Aufstallungspflicht nicht verlängert

02.12.2025

Vogelgrippe: Weiterhin Pflichten für Geflügelhalter

Die Allgemeinverfügung zur Aufstallung von Geflügel zum Schutz gegen die Aviäre Influenza vom 29. Oktober, die am 30. Oktober veröffentlicht wurde und am 1. November 2025 in Kraft getreten ist, wird nicht verlängert. Die Verfügung war bis zum 30. November befristet. Somit ist die Aufstallungspflicht für Geflügel im Landkreis Trier-Saarburg sowie der Stadt Trier seit dem 1. Dezem­ber beendet.

Aktuell wurden im Landkreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier keine mit dem H5N1 Virus infizierten Wasservögel mehr gefunden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass das Virus auf im Kreis oder der Stadt Tier ortsgebundene Wasservögel wie Schwäne, Enten und Gänse übertragen worden sein kann. Demnach bleibt ein gewisses Risiko über die Wintermonate und gegebenenfalls auch beim Rückflug der Zugvögel aus den Winterquar­tieren im Frühjahr bestehen. Es bleibt daher jedem Geflügelhalter seit dem 1. Dezember selbst überlassen, seine Tiere weiterhin aufzustallen, um sie vor einer möglichen Infektion zu schützen. Sollte sich die Lage im Kreis Trier-Saarburg oder der Stadt Trier wieder verändern, könnte eine erneute Aufstallpflicht – möglicherweise auch nur regional begrenzt – erforderlich werden.

Das Veterinäramt in der Kreisverwaltung weist außerdem darauf hin, dass die allgemeinen Biosicherheitsmaßnahmen und weitere Pflichten, die alle Geflügelhalter beachten müssen (zum Beispiel die Anzeige von vermehrten Krankheits-oder Todesfällen) grundsätzlich und unabhängig von einer Aufstallungspflicht einzuhalten sind. Weitere Infos gibt das Merkblatt Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest in Kleinhaltungen (Homepage des FLI).

Neuer Ratgeber zur Notfallvorsorge

26.11.2025

Egal ob Extremwetterereignisse, Stromausfälle oder Cyberattacken – Krisen sind vielfältig und nehmen in ihrer Häufigkeit in den vergangenen Jahren immer mehr zu. Solche Ereignisse zeigen, dass gute Vorbereitung und Vorsorge wichtiger werden.

Der Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, individuell für den Notfall vorzusorgen. Hierzu gehören Themen wie Ernährungsvorsorge, Vorsorge für Menschen mit Beeinträchtigungen, der Umgang mit Warnmeldungen und Kriseninformation, Stromausfälle, Verhalten im Brandfall, aber auch der Umgang mit Desinformation. Eine Checkliste fasst die Vorbereitungsmaßnahmen übersichtlich zusammen.

Die frisch erschienene Broschüre liegt als Printversion in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg (Willy-Brandt-Platz 1, in Trier) aus oder kann direkt als PDF unter https://trier-saarburg.de/brand-und-katastrophenschutz/ heruntergeladen werden.

Welt-AIDS-Tag: Aufklärung und Prävention

26.11.2025

AIDS-Hilfe Trier und das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg informieren

Seit mehr als 30 Jahren findet jedes Jahr am 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag statt. Er bekräftigt die Rechte der HIV-positiven Menschen weltweit und ruft zu einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung auf. Auch in der Region Trier stehen zahlreiche Veranstaltungen im Zeichen des Aktionstages – unter anderem organisiert vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg und der AIDS-Hilfe Trier.

Dank moderner medizinischer Fortschritte tritt AIDS bei rechtzeitiger HIV-Behandlung heute praktisch nicht mehr auf. Dazu entspricht die Lebenserwartung der Betroffenen nahezu der von HIV-negativen Menschen. Wie das Robert-Koch-Institut berichtet, bleibt die Zahl der HIV-Neudiagnosen in Deutschland stabil. 2024 wurden 3259 Neudiagnosen registriert, davon 134 in Rheinland-Pfalz.

Die Beratungsstelle des Gesundheitsamts Trier-Saarburg und die AIDS-Hilfe Trier bieten gemeinsam mehrmals im Jahr sogenannte „STI-Checks“ an, die auch ein niedrigschwelliges HIV-Testangebot beinhalten. STI steht für „sexually transmitted infections“, also sexuell übertragbare Infektionen. Neben HIV sind dies beispielsweise Hepatitis B, Syphilis, Chlamydien und Gonokokken. Die Tests dienen nicht nur der persönlichen Gesundheit, sondern tragen auch zur Prävention bei: Denn unbehandelte STI können die Ansteckungs- und Übertragungswahrscheinlichkeit von HIV erhöhen.

Kostenlose Schnelltests

Bei den STI-Checks in Trier können sich alle Teilnehmenden kostenfrei und anonym auf Erreger testen lassen – im Rahmen der Veranstaltungen zum Welt-AIDS-Tag werden darüber hinaus Schnelltestaktionen angeboten: so etwa am 8. Dezember von 16 bis 19:30 Uhr im Gesundheitsamt Trier-Saarburg. Eine weitere Maßnahme zur HIV-Prävention ist die „Prä-Expositions-Prophylaxe“ (PrEP). Dies ist eine Methode, bei der ein Medikament eingenommen werden kann, um eine Ansteckung mit HIV zu verhindern. Die PrEP schützt jedoch nicht vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Bei der AIDS-Hilfe Trier und dem Gesundheitsamt können sich Menschen zur PreP informieren lassen.

Folgende Veranstaltungen zum Welt-AIDS-Tag werden angeboten:

  • Donnerstag, 4. Dezember, 18.30 Uhr Trier Proud, SCHMIT-Z (Mustorstraße 4): „Hans hilft – positiv Leben“. Ein Raum, um über Schutz, Testmöglichkeiten und Angebote zu sprechen, Fragen zu stellen und in einen Austausch zu kommen.
  • Freitag 5. Dezember, Trier und Umgebung: „Der Nikolaus besucht die Trierer Sexarbeiterinnen“. Aufsuchende Aktion der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen ara (AIDS-Hilfe Trier e.V.) und des Gesundheitsamtes Trier-Saarburg
  • Montag 8. Dezember, 16 bis 19.30 Uhr, Gesundheitsamt Trier-Saarburg (Paulinstraße 60): „Nach Feierabend zu HIV-Test und STI-Check“Test auf HIV, Syphilis, Chlamydien & Gonokokken („Tripper“) Keine Vorab-Anmeldung erforderlich! Der Test ist kostenfrei und anonym.

Wichtige Unterstützung für den Rettungsdienst

26.11.2025

Bilanz nach einem Jahr „Region der Lebensretter“ / Über 300 Ehrenamtliche im Kreis registriert

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute: Um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, wurde im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier vor rund einem Jahr die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ eingeführt. Mittlerweile sind über 330 Ehrenamtliche aus dem Kreis dort registriert und können bei Bedarf alarmiert werden.

Laut aktuellen Daten des Deutschen Reanimationsregisters erlitten 2024 rund 135.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Es ist eine der häufigsten Todesursachen. Mit jeder Minute, in der die betroffene Person nicht reanimiert wird, sinken die Chancen auf ein Überleben. Eine Ersthelfer-App unterstützt die Rettungskette wirksam, da damit schneller geschulte Ersthelfende zur Einsatzstelle alarmiert werden können.

Alarmierung über Leitstelle

Die in der Region eingesetzte App ist eine Entwicklung des Vereins „Region der Lebensretter“ aus Freiburg. Bei einem in der Integrierten Leitstelle Trier über die 112 eingehenden Notruf wird bei einem Herz-Kreislaufstillstand das System „Region der Lebensretter“ automatisch aktiviert. Parallel zur Alarmierung des Rettungsdienstes erhalten dann auch registrierte, professionelle Ersthelferinnen und Ersthelfer über die App einen Alarm. Für den Einsatz werden dann die vier Personen ausgewählt, die am schnellsten am Einsatzort bzw. am nächstgelegenen verfügbaren Defibrillator sein können.

Seit Einführung der App wurden in knapp 500 Fällen im Kreis Ersthelfende über die App Region der Lebensretter alarmiert. Diese waren in insgesamt 86 Gemeinden kreisweit im Einsatz.

Medizinische Vorkenntnisse

Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, kann sich jederzeit online unter www.regionderlebensretter.de informieren und registrieren. Alle registrierten Ehrenamtlichen werden in einer eigenen Katastrophenschutz-Einheit geführt und sind damit über die Unfallkasse versichert.

Wer sich registrieren will, muss volljährig sein, eine medizinische Grundqualifikation (Basic-Life-Support) nachweisen und eine Ausbildung im medizinischen oder pflegerischen Bereich vorweisen können.

Der Leitstellenbereich Trier war die erste Region in Rheinland-Pfalz, in der das System „Region der Lebensretter“ zum Einsatz kam. Eingeführt wurde die App zunächst in der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg. Mittlerweile gibt es die App auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Orange Days: Zeichen gegen Gewalt an Frauen

21.11.2025

Fahne wird am 25. November gehisst

Jede und jeder kann einen Beitrag leisten, um den öffentlichen Raum sicherer zu machen, Gewalt gegen Frauen zu verhindern und Betroffene zu unterstützen. Seitens des Kreises Trier-Saarburg werden während der weltweiten Orange Days vom 25. November bis 10. Dezember mit Aktionen Zeichen für Respekt, Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Miteinander gesetzt. Zudem wird es lokale Angebote zur Information und Beratung geben.

So wird am 25. November – dem „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ – um 13.30 Uhr vor der Kreisverwaltung in Trier (Willy-Brandt-Platz 1) die orange Fahne gehisst – als Symbol der Solidarität mit allen von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen. Landrat Stefan Metzdorf lädt die Bürger:innen ein, daran teilzunehmen. „So zeigen wir: Gewalt gegen Frauen und Mädchen darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben – weder im privaten Umfeld noch im öffentlichen Raum“, so die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Angelika Mohr.

Ebenfalls am 25. November lädt der Infostand „NEIN zur Gewalt an Frauen“ in Trier in der Simeonstraße ab 10 Uhr zu Gesprächen und Austausch ein. Unter dem Aktionsmotto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden dort Plätzchen gegen eine Spende für das Trierer Frauenhaus ausgegeben.

Zum gleichen Motto beteiligen sich lokale Bäckereien in Trier sowie im Landkreis Trier-Saarburg an der Aktion des Regionalen Runden Tisches gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen. Während des Aktionszeitraums verkaufen die Betriebe ihre Brötchen in orangefarbenen Tüten, auf denen die Kontaktdaten des Frauenhauses und der Interventionsstelle aufgedruckt sind – ein sichtbares Zeichen, um auf Unterstützungs- und Hilfsangebote aufmerksam zu machen.

Begleitet werden die Orange Days von der bundesweiten Kampagne des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“. Im Mittelpunkt steht das Thema Sicherheit im öffentlichen Raum. Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr, kostenlos und anonym erreichbar unter 08000 116 016 sowie online unter www.hilfetelefon.de.

Darüber hinaus werden zu den Orange Days weitere Angebote gemacht. Dazu gehören am 25. November ein Wortgottesdienst „Den Frauen eine Stimme geben“ der Katholischen Frauengemeinschaft um 18 Uhr in der Pfarrkirche Pluwig sowie ein Vortrag des Bündnisses gegen Antifeminismus zu den Themen „Ursachen, Schutz und Strafverfolgung von Femiziden“ am 4. Dezember um 18 Uhr in der TUFA Trier (Anmeldung: info [at] buntes-trier [dot] org). Außerdem gibt es WenDo-Kurse des Frauennotrufs Trier. Ein Schnupperkurs wird am 27. November angeboten (Informationen und Anmeldung unter: „frau-und-beruf [at] palais-ev [dot] de).

Beirat für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund tagt

17.11.2025

Der Beirat für die Belange von Menschen mit Migrationshintergrund wurde zu einer öffentlichen Sitzung einberufen für Dienstag, 18. November 2025, 18 Uhr, in den Besprechungsraum 421 der Kreisverwaltung Trier-Saarburg in Trier (Willy-Brandt-Platz 1). Ein Thema der Sitzung ist die Vorstellung und der Bericht der Beauftragten für Migration und Integration des Landkreises Trier-Saarburg, Avin Youssef.

Zentrale Veranstaltung zum Volkstrauertag

12.11.2025

Die Gedenkfeier des Kreises zur Ehrung der Toten beider Weltkriege und der Opfer von Gewaltherrschaft findet am Volkstrauertag (Sonntag, 26. November) um 15 Uhr auf dem Ehrenfriedhof in Kastel-Staadt statt.

Mit Wortbeiträgen erinnern Landrat Stefan Metzdorf, Vertreter der evangelischen Kirche sowie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Saarburg an die Opfer von Krieg und Gewalt. Umrahmt wird die Veranstaltung vom Musikverein Kastel sowie dem Männergesangsverein Leiwen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu der öffentlichen Gedenkfeier eingeladen.

Online-Seminar: Geflügelpest auf dem Vormarsch

12.11.2025

Die Geflügelpest ist auf dem Vormarsch – wie verhalte ich mich jetzt richtig und was kann ich für meine Tiere tun? Diese Fragen stellen sich im Moment wohl die meisten Geflügelhalter und genau hier setzt das Online-Seminar des Netzwerks Fokus Tierwohl an.

Zunächst wird das Veterinäramt Bitburg-Prüm eine Einordnung der aktuellen Lage der Geflügelpest in Rheinland-Pfalz geben. Im weitere Verlauf soll es um die Fragen „Wie komme ich als Geflügelhalter in Deutschland an fundierte Informationen zur Lage der Vogelgrippe?“ und „Wie unterstütze ich meine Tiere und gewähre möglichst
viel Tierwohl im Falle einer Stallpflicht?“ gehen. Zu diesen Inhalten wird Inga Garrellfs referieren und bei Fragen zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung findet statt am 13. November (Donnerstag) von 19 bis 21 Uhr. Eine Anmeldung ist über den Link im Veranstaltungsplakat möglich: Plakat.

Eine zweite Chance

06.11.2025

Workshop für Frauen mit Krebserfahrung

Eine Krebsdiagnose erschüttert zutiefst. Nichts ist mehr wie es war. Bei Betroffenen reift die Erkenntnis, dass ein „weiter so“ unmöglich ist, wenn man gesund werden möchte. Das Ringen um Festhalten und Veränderung und die Suche nach dem eigenen Spielraum für ein gesundes Leben trotz Erkrankung beginnt. Konkrete Ansätze vermittelt der Workshop „Eine zweite Chance“ in Hermeskeil.

Der Workshop für Frauen erläutert Zusammenhänge, zeigt praktische Beispiele, stellt besondere Persönlichkeiten vor und ermutigt zu einem guten Umgang mit Leib und Seele als Basis für Gesundheit und Wohlbefinden. Er richtet sich an Betroffene und Angehörige.

Anmeldung erforderlich

Der kostenlose Workshop findet statt am 14. November (Freitag) von 16 bis 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus Johanneshaus in Hermeskeil. Er wird durch die Kooperation und Förderung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Trier-Saarburg, Angelika Mohr, ermöglicht.

Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl notwendig unter 06503-9817523 oder per Mail an karina [dot] duepre-kranz [at] bistum-trier [dot] de

Bestätigte Fälle der Vogelgrippe in Kreis und Stadt

31.10.2025

Veterinäramt erlässt Allgemeinverfügung / Geflügelhalter sollten aufmerksam sein

Die Aviäre Influenza oder Vogelgrippe verbreitet sich derzeit auch in Deutschland. Im Landkreis Trier-Saarburg und in der Stadt Trier wurden mittlerweile zehn verendete Wildvögel aufgefunden, die mit dem Vogelgrippevirus infiziert waren. Um das Einschleppen des Virus in Geflügelbestände zu verhindern, hat das Veterinäramt der Kreisverwaltung, das für den Kreis und die Stadt Trier zuständig ist, eine Allgemeinverfügung erlassen, die unter anderem eine sogenannte Aufstallung von Geflügel vorschreibt.

Aufstallung bedeutet, dass Geflügelbestände in Ställen oder unter einer geeigneten Schutzvorrichtung gehalten werden müssen, d.h. unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenabgrenzung bestehen muss.

Außerdem dürfen ab sofort keine Geflügeltiere über Märkte, Börsen oder mobile Geflügelhändler aufgenommen werden. Veranstaltungen dieser Art sind in Kreis und Stadt zudem verboten.

Die Allgemeinverfügung gilt seit dem 1. November im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier. Sie ist zunächst bis zum 30. November befristet. Der vollständige Text findet sich unter www.trier-saarburg.de/bekanntmachungen

Viele Kleinbestände in der Region

Im Kreis und der Stadt gibt es rund 1400 Geflügelhalter – die meisten von ihnen haben kleine Bestände von unter 50 Tieren.

„Die Aufstallung des Geflügels sowie die Einhaltung von Biosicherheit im eigenen Geflügelbestand sind die effektivsten Maßnahmen, um die eigenen Tiere vor einer Ansteckung und Erkrankung, die in der Regel zum Tod führt, zu schützen“, so die Verantwortlichen.

Aktuelle Informationen sowie Empfehlungen zu Biosicherheitsmaßnahmen auch für Kleinstgeflügelhalter finden sich online auf der Homepage des Friedrich-Loeffler-Instituts unter  https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/

Tote Wildwasservögel melden                          

Wenn Menschen tote oder erkrankte wildlebende Wasservögel wie beispielsweise Schwan, Gans, Ente, Kranich oder Reiher finden, sollten sie diese nicht berühren. So soll verhindert werden, dass Menschen das Virus weitertragen. Auch der Kontakt von Haustieren mit kranken oder verstorbenen Wassergeflügel sollte unbedingt vermieden werden.

Der Fund sollte beim zuständigen Veterinäramt gemeldet werden. Über die Behördennummer 115 können sich die Bürgerinnen und Bürger durchstellen lassen. Alternativ sind die Kontaktdaten online unter Aviäre Influenza Geflügelpest – Landkreis Trier-Saarburg verfügbar.

Aufgefundene Tieren werden dann zur weiteren Untersuchung zum Landesuntersuchungsamt geschickt.

Geringes Risiko für Menschen

Laut Friedrich Löffler-Institut (FLI) besteht eine grundsätzliche Infektionsgefahr für Säugetiere, wenn sie Fleisch oder Aas von infizierten Wasservögeln und damit große Virusmengen aufnehmen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt das Risiko einer Infektion beim Menschen dagegen als sehr gering ein – abgesehen von Menschen mit engem Kontakt zu infiziertem Nutzgeflügel.

Verzehr von Geflügelprodukten

Die Wahrscheinlichkeit, dass mit dem Virus belastete Produkte wie Geflügelfleisch oder Eier in den Handel gelangen ist sehr gering. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt generell Geflügelfleisch gut durchzugaren. Auch kann als Vorsichtsmaßnahme auf rohe Eier beispielsweise in Nachspeisen oder als weich gekochtes Ei verzichtet werden. Bisher sind jedoch keine Fälle bekannt, die belegen, dass Menschen über den Verzehr von Lebensmitteln mit dem Vogelgrippe-Virus erkrankt wären Lebensmittel mit dem Vogelgrippe-Virus erkrankt wären