In den kreiseigenen Schulen den Blick nach innen richten

Landrat war zu Gast in der Berufsbildenden Schule und im Gymnasium Saarburg

Zwei weitere Schulbesuche von Landrat Stefan Metzdorf standen auf dem Programm. Er war in der Berufsbildenden Schule (BBS) sowie im Gymnasium in Saarburg zu Gast. Dort machte er sich einen Eindruck von den kreiseigenen Schulen und verließ sie mit einer Reihe von Notizen über das Profil der Bildungseinrichtungen sowie darüber, wie der Kreis als Träger sich auch in Zukunft einbringen kann, wenn es um die Weiterentwicklung der Schulen geht.

Selbstorganisiertes Lernen

In der Berufsbildenden Schule wurde er von Schulleiter Jürgen Scholz sowie von Katrin Tscherne, Jürgen Winnige und Hans Löber aus dem Schulleitungsteam begrüßt. Thematisch ging es unter anderem um den künftigen Ausbau der digitalen Technik. So sollen weitere mobile Endgeräte sowie Interaktionsgeräte angeschafft werden. Die Schule ist inzwischen stark digital aufgestellt. Dabei spielt auch das selbst organisierte Lernen der Schüler:innen eine wichtige Rolle, auf das die BBS immer stärker setzt.

Gesprochen wurde auch über die Entwicklung der in der BBS ansässigen Pflegefachschule, die einen deutlichen Zuwachs erfährt –  vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege ist das ein sehr positives Zeichen. Die Schule hat eine Kooperation mit Ausbildungsbetrieben geschlossen und organisiert in dieser Zusammenarbeit Praxiseinsätze der Schüler:innen. Gute Resonanz erfährt auch das Wirtschaftsgymnasium als weiteres Bildungsangebot der BBS. Das Fachgymnasium führt seit 2010 in drei Oberstufenjahrgängen zum Abitur und ist in der Bildungslandschaft im Raum Saarburg/Kell inzwischen fest etabliert.

Wachsende Schüerzahlen

Wachsende Schülerzahlen sind auch am Gymnasium Saarburg ein Thema, das von der Klasse fünf bis zum Abiturjahrgang inzwischen fast 1100 Kinder und Jugendliche besuchen. Das wirke sich auch auf den Raumbedarf der Schule aus, erläuterten Schulleiter Andreas Schreiner und seine Stellvertreterin Nadine Arendt, die mit dem Landrat sprachen. Auf Dauer geplant ist ein Neubau des naturwissenschaftlichen Traktes des Gymnasiums, der in die Jahre gekommen ist. Die Überlegung geht dahin, in diesen Gebäudeteil neben den Fachklassen auch normale Klassenräume zu integrieren. Außerdem soll das Gymnasium in Zukunft eine weitere Zweifeld-Sporthalle erhalten, die auf dem Gelände der ehemaligen Feuerwache in der Nachbarschaft der Schule entstehen soll.  Das Gymnasium in Saarburg ist vor rund zehn Jahren umfangreich saniert und erweitert worden. 

Das Profil der Schule zeichnet sich aus durch einen sprachlichen Fokus mit bilingualen Unterricht Französisch und der Möglichkeit das Abibac zu erwerben. Austausche mit Frankreich, England und Israel sowie die Zusammenarbeit in europäischen Projekten kennzeichnen das Gymnasium als weltoffene Schule im Herzen Europas. Daneben liegt der Schwerpunkt im naturwissenschaftlichen Bereich mit den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Hervorzuheben ist die Tradition mit Projekten und Wettbewerben im künstlerisch-musischen Bereich.

Zusammenarbeit mit dem Träger

Seit Anfang des Jahres besucht Landrat Metzdorf reihum die Schulen, die sich in Trägerschaft des Landkreises befinden. Dabei möchte er die Bildungseinrichtungen von „innen“ kennenlernen und im Gespräch mit den Verantwortlichen herausfinden, ob es Probleme gibt, Optimierungsbedarf besteht und wie der Träger und die Schulen noch besser zusammenwirken können.

In den kreiseigenen Schulen den Blick nach innen richten