Daniel Simon aus Mertesdorf ist ab sofort Teil der Leitung des Gefahrstoffzugs des Kreises. Er wurde in der letzten Woche einstimmig von den Vertretern aller Fachbereiche dieser Feuerwehrkreiseinheit gewählt.
Die Kreiseinheit wird vom sogenannten ‘‘Leiter CBRN‘‘ geführt. Er hat insgesamt drei Stellvertreter, welche gleichzeitig das Amt des Leiters eines Fachbereiches übernehmen. Diese gliedern sich wie folgt auf: Gefahrstoffe, Messen und Dekontamination.
In dem Fachbereich Gefahrstoffe ist Daniel Simon ab sofort für die Teileinheiten Bekond, Kasel und Beurig zuständig. Der Leiter CBRN Bernd Schöller gratulierte seinem neu gewählten Stellvertreter und wünschte ihm viel Erfolg für die neue Aufgabe. Gleichzeitig bedankte er sich im Namen aller Anwesenden bei Philip Schmitt, der das Amt bis dahin ausgeübt hatte.
Gleichstellungsbeauftragte informiert zu Workshop / Kooperation in der Region Trier
Wo Menschen zusammenarbeiten, kommt es zu Konflikten. Sie sind auch Teil des Arbeitsalltags. Oft investieren die Menschen dabei einen großen Teil ihrer Energie in Konflikte. Doch welche Werkzeuge gibt es, um mit diesen Situationen konstruktiv umzugehen? In dem Workshop „Frauen auf ihrem Weg: Umgang mit Konflikten“ werden Auslöser und Lösungsstrategien unter die Lupe genommen.
Der Workshop wird von der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Angelika Mohr angeboten. Er findet statt am 10. Oktober, 14 bis 19 Uhr, in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 26. September online möglich.
Der Workshop ist Teil der Reihe „Frauen auf ihrem Weg“, die von den Gleichstellungsbeauftragten der Region Trier in Kooperation mit dem Bildungsträger „Arbeit und Leben Rheinland-Pfalz/Saarland“ geplant wurde. Zielgruppe sind erwerbstätige Frauen mit Wohn- oder Arbeitsort in den Landkreisen Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich, Trier-Saarburg oder im Eifelkreis Bitburg-Prüm.
Gefördert wird das Angebot im Rahmen des Projektes „LUZI – Lernen und Zukunft innovativ gestalten“ durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung RLP (MASTD).
Hochwasservorsorge war Thema / Landrat betonte gute Zusammenarbeit
Im Rahmen seiner Sommerreise durch Rheinland-Pfalz besuchte der neue Ministerpräsident Alexander Schweitzer den Kreis Trier-Saarburg. Am gestrigen Mittwoch machte er sich gemeinsam mit Landrat Stefan Metzdorf, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Konz Joachim Weber und dem Präsidenten der SGD Nord Wolfgang Treis ein Bild von mehreren wasserwirtschaftlichen Projekten. Im Fokus stand dabei das Thema Hochwasservorsorge.
In der Ortsgemeinde Oberbillig informierte sich der Ministerpräsident zunächst über den dortigen Hochwasserschutz. Neben fest installierten Bauten wie beispielsweise einem Deich, einer Tiefendränage und einer umfangreichen Untergrundabdichtung, verfügt die Anlage auch über mobile Elemente. Diese können bei Bedarf von der Freiwilligen Feuerwehr sowie weiteren Helfer:innen aufgebaut werden. Der Ortsbürgermeister Andreas Beiling erläuterte, dass der 2003 fertiggestellte Schutz schon vielfach im Einsatz war und schlimmere Hochwasserschäden verhindert habe. Der Ministerpräsident betonte, wie wichtig bei solchen Ereignissen die Zusammenarbeit aller Ebenen sei.
Anschließend ging es nach Konz-Oberemmel. Dort wurde ein umfangreiches Projekt zur Bachrenaturierung vorgestellt, bei dem auch die Untere Wasserbehörde und die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung involviert sind. Neben dem Gewässersystem des Oberemmeler Bachs, bei dem durch den Menschen umgesetzte Veränderungen rückgängig gemacht werden sollen, ist der Fallweiher im Fokus des Projekts. Dort werden der Langwiesbach und der Plitschbach künftig in den Weiher münden und so einen wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen. Zudem führt auch ein Bachlauf neben dem Weiher entlang, damit die Wasserlebewesen das Gewässersystem durchgängig durchschwimmen können.
Das Projekt der Verbandsgemeinde Konz ist ein wichtiger Baustein für eine ökologische Hochwasservorsorge. Durch die Renaturierung wird mehr Platz für Wasserrückhalt geschaffen, was das Risiko von Hochwasser verringert.
Landrat Stefan Metzdorf bedankte sich bei allen Beteiligten. „Solche Projekte zeigen wie gut die Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz und den unterschiedlichen Behörden funktioniert. Ich danken Ihnen Herr Ministerpräsident, dass Sie sich vor Ort informiert haben“, so Metzdorf.
167.000 Euro Soforthilfe für Betroffene im Kreis Trier-Saarburg
07.08.2024
Das Hochwasser während der Pfingstfeiertage im Mai hat erhebliche Schäden im Landkreis Trier-Saarburg verursacht. Dabei waren viele Privatpersonen betroffen, deren Wohnraum, Hausrat oder Kleidung durch das Unwetter beschädigt wurde. Um diesen Menschen in ihrer Notlage auszuhelfen, hat das Land Rheinland-Pfalz finanzielle Soforthilfen zur Verfügung gestellt. Die Kreisverwaltung hat im Laufe der letzten Monate die Mittel der Landesregierung an die betroffenen Bürgerinnen und Bürger weitergeleitet. Insgesamt wurden 167.000 Euro an 76 Haushalte im Kreis ausgezahlt.
Die Höhe der Soforthilfe betrug je nach Haushaltsgröße 1.500 bis 3.000 Euro. Die meisten Anträge kamen aus Wiltingen, gefolgt von Waldrach, Kasel, Riveris, Serrig und Trassem.
Durch anhaltenden Regen stiegen im Mai dieses Jahres die Pegel von Leuk, Saar, Ruwer und Mosel stark an. Im Kreis Trier-Saarburg waren zahlreiche Ortsgemeinden von Überschwemmungen betroffen und es mussten mehr als 350 Menschen vorsorglich evakuiert werden.
Das Foto zeigt ein Drohnenbild von Detzem während des Hochwassers im Mai.