Weiterer Meilenstein im Breitbandausbau im Kreis steht an

20.01.2026

Bund fördert beide Projekte mit knapp 45 Millionen Euro

Surfen mit Gigabit-Geschwindigkeit – das wird künftig für weitere 4.600 Adressen im Kreis Realität. Die Kreisverwaltung hatte hierzu zwei Förderanträge beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung eingereicht. In der vergangenen Woche übergab der zuständige Bundesminister Dr. Karsten Wildberger die Förderurkunden bei einem Empfang in Berlin. Der Kreis Trier-Saarburg erhält für seine Vorhaben rund 45 Millionen Euro Bundesförderung.

„Schnelles Internet ist heute so wichtig wie Straßen und Schienen. Unsere Förderung sorgt dafür, dass nicht nur die großen Städte, sondern auch Dörfer und kleine Gemeinden Anschluss bekommen. Staat und Wirtschaft arbeiten hier eng zusammen, um mit Glasfaser und Mobilfunk überall im Land sicherzustellen, dass die Daten schneller fließen, und schaffen so die Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand“, sagte der Bundesminister bei der Urkundenübergabe. Bundesweit stünden dafür im aktuellen Förderaufruf 1,8 Milliarden Euro bereit.

Der eigenwirtschaftliche Breitbandausbau durch Telekommunikationsunternehmen ist vor allem im ländlichen Raum sehr schwierig. Das Engagement auf kommunaler Ebene ist insoweit ein wichtiger Baustein, um dennoch schnelle Internetverbindungen flächendeckend möglich zu machen. Die 4.600 Adressen, die nunmehr an die Gigabit-Versorgung angeschlossen werden sollen, liegen im gesamten Kreisgebiet verteilt.

„Breitbandversorgung ist eine wesentliche Investition in die zukunftsfähige, digitale Infrastruktur im gesamten Kreisgebiet. Gerade die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität unserer Region werden damit enorm gestärkt“, lobte Landrat Stefan Metzdorf die Vorhaben.

Für die beiden anstehenden Ausbauprojekte liegt die Wirtschaftlichkeitslücke bei rund 68 Millionen Euro. Neben der Bundesförderung hat der Kreis daher auch eine Landesförderung beantragt. Wenn diese bewilligt wird, soll mit der Umsetzung noch in diesem Jahr begonnen werden. Für den verbleibendenden Kostenanteil des Kreises und der Verbandsgemeinden in Höhe von insgesamt 10 Prozent wurden entsprechende Haushaltsmittel bereits vorsorglich eingeplant.

Weiterer Meilenstein im Breitbandausbau im Kreis steht an