Klimaanpassung gemeinsam voranbringen

19.02.2026

Öffentlicher Workshop im März in der Kreisverwaltung / Strategien entwickeln

Der Klimawandel ist Realität und bedroht zunehmend die natürlichen Lebensgrundlagen. Während Klimaschutzmaßnahmen darauf abzielen, den Klimawandel durch die Reduzierung von CO₂-Emissionen zu verlangsamen, konzentriert sich die Klimaanpassung auf Strategien und Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, Lebensbedingungen unter bereits veränderten klimatischen Verhältnissen zu sichern und zu verbessern. Das Klimaanpassungsmanagement des Landkreises Trier-Saarburg lädt zu einem öffentlichen Workshop ein am 10. März von 17 bis 19 Uhr.

Der Kreis Trier-Saarburg steht vor der Aufgabe, vorausschauende Strategien zu entwickeln, um den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels für Ökosysteme, Landschaften und die Lebensverhältnisse der Menschen wirksam zu begegnen. Unter sich wandelnden klimatischen Bedingungen kann die Lebensqualität langfristig nur durch gezielte Maßnahmen zur Klimaanpassung erhalten werden. Die Einladung zum Workshop richtet sich an die Bürgermeister:innen der Verbandsgemeinden Hermeskeil, Konz, Ruwer, Saarburg-Kell, Schweich und Trier-Land, sowie an deren Bürgerinnen und Bürger, die sich mit Ideen und Vorschlägen für Maßnahmen zur Klimaanpassung einbringen möchten. Um Anmeldung wird gebeten bis zum 6. März per E-Mail an klimaanpassung [at] trier-saarburg [dot] de. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.

Behördeninterner Workshop zur Klimaanpassung

Mit dem Ziel, Erfahrungen zu den Folgen des Klimawandels zu sammeln, Hotspots im Landkreis zu identifizieren und Maßnahmenvorschläge für kreiseigene Zuständigkeiten, Gebäude und Grundstücke zu entwickeln, fand Ende Januar der erste behördeninterne Workshop im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg statt.

An dem Workshop nahmen 21 Mitarbeitende aus der Kreisverwaltung Trier-Saarburg sowie aus den Verbandsgemeindeverwaltungen Hermeskeil, Konz, Trier-Land, Saarburg-Kell, Schweich und Ruwer teil. Vertreten waren die Abteilungen Gesundheitsamt, Bauen und Umwelt, Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, Gebäudemanagement sowie Schulen, Bildung und Kultur (Leitung Bildungsbüro). Ergänzt wurde die Runde durch die Stabsstellen Sozialplanung sowie Kreisentwicklung und Klimaschutz. Aus den Verbandsgemeinden beteiligten sich die jeweils verantwortlichen Mitarbeitenden für die Klimaanpassung. Die Moderation übernahmen das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) der Hochschule Trier sowie der Klimaanpassungsmanager des Landkreises, Dr. Feras Youssef.

Die Teilnehmenden arbeiteten in drei thematischen Arbeitsgruppen:

  • Menschliche Gesundheit
  • Eigene Liegenschaften
  • Flächenanalyse

In den Gruppen wurde zunächst diskutiert in welchen BEreichen der Kreis durch den Klimawandel betroffen ist. Anschließend wurden Ideen entwickelt und Möglichkeiten zur Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im Rahmen der jeweiligen Einfluss- und Handlungsspielräume erarbeitet. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die weitere strategische Ausrichtung der Klimaanpassung auf Kreisebene.