Auf der Suche nach dem Traumjob

Erfolgreicher Tag der Berufsorientierung am Schulzentrum Saarburg / Rund 30 Aussteller waren vertreten

15.04.2024

Was möchte ich später einmal werden? Diese Frage haben sich über 450 Schülerinnen und Schüler von den drei kreiseigenen, weiterführenden Saarburger Schulen (Gymnasium, Realschule plus und Berufsbildende Schule) am gemeinsamen Berufsorientierungstag am Schulzentrum Saarburg gestellt. Bei rund 30 Ausstellern und in praxisnahen Workshops konnten die jungen Menschen sich über die vielfältigen Ausbildungen und Berufschancen in der Region informieren.

„Heute habt ihr die Chance herauszufinden, welcher Beruf zu euch passt“, sagte Landrat Stefan Metzdorf zu den versammelten Schüler:innen auf dem Schulhof. „Durch die große Auswahl an Ausbildungen ist der heutige Tag als Orientierungshilfe besonders hilfreich für euch. Auch für die regionalen Firmen ist es ein großer Mehrwehrt, sich hier zu präsentieren und für Nachwuchs in ihrer Branche zu sorgen.“

Das Spektrum der Unternehmen war bunt; vom Krankenhaus Saarburg über die Sparkasse bin hin zur Polizei und Bundeswehr waren zahlreiche Unternehmen vertreten. In drei vorher ausgewählten Workshops konnten die Schüler:innen selbst Hand anlegen und beispielsweise in der Holzwerkstatt kreativ werden oder im Pflegeworkshop Babypuppen wickeln. Beim Markt der Möglichkeiten konnten sie sich darüber hinaus über die unterschiedlichsten Berufe beraten lassen und Erfahrungsberichte von Azubis aus erster Hand erhalten.

Auch die Kreisverwaltung Trier-Saarburg war mit einem Stand vertreten. Informationen zu den vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Kreis finden sich hier.

Foto: Landrat Stefan Metzdorf (2.v.r.) hat einen Rundgang über den Markt der Möglichkeiten gemacht.

Kreiskrankenhaus Saarburg erhält ein “Sehr gut” von den Patientinnen und Patienten

11.04.2024

Eine offene Beschwerdekultur ist im Leitbild des Kreiskrankenhauses Saarburg fest verankert und wird aktiv gelebt. Die Rückmeldungen unserer Patienten sind dem Haus sehr wichtig, sowohl positive als auch negative, denn nur so kann man Verbesserungen frühzeitig einleiten. Dabei wird der Meldende, ob Patient, Angehöriger, Betreuer, stets über den Bearbeitungsstand informiert, bis zum Abschluss seines Anliegens.

Gestern übergab Thomas Weber, Qualitätsmanagementbeauftragter und zuständig für das Beschwerdemanagement am Kreiskrankenhaus in Saarburg, dem Direktorium und Landrat Stefan Metzdorf eine Auswertung der Rückmeldungen aller Meinungsbögen aus 2023. Die Meinungsbögen werden den Patienten bei Aufnahme in das Krankenhaus ausgehändigt. Zuvor wurden die Rückmeldungen detailliert im Direktorium ausgewertet. Die Rücklaufquote erhöhte sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr nochmals sehr deutlich. Aus diesen geht eine sehr große Zufriedenheit der Patienten mit dem Kreiskrankenhaus hervor. Die mit Abstand am häufigsten vergebene Bewertung ist die Schulnote „sehr gut“.

Aber auch jeder einzelnen negativen Bewertung und jedem Verbesserungsvorschlag wird strukturiert nachgegangen. Neben diesen äußerst positiven Rückmeldungen aus den Meinungsbögen freut sich das Direktorium auch über die für ein Krankenhaus aktuell deutlich überdurchschnittlich guten Online-Bewertungen – sei es auf Klinikbewertungen.de, aber auch auf Google. „Unsere Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen, Therapeuten und alle weiteren an der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen leisten tagtäglich großartige Arbeit, und das trotz immer schwieriger werdenden Umständen im Gesundheitswesen. Wir freuen uns über die äußerst positiven Rückmeldungen der Patienten und Angehörigen und sind motiviert, weiterhin die bestmögliche Behandlung und Pflege zu gewährleisten.“, betont Verwaltungsdirektor Matthias Gehlen. Landrat Stefan Metzdorf zeigte sich hocherfreut über das tolle Feedback. „Man sieht und spürt es auch – hier wird eine tolle Arbeit geleistet, die von den Patientinnen und Patienten wertgeschätzt wird“, so Metzdorf.

Zukunftsdiplom für Kinder geht auch 2024 an den Start

Kreisjugendpflege Trier-Saarburg fördert das Projekt / Rund 90 Veranstaltungen im Programm

09.04.2024

Bereits zum 21. Mal startet dieses Jahr das Zukunftsdiplom für Kinder in Trier und somit auch das 20-jährige Jubiläumsjahr: Das Nachhaltigkeitsprogramm mit rund 90 Veranstaltungen konnte die Lokale Agenda 21 Trier 2024 wieder zusammenstellen. Mit dabei sind unter anderem Veranstaltungen vom Stadtmuseum Simeonstift, dem Besucherbergwerk Fell und QuerWeltein. Auch die Verteilung der über 7.000 Programmhefte an die Grundschulen und weiterführenden Schulen hat bereits begonnen. Die Kreisjugendpflege Trier-Saarburg unterstützt das Projekt auch dieses Jahr.

Die Vorstellung des neuen Programms und somit der Auftakt des diesjährigen Zukunfts-Diploms fand in der Stadtbücherei am Domfreihof statt. Dort konnten die vielen neuen Aktionen für die Kinder mit Bezug zu Klimawandel, Umwelt und Bewusstseinsentwicklung vorgestellt werden. So zum Beispiel eine Plastiklernwerkstatt für Recycling an der Uni Trier, bei der alte Plastikteile einen neuen Sinn durch gemeinsames Upcycling erhalten, sowie der Schmetterlingspfad in Heidenburg, eine Wanderung entlang Blumenwiesen, bei der Einiges über das faszinierende Leben und die besonderen Fähigkeiten unserer Schmetterlinge gelernt werden darf.

Feierliche Vergabe Ende des Jahres

Das Programm mit insgesamt 90 Angeboten, richtet sich an Kinder der 1. bis 6. Klasse und dauert von März bis Oktober 2024. Höhepunkt beim Zukunfts-Diplom ist wie immer die große Diplomfeier im November. Jedes Kind, das mindestens vier Veranstaltungen besucht hat, bekommt dort feierlich das Zukunfts-Diplom verliehen.

Unterstützende Partner:innen sind neben der Kreisjugendpflege Trier-Saarburg die Nikolaus Koch Stiftung, die Stadtjugendpflege Trier, die Stadtwerke Trier, der evangelische Kirchenkreis und porta familia als offizieller Medienpartner. Weitere Informationen und aktuelle Veranstaltungen finden sich hier.

Foto: Die Beteiligten stellten das vielfältige Programm des Zukunftsdiploms für Kinder vor.

Antragsverfahren „Agrarförderung“ 2024 ist eröffnet

02.04.2024

Jetzt elektronisch mit der Antragssoftware (LEA) stellen / Frist endet am 15. Mai

Die Antragsphase „Agrarförderung“ 2024 ist gestartet. Landwirte und Winzer können sich ab jetzt mit Ihren Zugangsdaten – der Betriebsnummer und dem im vergangenen Jahr erstellten persönlichen Passwort – in dem eletronischen Antragsportal LEA unter https://lea.rlp.de/ einloggen und ihren Agrarförderantrag bearbeiten.

Informationen zu LEA wie Schulungsvideos, Anleitungen, Vorgaben der aktuellen Förderperiode und relevante Merkblätter sowie zur Antragstellung finden sich ebenfalls auf der genannten Internetseite. Zusätzlich sind diese Infos unter https://add.rlp.de/themen/foerderprogramm/foerderungen-in-der-landwirtschaft und https://www.eantrag.rlp.de/ verfügbar.

Auf Erleichterungen und Prämienerhöhungen bei den zusätzlich zu beantragenden Ökoregelungen sowie die Möglichkeit der Erfüllung der Stilllegungsverpflichtung weist die Kreisverwaltung besonders hin.

Betriebsinhaber, die eine landwirtschaftliche Tätigkeit neu aufgenommen haben, können unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Förderung erhalten und sollten sich daher wegen den Fördervoraussetzungen und den Zugangsdaten mit der Kreisverwaltung in Verbindung setzen.

Die Antragsfrist endet am 15. Mai 2024. Ein verspäteter Antragseingang führt zu einer Beihilfenkürzung, nach dem 31. Mai 2024 eingegangene Anträge müssen komplett abgelehnt werden. Für tierbezogene Anträge gilt diese Nachfrist nicht.Eine frühzeitige Antragstellung wird daher dringend empfohlen, dies erleichtert gegebenenfalls auch die fristgerechte elektronische Vorlage von antragsbegründenden Unterlagen.
Wer nicht in der Lage ist, die Antragstellung elektronisch durchzuführen, hat die Möglichkeit Hilfsangebote des Maschinen- und Betriebshilferings Trier-Wittlich sowie des Kreisbauern- und Winzerverbandes Trier-Saarburg oder anderer Dienstleister in Anspruch zu nehmen. Eine möglichst frühzeitige Kontaktaufnahme mit den Dienstleistern wird empfohlen.

Für fachliche Fragen oder zur telefonischen Unterstützung stehen die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung Trier-Saarburg gerne per E-Mail unter agrarfoerderung [at] trier-saarburg [dot] de oder Fax (0651715-17633) zur Verfügung.

Telefonische Rückfragen beantworten:
Thomas Köhl: (0651)715-435
Frank Baustert: (0651)715-116
Linda Rohr: (0651)715-438
Ralf Kopp: (0651)715-320
Claudia Schramm: (0651)715-414

Neue Leiterin kann weiterhin auf den Schulträger setzen

Erste Frau an der Spitze der BBS: Katrin Tscherne führt Regie in der Bildungseinrichtung

03.04.2024

Nun ist es offiziell: Die Geschwister-Scholl-Schule, Berufsbildende Schule (BBS) befindet sich unter neuer Regie. Katrin Tscherne wurde als Schulleiterin der kreiseigenen Bildungseinrichtung ernannt. Mit ihr nimmt an der Schule erstmals eine Frau das Ruder in die Hand. Sie folgt auf Jürgen Scholz, der die BBS bis zum Frühjahr 2023 geführt hatte. Danach war Katrin Tscherne zunächst ein Jahr kommissarisch als Schulleiterin tätig.

Mit der neuen Leiterin trete eine fachlich hoch kompetente Person ihr Amt an, betonte Markus Brautlecht von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion als Schulaufsicht. Sie habe sich schon mehrfach bewiesen – so als Leiterin der Pflegeschule der BBS. Die Schule unter ihrer Führung steche außerdem durch ihre besondere pädagogische Haltung mit selbstorganisierten Lernen und individueller Förderung hervor.
Für den Kreis als Träger der BBS mit den beiden Standorten Saarburg und Hermeskeil trat Landrat Stefan Metzdorf an das Mikrofon. Man spüre, dass Katrin Tscherne die Weiterentwicklung der BBS am Herzen liege: „Das zeigt sich schon daran, dass Sie der Schule seit dem Referendariat treu geblieben sind“, betonte er. Die neue Schulleiterin könne auch weiterhin auf den Schulträger setzen, machte er deutlich. Der Kreis plane die Generalsanierung des Schulzentrums Saarburg mit der BBS und der Realschule plus. Damit einher gehe auch eine räumliche Neugestaltung der Gebäude. Der Landrat hob den dafür notwendigen und hervorragenden konzeptionellen Austausch mit den Lehrkräften unter der Leitung von Katrin Tscherne hervor. Für die Verbandsgemeinde und Stadt Saarburg überbrachte Bürgermeister Jürgen Dixius beste Wünsche. Die BBS sei ein wichtiger Part in der Region. Hervorzuheben sei der gute Kontakt zu den Betrieben, was die Schulleiterin stark unterstütze. Dies spiele eine besondere Rolle, um dem Fachkräftemangel – vor allem auch in der Pflege – zu begegnen.

Zu den Gratulanten gehörte außerdem Andreas Zietz von der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Schulleiter der BBS. Eine lange Arbeitszeit liege nun vor der neuen Schulleiterin, dafür wünschte er ihr „Dauermotivation“. Der Personalrat der Schule freute sich über die Ernennung, denn Katrin Tscherne könne „Menschen begeistern“. „Sie werden die Schule prägen und ihr Bild bestimmen“, hob Holger Härtel vom Verband der Lehrer Berufsbildender Schulen hervor. Die BBS sei mit ihrem Profil ein Leuchtturm, sagte Holger Schornick als stellvertretender Schulleiter, der zusammen mit den beiden ehemaligen Schülern Selina Fülling und Sam Weisgerber gekonnt durch das Programm führte. Jeder Leuchtturm benötige ein starkes Fundament und das sei die Schulgemeinschaft, auf die die Schulleiterin sich verlassen könne.

„Ich bin stolz darauf, Leiterin dieser wunderbaren Schule zu sein“, betonte Katrin Tscherne, die zum Schluss das Wort ergriff. Sie sehe diese Aufgabe als eine große Herausforderung in einer sich rasant verändernden Welt, in der sich auch der Unterricht wandele. Es gehe ihr um praxisnahe Bildung, Teamarbeit, ein gutes Miteinander und Resilienz. Entscheidend sei vor allem, die Dinge so zu gestalten, dass die Jugendlichen und die Lehrkräfte gerne zur Schule gehen.

Foto oben (v.l): Markus Brautlecht (ADD), Katrin Tscherne (Schulleiterin der BBS), Stefan Metzdorf (Landrat Kreis Trier-Saarburg), Jürgen Dixius (Bürgermeister von Saarburg und der VG Saarburg-Kell)

Foto unten: Landrat Stefan Metzdorf überbrachte im Namen des Kreises als Träger der BBS die besten Wünsche an die neue Schulleiterin Katrin Tscherne.

Veterinäramt informiert: Blauzungenkrankheit

28.03.2024

Informationen zur aktuellen Seuchenlage und die Möglichkeit einer Impfung

Das Veterinäramt Trier-Saarburg möchte die Rinder- und v.a. Schaf- und Ziegenhalter über die aktuelle Lage bezüglich der Ausbreitung des Blauzungenvirus und der Möglichkeit zur Impfung ihrer Tiere informieren.

Das Blauzungenvirus wird durch blutsaugende Mücken übertragen und tritt saisonal verstärkt zwischen Frühjahr und Herbst auf. Im September 2023 trat erstmals das Blauzungenvirus des Serotyps 3 8BTV-3 bei Schafen in den Niederlanden auf. Während bei Rindern eher milde klinische Symptome auftraten, teilweise jedoch deutliche Leistungsrückgänge verzeichnet wurden, starben über 50.000 Schafe und Ziegen bzw. mussten euthanasiert werden.

Anschließend fand eine schnelle Ausbreitung des Virus über das ganze Land statt und im Oktober 2023 wurde das Virus erstmals bei Schafen in Deutschland (NRW) festgestellt. Zurzeit sind in Deutschland bisher NRW, Niedersachsen und Bremen Blauzungensperrgebiet. Durch die nun wärmer werdenden Tage ist davon auszugehen, dass sich das Virus weiter innerhalb Deutschlands verbreitet.

Impfung

Ein zugelassener Impfstoff gegen BTV-3 ist zurzeit noch nicht verfügbar. Es besteht nun jedoch die Möglichkeit der Anwendung eines autogenen Impfstoffs (ähnlich dem früheren „bestandsspezifischem Impfstoff“). Autogene Impfstoffe müssen für die jeweils zu impfenden Tiere eines Betriebs bestellt und abgefüllt werden. Von der Verschreibung durch die Tierärztin bzw. den Tierarzt bis zur Impfung der Tiere vergehen etwa sechs bis acht Wochen. Die Herstellungserlaubnis eines Herstellers in Niedersachsen liegt nunmehr vor, sodass tierärztliche Verschreibungen an die Herstellungsfirma gesendet werden können.

Dokumentation der Impfung in HI-Tier

Um die Nachvollziehbarkeit der durchgeführten Impfungen gewährleisten zu können, sollen die Impfungen in der HI-Tier-Datenbank (www.hi-tier.de) von der verschreibenden bzw. impfenden Tierarztpraxis eingetragen werden. Der vom Land Rheinland-Pfalz und der Tierseuchenkasse Rheinland-Pfalz gewährte Impfzuschuss kann nur bei in HIT eingetragenen Impfungen bearbeitet und gewährt werden (Beihilfekatalog Tierseuchenkasse (tierseuchenkasse-rlp.de).

Verbringungen
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von autogenen Impfstoffen keine Möglichkeit eröffnet, BTV-3 empfängliche Tiere ohne vorherige PCR-Untersuchung und Behandlung mit Repellentien in freie Zonen (d.h. außerhalb des Blauzungensperrgebietes) zu verbringen. Entsprechende Handelserleichterungen sind demnach nicht zu erwarten.

Aktuell ist Rheinland-Pfalz aber noch kein Sperrgebiet, sodass die Verbringungen noch ohne Untersuchung und Behandlung möglich sind.

Im Vordergrund für den Einsatz eines autogenen Impfstoffes steht der Schutz der empfänglichen Tiere vor ernsthaften Erkrankungen und dem Tod (v.a. Schaf und Ziege).

Eine Impfung BTV-3-empfänglicher Tiere ist rechtlich nicht verpflichtend vorgeschrieben. Sobald ein zugelassener Impfstoff verfügbar ist, darf der autogene Impfstoff nicht mehr zum Einsatz kommen.

Für weitere Informationen stehen Ihnen die Amtstierärzte gerne zur Verfügung:
Tel.: 0651/715-585 oder -584, E-Mail: veternaeramt [at] trier-saarburg [dot] de

Weitere Infos auch unter Blauzungenkrankheit – Landkreis Trier-Saarburg

Kreistag wählte Ausschüsse neu

23.03.2024

Weitere Themen: Regionalinitiative Mosel wird Zweckverband

Aufgrund von Fraktions- und Parteiwechseln einzelner Kreistagsmitglieder haben sich im höchsten politischen Gremium des Kreises die Mehrheitsverhältnisse verschoben. Aus diesem Grund mussten – wie es die Landkreisordnung verlangt – in der Sitzung des Kreistages Trier-Saarburg vergangene Woche 22 Gremien neu gewählt werden.

Martina Wehrheim – vormals Mitglied der Grünen – hatte ihren Parteiaustritt erklärt und ist gleichzeitig zu der Fraktion „Die Linke“ gewechselt. Sascha Kohlmann ist künftig Teil der „Bürger für Bürger“ und bildet gemeinsam mit Joachim Trösch die neue Fraktion „BfB“. Alle Fraktionen hatten sich im Vorfeld auf Kandidatinnen und Kandidaten verständigt, sodass kein Losentscheid zwischen einzelnen Fraktionen notwendig war. Alle 22 Gremien wurden einstimmig vom Kreistag gewählt. Eine Übersicht der Mitglieder findet sich im Bürgerinformationssystem unter www.trier-saarburg.de

Darüber hinaus beschäftigte sich der Kreistag mit weiteren Themen: Einstimmig sprach sich das Gremium dafür aus, die Regionalinitiative Faszination Mosel als einen kommunalen Zweckverband aufzubauen. Zusammen mit den Kreisen Bernkastel-Wittlich, Mayen-Koblenz, Cochem-Zell und der Gemeinde Perl im Saarland soll die gemeinsame Vermarktung der Mosel als touristisch und landschaftlich wertvolles Ziel weitergebracht werden.

Kosten für Wahlen

Der Landkreis Trier-Saarburg muss den Verbands- und den Ortsgemeinden die durch die Kreistagswahl sowie die Wahl des Beirats für Migration und Integration entstandenen Kosten durch Pauschalbeträge erstatten. Die Kreisverwaltung hat dem Kreistag den Vorschlag gemacht, diesen Betrag von bisher 0,20 Euro auf 0,30 Euro pro Wahlberechtigtem zu erhöhen. Die Mitglieder beschlossen auch dies einstimmig.

Soziale Arbeit würdigen: Welttag macht auf Fachkräftemangel aufmerksam

19.03.2024

Am heutigen Welttag der Sozialen Arbeit soll die wertvolle Arbeit der Menschen, die in diesem Bereich tätig sind, in die Öffentlichkeit gerückt werden. Das Berufsfeld ist dabei sehr vielfältig. Die Soziale Arbeit fördert die gesellschaftliche und soziale Entwicklung von Menschen und deren Selbstbestimmung. Soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte und die Achtung der Vielfalt sind die Grundlagen der Sozialen Arbeit. Sie ermutigt Menschen ihr Leben aktiv zu gestalten und findet in vielen Bereichen unserer Gesellschaft statt. Es ist immer eine Arbeit für und mit Menschen.

Immer deutlicher wird allerdings der Fachkräftemangel in allen Bereichen der Sozialen Arbeit. Laut Bundesagentur für Arbeit fehlen bundesweit über 20.000 Fachkräfte. Dieses Problem betrifft auch den Landkreis Trier-Saarburg. Und die Soziale Arbeit steht dadurch vor enormen Herausforderungen.

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg sucht ebenfalls regelmäßig Fachkräfte, die im Gesundheitsamt, Jugendamt oder Sozialamt eingesetzt werden. Rund 60 Fachkräfte der Sozialen Arbeit arbeiten für den Kreis. Initiativbewerbungen sind jederzeit gerne gesehen.

Der Aktionstag wird mittlerweile weltweit anerkannt, nachdem er 2003 in Europa ins Leben gerufen wurde. Das diesjährige Motto ist “Buen Vivir- gemeinsam für nachhaltigen Wandel“.

Übernahme von Schülerfahrtkosten ab Schuljahr 2024/2025

13.03.2024

Aktuelle Chipkarten nicht wegwerfen / Bei Schulwechsel neuen Antrag stellen

Zum Beginn des laufenden Schuljahres haben alle anspruchsberechtigten Schüler:innen ein Deutschlandticket erhalten. Auf den Chipkarten ist als Ablaufmonat zumeist „09/2028“ aufgedruckt. Dies bedeutet, dass die Karte höchstens bis zu diesem Zeitpunkt genutzt werden kann. Das Datum entspricht aber nicht automatisch dem Bewilligungszeitraum der Schülerbeförderung.

Demnach müssen auch für das kommende Schuljahr 2024/2025 Anträge auf Übernahme von Schülerbeförderung für die Schülerinnen und Schüler gestellt werden, die einen Schulwechsel vornehmen. Dies ist beispielsweise bei dem Wechseln von der Grundschule auf eine weiterführende Schule der Fall. Auch bei einem Wohnortwechsel muss weiterhin ein neuer Antrag gestellt werden, damit geprüft werden kann, ob die Anspruchsvoraussetzungen weiterhin erfüllt sind.

Die Chipkarten der Schüler:innen, die im kommenden Schuljahr keinen Anspruch mehr auf die Übernahme von Schülerfahrtkosten durch den Kreis Trier-Saarburg haben, werden zum 31. Juli 2024 abgeschaltet und sind dann nicht mehr aktiv. Hiervon sind vor allem die Klassenstufe 4 und die gesamte Klassenstufe 10 betroffen, sofern keine erneute Anträge eingegangen sind und bewilligt wurden.

Die weiterhin anspruchsberechtigten Schüler:innen dürfen ihre Chipkarten nicht wegwerfen, da diese im nächsten Schuljahr weiterhin gültig sind. Die Kreisverwaltung bittet alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder zum neuen Schuljahr in die Klassenstufe 1 oder in die Klassenstufe 5 wechseln und noch keinen Antrag auf Übernahme von Schülerfahrtkosten gestellt haben, dies umgehend zu erledigen. Die Fahrtkostenanträge sind zu finden unter: www.trier-saarburg.de/ihr-anliegen/onlinedienste/

Für Fragen zu Einzelheiten der Fahrtkostenübernahme, stehen in der Kreisverwaltung Taisija Natmann (0651-715-409), Angela Schneider (0651-715-408) und Tanja Thielen (0651-715-379), auch per E-Mail an schuelerbefoerderung [at] trier-saarburg [dot] de zur Verfügung.

Fragen zu der Beförderung selbst beantworten die Verkehrsunternehmen und der Verkehrsverbund Region Trier (VRT). In der Kreisverwaltung steht Friedrich Mick (0651-715-407, E-Mail: friedrich.mick@trier-saarburg) zur Verfügung.

Schulbuchausleihe: Frist endet am 15. März

Eine Erinnerung an alle Eltern: Die Anmeldefrist für die kostenlose Schulbuchausleihe an kreiseigenen Schulen endet am 15. März. Bis zu dieser Frist müssen alle Anträge für das Schuljahr 2024/2025 an die Kreisverwaltung Trier-Saarburg abgegeben werden.

Im Januar erhielten die Schülerinnen und Schüler ein Antragsformular, ein Merkblatt und einen Elternbrief zur kostenlosen Schulbuchausleihe. Diesem Antrag müssen noch entsprechende Nachweise beigefügt werden, die ebenfalls auf dem Merkblatt hinterlegt sind.

Weitere Informationen, den Antragsvordruck und den Onlineantrag finden sich hier oder unter www.lmf-online.rlp.de