23.09.2026
Treffen mit den Innungsobermeistern in der Kreisverwaltung
Um die aktuellen Herausforderungen für das Handwerk ging es bei einem Treffen der Innungsobermeister der Region mit Landrat Stefan Metzdorf, den Vertretern der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises und den weiteren Fachleuten der Kreisverwaltung.
Insgesamt stellt sich die Situation im regionalen Handwerk momentan über wiegend positiv dar und die Auslastung der Betriebe ist solide. Dennoch gibt es Entwicklungen mit Handlungsbe darf. Ein großes Thema ist für zahlreiche Betriebe inzwischen die Fachkräftesicherung und die Gewinnung von Nachwuchskräften. Hier sollen gemeinsam neue Lösungsansätze entwickelt werden. Unter anderem sollen die Vorzüge der Region noch mehr hervorgehoben werden, um auch so für die Attraktivität der Arbeitsplätze zu werben.
Unternehmensnachfolge attraktiv gestalten
Ein wichtiger Punkt für die Zukunft der Betriebe ist auch die Unternehmensnachfolge. Dabei gehe es darum, die äußeren Bedingungen so zu gestalten, dass eine Nachfolge attraktiv ist und möglichst keine Hürden beinhaltet. Unter anderem wurde in diesem Zusammenhang auch die Notwendigkeit eines weiteren Bürokratieabbaus diskutiert, um die Betriebe zu entlasten.
Thematisiert wurde außerdem die besondere Situation in der Grenzregion zu Luxemburg. So stehe das Handwerk im Wettbewerb mit den Betrieben im Nachbarland und es gehe auch daher darum, die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen im Kreis zu stärken.
In den Gesprächen wurde die besondere Bedeutung eines regelmäßigen Austausches zwischen der Kreisverwaltung und den Handwerksbetrieben herausgestellt.
Es sei wichtig, gegenseitiges Verständnis für die jeweiligen Aufgaben und Rahmenbedingungen zu entwickeln, um so die Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam praktikable Lösungen entwickeln zu können.
Foto: Im Sitzungssaal gab es einen konstruktiven Austausch zwischen den Vertretern der Innungen und der Kreisverwaltung.



