Impfangebot ohne Termin im Bürgerhaus Bekond

23.01.2022

Im Bürgerhaus Bekond wird es am morgigen Montag, den 24.01.2021 zwischen 9 und 17 Uhr die Möglichkeit zur Erst-, Zweit-, und Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus für Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren geben. Impfungen von Kindern unter 12 Jahren werden nicht angeboten. Ein Termin ist nicht erforderlich. Auch Boosterimpfungen nach vorheriger Impfung mit Johnson & Johnson sowie einem mRNA Impfstoff sind nach einer Wartezeit von 3 Monaten möglich.

Für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren ist eine Impfung nur in Begleitung einer sorgeberechtigten Person möglich, ab 16 Jahren ist eine Einverständniserklärung vorzulegen (online unter (https://impftermin.rlp.de). Eine Impfung von Kindern unter 12 Jahren ist nicht vorgesehen.

Daneben wird ein gültiges Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) und – soweit vorhanden – einen Impfausweis benötigt. Die Einwilligungserklärung kann bereits im Vorfeld unter www.impfdokumentation-rlp.de/impfdokumente ausgefüllt zur Impfung mitgebracht werden.

Zur Verfügung stehen ausschließlich die mRNA-Impfstoffe von Moderna und BioNTech. Ein wichtiger Hinweis: Eine Auffrischungsimpfung kann frühestens 3 Monate nach der Zweitimpfung erfolgen. Zweitimpfungen können ebenfalls vergeben werden. In diesem Fall ist zu beachten, dass ein Abstand von 21 Tagen (BioNTech) bzw. 28 Tagen (Moderna) zur Erstimpfung eingehalten wird.

Weitere Termine sind in Planung.  

Corona: 154 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

19.01.2022

Viele neue Fälle noch nicht erfasst

Am heutigen Mittwoch wurden durch das Gesundheitsamt Trier-Saarburg 154 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus mittels Meldesoftware gemeldet – 80 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 74 aus der Stadt Trier. Die tatsächliche Zahl an Neuinfektionen dürfte jedoch höher liegen, da viele Neumeldungen noch nicht in der Meldesoftware erfasst werden konnten. Die vom Landesuntersuchungsamt vermeldeten Werte dürften demnach ebenfalls deutlich höher liegen. Das Gesundheitsamt arbeitet trotz der aktuell sehr angespannten Lage mit Hochdruck an der Aufarbeitung des Meldeverzugs und hat hierzu entsprechende Umorganisationen vorgenommen.

Die erfasste Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt somit 15.285 (6.244 in der Stadt Trier und 9.041 im Landkreis Trier-Saarburg).

Die Infektionszahlen seit März 2020 verteilen sich nach den erfassten Zahlen im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 1227          VG Konz: 2116             VG Ruwer: 887

VG Saarburg-Kell: 2171      VG Schweich: 1568      VG Trier-Land: 1072

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) gibt den erneut gestiegenen Wert der landesweiten Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz heute mit 3,84 an. Eine verlässliche 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg kann aufgrund des Meldeverzugs aktuell nicht angegeben werden.

11 Patientinnen und Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden aktuell stationär behandelt. Die Zahl der aktuell Infizierten beläuft sich auf der Basis der erfassten Fälle auf 2.048 – 7 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 1120 in der Stadt Trier und 928 aus dem Landkreis.

Informationen für Betroffene und Eltern in Schulen und Kitas mit Verhaltensregeln sind unter www.corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas zu finden.

Automatisierte Fensteröffnung als nachhaltige Lösung bestätigt

Kreisausschuss debattierte über Lüftungskonzepte in Schulen

Der Kreisausschuss Trier-Saarburg hat sich gestern mit dem Lüftungskonzept für die Neubauprojekte der Realschulen plus in Kell am See und Waldrach befasst. Fazit: Die beiden kreiseigenen Schulen erhalten in den Gebäudeteilen, die neu entstehen, eine so genannte automatisierte, das heißt kontrollierte natürliche Lüftung. Dabei werden die Fenster mit einer Sensorik kontrolliert geöffnet und wieder geschlossen. Das Besondere an der Technik ist, dass sie nachhaltig und ökonomisch sinnvoll ist und zwar auch über Corona-Zeiten hinaus, in denen das Thema Lüftung von Schulräumen momentan hoch aktuell ist.

Ökologisch besserer Ansatz

Das Gebäudemanagement der Kreisverwaltung hat dem Kreisausschuss vorgeschlagen, die automatisierte Fensteröffnung einzubauen. Diese Methode bewegt sich zwischen der manuellen Fensteröffnung und einer mechanischen Lüftungsanlage und kombiniert die Vorteile der beiden Systeme. Es wird betont, dass hinsichtlich des Schutzes vor einer Virenbelastung im Raum diese automatisierte natürliche Lüftung über die Fenster als gleichwertig mit einer Lüftungsanlage anzusehen ist. Die kontrollierte natürliche Lüftung bietet jedoch gegenüber der Lüftungsanlage eine Reihe von Vorteilen. Dazu gehören niedrige Investitionskosten und geringere Kosten für die Instandhaltung sowie für den Personalaufwand durch eine wartungsarme Technik. Die automatisierte Lüftung über die Fenster ist platzsparender, da keine Verteilschächte benötigt werden. Sie zeichnet sich außerdem durch eine hohe Nutzerakzeptanz und -behaglichkeit aus, was auch zahlreiche Referenzen und Erfahrungen belegen. Schließlich hat die Methode auch einen ökologisch besseren Ansatz durch einen niedrigeren Energieverbrauch und auch geringere Umwelteinwirkungen.

Bedingt durch die Corona-Pandemie und wieder steigende Infektionszahlen steht das Thema Lüftung in Schulen abermals im Fokus. Allerdings beschäftigt sich das Gebäudemanagement des Kreises seit jeher mit dem Thema und hat mit der nun favorisierten Lösung eine wirksame und optimale Methode für die kreiseigenen Schulen gefunden. Der Kreisausschuss hat seine bisherigen Beschlüsse in diese Richtung nun noch einmal bestätigt. So kann die automatisierte natürliche Lüftung nicht nur bei den aktuellen Neubauplanungen zum Zuge kommen, sondern bei guten Erfahrungen und Möglichkeiten auch bei weiteren Neubauprojekten eingesetzt werden. Außerdem kann das Lüftungssystem bei Bedarf auch in Räume in bestehenden Gebäuden eingesetzt werden.

Grundsätzlich ist die automatisierte natürliche Lüftung über Fensteröffnungen nur für normale Klassenräume vorgesehen. In Fachräumen zum Beispiel für Biologie, Physik oder Chemie, in Lehrküchen oder Sporthallen, die auch als größere Veranstaltungsräume genutzt werden können sind Lüftungsanlagen notwendig.

Gute Lüftungssituation an kreiseigenen Schulen

Vor allem vor dem Hintergrund der Pandemie ist die Lüftungssituation an allen kreiseigenen Schulen überprüft worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass diese an den 16 Schulen des Kreises grundsätzlich gut ist. Sie erfolgt primär über die natürliche Lüftung durch regelmäßiges manuelles Öffnen der Fenster. Um dies bestmöglich zu handhaben, sind an den Schulen des Kreises mobile Co2-Messgeräte verteilt worden, denn der Kohlendioxid-Anteil der Luft ist ein guter Indikator für die Virenbelastung im Raum. So können mit den Messgeräten die Lüftungsintervalle gut eingestellt werden. Die automatisierte natürliche Lüftung in den Neubauten ist ein weiterer Schritt in genau diese Richtung. Die sensiblen Fachräume, Lehrküchen und Veranstaltungsräume in den vorhandenen Gebäudeteilen sind dagegen seit jeher mit Lüftungsanlagen ausgestattet und so ist es auch in den Neubauten vorgesehen.

Die Fachleute im Gebäudemanagement der Kreisverwaltung haben die Dinge weiterhin intensiv im Blick und reagieren, wenn die Corona-Infektionsgefahr in den Schulräumen Nachbesserungen hinsichtlich der Lüftungssituation erfordern würde. So hat das Gebäudemanagement auch in den vergangenen Monaten in den Schulen des Kreises einzelne Räume identifiziert, in denen die Lüftungssituation zu verbessern ist, unter anderem weil eine Lüftung über die Fenster überhaupt nicht oder nur unzureichend möglich ist. Die Einzelräume unter anderem im Gymnasium Saarburg und in der Don-Bosco-Schule in Wiltingen sind bereits in den vergangenen Wochen mit Lüftungsanlagen ausgestattet worden. Aufträge für die Installation von Lüftungsanlagen in den betroffenen Räumen im Gymnasium Hermeskeil und in der Realschule plus in Kell am See sind vergeben. Der Einbau wird dort in Kürze erfolgen.

Schulprojekt: Baustelle besichtigt

Landrat Metzdorf machte sich ein Bild vom ISP in Schweich

Landrat Stefan Metzdorf machte sich zusammen mit der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Schweich, Christiane Horsch, ein Bild vom Baufortschritt beim Integrativen Schulprojekt (ISP) in Schweich.

Der Landkreis Trier-Saarburg und die Verbandsgemeinde Schweich realisieren in der Stadt gemeinsam einen Schulneubau. In dem Gebäudeensemble werden die Förderschule mit dem bisherigen Namen Treverer Schule, die ihren Standort momentan noch in der Stadt Trier hat, und die Schweicher Grundschule Bodenländchen ihr neues Domizil finden. Während der Kreis Träger der Förderschule ist, ist die Verbandsgemeinde für die Grundschule verantwortlich.

Das Projekt ist dem Gedanken der Inklusion verpflichtet Rund 460 Kinder werden später in der gemeinsamen Bildungseinrichtung unterrichtet. Bei dem derzeit größten Schulneubauprojekt im Landkreis Trier-Saarburg schreitet der Innenausbau weiter voran, zudem wurde inzwischen mit den Arbeiten für die Außenanlagen begonnen. Schüler:innen und Lehrkräfte sollen die neuen Gebäude im kommenden Jahr beziehen. Die Gesamtkosten für das umfangreiche und innovative Bauprojekt liegen bei rund 42 Millionen Euro.

Landrat Stefan Metzdorf und Bürgermeisterin Christiane Horsch besichtigten gemeinsam die
Baustelle des Integrativen Schulprojektes in Schweich.

Umstrukturierung im Weinbau – Antragsverfahren Teil 2

05.01.2021

Seit letzten Montag können Anträge (Teil 2) für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im Jahr 2022 gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31. Januar. Für Flächen in Flurbereinigungsverfahren gilt im Jahr der Besitzeinweisung eine gesonderte Antragsfrist. Sie endet am 2. Mai 2022.

Die Antragsfrist gilt für den Teil 2 des Antragsverfahrens. Hier können alle Flächen beantragt werden, die 2022 gepflanzt werden sollen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die jetzt beantragten Flächen bereits in Teil 1 des Antragsverfahrens gemeldet worden sind und einen positiven Rodungsbescheid erhalten haben. Ein „Nachmelden“ ist nicht möglich. Die Pflanzung kann in diesem Programm mit allen in der Liste der BLE enthaltenen Rebsorten erfolgen. Eine Förderung im Rahmen genehmigter Anbaueignungsversuche ist nicht mehr möglich.

Ab 2022 kann der reine Wechsel der Rebunterlage nicht mehr gefördert werden. Für die Pflanzung 2022 verbleibt bei allen Maßnahmen der Wechsel der Rebsorte, ab 2023 sind neue Maßnahmen geplant.

Die Antragsformulare und die Richtlinie werden nicht mehr in Papierform bei der Kreisverwaltung vorgehalten. Diese sind nur noch über die Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz unter www.mwvlw.rlp.de/de/themen/weinbau/foerderung/umstrukturierung verfügbar. Sie können dort ausgedruckt und zur Antragstellung genutzt werden. Die Richtlinie für das Antragsverfahren Teil 2, Pflanzung 2022, beinhaltet alle relevanten Fördervoraussetzungen, -maßnahmen und -sätze sowie eine Anleitung zum Ausfüllen des Antrags und der Fertigstellung sowie eine Checkliste zum Antrag für den Antragsteller.

Es wird empfohlen, den Antrag über das Weininformationsportal (WIP) der Land-wirtschaftskammer RLP elektronisch auszufüllen und zu übermitteln. Dies erleichtert das Ausfüllen durch Fehlerhinweise. Das automatisch erzeugte PDF-Dokument ist auszudrucken, auf jeder Seite zu unterschreiben und fristgerecht bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg vorzulegen.

Bei Fragen zur Antragstellung stehen in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg Eva Fischer (0651-715-414) und Ralf Kopp, Telefon (0651-715-320) zur Verfügung.

Umzug der Kfz-Zulassungsstelle in Hermeskeil

29.12.2021

Die Kfz-Zulassungstelle in Hermeskeil zieht um: Ab dem 3. Januar befindet sich die Außenstelle in der Hermeskeiler Fußgängerzone, in den Räumlichkeiten Langer Markt 12.

Termine können nach wie vor über das Portal der Stadt Trier unter www.termine-reservieren.de/termine/trier oder über die Behördennummer 115 gebucht werden. Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Stadt Trier.

Heute ab 16:30 Uhr im Livestream: Umweltausschuss

10.12.2021

Der Umweltausschuss tagt heute ab 16:30 Uhr in einer Videokonferenz. Alle Interessierten können per Livestream die Sitzungen online verfolgen.

Hier geht es zum Livestream.

Öffentliche Dokumente wie öffentliche Sitzungsvorlagen nebst Anlagen und die Öffentliche Bekanntmachung (und die Niederschrift zu einem späteren Zeitpunkt) sind zudem wie üblich im Bürgerinformationssystem des Landkreises hinterlegt.

Neuer Leiter für CBRN-Facheinheit

24.11.2021

Bernd Schöller aus Föhren einstimmig gewählt

Die Facheinheit für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren (CBRN) – ehemals unter Gefahrstoffzug bekannt – hat einen neuen Leiter. Die Wahl Ende Oktober fiel einstimmig auf den kommissarischen Leiter der Facheinheit Bernd Schöller aus Föhren.

Bernd Schöller war bereits seit 2017 stellvertretender Leiter des Gefahrstoffzuges. Im letzten Jahr übernahm er die kommissarische Leitung, nachdem sein Vorgänger Marcel Cordie sein Amt niedergelegt hatte.

Die CBRN-Facheinheit ist Teil des Katastrophenschutzes des Kreises Trier-Saarburg und gliedert sich unter dem Leiter CBRN in die Fachbereiche Dekontamination, Gefahrstoffe und Messen. Vor einigen Wochen waren bereits die Fachbereichsleiter neu gewählt worden. Florian Weier (Dekontamination), Philip Schmitt (Gefahrstoffe) und Dirk Reinert (Messen) kompletieren die Führungsriege.

24 Landkreise verabreden eine Digitalisierungsstrategie

24.11.2021

Mit der Verabschiedung einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie haben die rheinland-pfälzischen Landkreise ihren Willen zur Mitgestaltung des digitalen Transformationsprozesses dokumentiert. „Nach nur einjähriger intensiver Arbeit und Diskussion freue ich mich, dass wir im Rahmen der Hauptversammlung nunmehr eine geschlossene Strategie zur Digitalisierung unserer Verwaltungen vorlegen können“, so der scheidende Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Günther Schartz.

Die Digitalisierungsstrategie sei in seinen Augen ein Dokument der Zusammenarbeit und des Fortschritts. Es beschreibe, so Schartz weiter, die Chancen der Digitalisierung, um die Leistungsfähigkeit und Effizienz der Verwaltungen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft weiter zu verbessern. „Die Herausforderungen, vor denen wir mit der Digitalisierung gestellt werden, bedürfen einer gemeinsamen Antwort“, ist sich auch der Erste Stellvertretende Vorsitzende des Landkreistages, Landrat Frank Puchtler, Rhein-Lahn-Kreis, sicher.
Die Überlegungen des Landkreistages für eine Digitalisierungsstrategie sind in eine Zeit gefallen, als das Onlinezugangsgesetz noch nicht wirklich in den Verwaltungen angekommen war. „Wir haben nunmehr Systeme implementiert, mit denen wir eine Umsetzung der Herausforderungen des Onlinezugangsgesetzes in den Kreisen gemeinsam mit dem Land sicherstellen können“, führt Schartz weiter aus. Bund und Länder hätten jedoch die Umsetzung des OZG aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft definiert.

Informationssicherheit

Die aktuellen Umsetzungsbemühungen enden damit am Bildschirm. „Uns interessiert es auch, wie es in der ‚Black Box‘, das heißt in unseren Verwaltungen weitergeht“, ergänzt Schartz. „Wir wollen die medienbruchfreie Bearbeitung als Ziel festschreiben“, fügt Puchtler hinzu und führt weiter aus, dass damit Voraussetzungen in der Verwaltung erfüllt sein müssen, die heute in vielen Bereichen so noch nicht vorhanden seien. Mit der Digitalisierungsstrategie beschreiben daher die rheinland-pfälzischen Landkreise auf sieben Themenfeldern, wie sie gemeinsam die Zukunft in diesem Bereich gestalten wollen. Dabei reichen die Themen von einer Informationssicherheitsstrategie über gemeinsam nutzbare Ressourcen, Fragen der Attraktivität als künftiger Arbeitgeber bis zur Herausforderung des DigitalPakts Schule. „Wir werden mit dem neuen Jahr in die Umsetzungsplanung zur Digitalisierungsstrategie einsteigen und dabei darauf achten, dass wir möglichst bald kleinere, erste Erfolge organisieren, auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Räte in unseren Kreisen, auch die Öffentlichkeit, so dass Fortschritt sichtbar wird“, so Schartz abschließend.

Zum Schluss dankte Günther Schartz der Landesregierung noch dafür, dass sie den Prozess der Digitalisierungsstrategie wegen ihrer Bedeutung auch für das Onlinezugangsgesetz fördere. Man strebe in dieser Zusammenarbeit auch einen engen Schulterschluss mit dem Land an.

Gegen Gewalt an Frauen

Aktionswoche soll auf das Thema aufmerksam machen

Nach wie vor besteht das Problem, dass Frauen Opfer von häuslicher Gewalt werden. Es kommt vor in allen Altersgruppen und sozialen Schichten. In der Woche vom 22. bis zum 25. November steht eine Aktionswoche „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ in der KulturGießerei in Saarburg auf dem Programm, die auf das Thema aufmerksam machen will. Das Lokale Bündnis für Familie Saarburg-Kell veranstaltet das Projekt in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises, dem Frauennotruf, dem Frauenhaus und der Interventionsstelle Trier, dem Weißen Ring Trier-Saarburg und der Täterarbeit Contra Häusliche Gewalt.

Geschlechterbezogene Gewalt ist noch immer weitgehend ein Tabuthema. Vor allem verhindern die Scham der Betroffenen, die Vertuschung durch die Täter, das Wegsehen der Mitmenschen und die Verharmlosung durch die Gesellschaft, dass die Gewaltspirale durchbrochen wird. Die Veranstalter:innen wollen mit der Aktionswoche notwendige Veränderungen anmahnen und mit einem vielfältigen Programm auf das Thema aufmerksam machen.

Start der Woche ist am 22. November um 18 Uhr mit der Aufführung der „Vagina-Monologe“. Das Ensemble Joya Ghosh & Friends präsentiert fünf Monologe und ein Song aus dem Theaterstück die „Vagina-Monologe“ von der New Yorker Autorin Eve Ensler. Am 23. November um 16 Uhr geben Vertreter:innen vom Frauennotruf Trier, der Interventionsstelle Trier, dem Frauenhaus Trier, dem Weißen Ring, und der Täterarbeit Contra Häusliche Gewalt Einblicke in ihre tägliche Arbeit.

Am 24. November um 17 Uhr beleuchtet der Film: „Was werden die Leute sagen?“ die Situation von Einwanderinnen. Eine Onlinelesung zum Thema „Frauenhass & Antifeminismus im Netz“ mit Veronika Kracher am 25. November um 17 Uhr beendet die Aktionswoche. Gleichzeitig wird an diesem Abend die KulturGießerei Saarburg orange illuminiert und setzt mit der weltweiten Aktion „ORANGE THE WORLD“ ein Zeichen des Protests gegen Gewalt an Frauen“ und zeigt Solidarität mit den Opfern.

Alle Veranstaltungen finden im Cafe Urban der KulturGießerei in Saarburg, Im Staden 130, statt. Das Projekt wird durchgeführt im Rahmen des Bundesprogramms DemokratieLeben. Weitere Informationen finden sich unter www.trier-saarburg.de/Gleichstellung oder www.saarburg-vielfalt.de