Präventive Maßnahmen für besseren Hochwasserschutz

28.07.2025

Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder besuchte Kordel

Im Beisein von Landrat Stefan Metzdorf, Bürgermeister Michael Holstein und dem Kordeler Ortsbürgermeister Medard Roth war Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder in Kordel zu Besuch, um sich einen Überblick über die Folgen der Hochwasserkatastrophe 2021 zu machen. „Entlang der Kyll waren viele Orte von den Überschwemmungen betroffen, Kordel traf es auch besonders heftig“, sagte die Ministerin bei ihrem Besuch. Rund 230 Häuser seien von dem Hochwasser beschädigt worden, darunter das Bürgerhaus, in dem auch Feuerwehrgeräte standen, sowie das Gebäude der Kita.

Im Rahmen des Wiederaufbaus geht es vor allem auch um präventive Maßnahmen, um den Ort zukünftig besser vor Hochwasser zu schützen. Auch der Kreis beteiligt sich an der Unterstützung. „Ziel ist es, in die Wiederherstellung der Gewässer zu investieren, um einen natürlichen Hochwasserschutz zu etablieren“, so Landrat Metzdorf.

Zurzeit steht ein Förderantrag für die Beseitigung des Hangrutsches auf dem Weg zum Hochbehälter in Kordel bei der SGD Nord in der Prüfung. Auch die drei bei der Flut schwer beschädigten Hochwasserpumpwerke sollen wieder so instandgesetzt werden, dass die Anlagentechnik bei einem vergleichbaren Hochwasser geschützt ist. Weitere Maßnahmen im Bereich der Abwasserbeseitigung und der Trinkwasserversorgung sind im Maßnahmenplan des Kreises vorgesehen. Die Ministerin bilanzierte: „Wichtig ist, dass die Menschen das Gefühl haben, dass ihr Schicksal und ihre Zukunft dem Land weiter wichtige Anliegen sind. Jeder Wiederaufbau braucht einen langen Atem. Dem sind wir uns in der Landesregierung bewusst. Zugleich tut es gut, zu sehen, mit wieviel Mut, Tatkraft und Engagement der Wiederaufbau bewerkstelligt wird.“

Präventive Maßnahmen für besseren Hochwasserschutz