Zwei Mehrgenerationenhäuser im Landkreis im neuen Bundesförderprogramm

07.04.2021

Auch der Landkreis unterstützt die Standorte Hermeskeil und Saarburg mit jährlich 20.000 Euro

Mehrgenerationenhäuser (MGH) sind Orte der Begegnung und des Austausches für Jung und Alt. Sie bieten vielfältige Angebote, die generationsübergreifendes Miteinander fördern und beispielsweise Integration erleichtern sollen. Mit dem Mehrgenerationenhaus Johanneshaus Hermeskeil und dem Mehrgenerationenhaus Saarburg-Kell gibt es zwei Standorte im Kreis. Beide sind Teil der neuen Bundesförderung.

Unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ ist zum 1. Januar das Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser in eine neue Förderphase gestartet: In dem auf acht Jahre angelegten Programm wurde seitens des Bundes eine Förderung von bis zu 40.000 Euro jährlich je MGH zugesichert. So sollen gute Entwicklungschancen und Teilhabemöglichkeiten für alle in Deutschland lebenden Menschen erreicht werden. Das Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in der Stadt und auf dem Land.

Ko-Finanzierung ist Voraussetzung

Voraussetzung für die Bundesförderung ist eine Ko-Finanzierung in Höhe von je 10.000 Euro von den Kommunen, Landkreisen oder Bundesländern. Der Landkreis Trier-Saarburg unterstützt die beiden MGH im Kreis bereits seit 2014 mit jährlich 20.000 Euro. Diese Förderung ist auch für die kommenden Jahre vorgesehen.

Deutschlandweit gibt es rund 530 MGH. Zwei davon befinden sich im Kreis. Das Johanneshaus Hermeskeil legt einen besonderen Fokus auf den Bereich Integration. Ein Beispiel ist das Café International, in dem Begegnungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen ermöglicht werden. Darüber hinaus bietet es einen Seniorentreff, einen Mittagstisch sowie vielfältige Kreativangebote für Kinder und Familien.

Das MGH Saarburg bietet neben zahlreichen Betreuungsangeboten und Kreativkursen einen Offenen Treff an, in dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen und erste Kontakte knüpfen können. Auch das Café Urban als integratives Begegnungscafé ist eine wichtige Anlaufstelle.

Weitere Informationen sowie die Angebote der beiden MGH sind unter www.kulturgiesserei-saarburg.de/mgh und www.mgh-johanneshaus.de verfügbar.

Girls’Day und Boys’Day werden digital

06.04.2021

Unterstützung für Unternehmen und Institutionen

Berufsorientierung 4.0 – unter diesem Motto steht der Girls‘- und Boys’Day 2021, der Aktionstag gegen Rollenklischees im Beruf. Dabei öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen ihre Türen für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse. Der Praxistag ermöglicht es Mädchen und Jungen, Ausbildungsberufe und Studienfächer kennenzulernen, in denen sie unterrepräsentiert sind und in denen auch künftig Fachkräfte gesucht werden.

Mädchen gewinnen Einblicke in technische und handwerkliche Berufe im Bereich Industrie oder in der IT-Branche. Jungen erkunden an diesem Tag vielfältige Tätigkeiten vor allem in der Sozialen Arbeit, im Gesundheitswesen, in der Pflege und Bildung.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist auch die Berufs- und Studienorientierung derzeit eine Herausforderung. Die Bundeskoordinierungsstellen des Girls’Day und Boys’Day reagieren darauf und empfehlen Unternehmen und Institutionen, dieses Jahr die Aktionstage digital auszurichten, wenn Präsenzveranstaltungen nicht realisierbar sind. Zur Unterstützung bieten sie zwei Digital-Events an. Teil dieser Events ist ein öffentliches Live-Programm mit Interviews und Diskussionsrunden. Mit dabei sind Vorbilder aus verschiedenen Berufsfeldern.

Weiterführende Information finden sich unter www.girls-day.de oder www.boys-day.de Dort können Unternehmen und Institutionen ihre Angebote eintragen und die Schülerinnen und Schüler nach den passenden Plätze suchen und ihre Teilnahme anmelden.

Die Aktionstage werden gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Fragen beantwortet auch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Trier-Saarburg, Anne Hennen, per Mail unter anne [dot] hennen [at] trier-saarburg [dot] de

Mit Eisspeicher Wärme gewinnen

Integratives Schulprojekt Schweich: Auftrag für innovatives Heizsystem vergeben

24. 03. 2021

Es geht weiter voran mit dem Integrativen Schulprojekt (ISP) in der Stadt Schweich: Die Arbeiten für den gemeinsamen Neubau der Treverer Schule, die sich momentan noch in der Stadt Trier befindet, und der Schweicher Grundschule liegen im Zeitplan.  Dazu gehört auch der Einbau der Eisspeicher-Heizung. Dabei handelt es sich um ein innovatives Heizsystem, das in vorbildlicher Form für den Klimaschutz steht.

Unterirdisches Wasserdepot

Der Auftrag für das Modellprojekt ist inzwischen vergeben worden. Das System wird über Luft-Wärmeabsorber Heizwärme-Energie in einem unterirdischen Wasserdepot speichern. Mit dem Einsatz von Wärmepumpen wird Energie entzogen und in die Räume der Schule geleitet, um diese zu beheizen. Durch den Entzug kühlt das Wasser im Speicher soweit ab, dass es schließlich vereisen kann – daher „Eisspeicher“. Doch die Anlage kann nicht nur wärmen, sondern die Innenräume im Sommer auch kühlen. Die Wärme, die den Klassenräumen dabei entzogen wird, wird wieder gespeichert und steht dann in der kühleren Jahreszeit für das Beheizen der Schulräume zur Verfügung. Zu der hochmodernen Heiztechnik gehört auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudeensembles. Sie liefert klimaneutralen Strom für die Wärmepumpen. Die Berechnungen haben ergeben, dass mit dem Heizsystem jährlich rund 131 Tonnen CO2-Äquivalent eingespart werden können. Die Anlage mit Eisspeicher, Wärmepumpen sowie Luft- und Wärmekollektoren vereint die Vorteile effizienter und regenerativer Heizsysteme mit einem kostengünstigen Energiespeicher. Das Integrative Schulprojekt Schweich ist damit ein wichtiges Demonstrationsvorhaben und setzt auch energetisch-technisch Maßstäbe. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz hat die Verantwortlichen des Kreises und der Verbandsgemeinde Schweich bei der Konzeptionierung der Heizanlage umfassend unterstützt.

Das Schulprojekt entsteht in gemeinsamer Trägerschaft des Landkreises Trier-Saarburg für die Treverer-Schule als Förderschule und der Verbandsgemeinde Schweich für die Grundschule. Das umfangreiche Bauvorhaben ist dem Gedanken der Inklusion verpflichtet. Rund 460 Kinder werden später in der Bildungseinrichtung unterrichtet. Im September 2020 fand das Richtfest statt. Die Bauarbeiten sollen nach der derzeitigen Planung im Sommer 2022 beendet sein. Die Rohbauarbeiten sind inzwischen komplett abgeschlossen. Zurzeit läuft der Einbau der Fenster und die Innenarbeiten sind gestartet.

Das Gebäudeensemble umfasst fünf Bauteile, davon einen Gemeinschaftsbereich mit Mensa und Mehrzweckräumen, zwei Unterrichtsgebäude, ein Therapiebad und eine Drei-Feld-Sporthalle. Eine „Schulstraße“ verläuft wie eine Achse zwischen den Gebäuden, verbindet die verschiedenen Bereiche und vereinfacht die Orientierung. Auch der Außenbereich wird auf den besonderen Förderbedarf der Treverer Schule mit dem Schwerpunkt motorische Entwicklung angepasst. So entstehen dort beispielsweise Räume für Erholung, Bewegung oder Naturwahrnehmung. Profitierten davon können die Kinder und Jugendlichen beider Schulen.

Vorbildliche Technik und Pädagogik

Landrat Günther Schartz, Vorsteher des Zweckverbandes, der den Bau der Schule begleitet, betont die Einzigartigkeit des Projektes. Die Schule sei mit ihrem inklusiven Ansatz in pädagogischer Hinsicht vorbildlich. Und auch in technischer Hinsicht hebe sich das Gebäude unter anderem durch das Eisspeichersystem hervor. Die besondere Qualität habe ihren Preis. Allerdings handele es sich um eine Investition in Bildung und damit in die Zukunft der Schülerinnen und Schüler. Die Möglichkeiten und Chancen, die ihnen hier vor allem in dem gelebten Miteinander gegeben werden, würden die Kosten rechtfertigen. Insgesamt belaufen sie sich für den Neubau derzeit auf rund 42 Millionen Euro. Die bewilligten Mittel des Landes aus der Schulbauförderung für den Landkreis Trier-Saarburg betragen bislang rund 3,6 Millionen Euro. In Aussicht gestellt wurden dem Kreis für das Projekt Landesmittel von insgesamt rund 9,16 Millionen Euro. Wann allerdings die Bewilligung der weiteren Fördermittel durch das Bildungsministerium erfolgt, ist bis jetzt völlig offen. Die bisher zugesagten Mittel aus der Schulbauförderung für die Verbandsgemeinde Schweich betragen rund 5,3 Millionen Euro.

Der Bau der Eisspeicher-Heizung mit rund 2,2 Millionen Euro ist in den Gesamtkosten enthalten. Dafür wurde ein Antrag für die Gewährung eines Zuschusses (50 Prozent) aus dem Programm EFRE (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) gestellt. Ein Bewilligungsbescheid liegt derzeit noch nicht vor. An den finanziellen Aufwendungen des Landkreises Trier-Saarburg für den späteren Betrieb der Förderschule beteiligen sich die Stadt Trier, der Landkreis Bernkastel-Wittlich und der Eifelkreis Bitburg-Prüm, da auch Schüler aus diesen Kommunen die Treverer Schule besuchen werden.

Über 115.000 Euro für Projekte im Kreis

11.03.2021

Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ beschließt Zuschüsse

Die Corona-Pandemie trifft viele Vereine und Projektträger auch im Landkreis Trier-Saarburg sehr hart. Veranstaltungen dürfen nicht stattfinden – Einnahmen bleiben dadurch weitgehend aus. Dennoch engagieren sich viele Menschen weiterhin, um sportliche, musikalische oder kulturelle Angebote umzusetzen. Um Projekte im Kreis zu unterstützen, hat das Kuratorium der Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ in seiner letzten Sitzung Zuschüsse in Höhe von über 115.000 Euro bewilligt.

So erhalten der Kreismusikverband Trier-Saarburg sowie die Musikvereine Butzweiler, Ensch und Welschbillig Hilfen von insgesamt rund 19.000 Euro. Unterstützung erhalten auch die Büchereien in Hermeskeil und Igel und der Jugendring Kasel mit insgesamt 6.650 Euro.

Daneben erhält die Stadt Schweich 10.000 Euro für den Jugendraum, die TuS Saarburg für ihre Voltigierabteilung 20.250 Euro und die Erlebniswerkstatt Saar für die Fortführung des inklusiven Projektes „Dorf in den Bäumen“ einen Einmalzuschuss von 60.000 Euro.

Landrat Günther Schartz freut sich, dass der Kreis mit seiner Stiftung nicht nur neue und innovative Projekte unterstütze, sondern auch Vereinen in dieser schwierigen Zeit helfen könne. „Die Stiftung unterstützt weiterhin zahlreiche Projekte im Kreis. Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen fehlen vielen Trägern und Vereinen wichtige Einnahmen. Daher war es uns wichtig, die Förderungen der Stiftung auszuweiten. So werden beispielsweise auch Vereinsprojekte berücksichtigt, die trotz Corona umgesetzt werden“, so Schartz.

Die Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ besteht seit 2007. Seit der Gründung wurden mehr als 200 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 1,9 Millionen Euro unterstützt. Gefördert werden schwerpunktmäßig Projekte aus den Bereichen Ehrenamt, Jugend- und Altenhilfe, Bildung, Umwelt sowie Kultur- und Heimatpflege.

Weitere Informationen zur Stiftung und zu den Förderrichtlinien finden sich hier.

Anmeldung zum Ferienprogramm 2021

02.03.2021

Die Anmeldung zum Alternativprogramm des Ferienspaßes 2021 findet in diesem Jahr zum ersten Mal ausschließlich digital statt. Die Anmeldungen werden ab dem 02.03.2021 um 13 Uhr über den untenstehenden Link entgegengenommen. 

Bitte beachten Sie: Der Link wird erst am 2. März, 13 Uhr freigeschaltet. Sofern Sie den Link früher anklicken erfolgt eine Fehlermeldung. Diese hängt mit der Sperrung des Links bis 13 Uhr zusammen. Sobald der Link freigeschaltet ist, fällt auch die Fehlermeldung weg.

Hier geht es zur Anmeldung.


Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin!

22.02.2021

Gleichstellungsbeauftragte motivieren mit Videobotschaften

In diesem Jahr können die Menschen in Rheinland-Pfalz gleich zwei Mal zur Wahl gehen. Am 14. März wird der neue Landtag gewählt, am 26. September der Bundestag. Im Landkreis Trier-Saarburg findet im September gleichzeitig auch die Landratswahl statt.

Ein Rückblick: Vor mehr als 100 Jahren wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt und Frauen erkämpften sich nach und nach ihren Platz im politischen Geschehen. Doch beträgt der Frauenanteil aktuell im deutschen Bundestag nur 30,9 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit 1998.

Die Gleichstellungsbeauftragten der Region haben in Kooperation mit der Kabarettistin Heike Sauer eine neue Form gewählt, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Als Marlies Blume hat sie unter dem Motto: „Stell Dir vor, es ist Wahl und keine geht hin“ sechs kurze Videos mit verschiedenen Botschaften produziert.

Das Ziel ist klar: Frauen motivieren zur Wahl zu gehen und damit die Politik aktiv mitzugestalten.

Die Videos sind in einer Cloud abrufbar. Der Link und die Zugangsdaten sind auch auf der Seite der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Anne Hennen, unter www.trier-saarburg.de hinterlegt.

Zugangsdaten: https://cloud.trier-saarburg.de/index.php/s/r6anCs3zNAPmGkF
Passwort: Blume2021

Weitere Infos gibt die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises.

Maskenverteilung: Schutz für die Schulgemeinschaft

3.2.2021

Landkreis engagiert sich / „Notreserve“ auch für die Verkehrsbetriebe

Aufgrund der aktuellen Beschlüsse in der Corona-Pandemie findet weiterhin bis zum 15. Februar ausschließlich Fernunterricht an den Schulen statt. Es ist abzuwarten, inwieweit – abhängig von der Infektionslage – Wechselunterricht wieder möglich sein kann. Damit die Lehrkräfte und andere Bedienstete der Schulen für den Präsenzunterricht einen erhöhten Schutzstandard – wie nun im öffentlichen Bereich gefordert – haben, stellt das Land medizinische Gesichtsmasken zur Verfügung. Die Verteilung läuft über den Kreis als Schulträger. Darüber hinaus werden vom Landkreis Trier-Saarburg medizinische Masken (OP-Masken) als Notreserve für den Schülerverkehr an die Verkehrsbetriebe ausgeteilt.

Zusätzliches Kontingent gekauft

Der Landkreis Trier-Saarburg hat als Schulträger außerdem vorsorglich zusätzlich ein Kontingent von 4.500 FFP2-Masken gekauft, um damit die Schülerinnen und Schüler sowie die Beschäftigten an den kreiseigenen Schulen auszustatten. Auch in den zurückliegenden Monaten hat der Kreis bei Bedarf für Schülerinnen und Schüler sowie das Personal Masken geliefert, die in der Kreisverwaltung gelagert wurden. Sie dienten als „Notreserve“, wenn Schülerinnen und Schüler die Masken vergessen hatten sowie für das Sekretariat, die Essenausgabe oder die Hausmeister.

Mit dieser umfangreichen Verteilaktion und dem Engagement des Landkreises wird sichergestellt, dass für alle Menschen, die am Schulleben teilnehmen, bei Bedarf eine medizinische Gesichtsmaske zur Verfügung gestellt werden kann. Dies bietet in der Pandemie einen weiteren Schutz für die jeweilige Schulgemeinschaft.

Neujahrsansprache des Landrates: „Krempeln wir die Ärmel hoch“

08.01.2021

Die gesamte Neujahrsansprache als Videobotschaft sehen Sie hier.

„Dass die 20er des 21. Jahrhunderts ihre Spuren in der Geschichte hinterlassen ist jetzt schon klar“, so Landrat Günther Schartz in seiner Neujahrsansprache. Das habe vor allem einen Grund: die Corona-Pandemie. Weltweit stellt sie Gesellschaften vor eine große Herausforderung.

Im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier sind bereits über 4000 Infektionsfälle und mehr als 70 Todesfälle gemeldet worden. „Wir trauern um die Toten und fühlen mit den Kranken und Angehörigen“, so der Landrat. Er danke ausdrücklich allen Menschen, die im medizinischen Bereichen arbeiten, die Alte und Kranke versorgen sowie den Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes.

Corona hat viel verändert: in der Arbeitswelt und auch in der Bildung hat die Digitalisierung einen enormen Schub erhalten. Doch viele Bereiche – wie Gastronomie und Hotellerie – könnten davon nur bedingt profitieren. Die Ängste vieler Menschen müssten auch von der Kommunalpolitik erstgenommen werden, so Schartz.

Auch Veranstaltungen könnten nicht wie geplant stattfinden. So müsse Schartz sich in diesem Jahr per Videobotschaft anstatt im Rahmen des Neujahrskonzertes des Kreises an die Bürgerinnen und Bürger wenden.

Mit denen am Silvestertag begonnenen Impfungen sei ein erster Schritt Richtung Normalität gemacht. „Impfen ist jetzt gelebte Solidarität“, so der Landrat. Er rufe alle Menschen aus dem Kreis auf, sich wenn möglich impfen zu lassen, um sich und andere vor dem Corona-Virus zu schützen. „Wir krempeln in 2021 die Ärmel hoch – tatsächlich zum Impfen und praktisch für unsere Zukunft“, so Schartz.

Kreisverwaltung zwischen den Feiertagen geschlossen

21.12.2020

Erreichbarkeit während des Lockdowns

Als Folge des Lockdowns und der Aufforderung, bis zum 10. Januar 2021 Kontakte auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken, schränkt auch die Kreisverwaltung Trier-Saarburg einschließlich ihrer Nebenstellen ihre Öffnungszeiten ein.

Vom 28. bis 30. Dezember ist die Kreisverwaltung komplett für Publikum geschlossen. Dies gilt auch für die Nebenstellen in der Paulinstraße, Metternichstraße und Karl-Benz-Straße. Ab dem 4. Januar 2021 ist die Kreisverwaltung in dringenden und unaufschiebbaren Fällen erreichbar. Hierzu ist jedoch eine vorherige Terminvereinbarung per Mail oder Telefon notwendig. Einlass erhält in der Zeit von 9 bis 12 Uhr nur derjenige, der eine Terminvereinbarung nachweisen kann.

Alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Verwaltungsanliegen nach Ende des Lockdowns zu erledigen oder telefonisch beziehungsweise per Mail anzufragen. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.trier-saarburg.de. Der Lockdown sollte nicht für Behördenbesuche genutzt werden, sofern diese nicht wirklich dringlich und unaufschiebbar sind. Dies gilt umso mehr, als auch in der Kreisverwaltung viele Mitarbeitende in den nächsten Wochen die Möglichkeit eines Heimarbeitsplatzes nutzen.

Ausschuss für Soziales und Gesundheit tagte online

11.11.2020

Zum ersten Mal tagte am heutigen Mittwoch ein politisches Gremium des Landkreises Trier-Saarburg in einer Videokonferenz. Vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Zahlen hatte der Kreisvorstand beschlossen, den Ausschuss für Soziales und Gesundheit als eine Videositzung abzuhalten. Die Sitzung wurde im Live-Steam auf Youtube übertragen, so dass jeder Interessierte teilnehmen konnte.

Landrat Günther Schartz leitete die Sitzung aus dem Sitzungssaal der Kreisverwaltung. Die Mitglieder waren aus ihren eigenen Arbeitszimmern zugeschaltet. Möglich ist dies durch die im Juni 2020 angepasste Landkreisordnung, wonach Beschlüsse auch in Video- und Telefonkonferenzen gefasst werden können.

Im Mittelpunkt der Online-Sitzung stand ein umfassender Bericht des Leiters des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung, Dr. Harald Michels, über den aktuellen Stand der Corona-Pandemie. Dabei berichtete er auch über die seit Monaten anhaltende Arbeitsbelastung des Amtes, aber auch über die Planungen für Impfungen in der Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg.

Öffentliche Dokumente wie öffentliche Sitzungsvorlagen nebst Anlagen und die Öffentliche Bekanntmachung sowie in Kürze auch die Niederschrift sind wie üblich im Bürgerinformationssystem des Landkreises hinterlegt.