Gewaltpräventionswochen 2026

08.05.2026

Start am 18. Mai / Vielfältige Programmpunkte

Ein gewaltfreier und fairer Umgang miteinander ist der Grundbaustein für das harmonische und zufriedenstellende Zusammenleben in der Gesellschaft. In Anbetracht zunehmender Unsicherheit und Unzufriedenheit der Bevölkerung ist die stetige Suche nach gewaltfreien Lösungen für Konflikte essenziell. Deswegen bietet der gemeinsame Arbeitskreis Gewaltprävention der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg in diesem Jahr erneut vielfältige Veranstaltungen zur Prävention von Gewalt an.

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie ein gewaltfreies und friedliches Miteinander in allen Bereichen unserer Gesellschaft realisiert werden kann – sei es in der Familie, in der Schule, im Jugendtreff oder im Verein.

Geplant sind unter anderem ein „Hochseilgarten-Programm“ in Taben-Rodt für Kinder und Jugendliche, eine Fachveranstaltung „Zwischen Raufen und Regeln – Körperliches Spiel als Ressource in der Gewaltprävention“ für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die in Waldrach stattfinden wird, sowie weitere Angebote für Jugendliche, Kinder und auch Erwachsene.

Besonderer Fachtag zu KI

Einen besonderen Fachtag wird es zu Künstlicher Intelligenz (KI) in der Gewaltprävention unter dem Leitmotiv „Chancen nutzen, Grenzen kennen“ geben. Auf dem Programm stehen vier verschiedene Workshops – beispielsweise zum Thema „Digitale Zivilcourage“ – sowie ein Fachvortrag zum Thema „Deep down. Medienpraxis von Jugendlichen im Zeitalter von KI“.

Die Anmeldung zum Fachtag ist bis 15. Mai unter www.jubit.app/veranstaltungen/event/661/ möglich. Für nähere Informationen steht Annette Hoff unter der E-Mail Adresse annette [dot] hoff [at] bistum-trier [dot] de zur Verfügung.

Weitere Veranstaltungen

Des Weiteren sieht das Programm der Gewaltpräventionswochen 2026 das Theater „Handy, Megas, Apfelkuchen“ in Kooperation mit der Polizei-Puppenbühne Trier für Kinder der dritten bis fünften Klassen vor.  Hierbei wird der Umgang mit sozialen Medien Thema sein.

Für Eltern wird es ein Veranstaltungsangebot in Saarburg zu Geschwisterrivalität im Alltag geben.

Die Gewaltpräventionswochen in der Region finden vom 18. Mai bis 26. Juni statt.

Der Arbeitskreis Gewaltprävention besteht seit 1999. Er ist ein unabhängiges Gremium von freien und öffentlichen Trägern aus dem Landkreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier. Er setzt sich mit den Themen Gewalt und Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen auseinander. Ansprechpartnerin zum Programm für die Gewaltpräventionswochen ist Laura Wagner. Bei Fragen ist sie per E-Mail an koordination [dot] gewaltpaeventionswochen [at] web [dot] de erreichbar.

Anmeldungen zu den Kursen starten

08.05.2026

Kreismusikschule mit neuen Angeboten

Die Kreismusikschule Trier-Saarburg bietet am Standort in Saarburg in den kommenden Monaten neue Kurse an.

Insbesondere in den Fächern Violoncello und Blockflöte sind derzeit Anmeldungen zum Unterricht möglich. Zum neuen Schuljahr starten zudem folgende Kurse:

  • Blockflöten AG an der Grundschule St. Laurentius in Saarburg (ab der 2. Klasse, monatlich 10 Euro)
  • Musikalische Frühförderung: Musikland (ab 3 Jahren, monatlich 25 Euro) und Musikalische Früherziehung (ab ca. 4 ½ Jahren, monatlich 25 Euro).

Probestunden im Fach Violoncello sind noch bis zu den Sommerferien möglich.

Über das Sekretariat der Kreismusikschule sind weitere Informationen erhältlich unter 0651 / 715-413, unter der E-Mail kreismusikschule [at] trier-saarburg [dot] de oder auf der Homepage des Landkreises www.kms-trier-saarburg.de

Die selbstwirksame Frau

07.05.2026

Herausforderungen mit positiver Selbstführung meistern

Zu einem Workshop mit dem Titel „Die selbstwirksame Frau“ laden die kommunalen Gleichstellungsstellen der Landkreise Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Bernkastel-Wittlich in Kooperation mit „Arbeit und Leben“ Rheinland-Pfalz ein.

Der Umgang mit sich selbst kann bei Herausforderungen entscheidend sein, denn hohe Komplexität und Druck prägen den beruflichen Alltag. Häufig sind Frauen dabei besonders kritisch mit sich selbst. So geraten Stärken und Fähigkeiten leicht aus dem Blick und der innere Druck steigt.

Fokus auf Achtsamtkeit

Da selbstkritische Gedanken den Zugang zu eigenen Ressourcen einschränken und in der Handlungsfähigkeit begrenzen können, legt dieser Workshop den Fokus darauf, sich selbst zu stärken: Teilnehmerinnen erlernen, einen achtsamen und mitfühlenden Umgang mit sich selbst zu entwickeln und zu erkunden, wie sie den Kontakt zu ihren inneren Kritikerinnen gestalten können. So können eigene Ressourcen gezielt genutzt werden, um handlungsfähig zu bleiben, innere Klarheit zu fördern und eigene Handlungsspielräume bewusst zu erweitern.

Die Referentin Edda Bauer wird den Workshop fachlich begleiten. Inhaltlich sollen positive Selbstführung, innere Klarheit und Handlungsfähigkeit, der achtsame Umgang mit der inneren Kritikerin sowie das gezielte Einsetzen eigener Ressourcen vermittelt beziehungsweise Handlungsoptionen erarbeitet werden. Der Workshop richtet sich an erwerbstätige Frauen und Multiplikatorinnen. Er findet am 9. Juni (Dienstag) von 14 bis 19 Uhr in Trier statt.

Kostenfreie Veranstaltung

Die Veranstaltung ist kostenfrei, denn im Rahmen des Projektes „Fair Pay in Rheinland-Pfalz“ wird sie durch das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur, Integration des Landes Rheinland-Pfalz gefördert. Die Anmeldung zu dem Workshop ist bis zum 26. Mai (Dienstag) möglich und unter www.arbeit-und-leben.de/veranstaltungen verfügbar.

Jugendpflege lädt zu drei Schulungen ein

06.05.2026

Verschiedene Veranstaltungen werden im Landkreis Trier-Saarburg angeboten

Wie kann ich besser mit Jugendlichen und Kindern kommunizieren, wenn ich sie betreue? Damit beschäftigt sich eine von zwei Schulungen, die von der Jugendpflege angeboten werden.

Das Schulungsmodul wird sich mit den Themen „Aufsichtspflicht & Co“ und „Hinsehen, Zuhören, Ansprechen – Prävention sexualisierter Gewalt im Ehrenamt“ befassen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Annette Hoff von der Fachstelle für Jugend im Visitationsbezirk Trier am 30. Mai (Samstag) ab 9:30 bis 16:30 Uhr in Kell am See statt. Weitere Informationen und die Anmeldung zu dieser Schulung finden sich unter https://eveeno.com/240568841 Es ist möglich, wahlweise an nur einem oder beiden der Module teilzunehmen.

Welche Gruppenspiele man mit jungen Menschen machen kann – darum wird es im der zweiten Schulung mit Spiele-Legende Günter Kistner gehen. „Kooperative Abenteuerspiele für die Arbeit mit Gruppen“ lautet das Thema. Am 13. Juni von 9:30 bis 16.30 Uhr findet diese Schulung statt. Auch interessierte Fachkräfte sind willkommen. Unter https://eveeno.com/260156712 gibt es Informationen und den Zugang zur Anmeldung.

Wie kann ich in Notfällen helfen? Um diese Frage wird es in einem Erste-Hilfe-Kurs für Jugendleiterinnen und Jugendleiter sowie für Ehrenamtliche in der Kinder-und Jugendarbeit gehen. Die Jugendpflege der Verbandsgemeinde Ruwer lädt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz zu dieser Schulung ein.

Der Kurs wird durch die Kreisjugendpflege Trier-Saarburg finanziert und findet am 20. Juni (Samstag) im Familienzentrum Waldrach, Kegelbungert 1, statt. Die Anmeldung und weitere Informationen stehen unter www.go4ju.de zur Verfügung.

Schulplätze: Lösungen für Engpässe

30.04.2026

Fachausschüsse von Kreis und Stadt verständigten sich auf ein gemeinsames Vorgehen

Große Einigkeit zeigte sich in einer gemeinsamen Sitzung der Schulträgerausschüsse des Kreises Trier-Saarburg und der Stadt Trier, die Schulplatzkapazitäten in den 5. Klassen der weiterführenden Schulen in den kommenden Jahren in enger Zusammenarbeit sicherzustellen.

Die knappen Kapazitäten in den Eingangsklassen der weiterführenden Schulen beschäftigen viele Familien mit Kindern im Übergang zur weiterführenden Schule. In den künftigen Schuljahren deuten sich Engpässe an. Um die Probleme anzugehen, arbeiten die Verwaltungen von Kreis und Stadt konstruktiv zusammen.

Die Trierer Bürgermeisterin und Schuldezernentin Britta Weizenegger, und Landrat Stefan Metzdorf, die zusammen die Sitzung beider Schulträgerausschüsse leiteten, betonten, dass man die Stadt und den Kreis als eine Bildungsregion sehe und gemeinsam agieren wolle. Es gehe darum, dass man den Eltern verlässliche Lösungen biete und die Familien sicher sein könnten, dass den Kindern in der gewählten Schulform ein Platz angeboten werde.

Dafür sind eine Reihe kurz- und mittelfristig wirksamer Maßnahmen zur Erweiterung der Schulplatzkapazitäten erforderlich. Dazu gehören auch so genannte organisatorische Maßnahmen, wie die Erhöhung der Zahl der Schüler:innen in einzelnen Klassen sowie die Schaffung weiterer Klassen.

Zusätzlich regte der Landrat an, die Frage zu klären, ob in der gemeinsamen Bildungsregion langfristig der Bedarf für eine weitere weiterführende Schule besteht. Dies fand bei den Mitgliedern der beiden Fachausschüsse breite Zustimmung. Daher soll nun zusammen mit der ADD ergebnisoffen geprüft werden, ob eine weitere Schule mit Blick auf die Entwicklung der Zahl der Schülerinnen und Schüler hilfreich und sinnvoll ist.

Hinsichtlich der Schulplätze gibt es seit langem eine enge Verflechtung zwischen dem Landkreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier. So besuchen rund 900 Schülerinnen und Schüler (alle Klassenstufen in den Sekundarstufen I und II) aus der Verbandsgemeinde Trier-Land Schulen in Trier. Aus der Verbandsgemeinde Ruwer sind dies mehr als 700. Dagegen pendeln aus der Verbandsgemeinde Hermeskeil weniger als 20 Kinder und Jugendliche in die Bildungseinrichtungen in der Stadt. Dem gegenüber gibt es rund 250 aus Trier, die Schulen im Kreis besuchen – vor allem in Schweich und Waldrach.

Der Blick auf die vierten Klassen zeigt, dass es seit jeher im Landkreis eine höhere Schülerzahl als Aufnahmekapazitäten der dortigen Schulen gibt. Bis jetzt war es so, dass dagegen die Stadt über mehr Plätze verfügt als der Bedarf von dortigen Schülerinnen und Schülern besteht. Bislang war die Situation ausgeglichen, weil der Mehrbedarf des Kreises dadurch gedeckt werden konnte, dass Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Schulen in der Stadt besuchen konnten, die die entsprechenden Kapazitäten hatten. Seit dem vergangenen Jahr wächst jedoch die Zahl der Kinder. Das führt dazu, dass der Bedarf an Plätzen im Kreis steigt. Gleichzeitig wird die „Lücke“ an den Trierer Schulen kleiner, da deren Plätze für Stadtkinder benötigt werden. Da die Probleme bekannt sind, schaffen die Schulträger Kreis und Stadt bereits seit zwei Jahren zusätzliche Plätze – durch mehr Klassenzüge, größere Klassen und weiteren Schulraum in mobilen Klassen.

Einen Abstimmungsprozess zu dem Thema gibt es mit der ADD als Schulaufsichtsbehörde. In der Zusammenarbeit des Kreises mit der Stadt tauschen sich vor allem das Bildungsbüro des Kreises und das Amt für Schulverwaltung und Sport der Stadt aus. Ziel ist, Planungswissen zu generieren, das nur bei einer gemeinsamen Betrachtung des Bildungsraumes gewonnen werden kann.

Zum Hintergrund zur Situation im Landkreis

Aus Sicht des Kreises beschränkt sich das Problem der Engpässe bei den Schulplätzen nicht allein auf die Gymnasien. Betroffen sind auch die Realschulen Plus im Kreis, an denen der Bedarf an Schulplätzen ebenfalls steigt.

Eine Herausforderung liegt auch darin, dass es im Flächenkreis Trier-Saarburg entscheidend ist, dass die Schulplätze in zumutbarer Entfernung zum Wohnort der Kinder zu schaffen sind.

Aufgrund der Entwicklungen sind an mehreren kreiseigenen Schulen bereits weitere Schulplätze eingerichtet worden. So sind im eigentlich vierzügigen Gymnasium Konz schon zum Schuljahr 2024/25 sechs fünfte Klassen gebildet worden. Am Schulstandort Schweich ist die schulartübergreifende Orientierungsstufe mit dem Gymnasium und der Realschule Plus von neun auf zehn Eingangsklassen aufgestockt worden. An der dreizügigen Realschule Plus in Kell am See sind ebenfalls im vergangenen wie auch in diesem Schuljahr vier Eingangsklassen gebildet worden.

Um das Kapazitätsproblem auf Dauer zu lösen, gibt es im Kreis an mehreren Schulstandorten Bautätigkeiten beziehungsweise Planungen für Baumaßnahmen, die die Erweiterung der Schulgebäude zum Ziel haben – so die laufenden Projekte am Schulzentrum Konz und die Erweiterung der Realschule Plus in Kell am See. Außerdem sind Neubau-Vorhaben zu nennen wie bei der Ruwertalschule in Waldrach.

Mit den Schulen im Kreis werden momentan Gespräche unter der Federführung des Bildungsbüros der Kreisverwaltung geführt, um auch individuelle Lösungswege für die steigenden Bedarfe an den einzelnen Schulstandorten zu finden.

Übung der Bundeswehr

30.04.2026

Unter dem Übungsnamen “Gelber Merkur” trainiert die Bundeswehr unter der Leitung der Teilstreitkraft Cyber- und Informationsraum zwischen dem 8. und 22. Mai mit rund 1.200 Soldaten deutschlandweit. Auch in Teilen des Kreises Trier-Saarburg sind Übungsabschnitte geplant.

Neben den Fähigkeiten zur Herstellung eines IT-Netzwerks im realen Gelände kommt es bei dieser Übung darauf an, das Netz im Gefecht so anzupassen, dass es den Bewegungen der Gefechtsstände der kämpfenden Truppe folgen kann. Der Übung ist eine taktische Lage hinterlegt, nach der mehrfach die beübten Gefechtsstände unter taktischen Gesichtspunkten abgebaut und verlegt werden müssen.

Die Soldatinnen und Soldaten trainieren daher unter anderem auch außerhalb von Kasernengeländen. Sie sind mit Übungsmunition bewaffnet. Vereinzelt können zu Übungszwecken Schussgeräusche von Platzpatronen zu hören sein. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr.

Weitere Informationen zu der Übung finden sich auf der Webseite der Bundeswehr.

Die Bundeswehr bittet darum, kein Foto- oder Videoaufnahmen der Übung zu machen.

„Musik verbindet“ in Schweich

30.04.2026

Kreisorchester lädt ein zum Gemeinschaftskonzert: Orchester aus den Niederlanden zu Gast

Unter dem Motto „Musik verbindet“ laden das Kreisorchester Trier-Saarburg und das Gastorchester „Bouw-en Infra Harmonie“ aus den Niederlanden zu einem Gemeinschaftskonzert ein. Die Bouw-en Infra Harmonie unternimmt eine dreitägige Konzertreise, in deren Rahmen sie im Landkreis Trier-Saarburg auftreten wird. Das Gastorchester wird in der ersten Konzerthälfte unter anderem das Werk „An American in Paris“ von George Gershwin und „Aries“ spielen.

Uraufführung geplant

„Aries“ soll an diesem Abend uraufgeführt werden. Es wurde von Kreisdirigent Rainer Serwe komponiert und ist als besonderer Höhepunkt des Konzertes geplant. Nach einer kurzen Pause wird das Kreisorchester mehrere Stücke – unter anderem „Symphonic Dances“ von Yosuke Fakuda sowie „Robin Hood“ zum Besten geben.

Das Gemeinschaftskonzert findet am 16. Mai (Samstag) im Bürgerzentrum in der Stadt Schweich statt. Einlass ist um 19:30 Uhr. Der Preis für Karten beträgt 18 Euro. Im Vorverkauf kostet eine Karte 15 Euro zuzüglich Gebühr sowie zwölf Euro für Schülerinnen und Schüler oder Studierende. Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren haben freien Eintritt.

Die Karten sind bei den Ticket Regional Vorverkaufsstellen sowie unter www.ticket-regional.de erhältlich.

Das Foto zeigt das Kreisorchester Trier-Saarburg bei einem Konzert. Foto: Lars Weber

Sanierung der L 145 zwischen Ruwer und Kenn

29.04.2026

Am Montag, dem 4. Mai, beginnt die Sanierung der L 145 zwischen Ruwer und Kenn auf einer Gesamtstrecke von 1,5 Kilometer. Aufgrund der umfangreichen Erneuerungsmaßnahmen ist eine Vollsperrung vonnöten, die voraussichtlich bis Ende dieses Jahres andauern wird.

Die Sperrung erfolgt in drei Abschnitten: Im ersten Bauabschnitt wird die L 145 und die Einmündung L 145 “Auf der Kenner Ley“ auf einer Länge von ca. 280 m, anschließend an den bereits in den Jahren 2025/2026 hergestellten Streckenabschnitten erneuert. Der zweite und der dritte Bauabschnitt schließen sich daran an und erstrecken sich von Kenn kommend hinter der Einmündung L 145 “Auf der Kenner Ley“ bis zum Ortsausgang Ruwer, wobei im zweiten Abschnitt etwa 650 m und im dritten Abschnitt die letzten 260 m bis zur Ortsgrenze Ruwer saniert werden.

Die Umleitung erfolgt während der Bauzeit insbesondere über die Autobahn A 602 und wird dahingehend von der L 145 Loebstraße – Verteilerkreis bis zur Anschlussstelle Kenn in der Örtlichkeit ausgeschildert bzw. analog in Gegenrichtung. Mehr Informationen sind auf der Webseite des Landesbetriebs Mobilität Rheinland-Pfalz sowie unter www.mobilitaetsatlas.de verfügbar.

Ausbildungsmesse FUTURE 2026 im Messepark

28.04.2026

Möglichkeiten entdecken / Kreisverwaltung stellt sich vor

Mit der Messe FUTURE – Blick in Deine Zukunft dreht sich am 8. und 9. Mai im Messepark Trier in den Moselauen alles um die Themen Ausbildung und Studium. Am Freitag von 14 bis 17 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr präsentieren mehr als 100 Unternehmen aus der Region ihre vielfältigen Ausbildungs- und dualen Studienangebote. Für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf bietet die Messe eine hervorragende Gelegenheit, unterschiedliche Berufe und Studienmöglichkeiten mit guten Zukunftsperspektiven kennenzulernen. Auch die Kreisverwaltung Trier-Saarburg wird vor Ort ihre aktuellen Ausbildungsstellen sowie ihren Dualen Studiengang vorstellen.

Kostenfreie Angebote

Alle Angebote der Messe sind kostenfrei. Die individuelle Berufs- und Studienberatung unterstützt die Besucherinnen und Besucher dabei, den passenden Weg zu finden, und gibt wertvolle Hinweise zur Zukunftsplanung. Für Abiturientinnen und Abiturienten bietet sie Unterstützung bei der Entscheidung zwischen Ausbildung und Studium.

Darüber hinaus informieren die Fachkräfte über Unterstützungsangebote und Fördermöglichkeiten. Auch Sprachmittlerinnen und Sprachmittler stehen zur Verfügung, um jungen Menschen mit Sprachbarrieren den Zugang zu erleichtern.

Vielseitiges Rahmenprogramm

Es gibt ein vielseitiges Rahmenprogramm: Ein besonderes Highlight ist das kostenlose Bewerbungsfoto-Shooting. Wer im passenden Outfit erscheint, erhält vor Ort ein professionelles Styling und ein hochwertiges Bewerbungsfoto auf USB-Stick. Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher ihre Bewerbungsunterlagen von Expertinnen und Experten prüfen lassen und wertvolle Tipps für Vorstellungsgespräche erhalten. Auch praktische Übungen helfen dabei, Sicherheit für den Bewerbungsprozess zu gewinnen.

Moderne Technik ermöglicht zusätzlich spannende Einblicke: Mithilfe von Virtual-Reality-Brillen können Interessierte verschiedene Berufe hautnah erleben.

Seit diesem Jahr wird die FUTURE von der Jugendberufsagentur organisiert. Diese besteht aus der Agentur für Arbeit Trier, dem Jobcenter Trier-Stadt und Trier-Saarburg, dem Landkreis Trier-Saarburg sowie der Stadt Trier. Weitere Informationen gibt es unter www.future-ausbildung.de

Große Feier für 78 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger im Kreis

27.04.2026

Landrat Stefan Metzdorf überreichte die Urkunden / Vielfalt bereichert Zusammenleben

78 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger – darunter auch 23 Kinder – erhielten ihre Urkunden von Landrat Stefan Metzdorf bei einer feierlichen Einbürgerung im Sitzungssaal der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit Angehörigen und Freunden konnten sie diesen besonderen Tag begehen. Auch Avin Youssef, die Migrationsbeauftragte des Kreises, gratulierte den Anwesenden.

„Heute ist ein Tag, an den Sie sich lange erinnern werden. Eine Einbürgerung ist weit mehr als ein formaler Akt. Sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass aus einem Weg des Ankommens ein Weg des Dazugehörens geworden ist“, betonte der Landrat und gratulierte den Anwesenden herzlich.

Bandbreite von Lebensgeschichten

Bislang hatten die eingebürgerten Personen unter anderem die polnische, französische oder ungarische Staatsangehörigkeit. Zudem wurden Menschen von außerhalb der Europäischen Union wie beispielsweise Brasilien, Algerien oder Vietnam eingebürgert. Sie allen bringen ganz unterschiedliche Lebensgeschichten mit.

Eine deutsche Staatsbürgerschaft zu beantragen, kann eine große Vielfalt von Gründen haben: Eine Heirat, Berufliches sowie die Flucht vor Krieg und Gewalt sind einige Beispiele. Oft leben die Menschen bereits seit ihrer Geburt in Deutschland.

Um eingebürgert zu werden, müssen als Voraussetzung unter anderem Sprachkenntnisse nachgewiesen und ein Einbürgerungstest erfolgreich bestanden werden. Darüber hinaus wird bei der Einbürgerungsfeier gemeinsam das Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes abgelegt.

Verantwortung übernehmen

Landrat Stefan Metzdorf wandte sich in seiner Rede direkt an die neuen Staatsbürger:innen: „Unsere Demokratie lebt davon, dass Menschen mitmachen und sich einbringen. Vielfalt ist dabei etwas, das uns bereichert. Sie macht unser Zusammenleben lebendig, offen und menschlich.“ Dabei sei es wichtig, auch Verantwortung für andere und für das Gemeinwesen zu übernehmen.

Erste Einbürgerungsfeier 2026

Ein Bläserensemble der Kreismusikschule begleitete den besonderen Anlass musikalisch. Für das Jahr 2026 war dies die erste Einbürgerungsfeier. Der Kreis bürgerte im vergangenen Jahr insgesamt rund 380 Personen ein.