08.06.2026
Mehrere Beschlüsse verabschiedet / Verwaltung informierte das Gremium
In seiner letzten Sitzung vor der Sommerferien hat der Kreisausschuss vielfätige Themen diskutiert und beschlossen. Unter anderem wurde über Schulen, Kitas und Wohnbauland nahe der luxemburgischen Grenze gesprochen.
Für den Grenzraum zu Luxemburg soll eine neue, grenzübergreifende Strategie für Wohnbauland entwickelt werden. Dafür ist jetzt eine Studie mit Interviews vor Ort geplant – gemeinsam mit Partnern aus Luxemburg und dem Saarland soll grenzübergreifend gearbeitet werden. Dies geschieht im Rahmen eines Projektes von EOM, dem Entwicklungskonzept Oberes Moseltal.
Der Tenor im Kreisausschuss war, dass die Studie Grundlage für Praxisentscheidungen sein solle, um einen Mehrwert für die Menschen in der Region zu schaffen. Zahlreiche Mitglieder des Ausschusses betonten, dass die Landesplanung künftig im grenzüberschreitenden Kontext gedacht werden solle.
Zudem wurden Investitionen in Kitas einstimmig im Kreisausschuss beschlossen. Der Kreis fördert den Umbau und die Erweiterung von zwei Kitas. Unter anderem geht es um die Küchen und jeweils einen weiteren Gruppenraum. Die Kita „Räuberhöhle“ in Ralingen fördert der Landkreis mit rund 1,16 Millionen Euro und die Kita Trierweiler in Trierweiler mit 1,26 Millionen Euro.
Regionales Umsetzungskonzept zum Sondervermögen vorbeschlossen
Für das Regionale Umsetzungskonzept zum Sondervermögen für den Landkreis Trier-Saarburg hat der Kreisausschuss das Konzept einstimmig vorbeschlossen. Zwei Drittel der Gelder sollen nach Einwohnerzahlen an die sechs Verbandsgemeinden im Kreis weitergegeben werden.
Das Umsetzungskonzept regelt den Verteilschlüssel für das regionale Budget und benennt Investitionsschwerpunkte. Es enthält keine Liste von konkreten Maßnahmen. Allerdings ist es eine Voraussetzung dafür, dass später Förderanträge bewilligt werden können. Eine Abstimmung im Kreistag zu dem Umsetzungskonzept sowie der Verteilung des Regionalbudgets ist am 22. Juni vorgesehen.
Zum Thema des Neubaus der Ruwertalschule in Waldrach informierte die Kreisverwaltung im Ausschuss, dass dieser aufgrund gestiegener Baupreiskosten während der Projektlaufzeit voraussichtlich rund 11,5 Millionen teurer werde als ursprünglich geplant. Die Grundschule und Realschule plus sollen abgerissen werden, damit dort ein Neubau für sie entstehen kann. Als Übergangslösung wird derzeit eine Containerschule errichtet.
Des Weiteren passte der Kreisausschuss einstimmig die Entgelte für die Jugendbildungswerkstatt in Kell am See an. Weitere Informationen hierzu finden sich unter www.jugendbildungswerkstatt.de/seite/268454/wer-wir-sind.html
Der Kreisausschuss ist ein Gremium des Landkreises, welches Beschlüsse abschließend verabschieden oder für den Kreistag empfehlen kann. Im Vordergrund steht die Diskussion.



