Corona: 31 Neuinfektionen in der Stadt und im Landkreis

19.01.2021

Weiterer Todesfall einer Patientin aus der Stadt Trier

Am heutigen Dienstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 31 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 13 aus der Stadt Trier und 18 aus dem Landkreis.

Heute wurde dem Gesundheitsamt ein Todesfall einer älteren Patientin aus der Stadt Trier im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Damit sind bisher insgesamt 93 Personen aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes verstorben, 73 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und nunmehr 20 aus der Stadt Trier.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt auf 4281 (1608 in der Stadt Trier und 2673 im Landkreis Trier-Saarburg). Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Trier bei 52,0 und im Landkreis bei 47,5 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 296 – 3 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 189 im Landkreis und 107 in der Stadt Trier.

Die Zahl der stationär behandelten Patienten ist weiter gesunken und beträgt aktuell 17 aus dem Landkreis und der Stadt Trier. 11 Patienten werden im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier behandelt, 2 im Kreiskrankenhaus Saarburg, 3 im St. Josef Krankenhaus Hermeskeil und einer in einem anderen Krankenhaus.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden:

VG Hermeskeil: 493            VG Konz: 667              VG Ruwer: 202

VG Saarburg-Kell: 661        VG Schweich: 358       VG Trier-Land: 292

Situation in Senioreneinrichtungen stabil

Das Infektionsgeschehen in den Senioreneinrichtungen im Landkreis und der Stadt Trier hat sich in den vergangenen Tagen stabilisiert. Seit einer Woche wurden im Landkreis keine Neuinfektionen mehr aus diesen Einrichtungen gemeldet, so dass keine Fälle mehr in Seniorenheimen in die Berechnung der 7-Tage-Inzidenz einfließen. Auch in der Stadt Trier hat sich die Lage stabilisiert. Hier wurden in den vergangenen sieben Tagen nur zwei vereinzelte Neuinfektionen in Einrichtungen gemeldet. Verbunden mit den laufenden Impfungen (am Donnerstag starten die Zweitimpfungen) macht dies Hoffnung auf eine nachhaltige Besserung der Lage in Altenheimen.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

Corona: 11 Neuinfektionen in der Stadt und im Landkreis

18.01.2021

Am heutigen Montag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 11 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet, 3 aus der Stadt Trier und 8 aus dem Landkreis.

Die Zahl der seit dem 11. März nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt auf 4250 (1595 in der Stadt Trier und 2655 im Landkreis Trier-Saarburg). Die 7-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Trier bei 52,9 und im Landkreis bei 46,2 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern.

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 293 – einer weniger als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 186 im Landkreis und 107 in der Stadt Trier.

Die Zahl der stationär behandelten Patienten beträgt aktuell 23 aus dem Landkreis und der Stadt Trier. 14 Patienten werden im Corona-Gemeinschaftskrankenhaus in Trier behandelt, 2 im Kreiskrankenhaus Saarburg, 6 im St. Josef Krankenhaus Hermeskeil und einer in einem anderen Krankenhaus.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden:

VG Hermeskeil: 489            VG Konz: 663              VG Ruwer: 201

VG Saarburg-Kell: 659        VG Schweich: 352       VG Trier-Land: 291

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

Bereits 8.600 Personen in Stadt und Kreis geimpft

15.01.2021

Seit dem 31. Dezember 2020 wird in Seniorenheimen in der Stadt Trier und des Landkreises geimpft. Bewohner:innen und Mitarbeitende erhielten bzw. erhalten die erste Impfung gegen das Corona-Virus. Zwischenzeitlich wurden auch die Krankenhäuser durch das Land mit Impfstoff für ihre Ärzte und das Pflegepersonal beliefert. Und seit dem 7. Januar erhalten die Über-80-Jährigen sowie Angehörige der Impfkategorie 1 ihre erste Impfung.

Nach zwei Wochen ziehen Stadt und Landkreis eine sehr positive Bilanz: Landrat Günther Schartz und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe zeigen sich erfreut, dass bisher alles gut läuft, sowohl im Impfzentrum als auch bei den mobilen Impfteams. „Die Impfungen sind für uns alle ein großer Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität, besonders für die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Pflegeeinrichtungen, die große Einschränkungen hinnehmen mussten und besonders betroffen sind von den Folgen der Pandemie“, so Schartz und Leibe.

Fast alle Seniorenheime geimpft – 2. Impfung startet am 21. Januar

Schartz und Leibe dankten allen Helfern des Impfzentrums, der Impfteams und in den Einrichtungen, die es möglich gemacht haben, dass – bis auf zwei Einrichtungen, die in der kommenden Woche folgen – innerhalb von zwei Wochen in nahezu allen Einrichtungen geimpft werden konnte. „Hier wurde hart gearbeitet, von den Impfkoordinatoren angefangen, über Ärzte, Apotheker, Sanitäter, Feuerwehrleuten bis hin zu vielen weiteren Helfern. Der Erfolg der bisherigen Impfungen sei eine Gemeinschaftsleistung beider Kommunen, aber auch vieler Einrichtungen.

Bis zum 16. Januar werden rund 4.800 Bewohner:innen und Mitarbeitende von insgesamt 24 Seniorenheimen ihre erste Impfung erhalten. Zwei Einrichtungen folgen in der kommenden Woche. Ab nächsten Donnerstag (21. Januar) beginnt die Verabreichung der 2. Impfung in Saarburg, Lorscheid und Trier. Täglich folgen dann weitere Senioreneinrichtungen.

Seit dem 7. Januar werden einschließlich heute im Impfzentrum in Trier 2.150 Impfungen verabreicht. Der Ablauf im Impfzentrum hat sich eingespielt und läuft weitestgehend ohne Probleme. Die Impftermine, die durch das Land vergeben werden, sind für die kommenden Wochen ausgebucht und können, je nach Verfügbarkeit von Impfstoff, ausgeweitet werden. Am 28. Januar beginnt im Impfzentrum die Verabreichung der 2. Impfung an die Personen, die drei Wochen zuvor ihre erste Spritze erhalten hatten. Damit liegen Stadt und Landkreis mit einer Impfquote von 33/1000 deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Rechnet man die durch das Land organisierte Impfung des Personal der hiesigen Krankenhäuser hinzu, beträgt die Gesamtzahl der Impfungen in der Stadt und dem Landkreis inzwischen 8.600.

Der Ordnungsdezernent der Stadt Trier, Thomas Schmitt, zeigt sich überzeugt, dass sich der schnelle Fortschritt bei den Impfungen auch sehr bald bei der Inzidenzzahl bemerkbar machen wird.

Florian Zonker von der Feuerwehr Trier und der Impfkoordinator des Landkreises, Eric Jakobs, sind stolz darauf, dass man nun nahezu alle Pflegeeinrichtungen zum ersten Mal durchgeimpft habe. Wo nötig wurden eigene Impfteams aufgestellt und mit eigenem Personal unterstützt. „Nach den ersten beiden Wochen sind wir sehr zufrieden damit, wie es im Impfzentrum läuft. Die Abläufe haben sich eingespielt und wir haben eine gute Zusammenarbeit. Positiv überrascht sind wir von den Leuten, die sich impfen lassen, sie sind geduldig, höflich und freundlich, auch wenn es mal nicht in ihrem Sinne läuft. Für diese Freundlichkeit möchten wir uns bei allen Seniorinnen und Senioren aus Trier und Trier-Saarburg bedanken!“, so Zonker und Jakobs.

Impfstart im Messepark – was es zu beachten gilt

10.01.2021

Je 200 Menschen wurden am vergangenen Donnerstag und Freitag, den ersten Öffnungstagen des gemeinsamen Impfzentrums der Stadt und dem Kreis im Messepark in Trier, gegen das Coronavirus geimpft. Landrat Günther Schartz und der Ordnungsdezernent der Stadt, Thomas Schmitt, zeigten sich mit dem Impfstart zufrieden. Sie riefen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich impfen zu lassen.

Impfung nur mit Termin

Unabdingbare Voraussetzung für die Impfung ist eine vorherige Terminvereinbarung, die über die von der Landesregierung eingerichtete zentrale Telefonvermittlung unter 0800-5758100 oder online unter www.impftermin.rlp.de möglich ist. Menschen ohne Termin und ohne entsprechende Berechtigung werden im Messepark nicht geimpft und werden abgewiesen. Da nur vorab verplante Menge an Impfstoff vorhanden ist, sind „spontane“ Impfungen nicht möglich, auch nicht für Ehepartner.

Im Rahmen der Terminvergabe erfolgt eine Datenabfrage, um die Impfberechtigung und die Impffähigkeit festzustellen. Die Datenabfrage umfasst Alter, mögliche Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und Beruf. Hilfreich ist zudem, wenn die Menschen eine Liste mit Medikamenten, die sie einnehmen, zum Impftermin mitbringen. Um unnötige Wartezeiten in der Kälte zu vermeiden, bitten die Verantwortlichen die Menschen pünktlich im Messepark zu erscheinen und nicht zu früh.


Das Land hat der Stadt bisher bis zur siebten Kalenderwoche einen Plan für den verfügbaren Impfstoff übermittelt, anhand dessen für das gemeinsame Impfzentrum Terminfenster eingerichtet werden.

Von der 2. bis zur 7. Kalenderwoche wurden für das Impfzentrum jeweils 1375 Impfdosen pro Woche vom Land zugesagt. Zusätzlich beginnen ab der vierten Kalenderwoche die Zweitimpfungen. Hierbei nicht eingerechnet sind die Impfungen durch die mobilen Impfteams des Landes und die Impfungen, die Pflegeeinrichtungen oder Kliniken in eigener Verantwortung vornehmen. Ist mehr Impfstoff verfügbar, sind Stadt und Landkreis innerhalb kürzester Zeit in der Lage, die Kapazität des gemeinsamen Impfzentrums hochzufahren.

Impfzentren nehmen Arbeit bereits am 7. Januar auf

31.12.2020

Terminvergabe für Impfungen startet am 4. Januar

Bereits in der kommenden Woche, am 4. Januar, beginnt die Terminvergabe für die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe, insbesondere der über 80-Jährigen aber auch für weitere Angehörige dieser Gruppe, wie beispielsweise Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste oder Rettungsdienste. Das Land schreibt alle über 80-Jährigen per Brief an und informiert sie über die Impfmöglichkeiten. Um einen schnellstmöglichen Start der Impfungen zu gewährleisten wird der Start der Impfzentren in Rheinland-Pfalz vom 11. auf den 7. Januar vorgezogen.

Bereits vorher werden erste Impfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen starten. Im Kreis Trier-Saarburg wurde hiermit am 31. Dezember im Seniorenzentrum St. Franziskus Saarburg und dem Seniorenheim in Lorscheid beginnen, wo Bewohner und Mitarbeitende geimpft wurden.

Landrat Günther Schartz ruft dazu auf, die Möglichkeit zur Impfung zu nutzen und den über 80-Jährigen bei der Anmeldung zu helfen. Die Terminvergabe der Impftermine für Menschen, die mit höchster Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung laut Coronavirus-Impfverordnung des Bundes haben, insbesondere der über 80-Jährigen aber auch für weitere Angehörige dieser Gruppe, wie beispielsweise Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste oder Rettungsdienste, erfolgt ab dem 4. Januar entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 – 57 58 100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp.de

Impfbeginn in Pflegeeinrichtungen in Trier und Trier-Saarburg

31.12.2020

In der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg haben am letzten Tag des alten Jahres die Impfungen in den ersten Pflegeeinrichtungen begonnen. Im Stift St. Irminen der Vereinigten Hospitien, dem Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder (beide in Trier) sowie dem Seniorenzentrum St. Franziskus in Saarburg und dem Senioren- und Pflegeheim Holunderbusch in Lorscheid (beide Kreis Trier-Saarburg) wurden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal gegen den Covid-19-Erreger geimpft. Alle Einrichtungen waren bereits beim Land als impfbereit gemeldet und hatten die Voraussetzungen dafür geschaffen, um möglichst schnell mit der Immunisierung beginnen zu können.  

Dr. Yvonne Russell, Direktorin der Vereinigten Hospitien, hatte mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern große Anstrengungen unternommen, um möglichst schnell impfbereit zu sein. „Die Chance diesem Albtraum für unsere Mitarbeitenden und Bewohnenden ein Stück weit ein Ende setzen zu können, ist aber jede Arbeit absolut wert“, sagte Russell.

Matthias Gehlen, Verwaltungsdirektor des Seniorenheims St. Franziskus Saarburg freute sich, dass man als erster im Kreis an den Start gehen kann. „Wir haben sehr früh hierfür die Voraussetzungen geschaffen und können heute nahezu alle 98 Heimbewohner impfen. Auch die Impfbereitschaft in der Mitarbeiterschaft des Seniorenheims und des Kreiskrankenhauses sei erfreulich hoch“, so Gehlen.

Landrat Günther Schartz besuchte zum Beginn der Schutzimpfungen das Seniorenheim St. Franziskus in Saarburg sowie das Senioren- und Pflegeheim Holunderbusch in Lorscheid. „Das ist ein großer Schritt in der Bekämpfung der Pandemie und zurück zu einer lang ersehnten Normailität“, betonte der Landrat und stellte klar: „Nur durch Impfungen wird es uns letztendlich gelingen, Corona zu bekämpfen“, sagte Schartz.

Der 99-jährige Albert Fehr war der erste, der vom Ärztlichen Direktor des Kreiskrankenhauses, Thomas Poss, die Impfung erhielt. „Wenn ich mich in meinem Alter impfen lasse, dann können das andere auch“, so Fehr nach dem Picks „den ich gar nicht gespürt habe.“

Landrat Schartz und Oberbürgermeister Leibe freuten sich über die große Impfbereitschaft in den Einrichtungen und appellierten an die Menschen in Stadt und Kreis, sich impfen zu lassen, sobald dies möglich ist. „Je mehr Leute sich impfen lassen, desto größer ist der Schutz für alle.“ Beide appellierten gerade an die über 80-jährigen, sich ab 4. Januar einen Impftermin zu besorgen. Familienangehörige und Freunde sollten den älteren Menschen bei der Online-Terminvergabe helfen.

Vom Impfbeginn im Stift St. Irminen machte sich Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe gemeinsam mit dem Ordnungs- und Sicherheitsdezernenten Thomas Schmitt vor Ort ein Bild. Leibe: „Das ist für uns ein besonders wichtiges und hoffnungsvolles Zeichen, dass es in den Pflegeeinrichtungen noch im alten Jahr losgeht“, Alte Menschen seien besonders durch das Corona-Virus gefährdet und in vielfacher Hinsicht von der Pandemie betroffen, vor allem, wenn sie in einer Pflegeeinrichtung seien. „Deswegen haben wir voller Ungeduld auf diesen Tag gewartet.“ Dezernent Schmitt bezeichnete es als wichtiges Zeichen, dass die ersten Impfdosen noch 2020 verabreicht werden. „Im neuen Jahr wird es dann aufwärts gehen, auch wenn das noch eine ganze Zeit dauern wird, bis wir alle impfbereiten Menschen bei uns gegen Corona immunisiert haben.“

Vereinigte Hospitien, das Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder und das Seniorenzentrum St. Franziskus verabreichten die Impfdosen in Eigenregie mit eigenen Ärzten, Apothekern und medizinischem Personal an Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende. Dagegen impfte im Lorscheider Pflegeheim Holunderbusch ein Impfteam des DRK, das die Impfkoordinatoren des Kreises Trier-Saarburg eigens dafür zusammengestellt hatten.

Der Impfstoff für alle vier Einrichtungen, insgesamt 975 Dosen, war bereits am Vortag vom zentralen Impfstofflager des Landes Rheinland-Pfalz ins Trierer Impfzentrum geliefert worden, damit war das der erste Impfstoff, der in das gemeinsam von Kreis und Stadt betriebene Impfzentrum im Trierer Messepark geliefert wurde. Am Abend des 30. Dezembers hatte die Trierer Feuerwehr die Impfdosen aus dem Impfzentrum direkt in die Einrichtungen angeliefert.

Ab Januar soll dann ein mobiles Impfteam in Pflegeeinrichtungen in der ganzen Region impfen. Ab 7. Januar wird dann nach Auskunft des Landes Rheinland-Pfalz in allen 31 rheinland-pfälzischen Impfzentren der reguläre Betrieb beginnen. Zunächst sollen sich die gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes priorisierte Gruppe der über 80-Jährigen impfen lassen können. Impftermine für diese Gruppe können dann ab dem 4. Januar entweder telefonisch über die Telefonnummer 0800 / 57 58 100 oder über www.impftermin.rlp.de reserviert werden.

Foto:

Der 99-jährige Albert Fehr, Bewohner des Seniorenzentrum St. Franziskus Saarburg, erhält als erster Heimbewohner im Landkreis Trier-Saarburg die Impfung von Dr. Thomas Poss. Landrat Günther Schartz, Bürgermeister Jürgen Dixius und Verwaltungsdirektor Matthias Gehlen (von rechts nach links) beobachten die Impfung.

Wintereinbruch: Bitte bleiben Sie zuhause

29.12.2020

Menschenmassen und zu wenig Abstand / Sperrung des Skigebietes Dollberg

Mit dem Wintereinbruch über die Feiertage zieht es viele Menschen in die verschneiten Regionen des Kreises. So kam es in den vergangenen Tagen mehrfach zum Verkehrschaos und der Ansammlung vieler Menschen rund um Dollberg Neuhütten, Hermeskeil, Reinsfeld, den Rösterkopf und Kell. Der Landkreis und die Verbandsgemeinden appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger diese Orte zu meiden und zuhause zu bleiben.

Bei Kontrollen der Ordnungsämter wurde festgestellt, dass viele Menschen sich nicht an die Abstandsregeln hielten und auch keine Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Außerdem wurden Fahrzeuge auf Bundes- und Landesstraßen zum Parken abgestellt, so dass zeitweise der Verkehr massiv behindert wurde.

Die Verbandsgemeinde Hermeskeil wird daher die Zufahrtsstraßen und Parkplätze des Ski- und Wintersportgebietes Dollberg Neuhütten ab morgen, 8 Uhr, sperren. Widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden abgeschleppt. Letzteres gilt auch für die Straßen innerorts von Neuhütten, da dort wetterbedingt sonst kein Durchkommen mehr für Krankenwagen oder Ähnliches wäre. Über weitere Maßnahmen wird in den nächsten Tagen entschieden.

Informationen zum Impfzentrum

23.12.2020

Stadt und Landkreis auf Beginn der Impfungen vorbereitet

Der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe und der Trier-Saarburger Landrat Günther Schartz zeigen sich über den heute von der Landesregierung in Aussicht gestellten baldigen Start der Corona-Impfungen hoch erfreut. Leibe und Schartz: „Mit den Impfungen besteht die Hoffnung, die Corona-Pandemie im kommenden Jahr in den Griff zu bekommen. Die aktuellen Entwicklungen in Stadt und Landkreis zeigen, dass es richtig ist, mit den Impfungen in Pflegeheimen zu beginnen, um damit die besonders betroffenen alten Menschen vor dem schweren Verlauf der Infektion zu schützen.“

Leibe und Schartz betonen, dass Stadt und Landkreis vorbereitet sind und die zunächst anstehenden Impfungen durch die mobilen Impfteams des DRK in Pflegeheimen nach Kräften unterstützen werden. Sowohl die Stadtverwaltung wie auch die Kreisverwaltung haben bereits frühzeitig Kontakt mit allen Alten- und Pflegeeinrichtungen aufgenommen, damit diese möglichst frühzeitig die Formalitäten erledigen, um Impfungen möglich zu machen. Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Kreis im Trierer Messepark ist einsatzbereit.

Die Verantwortlichen in den beiden Verwaltungen gehen nach den derzeitigen Informationen des Landes über die Verfügbarkeit des Impfstoffs davon aus, dass dort frühestens aber dem 4. Januar Impfungen für Menschen außerhalb der Pflegeeinrichtungen vorgenommen werden. Voraussetzung dafür ist die zentrale Terminvergabe, die derzeit vom Land eingerichtet wird.

Das Land wird ab Mittwoch, 23. Dezember, eine Info-Hotline für Bürger schalten. Diese ist unter der Telefonnummer 0800/5758100 erreichbar und montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr und am 24. und 31. Dezember jeweils von 8 bis 12 Uhr besetzt. Auch vom Bund gibt es eine Info-Hotline, die unter der Nummer 116117 erreichbar ist.

Schulen in Trägerschaft des Kreises bereiten sich auf den Fernunterricht im Januar vor

22.12.2020

Nach den Weihnachtsferien am 4. Januar starten die Schulen im Rahmen des Lockdowns zunächst im Fernunterricht. Bei einem digitalen Pressegespräch stellte Landrat Günther Schartz zusammen mit Mitarbeitern der Kreisverwaltung dar, wie die Schulen in Trägerschaft des Kreises in dieser Richtung aufgestellt sind.

In technischer Hinsicht hat der Kreis als Schulträger vor allem in jüngster Zeit viel darangesetzt, um die Bildungseinrichtungen hinsichtlich der Ausstattung auf einen guten Stand zu bringen, damit der Fernunterricht an den Kreisschulen auch digital unterstützt werden kann. Eine wichtige Voraussetzung ist seit der vergangenen Woche erfüllt: Seit Mitte Dezember sind alle 17 Schulen des Kreises an das Glasfasernetz angeschlossen. Allerdings gibt es bislang noch keine Praxiserfahrung, wie sich die internen Netze und die Breitbandanschlüsse verhalten, wenn mehrere Videokonferenzen mit den Schülerinnen und Schülern aus den Klassen und Kursen gleichzeitig aus einer Schule heraus gestartet werden. Daher haben die IT-Fachleute der Schulabteilung in der Kreisverwaltung dafür gesorgt, dass die Netze der Schulen sowohl spontan wie auch temporär auf höhere Bandbreiten geschaltet werden können, wenn es Probleme geben sollte. Außerdem ist aus den Schulen die Rückmeldung gekommen, dass eine Reihe von Lehrern den Fernunterricht aus dem Homeoffice heraus durchführen werden, was hilfreich ist, um eine Überlastung der einzelnen Bildungseinrichtungen zu verhindern.

Die Kreisverwaltung hat im Zuge der Umsetzung des Sofortausstattungsprogramms des Bundes (DigitalPakt II) für die Schulen in der Trägerschaft des Landkreises rund 340 Notebooks angeschafft. Für 18 Geräte übernimmt der Kreis die Kosten. Die Notebooks sind den Bildungseinrichtungen entsprechend des Bedarfs bereits Ende November zur Verfügung gestellt worden. Außerdem wurden im Rahmen des Digitalpaktes II von der Schulabteilung der Kreisverwaltung 220 iPads bestellt. Aus Mitteln des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz werden ergänzend rund 130 Notebooks und iPads angeschafft. Sie sollen noch in diesem Jahr geliefert werden. Die Abteilung Schulen und Bildung in der Kreisverwaltung konnte eine zügige Bestellung der Endgeräte aus dem Sofortausstattungsprogramm umsetzen. Bereits Ende August waren die Fördermittel aus dem DigitalPakt II beantragt und bewilligt. Das war entscheidend, um den Schulen – trotz der aktuell großen Nachfrage und den dadurch vorherrschenden Lieferengpässen – die benötigten Notebooks möglichst schnell zur Verfügung zu stellen. Hierfür hatte das Bildungsbüro der Kreisverwaltung noch in den Sommerferien die Bedarfe aller Kreisschulen abgefragt.

Alle Geräte sind für den Verleih an Schülerinnen und Schüler bestimmt, die zu Hause nicht auf ein mobiles Endgerät zurückgreifen können und damit vom Online-Unterricht ausgeschlossen wären.

Die Anschaffung der aus dem Sofortausstattungsprogramm finanzierten Geräte, die bereits in den Kreisschulen verteilt wurden bzw. demnächst geliefert werden, kostet rund 270.000 Euro. Die Kosten werden über den DigitalPakt II zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land übernommen.

Die kreiseigenen Schulen haben jeweils individuelle Konzepte, wie sie den Fernunterricht nach den Ferien konkret gestalten werden. Beispielhaft stellten die Schulleiter der Realschule plus in Kell am See, Sebastian Straßer, und des BNT in Trier, Dr. Michael Schäfer, in dem Pressegespräch ihre Pläne vor, die ab dem 4. Januar zum Einsatz kommen.

Neben der aktuellen Situation geht es auch darum, die Digitalisierung der kreiseigenen Schulen vorausschauend und nachhaltig aufzustellen, um auch später außerhalb von Corona-Zeiten darauf zurückgreifen zu können. Daher wird momentan auf Basis der Medienkonzepte der Schulen eine vereinheitlichte Ausstattungs- und Digitalisierungsstrategie für die Bildungseinrichtungen entwickelt.

Der Digitalpakt des Bundes umfasst vier Teile und damit neben der technischen Ausstattung der Schulen auch die Anwendungsbetreuung. In diesem Zusammenhang wird die bisher dreiköpfige Fachgruppe IT-Schulen in der Kreisverwaltung noch einmal verstärkt. So sollen für den Aufgabenbereich „Digitale Bildung“ zu Beginn des Jahres zwei weitere Fachleute eingestellt werden.

Die Umsetzung des Digitalpaktes für die Schulen in Trägerschaft des Landkreises kostet insgesamt rund 4,1 Millionen Euro. Den Löwenanteil finanziert der Bund. Der Landkreis selbst trägt 10 Prozent der Kosten.

Gemeinsames Impfzentrum ist einsatzbereit

22.12.2020

Vorbereitungen für den Start sind abgeschlossen – Warten auf den Impfstoff / „Harter Lockdown“

Im Messepark in Trier haben der Kreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier in den letzten Wochen das gemeinsame Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier aufgebaut. Dort können, sobald der Impfstoff verfügbar ist, die Menschen aus der Stadt und dem umliegenden Landkreis gegen Corona geimpft werden.

Impfungen nach Priorität

Jedoch kann man nicht einfach in den Messepark fahren und sich impfen lassen. Einerseits ist unklar, wie groß die Zahl der Impfdosen ist, die zu Beginn zur Verfügung stehen. Zum anderen hat das Land basierend auf Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und des Ethikrates eine Prioritätenliste erstellt, wer als erster geimpft werden soll.

Ganz oben stehen die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und generell Personen über 80 Jahre. Um diese Personengruppe impfen zu können, werden auch mobile Teams eingesetzt, die in die Seniorenheime fahren.

Landrat Günther Schartz: „Je nach Aufwand werden wir die vom Land gestellten Impfteams durch eigene Teams ergänzen, um möglichst rasch in den Altenheimen starten zu können“. Wie man an einen Termin kommt, hängt von der Menge des Impfstoffes, der Priorisierung und den Kapazitäten im Impfzentrum selbst ab. Die Informationen an die ersten Gruppen, die geimpft werden sollen, werden vom Land Rheinland-Pfalz veröffentlicht.

Bei einem Probelauf in der Messeparkhalle in Trier konnten sich Landrat Günther Schartz und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe davon überzeugen, dass das Konzept des Impfzentrums funktioniert. „Wir sind in der Lage, die Vorgaben des Landes zu erfüllen und in mehreren Impfstraßen gleichzeitig zu impfen“, so die beiden Verwaltungschefs, die sich frühzeitig dafür entschieden hatten, ein gemeinsames Zentrum aufzubauen. Insgesamt stehen in Rheinalnd-Pfalz seit dem 15. Dezember 31 Impfzentren bereit.
Seit einer Woche ist nun auch der „harte Lockdown“ in Kraft. Fast alle Geschäfte haben geschlossen. Die Schulen bleiben bis zum 15. Januar für den Präsenzunterricht geschlossen. Ab 4. Januar beginnt der Schulbetrieb mit Fernunterricht. Der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Harald Michels, appelliert, auch über die Feiertage so wenig Kontakte wie möglich zu haben. Nur so sei es möglich, die hohen Infektionszahlen auch im Kreis zu senken.

Telefon bei Beratungsbedarf

Bei Beratungsbedarf zu den Regeln der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung steht unter 0651-715-16006 ein Telefon des Ordnungsamtes der Kreisverwaltung zur Verfügung, das zu den üblichen Dienstzeiten besetzt ist. Fragen können auch per Mail an corona@trier-saarburg.de gesendet werden.