trier. Dies sind 8 weniger als Donnerstag vor einer Woche. Somit beträgt die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen 9833 (3822 in der Stadt Trier und 6011 im Landkreis Trier-Saarburg).

Gesundheitsamt an Leistungsgrenze bei Kontaktnachverfolgung

Die hohe Zahl an täglichen Neuinfektionen bringt das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung wieder an die Leistungsfähigkeit bei der Ermittlung von Kontakten infizierter Personen. Trotz personeller Aufstockung, die auch kurzfristige Anstellungen beinhaltet, kann es bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt zu Verzögerungen kommen. Daher wird nochmals darauf hingewiesen, dass man sich nach einem positiven Test umgehend nach Hause in Selbstisolation begeben, bekannte Kontaktpersonen eigenverantwortlich informieren und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend den Hausarzt telefonisch kontaktieren sollte.

Die Infektionszahlen seit März 2020 verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 929           VG Konz: 1420             VG Ruwer: 569

VG Saarburg-Kell: 1476      VG Schweich: 950       VG Trier-Land: 667

Nach der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung verändert sich eine Warnstufe, wenn an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen. Eine überarbeitete neue, 28. Corona-Bekämpfungsverordnung hat das Land bereits angekündigt. Diese soll kommenden Montag in Kraft treten.

LeitindikatorenAktueller Tageswert Stadt TrierAktueller Tageswert LK Trier-SaarburgWarnstufe 1
7-Tages-Inzidenz83,1130,7bis max. 100
7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz (Versorgungsgebiet Trier)4,34,3kleiner 5
Anteil COVID-19-Erkrankter an Intensivkapazität (Rheinland-Pfalz)6,486,48kleiner 6%

Der Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier befinden sich somit laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes (siehe Tabelle) nach wie vor in der Warnstufe 1.

30 Patientinnen und Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden aktuell stationär behandelt – fünf mehr als gestern. Die Zahl der aktuell Infizierten steigt auf 769 Personen – 17 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 539 im Landkreis und 230 in der Stadt Trier.

Hinweise zu Impfmöglichkeiten

Stadt und Landkreis appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, sich bei Angeboten wie dem Impfbus (Termine und Standorte unter www.corona.rlp.de) oder zahlreichen Hausärzten impfen zu lassen sowie die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung zu nutzen. Dies gilt auch für die inzwischen mögliche Grippeschutzimpfung.

Wer sich im Impfzentrum Trier impfen lassen möchte, kann nach Auskunft des Landes ab 18. November unter www.impftermin.rlp.de oder bei der Hotline des Landes unter 0800-5758100 einen Termin buchen. Zusätzlich soll an einem Tag der Woche freies Impfen angeboten werden, dieses Angebot startet am Mittwoch, 1. Dezember und soll ab dann jeden Mittwoch angeboten werden. Weitere Informationen unter www.trier.de/impfen

Das Gesundheitsamt rät nach wie vor, die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen. Dies Empfehlung gilt angesichts der aktuellen Entwicklung auch bei Veranstaltungen im Freien – trotz der Lockerungen für Veranstaltungen im Freien nach der 27. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes.

Jetzt für die Kindertagespflege bewerben

16.11.2021

Betreuungsbedarf steigt deutlich / Jugendamt des Kreises startet neue Schulungsangebote

7800 Plätze stehen in Kindertagesstätten im Kreis Trier-Saarburg zur Betreuung zur Verfügung. Daneben deckt die Kindertagespflege den weiteren Bedarf – auch über das Kita-Alter hinaus. In einigen Ortsgemeinden steigen seit Jahren die Anfragen von Eltern, die ihre Kinder bei Betreuungskräften anmelden möchten. Aus diesem Grund sucht das Kreisjugendamt neue qualifizierte Betreuer:innen für die Kindertagespflege.

Voraussetzung für die Arbeit in der Kindertagespflege ist vor allem, Freude und Erfahrung im Umgang mit Kindern verschiedener Altersgruppen. In der Kindertagespflege werden Gruppen von maximal fünf Kindern betreut. Eine abgeschlossene pädagogische Ausbildung oder eine Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson ist verpflichtend.

Seit mehreren Jahren ist die Kindertagespflege ein wichtiger Bestandteil im Betreuungsangebot des Kreises: Sie bietet eine familiennahe und zeitlich flexible Betreuungsform für Kinder bis 14 Jahre.

In Kleingruppen können bereits sehr junge Kinder bis zum Eintritt in die Kindertagesstätte betreut werden. Für ältere Kinder besteht die Möglichkeit, die Kindertagespflege ergänzend zu beispielsweise der Schule zu besuchen – so können häufig auch Betreuungsmöglichkeiten geboten werden, die durch die Arbeitszeiten der Eltern gebraucht und nicht von Kindertageseinrichtung oder Schule abgedeckt werden können.

Das Kreisjugendamt ist der zentrale Ansprechpartner für interessierte Betreuer:innen der Kindertagespflege. Ein entsprechender Qualifizierungskurs wird im Frühjahr nächsten Jahres erneut angeboten. Weitere Informationen geben im Kreisjugendamt Cindy Marzinkowski (Tel.: 0651 715 156) oder Svenja Haas (Tel.: 0651 715 374) per Email an kindertagespflege [at] trier-saarburg [dot] de

Sparkasse Trier dankt allen Helferinnen und Helfern

16.11.2021

123.500 Euro Spende für die Hochwasserhilfe

Die Sparkasse Trier spendete als Hilfe für die Hochwasserkatastrophe 50.000 Euro an die VG Trier-Land für die Gemeinden im Kreis, 50.000 Euro an die Gemeinschaft Ehranger Ortsvereine für Trier-Ehrang, je 5.000 Euro an den Kreisfeuerwehrverband Trier-Saarburg und Stadtfeuerverband Trier, 10.000 Euro an den DRK-Kreisverband Trier-Saarburg und 3.500 Euro an den Helferverein des THW Saarburg und dankt allen Helfer:innen und Einsatz-kräften für ihr beispielhaftes Engagement.

Die Sparkasse Trier hat nach der schrecklichen Hochwasserkatastrophe ad hoc Spenden in Höhe von 110.000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Oberbürgermeister der Stadt Trier, Wolfram Leibe, würdigt bei einer Feierstunde das Engagement der Einsatzkräfte: „Wir können stolz auf alle sein, die geholfen haben.“ Alexander Burger vom THW Saarburg: „Es war beeindruckend, wie schnell uns die Sparkasse Trier nach unserer Anfrage das Geld zur Verfügung gestellt hat. Innerhalb von vier Stunden war der Betrag auf unserem Konto.“ Hintergrund war, dass die Reifen des THW-Baggers beim Hochwasser-Einsatz beschädigt wurden und ersetzt werden mussten, um weiter helfen zu können.

Michael Holstein, Bürgermeister der VG Trier-Land, betont: „Gerade die schnelle Hilfe der Sparkasse hat den Menschen Hoffnung gegeben.“ „Nach den ad hoc-Hilfen haben wir noch weitere Gelder zur Verfügung gestellt. Wir sind dankbar, dass wir in der Region solche Einsatzkräfte in unseren Hilfsorganisationen haben und dass wir finanziell unterstützen konnten, wo es erforderlich war. Uns war es wichtig, dass die finanzielle Hilfe dort ankommt, wo sie benötigt wird. Solidarität zu leben ist in solchen Zeiten das, was wirklich zählt“, so der Vorsitzende des Vorstandes Dr. Peter Späth.