Die Digitalisierung schreitet in der Kreisverwaltung voran

25.07.2025

Ministerin Dörte Schall informierte sich über aktuelle Entwicklungen

Die Digitalisierung von Behördendienstleistungen ist ein zentrales Zukunftsthema – auch in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg wird sie konsequent vorangetrieben. Am Freitag besuchte die Landesministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, Dörte Schall, die Kreisverwaltung, um sich über den aktuellen Stand und die geplanten Maßnahmen zu informieren.

Für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis stehen inzwischen mehrere Online-Dienste bereit. So können beispielsweise Wohngeld- oder Einbürgerungsanträge bereits digital gestellt werden. Auch die elektronische Rechnungsstellung an die Kreisverwaltung ist seit einiger Zeit möglich. Das bedeutet, dass Unternehmen, die für den Kreis tätig sind, ihre Rechnungen online einreichen können, die anschließend vollständig digital im Haus bearbeitet werden.

Weitere Angebote folgen: In den kommenden Monaten werden zusätzliche Online-Services freigeschaltet – darunter auch der digitale Führerscheinantrag.

„Die Digitalisierung ist in Teilen eine Herausforderung“, sagte Landrat Stefan Metzdorf. „Umso mehr danke ich der Ministerin für die Unterstützung durch das Land. Mit dem rheinland-pfälzischen Digitalisierungsprogramm wird auch unser Landkreis bei der digitalen Transformation gezielt gefördert.“

„Der Landkreis hat sich in der bisherigen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes äußerst engagiert gezeigt – sei es durch die Nachnutzung bestehender Dienste oder durch die Eigenentwicklungen in seinen Verbandsgemeinden. Wir als Landesregierung können die Rahmenbedingungen schaffen, aber es braucht engagierte Partner auf der Kommunalebene, um Bürgerinnen und Bürgern vor Ort spürbare Verbesserungen anzubieten. Einen solchen Partner haben wir in Trier-Saarburg. Daher freue ich mich sehr darüber, heute den höchst positiven Stand im Landkreis begutachten und diskutieren zu können“, so Digitalministerin Dörte Schall.

Zukunftsprojekte: Ende-zu-Ende-Digitalisierung und KI

Die Kreisverwaltung setzt bereits heute wichtige Zukunftsthemen um. Ein Schwerpunkt liegt auf der Ende-zu-Ende-Digitalisierung: Anträge, die online eingereicht werden, sollen künftig vollständig digital in den Fachabteilungen bearbeitet und Bescheide anschließend elektronisch zugestellt werden.

Ein weiteres Zukunftsfeld ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) – mit kritischer Prüfung, aber dort, wo dies einen echten Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger sowie die Mitarbeitenden der Verwaltung bringt.

Landrat Metzdorf betonte: „Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz eröffnet uns große Chancen, um die Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels zu bewältigen. KI kann dazu beitragen, die Arbeit unserer Mitarbeitenden zu erleichtern und die Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung weiter zu steigern. Unser Ziel ist es, Prozesse mithilfe moderner Technologien so zu optimieren, dass sie sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch unserer Verwaltung zugutekommen.“

Die Digitalisierung schreitet in der Kreisverwaltung voran