Über 500 Wahlhelfer:innen im Dienst

09.06.2024

Im Schulzentrum Schweich zählen rund 520 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Briefwahlunterlagen zur Europawahl 2024. Rund 48.000 Wahlbriefe sind seit Anfang Mai bei der Kreisverwaltung dazu eingegangen. Allein heute sind rund 2000 Briefe noch in Schweich abgegeben worden.

Zunächst sind die äußeren Briefumschläge geöffnet worden, um die Eidesstattliche Erklärung zu überprüfen und den Stimmzettel in die Wahlurnen zu verteilen. Ab 18 Uhr beginnt die Auszählung der Stimmen.

Im Vorfeld waren der Wahlbehörde rund 1300 Umschläge aufgefallen, die ungewöhnlich dick waren. Die Vermutung war, dass diese neben der Europawahl- auch die Kommunalwahlunterlagen enthielten. Diese wurden zuerst von den Wahlvorständen geöffnet. Unterlagen zur Kommunalwahl, die teilweise darin enthalten waren, wurden per Kurier in die jeweiligen Verbandsgemeinden geschickt. Die dortigen Wahlvorstände entscheiden über die Zulassung der Unterlagen.

Wahltag gestartet

09.06.2024

Seit 8 Uhr sind die Wahllokale in den 195 Stimmbezirken im Kreis Trier-Saarburg geöffnet. Noch bis 18 Uhr haben rund 115.000 Wahlberechtigte die Möglichkeit dort ihre Stimme abgegeben. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben vorab bereits per Briefwahl gewählt. Etwa 51.000 Anträge sind bei den Verbandsgemeinden dazu eingegangen.

Für vielfältige Einsätze gerüstet

06.06.2024

Neue Fahrzeuge und Material für Kreiseinheiten der Feuerwehr

Eigentlich sollte Landrat Stefan Metzdorf an Pfingsten die neuen Fahrzeuge und Materialien für den Katastrophenschutz offiziell an die Feuerwehren übergeben. Doch aufgrund des Hochwassers hat er entschieden, dass die Einheiten sofort mit den neuen Fahrzeugen in den Einsatz fahren konnten. „Das Hochwasser vor drei Wochen hat erneut gezeigt, wie sinnvoll unsere Investitionen in den Katastrophenschutz sind“, so Metzdorf.

Insgesamt sind im Mai zwei neue Fahrzeuge und mehrere Abrollbehälter fertiggestellt worden. Die Stadtwerke Trier hatten den Umbau übernommen.

Unter den Neuanschaffungen ist ein Wechselladerfahrzeug (WLF), das vielfältig einsetzbar ist. Durch sogenannte Abrollbehälter (AB) können verschiedene Materialien aufgeladen und zu dem jeweiligen Einsatzort transportiert werden. Somit kann das Fahrzeug an die jeweilige Einsatzmeldung eingepasst werden.

Das neue Wechselladerfahrzeug wird künftig in Föhren stationiert sein. Es ist mit einem Abrollbehälter Kran/Mulde ausgestattet, mit dem Materialen auf die Transportplattform problemlos aufgeladen werden. Die Kosten lagen bei rund 500.000 Euro. Es ist das insgesamt dritte Fahrzeug dieser Art im Kreis. Mit Hermeskeil, Konz und Föhren sind nun die WLF-Standorte komplettiert.

Neben dem neuen Fahrzeug werden auch drei weitere Abrollbehälter künftig in Föhren vorgehalten werden. Der AB Logistik ist für den Transport von Materialien gedacht. Mit Gabelstapler oder Hubwagen ist es möglich, verschiedene Einsatzmittel samt Gitterboxen oder Paletten schnell ein- und auszuladen. Insgesamt wurden zwei solcher AB angeschafft – der zweite Standort ist Hermeskeil. Die Kosten lagen bei rund 55.000 Euro.

Zwei neue AB Plattform unterstützen die Kreiseinheiten in Föhren und Konz ebenfalls bei Transportaufgaben. Damit sollen beispielsweise Sandsäcke gelagert und bei Bedarf schnell an die Einsatzstelle gebracht werden können. Hierfür hat der Kreis die Kosten von rund 19.000 Euro getragen.

Für größere Löscheinsätze bei Wald- und Vegetationsbränden hat der Kreis drei AB-Tank für rund 35.000 Euro angeschafft. Sie dienen dem Transport von 10.000 Liter Wasser. Die drei AB werden in Hermeskeil, Föhren und Konz stationiert sein.

Fahrzeug für die Technische Einsatzleitung

Außerdem hat die Technische Einsatzleitung des Kreises ein gebrauchtes Mehrzweckfahrzeug erhalten. Damit sollen Lage- und Technikutensilien zu den Einsatzstellen transportiert werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 70.000 Euro.

Finanzielle Unterstützung nach Unwetter rund um Pfingsten

06.06.2024

Der Ministerrat hat heute Hilfen zur finanziellen Unterstützung von privaten Haushalten beschlossen, die von den Unwetterereignissen rund um Pfingsten betroffen waren. Die entsprechende Richtlinie für die Gewährung von staatlichen Soforthilfen des Landes bei außergewöhnlichen, existenzgefährdenden Notlagen unterstützt auch Privatpersonen im Kreis Trier-Saarburg.

Die Richtlinie ermöglicht es antragsberechtigten Privatpersonen, deren Wohnraum, Hausrat oder Kleidung durch das Unwetter beschädigt wurden, eine Soforthilfe zu beantragen. Die Höhe der Soforthilfe kann bis zu 1.500 Euro pro Haushalt und bis zu 500 Euro für jede weitere Person im Haushalt betragen, wobei maximal 3.000 Euro gewährt werden können.

Die Landesregierung stellt die Mittel zur Soforthilfe den Landkreisen und kreisfreien Städten zur Verfügung, damit diese die Gelder schnell und zielgerichtet den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zukommen lassen können.

Anträge nimmt die Kreisverwaltung Trier-Saarburg (Abteilung 6, Willy-Brand-Platz 1, 54290 Trier) entgegen. Bei Rückfragen können sich Bürgerinnen und Bürger an die Verwaltung wenden unter soforthilfe-hochwasser [at] trier-saarburg [dot] de oder telefonisch unter (0651) 715-430.

Hier finden sich die entsprechenden Dokumente:

Weitere Informationen zu den Anträgen sind auf der Startseite der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion abrufbar: https://add.rlp.de/

Seit 19 Jahren Schüleraustausch zwischen den Gymnasien Konz und Puck/Polen

04.06.2024

Seit 2002 findet jährlich ein Austausch von Schülerinnen und Schülern der Gymnasien in Konz und dem nordpolnischen Partnerkreis Puck statt. Insgesamt auf 19 Jahre (mit einer Unterbrechung in der Corona-Zeit) kann dieser europäische Schüleraustausch zurückblicken. Jeweils 10 Jugendliche besuchen abwechselnd eine Woche den jeweiligen Landkreis, nehmen am Unterricht teil, wohnen in Gastfamilien und erkunden den Gastlandkreis.

In diesem Jahr sind zehn Schülerinnen und Schüler des Lyzeums (Gymnasiums) Puck nach Trier-Saarburg gereist. Im vergangenen Jahr waren die Konzer Schülerinnen und Schüler in Puck zu Gast. Der diesjährige Gegenbesuch startete am gestrigen Montag mit einem gemeinsamen Besuch der ältesten Stadt Deutschlands. Im Anschluss wurde die Gruppe in der Kreisverwaltung von Landrat Stefan Metzdorf begrüßt, der sich über das Besuchsprogramm und den letztjährigen Besuch informieren ließ. „Ich finde es toll, dass dieser Austausch nun schon so lange funktioniert und die jungen Menschen die Gelegenheit haben, sich und ihr Land kennenzulernen. Das ist gelebtes Europa!“ so Stefan Metzdorf.  

Der Landkreis Trier-Saarburg unterstützt den Schüleraustausch mit einer beträchtlichen Fördersumme.

Foto: Landrat Stefan Metzdorf mit den Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrinnen und Lehrern der beiden Gymnasien vor dem Kreishaus in Trier.