Besuch von Landrat Stefan Metzdorf auf dem Schönfelderhof

31.07.2025

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg arbeitet im Bereich der gemeindepsychiatrischen Versorgung eng mit den Barmherzigen Brüdern Schönfelderhof zusammen. Landrat Stefan Metzdorf war nun auf dem Schönfelderhof zu Gast und machte sich vor Ort ein Bild von der Einrichtung. Begleitet wurde er dabei von Detlef Schmitz, Abteilungsleiter des Sozialamtes in der Kreisverwaltung, sowie von Marco Stark, Referatsleiter für Eingliederungshilfe.

Die gemeindepsychiatrische Einrichtung, die an sieben Standorten sowohl stationäre als auch ambulante Angebote sowie eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) betreibt, wurde den Gästen durch das Direktorium vorgestellt. Rainer Klippel (Direktor Teilhabe), Janik Jung (Direktor Unternehmenskultur) und Jürgen Leitzgen (Kaufmännischer Direktor) informierten umfassend über die Arbeit und das Leistungsspektrum des Schönfelderhofs.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Eingliederungshilfe, die Herausforderungen in der fachärztlichen Versorgung im ländlichen Raum sowie die Bedeutung verlässlicher gemeindepsychiatrischer Angebote. Landrat Metzdorf betonte dabei die große Bedeutung des Schönfelderhofs für die Region: „Der Schönfelderhof ist ein wichtiges Angebot im Landkreis Trier-Saarburg und aus der Versorgungsstruktur nicht wegzudenken. In diesen herausfordernden gesellschaftlichen Zeiten sind wir froh, einen so kompetenten, vertrauensvollen und zuverlässigen Partner für die Versorgung psychisch beeinträchtigter Menschen an unserer Seite zu haben.“

Die Vertreter des Landkreises hoben besonders die langjährige, vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Schönfelderhof hervor. Diese bildet eine wesentliche Grundlage für die Sicherstellung bedarfsgerechter Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe. Bei einem anschließenden Rundgang über das Gelände konnten sich die Gäste ein Bild von den Wohnhäusern und weiteren Betreuungsangeboten machen.

Jugendhilfe ist Vertrauenssache – Landrat Metzdorf zu Besuch auf dem Helenenberg

30.07.2025

Das war ein Besuch unter Partnern und Freunden: Das Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg in Welschbillig begrüßte Landrat Stefan Metzdorf und Andreas Beiling vom Kreisjugendamt Trier-Saarburg. Der Besuch stand ganz im Zeichen des Austauschs und der Wertschätzung.

Wolfgang Marx (stellvertretender Gesamtleiter), Michael Schneider (pädagogischer Leiter) und Pater Otto Nosbisch SDB (Pastoralleiter) begleiteten Metzdorf und Beiling bei ihrem Besuch. Der Landrat hielt schon zu Beginn fest: „Der Bereich der Jugendhilfe ist ein extrem sensibler Bereich. Vielen Dank für die Arbeit, die Sie hier oben auf dem Berg leisten – und dafür, dass Sie für uns als Kreis ein verlässlicher und vertrauensvoller Partner sind und bleiben.“

Bei einem gemeinsamen Mittagessen entstand eine offene und konstruktive Atmosphäre, in der über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven in der Jugendhilfe gesprochen wurde.

Im Anschluss erhielten die Gäste einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche auf dem Helenenberg: intensiv-pädagogische Gruppen, Regelwohngruppen, Wohngruppen für unbegleitete, minderjährige Ausländer, die Valdocco-Schule, die Berufsschule und die Ausbildungswerkstätten.

Besondere Stationen waren die neuen Räume der Gruppen Pinardi und Turin sowie der geplante Bereich „Don Bosco CarClean“, in dem junge Menschen künftig in modularen Schritten an Berufe im KFZ-Bereich herangeführt werden. Beide Projekte stehen für das Ziel, Jugendlichen konkrete Perspektiven und Chancen zu eröffnen. Der persönliche Austausch mit dem Landrat und dem Kreisjugendamt machte deutlich: Erfolgreiche Jugendhilfe gelingt nur gemeinsam – mit verlässlichen Partnern auf allen Seiten.

Über 10.000 Kubikmeter Beton verbaut

Bau der Hauptfeuerwache Trier mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle liegt im Zeitplan

Es geht voran an der Baustelle gegenüber den Kaiserthermen: Mittlerweile geht der Rohbau der neuen Hauptfeuerwache Trier mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle über das Straßenniveau hinaus. Rund 10.000 Kubikmeter Beton und 2.000 Tonnen Stahl wurden bereits verbaut. Dafür arbeiten täglich rund 60 Menschen auf der Baustelle.

Der neue Gebäudekomplex soll die bisherigen Räumlichkeiten am Barbaraufer in Trier ersetzen. Die Integrierte Leitstelle (ILS) erhält hier – anders als bisher – ein eigenes Gebäude, welches rund 56 Meter lang und 19 Meter breit sein wird.

Dabei wird bei der Aufteilung der Räume und der Ausstattung auf die modernsten Standards gesetzt. Dafür hat sich das Planungsteam extra bundesweit verschiedene Leitstellen angeschaut. So soll sichergestellt werden, dass die neue ILS auch künftigen gesetzlichen Vorgaben gerecht werden kann. Geachtet wurde auch auf eine redundant ausgelegte Technik unter anderem mit Ersatzstromversorgung. Allein die Kosten für die Leitstellentechnik werden derzeit auf knapp 17 Millionen Euro geschätzt. Diese werden vom Land Rheinland-Pfalz getragen.

Betrieben wird die Leitstelle von der Stadt Trier und dem DRK Landesverband RLP, zuständige Behörde für den Rettungsdienst ist die Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Über 30 Disponentinnen und Disponenten arbeiten dort rund um die Uhr. Die Integrierte Leitstelle Trier empfängt und bearbeitet alle 112-Notrufe aus den Kreisen Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld, dem Vulkaneifelkreis und der Stadt Trier. Sie ist damit rund um die Uhr für die Sicherheit von 626.000 Einwohner in einem Gebiet von rund 5700 Quadratkilometer zuständig.

Zehn Alarmausfahrten

Die Hauptfeuerwache und Rettungswache sind in einem zweiten Gebäude untergebracht. Geplant sind hier zehn Alarmtore – jeweils fünf für Rettungsdienst und Feuerwehr. Die Ausfahrt wird über die Südallee erfolgen. Hierzu wird im kommenden Jahr der Bürgersteig und der Fahrradweg an das Niveau des Neubaus abgesenkt sowie eine Ampelanlage installiert.

Zusätzlich verfügt das neue Gebäude über 19 weitere Stellplätze für Einsatzfahrzeuge in einer Tiefgarage. Hier sollen auch die Krankentransportwagen untergebracht sein. Hinzu kommen unter anderem eine Waschhalle, Desinfektionsplätze sowie Gemeinschafts- und Schlafräume für die rund 300 Mitarbeitenden.

Derzeit wird mit Gesamtkosten von 145,4 Millionen Euro geplant. Die Kreise beteiligen sich dabei an den Kosten der Rettungswache und der Integrierten Leitstelle anteilig zu ihrer Einwohnerzahl. Der Kreis Trier-Saarburg plant mit einer Investition von rund 11 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes ist für das Jahr 2027 geplant.

Steinbruch in Palzem besichtigt

28.07.2025

Landrat machte sich vor Ort ein Bild von der geplanten Erweiterung / Wunsch: Offener Austausch

Im Rahmen seiner Unternehmensbesuche hat Landrat Stefan Metzdorf den Steinbruch der Reinhold Hippert GmbH in Palzem besucht. Begleitet wurde er dabei von Verbandsbürgermeister Jürgen Dixius sowie Vertretern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Trier-Saarburg.

Hintergrund des Besuchs ist die geplante Erweiterung des Steinbruchs. Die aktuell genutzten Rohstoffreserven werden nach Angaben des Unternehmens voraussichtlich in den kommenden zwei bis drei Jahren erschöpft sein. Eine Erweiterung des Abbaugebiets wird daher angestrebt.

Während des Besuchs tauschten sich die Beteiligten über das Erweiterungsvorhaben aus und besprachen konkrete Details der geplanten Flächenerweiterung. Das Vorhaben wird bereits seit geraumer Zeit intensiv in den umliegenden Gemeinden diskutiert – insbesondere in Kreuzweiler regt sich Widerstand aus der Bevölkerung. Dort hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, die die Erweiterung des Steinbruchs zu verhindern versucht.

„Der Steinbruch stellt eine wichtige Rohstoffquelle für die gesamte Region dar. Ich bin mir bewusst, dass die geplante Erweiterung gerade in Kreuzweiler sehr emotional und kritisch diskutiert wird“, sagte Landrat Metzdorf bei dem Besuch. Daher sei es ihm wichtig, sich persönlich ein Bild von der Situation zu machen. Sein Wunsch sei es, dass Vertreter des Unternehmens sowie die Bürgerinnen und Bürger der angrenzenden Gemeinden offen miteinander ins Gespräch kommen, den Austausch suchen und gemeinsam an einer tragfähigen Lösung arbeiten, fügte er hinzu.

Präventive Maßnahmen für besseren Hochwasserschutz

28.07.2025

Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder besuchte Kordel

Im Beisein von Landrat Stefan Metzdorf, Bürgermeister Michael Holstein und dem Kordeler Ortsbürgermeister Medard Roth war Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder in Kordel zu Besuch, um sich einen Überblick über die Folgen der Hochwasserkatastrophe 2021 zu machen. „Entlang der Kyll waren viele Orte von den Überschwemmungen betroffen, Kordel traf es auch besonders heftig“, sagte die Ministerin bei ihrem Besuch. Rund 230 Häuser seien von dem Hochwasser beschädigt worden, darunter das Bürgerhaus, in dem auch Feuerwehrgeräte standen, sowie das Gebäude der Kita.

Im Rahmen des Wiederaufbaus geht es vor allem auch um präventive Maßnahmen, um den Ort zukünftig besser vor Hochwasser zu schützen. Auch der Kreis beteiligt sich an der Unterstützung. „Ziel ist es, in die Wiederherstellung der Gewässer zu investieren, um einen natürlichen Hochwasserschutz zu etablieren“, so Landrat Metzdorf.

Zurzeit steht ein Förderantrag für die Beseitigung des Hangrutsches auf dem Weg zum Hochbehälter in Kordel bei der SGD Nord in der Prüfung. Auch die drei bei der Flut schwer beschädigten Hochwasserpumpwerke sollen wieder so instandgesetzt werden, dass die Anlagentechnik bei einem vergleichbaren Hochwasser geschützt ist. Weitere Maßnahmen im Bereich der Abwasserbeseitigung und der Trinkwasserversorgung sind im Maßnahmenplan des Kreises vorgesehen. Die Ministerin bilanzierte: „Wichtig ist, dass die Menschen das Gefühl haben, dass ihr Schicksal und ihre Zukunft dem Land weiter wichtige Anliegen sind. Jeder Wiederaufbau braucht einen langen Atem. Dem sind wir uns in der Landesregierung bewusst. Zugleich tut es gut, zu sehen, mit wieviel Mut, Tatkraft und Engagement der Wiederaufbau bewerkstelligt wird.“

Die souveräne Frau

28.07.2025

Grenzen setzen und „Nein“ sagen

Schnelllebigkeit, viele Anforderungen, hohe Ansprüche an sich selbst, ungebremste Kommunikation und die zunehmende Digitalisierung sorgen dafür, dass Frauen immer wieder an ihre Grenzen stoßen. Im Workshop „Die souveräne Frau“ sollen sie deshalb innehalten und überprüfen können, an welchen Stellen und in welchen Momenten sie „Nein“ sagen möchten, was ihre Grenzen sind und mit welchen Strategien sie sich auf die Dinge fokussieren können, die für sie von Bedeutung sind.

Der Inhalt des Kurses geht Fragestellungen nach wie:

  • Was sind meine Werte? Was möchte ich unbedingt erfüllen?
  • Was sind meine Antreiber?
  • Was kann ich beeinflussen? Welche Grenzsetzungen passen zu mir?
  • Für welche Situationen kann ich dies üben und wie mit meinen Mitmenschen kommunizieren?

Der Workshop findet am 09.09.2025, von 14 – 19 Uhr in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, in Trier statt. Er richtet sich an alle erwerbstätige Frauen und Multiplikatorinnen.

Anmeldung bis 26.08.2025 unter: https://www.arbeit-und-leben.de/anmeldung/9093

Ansprechpartnerin: Gleichstellungsbeauftragte Angelika Mohr, Tel.: 0651 715 253

Die Digitalisierung schreitet in der Kreisverwaltung voran

25.07.2025

Ministerin Dörte Schall informierte sich über aktuelle Entwicklungen

Die Digitalisierung von Behördendienstleistungen ist ein zentrales Zukunftsthema – auch in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg wird sie konsequent vorangetrieben. Am Freitag besuchte die Landesministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, Dörte Schall, die Kreisverwaltung, um sich über den aktuellen Stand und die geplanten Maßnahmen zu informieren.

Für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis stehen inzwischen mehrere Online-Dienste bereit. So können beispielsweise Wohngeld- oder Einbürgerungsanträge bereits digital gestellt werden. Auch die elektronische Rechnungsstellung an die Kreisverwaltung ist seit einiger Zeit möglich. Das bedeutet, dass Unternehmen, die für den Kreis tätig sind, ihre Rechnungen online einreichen können, die anschließend vollständig digital im Haus bearbeitet werden.

Weitere Angebote folgen: In den kommenden Monaten werden zusätzliche Online-Services freigeschaltet – darunter auch der digitale Führerscheinantrag.

„Die Digitalisierung ist in Teilen eine Herausforderung“, sagte Landrat Stefan Metzdorf. „Umso mehr danke ich der Ministerin für die Unterstützung durch das Land. Mit dem rheinland-pfälzischen Digitalisierungsprogramm wird auch unser Landkreis bei der digitalen Transformation gezielt gefördert.“

„Der Landkreis hat sich in der bisherigen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes äußerst engagiert gezeigt – sei es durch die Nachnutzung bestehender Dienste oder durch die Eigenentwicklungen in seinen Verbandsgemeinden. Wir als Landesregierung können die Rahmenbedingungen schaffen, aber es braucht engagierte Partner auf der Kommunalebene, um Bürgerinnen und Bürgern vor Ort spürbare Verbesserungen anzubieten. Einen solchen Partner haben wir in Trier-Saarburg. Daher freue ich mich sehr darüber, heute den höchst positiven Stand im Landkreis begutachten und diskutieren zu können“, so Digitalministerin Dörte Schall.

Zukunftsprojekte: Ende-zu-Ende-Digitalisierung und KI

Die Kreisverwaltung setzt bereits heute wichtige Zukunftsthemen um. Ein Schwerpunkt liegt auf der Ende-zu-Ende-Digitalisierung: Anträge, die online eingereicht werden, sollen künftig vollständig digital in den Fachabteilungen bearbeitet und Bescheide anschließend elektronisch zugestellt werden.

Ein weiteres Zukunftsfeld ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) – mit kritischer Prüfung, aber dort, wo dies einen echten Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden der Verwaltung bringt.

Landrat Metzdorf betonte: „Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet uns große Chancen, um die Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels zu bewältigen. KI kann dazu beitragen, die Arbeit unserer Mitarbeitenden zu erleichtern und die Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung weiter zu steigern. Unser Ziel ist es, Prozesse mithilfe moderner Technologien so zu optimieren, dass sie sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch unserer Verwaltung zugutekommen.“

Bundesjugendorchester zu Gast in der Region

23.07.2025

Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule erhalten freien Eintritt / Jetzt anmelden

Am 7. August ist das Bundesjugendorchester zu Gast in der Region: Das Nachwuchs-Spitzenorchester präsentiert sich ab 19:30 Uhr im Eventum in Wittlich. Das Konzert wird im Rahmen des Moselmusikfestivals angeboten. Schülerinnen und Schüler der Kreismusikschule erhalten freien Eintritt. Hierzu müssen sich die Interessierten bis zum 31. Juli bei der Kreismusikschule (kreismusikschule [at] trier-saarburg [dot] de oder 0651-715-415) anmelden.

ISB fördert 2024 im Landkreis Trier-Saarburg mit rund 52,6 Millionen Euro

23.07.2025

Mainz, 22. Juli 2025. Im Auftrag des Landes förderte die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) im Jahr 2024 vor allem im Bereich der Wirtschafts- und sozialen Wohnraumförderung private und gewerbliche Kunden im Landkreis Trier-Saarburg mit insgesamt rund 52,6 Millionen Euro. In einer Pressemitteilung stellt die ISB die Einzelheiten dar. So entfielen von der Gesamtförderung für den Kreis auf die Wirtschaftsförderung rund 9,1 Millionen Euro. Die ISB hat die Förderprogramme des Landes zur sozialen Wohnraumförderung mit Mitteln des Bundes und des Landes umgesetzt und 163 Wohneinheiten mit rund 42,5 Millionen Euro gefördert. Im Rahmen der Wiederaufbauhilfe für von der Flut betroffene Privatpersonen und Unternehmen hat die Förderbank in im Landkreis Zusagen in Höhe von 1 Million Euro ausgesprochen

„Die Förderung der ISB leistet im Kreis einen unverzichtbaren Beitrag – sei es im Rahmen der Fluthilfe oder auch der sozialen Wohnraumförderung. Dabei geht es vor allem darum, Familien mit geringem und mittlerem Einkommen Wohnraum zu angemessenen Preisen zu bieten“, sagte Landrat Stefan Metzdorf. 2024 habe sich im Kreis der Aufwärtstrend im geförderten Mietwohnungsbau auf hohem Niveau fortgesetzt. Auch im Bereich der Wirtschaftsförderung seien die Förderprogramme der ISB durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung des Kreises und Unternehmen effektiv genutzt worden, was sich positiv auf die ökonomische Entwicklung im Landkreis auswirke, so Metzdorf.

Landesweit lag das Neugeschäftsvolumen der Förderbank mit 1,9 Milliarden Euro auf dem Niveau der Vorjahre. „Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro fällt die Bilanz positiv aus. Insbesondere in der Wohnraumförderung haben wir mit fast 2.500 geförderten Wohneinheiten ein sehr gutes Ergebnis im langjährigen Vergleich erreicht. In der Wirtschaftsförderung wurden 2024 insgesamt 2.940 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 287 Millionen Euro bewilligt“, so Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. Die ISB habe damit zur Sicherung von 17.300 bestehenden und zur Schaffung von 1.100 neuen Arbeitsplätzen in Rheinland-Pfalz beigetragen.

Aktionsplan: Start der Öffentlichkeitsbeteiligung

22.07.2025

Der Kreis erarbeitet einen lokalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Trier-Saarburg. Ziel dieses Plans ist es, Menschen mit Behinderungen von Anfang an in die wichtigsten Lebensbereiche einzubinden und ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Für die Entwicklung des Aktionsplans sind Arbeitsgruppen zu den Feldern Bildung und Erziehung, Wohnen sowie Mobilität und Barrierefreiheit gebildet worden. Insgesamt wurden 80 Maßnahmen erarbeitet, die in einem Ziel- und Maßnahmenkatalog niedergeschrieben wurden. In einem nächsten Schritt soll nun eine Öffentlichkeitsbeteiligung am 1. August starten, um den Bürger:innen die Möglichkeit zu geben, ihre Wünsche und Anmerkungen zu den erarbeiteten Zielen und Maßnahmen darzulegen.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist online über die Homepage des Kreises möglich. Die Bürger:innen können sich unter www.trier-saarburg.de/beteiligung-am-aktionsplan/ per Kontaktformular äußern und ihr Feedback abgeben. Vom 1. August bis 15. September werden zudem Sprechstunden angeboten, in denen Anliegen direkt vor Ort besprochen werden können. Infos gibt es unter www.trier-saarburg.de/lokaler-aktionsplan-fuer-menschen-mit-behinderung/.