Corona: 106 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

17.01.2022

Am heutigen Montag wurden vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg 106 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 49 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 57 aus der Stadt Trier. Die tatsächliche Zahl an Neuinfektionen dürfte jedoch höher liegen, da viele Neumeldungen noch nicht in der Meldesoftware erfasst werden konnten.

Die erfasste Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt somit 14.914 (6.052 in der Stadt Trier und 8.862 im Landkreis Trier-Saarburg).

Aufgrund des aktuellen, am Wochenende erneut angestiegenen Meldeverzuges ist eine belastbare 7-Tage-Inzidenz zurzeit nur bedingt vermeldbar. Die vom Landesuntersuchungsamt vermeldeten Werte dürften tatsächlich deutlich höher liegen.

Gesundheitsamt: Bescheinigungen für Quarantäne per Mail beantragen

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Bescheinigungen der Quarantänedauer, z.B. für den Arbeitgeber, nur noch auf Antrag per Mail ausgestellt werden. Das gilt auch bei einer nun möglichen verkürzten Quarantäne. Anträge können formlos, evtl. mit einem negativen Testnachweis an folgende Mailadresse gesandt werden: freitesten [at] trier-saarburg [dot] de

Nach der neuen Absonderungsverordnung ist die Quarantänedauer auf 10 Tage verkürzt worden. Eine vorzeitige Beendigung ist mittels einer negativen Testbescheinigung frühestens nach 7 Tagen für den Folgetag möglich. Informationen hierzu unter www.corona.rlp.de

Aufgrund der aktuellen Lage kann es bei der Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes zu infizierten Personen zu mehrtägigen Verzögerungen kommen. Alle positiv getesteten Personen erhalten eine automatisierte SMS vom Gesundheitsamt mit der Mitteilung des Testbefundes und der Aufforderung, sich in Quarantäne zu begeben und auf eine weitere Mitteilung des Gesundheitsamtes zu warten.

Gemäß der geltenden Absonderungsverordnung hat man sich unabhängig von einer amtlichen Benachrichtigung nach einem positiven Test umgehend selbständig nach Hause in Selbstisolation begeben, bekannte Kontaktpersonen eigenverantwortlich informieren und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend den Hausarzt telefonisch kontaktieren sollte.

Auch die Hausangehörigen und Kontaktpersonen müssen sich dann selbständig in Quarantäne begeben, wenn sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Eine Kontaktnachverfolgung zu Kontaktpersonen ist aktuell nicht mehr möglich. Ausführliche Antworten finden Betroffene auf der Internetseite des Landes www.corona.rlp.de/de/themen/was-tun-bei-corona-verdacht

Weiterhin mehren sich auch die Meldungen positiver Tests aus Kitas und Schulen. Allein drei Mitarbeitende des Gesundheitsamtes sind mit der Kontaktaufnahme dieser Einrichtungen beschäftigt. In aktuell 17 Kitas mussten Quarantänemaßnahmen ergriffen werden. Informationen für Betroffene mit Verhaltensregeln sind auch unter www.corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas zu finden.

Die Infektionszahlen seit März 2020 verteilen sich nach den erfassten Zahlen im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 1224          VG Konz: 2063             VG Ruwer: 871

VG Saarburg-Kell: 2110      VG Schweich: 1538      VG Trier-Land: 1056

Zahl der infizierten Personen steigt weiter stark an

13 Patientinnen und Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden aktuell stationär behandelt. Die Zahl der aktuell Infizierten beläuft sich auf 2.083 – 93 mehr als am Freitag. Diese verteilen sich wie folgt: 1127 in der Stadt Trier und 956 aus dem Landkreis.

Hinweise zu Impfmöglichkeiten

Stadt und Landkreis appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, die zahlreichen Möglichkeiten einer Erst-, Zweit- bzw. Auffrischungsimpfung zu nutzen. Wer sich im Impfzentrum Trier impfen lassen möchte, kann unter www.impftermin.rlp.de oder bei der Hotline des Landes unter 0800 – 5758100 einen Termin buchen. Weitere Informationen zu weiteren Impfangeboten unter www.trier.de/impfen sowie www.saarburg-kell.de und www.hermeskeil.de oder beim jeweiligen Hausarzt.

Das Gesundheitsamt rät nach wie vor, die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen. Diese Empfehlung gilt angesichts der aktuellen Entwicklung auch bei Veranstaltungen im Freien.

Corona: 239 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

16.01.2022

Bescheinigungen für Quarantänedauer auf Antrag

Am Wochenende wurden vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg 239 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 98 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 141 aus der Stadt Trier. Die tatsächliche Zahl an Neuinfektionen dürfte jedoch höher liegen, da viele Neumeldungen noch nicht in der Meldesoftware erfasst werden konnten.

Die erfasste Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt somit 14.808 (5.995 in der Stadt Trier und 8.813 im Landkreis Trier-Saarburg).

Gesundheitsamt: Bescheinigungen für Quarantäne per Mail beantragen

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Bescheinigungen der Quarantänedauer, z.B. für den Arbeitgeber, nur noch auf Antrag per Mail ausgestellt werden. Das gilt auch bei einer nun möglichen verkürzten Quarantäne. Anträge können formlos, evtl. mit einem negativen Testnachweis an folgende Mailadresse gesandt werden: freitesten [at] trier-saarburg [dot] de

Nach der neuen Absonderungsverordnung ist die Quarantänedauer auf 10 Tage verkürzt worden. Eine vorzeitige Beendigung ist mittels einer negativen Testbescheinigung frühestens nach 7 Tagen für den Folgetag möglich. Informationen hierzu unter www.corona.rlp.de

Aufgrund der aktuellen Lage kann es bei der Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes zu infizierten Personen zu mehrtägigen Verzögerungen kommen. Alle positiv getesteten Personen erhalten eine automatisierte SMS vom Gesundheitsamt mit der Mitteilung des Testbefundes und der Aufforderung, sich in Quarantäne zu begeben und auf eine weitere Mitteilung des Gesundheitsamtes zu warten.

Gemäß der geltenden Absonderungsverordnung hat man sich unabhängig von einer amtlichen Benachrichtigung nach einem positiven Test umgehend selbständig nach Hause in Selbstisolation begeben, bekannte Kontaktpersonen eigenverantwortlich informieren und bei Auftreten von Krankheitssymptomen umgehend den Hausarzt telefonisch kontaktieren sollte.

Auch die Hausangehörigen und Kontaktpersonen müssen sich dann selbständig in Quarantäne begeben, wenn sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Eine Kontaktnachverfolgung zu Kontaktpersonen ist aktuell nicht mehr möglich. Ausführliche Antworten finden Betroffene auf der Internetseite des Landes www.corona.rlp.de/de/themen/was-tun-bei-corona-verdacht

Weiterhin mehren sich auch die Meldungen positiver Tests aus Kitas und Schulen. Allein drei Mitarbeitende des Gesundheitsamtes sind mit der Kontaktaufnahme dieser Einrichtungen beschäftigt. In aktuell 17 Kitas mussten Quarantänemaßnahmen ergriffen werden. Informationen für Betroffene mit Verhaltensregeln sind auch unter www.corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas zu finden.

Die Infektionszahlen seit März 2020 verteilen sich nach den erfassten Zahlen im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 1219          VG Konz: 2055             VG Ruwer: 860

VG Saarburg-Kell: 2104      VG Schweich: 1524      VG Trier-Land: 1051

Maßgeblich für die Einstufung der Lage ist nach der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz, also die Zahl mit einer COVID-19-Erkrankung in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung aufgenommen Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage bezogen auf das Land Rheinland-Pfalz. Damit soll die Belastung des Gesundheitswesens abgebildet werden. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) gibt den Wert heute mit 2,90 an.

Die 7-Tage-Inzidenz* der Neuinfektionen wird vom LUA heute wie folgt angegeben:

Stadt Trier518,6Landkreis Trier-Saarburg338,1

* Aufgrund des aktuellen Meldeverzuges dürften die tatsächlichen Inzidenzen deutlich höher liegen.

Zahl der infizierten Personen steigt weiter stark an

11 Patientinnen und Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden aktuell stationär behandelt. Die Zahl der aktuell Infizierten beläuft sich auf 1.990 – 152 mehr als am Freitag. Diese verteilen sich wie folgt: 1076 in der Stadt Trier und 914 aus dem Landkreis.

Hinweise zu Impfmöglichkeiten

Stadt und Landkreis appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, die zahlreichen Möglichkeiten einer Erst-, Zweit- bzw. Auffrischungsimpfung zu nutzen. Wer sich im Impfzentrum Trier impfen lassen möchte, kann unter www.impftermin.rlp.de oder bei der Hotline des Landes unter 0800 – 5758100 einen Termin buchen. Weitere Informationen zu weiteren Impfangeboten unter www.trier.de/impfen sowie www.saarburg-kell.de und www.hermeskeil.de oder beim jeweiligen Hausarzt.

Das Gesundheitsamt rät nach wie vor, die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen. Diese Empfehlung gilt angesichts der aktuellen Entwicklung auch bei Veranstaltungen im Freien.

Radverkehrskonzept: Bürgermeinung ausdrücklich erwünscht

13.01.2022

Radverkehrskonzept des Kreises: Bürgerbeteiligung bis 20. Februar

Wo fehlen im Landkreis Radwege? Welche Strecke muss besser ausgebaut werden? Wie kann man Radfahren sicherer und attraktiver machen – auch der Umwelt und dem Klima zuliebe? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Radverkehrskonzeptes Trier-Saarburg, das aktuell in Arbeit ist. Wichtiger Baustein dabei: die Meinung der Bürgerinnen und Bürger. Sie kennen die Situation vor Ort am besten, wissen um Gefahren und Defizite. Daher kann man sich nun bis zum 20. Februar aktiv an der Radverkehrsplanung des Kreises beteiligen.

Der Kreis hat vergangenes Jahr das Planungsbüro Stadt-Land-plus beauftragt, bis Mitte 2022 ein Radverkehrskonzept zu erarbeiten. Dabei geht es nicht nur um die 492 km, die es im Kreis bereits gibt. Mittel- und langfristig ist ein Ausbau des Radverkehrsnetzes um mindestens weitere 150 km vorgesehen. Auch die Sicherheit der Wege, Unfallhäufigkeit, Beschilderung und Radabstellmöglichkeiten wurden bereits in den Blick genommen. Gemeinsam mit den Verbandsgemeinden, die zum Teil ebenfalls Pläne für ein besseres Radwegenetz erarbeiten, hat man die Bestandsanalyse weitgehend abgeschlossen.

„Ein für uns ganz wichtiger Bestandteil ist aber die Meinung derjenigen, die selbst Radfahren – regelmäßig oder nur in der Freizeit. Deshalb laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ein, uns bei der Erstellung des Konzeptes aktiv zu unterstützen“, so Landrat Stefan Metzdorf. Das Planungsbüro Stadt-Land-plus hat hierzu einen Online-Fragebogen erstellt, der unter www.trier-saarburg.de/radverkehrskonzept zu erreichen ist. Auf der Seite gibt es natürlich auch viele weitere Informationen.

Neben Fragen bietet das Portal auch die Möglichkeit, Gefahren- und Problemstellen auf bestehenden Wegen zu markieren, neue Wunschstrecken einzuzeichnen und sich sogar spielerisch als Radwegeplaner zu versuchen.

Der Landkreis freut sich über eine zahlreiche Beteiligung. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung sollen im Frühjahr vorgestellt werden.

Kreisverwaltung baut ihr Social Media-Angebot weiter aus

12.01.2022

Landkreis informiert über eigenes Instagram-Profil

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg nutzt seit Ende letzten Jahres ein eigenes Instagram-Profil. Unter dem Namen „landkreis_triersaarburg“ werden aktuelle Informationen aus der Verwaltung und aus dem Kreis sowie aus den politischen Gremien des Landkreises zur Verfügung gestellt. Ein besonderer Fokus soll auf die Bereiche Schulen und Jugendarbeit gelegt werden. Geplant ist auch eine Interviewserie mit Mitarbeitenden der zahlreichen Abteilungen im Kreishaus, die den Bürgerinnen und Bürgern die Arbeit der Kreisverwaltung näherbringen soll.

Darüber hinaus ist der Kreisverwaltung das Feedback der Bürger:innen wichtig. Durch den Ausbau der Social Media-Präsenz wird ein niedrigschwelliger Dialog angeboten. Fragen und Anregungen können so über die Pressestelle an die Behörde herangetragen werden. Diese setzt sich dann mit den Fachabteilungen in Kontakt. Persönliche Anliegen und Anfragen sowie Verwaltungsaufgaben werden jedoch weiterhin über die Fachabteilungen per Telefon, E-Mail oder Termin vor Ort bearbeitet.

Instagram hat derzeit über 1 Milliarde aktive Nutzer weltweit, in Deutschland sind es rund 21 Millionen Menschen. Es ist eine Fotoplattform. Das heißt Instagram gibt den Nutzer:innen die Möglichkeit Fotos und verstärkt auch Videos zu teilen und diese zu bearbeiten. Derzeit werden rund 95 Millionen Posts täglich registriert. Dabei wird die Plattform besonders von jungen Menschen genutzt. 2019 waren 71 Prozent der Nutzer:innen unter 35 Jahre alt. Dies beeinflusst die Art der Kommunikation und die Wahl der Inhalte. Gute Bilder und Videobeiträge gewinnen auf Instagram an Bedeutung.

Jugendhilfeausschuss beschließt Förderungen

11.01.2022

In seiner jüngsten Sitzung hat der Jugendhilfeausschuss mehrere Förderungen beschlossen. Künftig werden die Ehe-, Erziehungs- und Lebensberatungsstellen des Bistums Trier in Hermeskeil und Saarburg mit jeweils 120.000 Euro gefördert. Da Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Trier-Land den Standort in Trier bei Beratungsbedarf nutzen, wird dieser mit zusätzlich 36.000 Euro bezuschusst. Alle sechs Verbandsgemeinden sollen sich anteilsmäßig an den jeweiligen Kosten beteiligen. Mit der deutlichen Erhöhung der Fördersumme um rund 22 Prozent können die Beratungsstellen auch zukünftig ihre vielfältigen Angebote sicherstellen.

Der Bereich Kindertagesstätten ist im Kreis Trier-Saarburg ein stark wachsendes Feld. Deshalb wurden zum wiederholten Male vom Jugendhilfeausschuss Grundsatzbeschlüsse zur Erweiterung verschiedener Kindertageseinrichtungen im Kreis beschlossen. So soll die Kita Serrig künftig um einen Gruppenraum inklusive Nebenräume erweitert werden. Die Kita in Kell am See soll auf sechs Gruppen anwachsen. Daneben sollen die Kitas in Detzem und Leiwen um jeweils eine Gruppe erweitert werden.

Der Jugendhilfeausschuss beschloss außerdem zahlreiche Zuschüsse für Kita-Baumaßnahmen. So wird die Sanierung der Fenster und Außentüren der Kita Arche Noah in Konz mit rund 85.000 Euro unterstützt. Für den Einbau einer Hausalarmierungsanlage mit Sicherheitsbeleuchtung erhalten die Kitas Lorenz Kellner und St. Helena in Konz jeweils rund 15.000 Euro, die Kitas Heiliger Karl Lwanga und St. Johann in Konz sowie die Kita Wasserliesch insgesamt rund 28.000 Euro. Daneben werden die Kitas in Ralingen und Köwerich sowie der Kinderhort Konz mit rund 31.000 Euro gefördert.

Was tun bei einem positiven Corona-Test?

10.01.2022

Gesundheitsamt Trier-Saarburg gibt Verhaltenshinweise

Im Falle eines positiven Selbsttests sollte man umgehend einen PCR-Test in einer der zahlreichen Teststellen durchführen lassen. Ist auch dieser Test positiv, müssen sich infizierte Personen auf Grundlage der Absonderungsverordnung des Landes selbständig in Isolation begeben. Ein positiver professioneller Selbsttest muss mittels PCR bestätigt werden (Hausarzt oder Teststelle).

Auch nach den jüngsten Bund-Länder-Vereinbarungen gilt bis auf weiteres noch eine Quarantänedauer von 14 Tagen ohne Möglichkeit einer vorzeitigen Freitestung. Frühestens im Laufe der Woche ist mit einer Umsetzung und Information zu einer verkürzten Quarantäneregelung zu rechnen.

Hatte man länger als 10 Minuten engen Kontakt mit einer infizierten Person (in einem geschlossenen Raum, ohne Lüftung, ohne Mund-Nasen-Schutz und ohne Sicherheitsabstand von mind. 1,50 m) gilt man als enge Kontaktperson und es gelten folgende Regeln:

  • Vollständig geimpfte Kontaktpersonen sollen sich selbst aufmerksam beobachten, Selbsttests durchführen und bei Covid-19-typischen Symptomen und/oder einem positiven Selbsttest ihren Hausarzt kontaktieren. Eine Selbstisolation ist nicht erforderlich.
  • Ungeimpfte Kontaktpersonen haben sich in Selbstisolation von 10 Tagen zu begeben. Nach 5 Tagen kann bei einem negativen PCR Test, ab dem siebten Tag einen professionellen Schnelltest bei gleichzeitiger Symptomfreiheit die Quarantäne beendet werden. Bei Symptomen sollte man umgehend telefonischen Kontakt zum Hausarzt.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass es aufgrund der stark steigenden Fallzahlen zu mehrtägigen Verzögerungen bei der Kontaktaufnahme infizierter Personen durch das Gesundheitsamt kommt. Alle infizierten Personen erhalten per SMS eine Mitteilung über ihr Testergebnis und bei Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt mittels einer standardisierten Email Verhaltenshinweise. Wichtig: treten Krankheitssymptome auf, bitte umgehend – am besten telefonisch – den Hausarzt kontaktieren.

Weitere Infos unter: www.corona.rlp.de/de/themen/was-tun-bei-corona-verdacht

Regelungen bei positiven Tests von Kita-Kindern und Schülerinnen und Schülern

In Kitas und Schulen gelten die Richtlinien des Bildungsministeriums. Bei einem positiven Selbsttest in der Schule müssen die Eltern ihr Kind aus der Einrichtung abholen. Das Kind muss sich sofort in Selbstisolation begeben. Es sollte umgehend ein professioneller Schnelltest oder PCR-Test durchgeführt werden. Ist auch dieser Test positiv, müssen sich infizierte Personen auf Grundlage der Absonderungsverordnung des Landes selbstständig in Isolation begeben. Ein positiver professioneller Schnelltest muss mittels PCR bestätigt werden (Hausarzt, Gesundheitsamt, Teststelle). Auch hier gelten noch die aktuellen Quarantänezeiten.

Kontaktpersonen in Schulen müssen – sofern ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die Hygienebestimmungen eingehalten wurden – nicht in Quarantäne. Das Tragen einer Maske und weitere Selbsttests sind in den nächsten 5 Tagen obligatorisch.

Da in Kitas oftmals keine Kontaktbeschränkungen gelten und das durchgehende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht gewährleistet sind, sind hier für enge Kontaktpersonen Tests und Quarantänen vorgeschrieben. Letztere kann durch Vorlage eines negativen PCR-Tests vorzeitig beendet werden. Hierzu macht das Gesundheitsamt ein Testangebot, das den Eltern über die Kita mitgeteilt wird.

Auch hier gilt: treten Krankheitssymptome auf, sollte man – auch nach Ablauf einer Quarantänefrist – umgehend Kontakt zum Haus- oder Kinderarzt aufnehmen. Weitere Infos auch unter www.corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas

Gesundheitsamt mahnt: Grippeschutz gerade für Ältere nicht vergessen

07.01.2022

Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung – wenn aktuell übers Impfen berichtet wird, steht der Schutz vor dem Corona-Virus im Mittelpunkt. Dabei rückt die alljährliche Grippewelle und die Grippeschutzimpfung etwas in den Hintergrund. „Und das leider zu Unrecht“, mahnt der Leiter des Gesundheitsamtes Trier-Saarburg, Dr. Harald Michels.

Das Robert-Koch-Institut beobachtet die Entwicklung der Influenza und rät angesichts der in diesem Jahr dominierenden H3N2-Viren zu einer Impfung gerade für ältere Menschen. Dabei weist das RKI darauf hin, dass auch eine zeitnahe Influenza-Impfung nach oder vor einer Corona-Impfung erfolgen kann.

„Die alljährliche Grippewelle hat noch nicht begonnen. Daher ist jetzt noch Zeit, sich beim Hausarzt um eine Grippeschutzimpfung zu bemühen und einen Termin zu vereinbaren. Auch hier gilt – die Impfung ist gerade für ältere Menschen mit einem naturgemäß schwächeren Immunsystem der beste Schutz vor einer Infektion und einer möglichen schweren Erkrankung. Daher mein Appell: denken Sie an die Grippeschutzimpfung“, so Dr. Michels.

Über Depression aufklären

05.01.2021

Veranstaltungsreihe greift Rolle der Angehörigen von Erkrankten auf

Über Depressionen sprechen und aufklären – das ist das Ziel der Initiative Bündnisse gegen Depression. Dafür tritt sie in Dialog mit an Depression erkrankten Menschen, deren Angehörigen und Expertinnen und Experten. Im Rahmen einer digitalen Veranstaltungsreihe wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. In einem Online-Vortrag am 18. Januar ab 17 Uhr wird nun die Rolle und Situation von Angehörigen im Laufe der Erkrankung aufgegriffen.

Mit dem Titel „Gemeinsam durch die Depression“ sollen Fragen und Ängste der Angehörigen diskutiert werden. Gut zureden oder in Ruhe lassen? Mit Samthandschuhen anfassen oder sich so wie immer verhalten? Viele Menschen fühlen sich hilflos im Umgang mit depressiv erkrankten Menschen. Eine schwierige Situation, die auch für Familie und Freunde zu einer Belastung werden kann.

Die Unterstützung durch Fachkräfte ist wichtig, damit sich Angehörige nicht überfordern und selbst krank werden. Denn langfristig helfen kann nur, wer gut auf seine eigene psychische Gesundheit achtet. Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit zur Veranstaltung finden sich unter www.rlp-gegen-depression.de

Der Landkreis Trier-Saarburg unterstützt Initiativen und Aktionen rund um das Thema Depression. Um diesem und auch weiteren wichtigen Themen in der regionalen Versorgung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung zukünftig noch besser gerecht werden zu können, soll der Aufgabenbereich der Psychiatriekoordination personell aufgestockt werden. Die Psychiatriekoordination ist der Leitstelle Familie der Kreisverwaltung Trier-Saarburg zugeordnet.

eBikes statt Dienstwagen

30.12.2021

Dienstwagen sind bei der Kreisverwaltung schon seit langer Zeit im Gebrauch. Ob Jugendamt oder Bauaufsicht – im Flächenkreis Trier-Saarburg müssen Mitarbeitende aus dienstlichen Gründen oft weite Wege zurücklegen. Für kurze Strecken, zum Beispiel zwischen den verschiedenen Standorten der Verwaltung in der Trierer Innenstadt, gibt es seit einem halben Jahr jedoch eine umweltbewusste und gesundheitsfördernde Alternative – zwei Westenergie eBikes.

Westenergie Trier unterstützt die Kreisverwaltung Trier-Saarburg und teilte sich mit der Verwaltung die Anschaffungskosten von zwei Elektrofahrrädern („E-Bikes“). Die beiden Elektrofahrräder werden vor allem für Dienst- und Besorgungsfahrten zwischen den vier Standorten der Kreisverwaltung innerhalb Triers genutzt. “Es ist einfach gesünder und zudem bei städtischen Verkehrsaufkommen selten langsamer,” so Gesundheitsmanagerin Nicole Trierweiler.

Die Westenergie eBikes wurden jeweils an den zwei größten Standorten der Kreisverwaltung am Willy-Brandt-Platz und in der Metternichstr. 33a stationiert. Über ein System kann man sich das Fahrrad für den gewünschten Tag und Uhrzeit reservieren. Trotz des verregneten Sommers gab es bereits viele Reservierungen, die im neuen Jahr noch gesteigert werden sollen. “Die Westenergie eBikes sind nicht nur einen kleiner Beitrag des Landkreises zu mehr Klimafreundlichkeit und Elektromobilität, sondern auch einer von vielen Bausteinen im Gesamtkonzept einer gesunden Kreisverwaltung. Und zudem sind sie viel günstiger und umweltfreundlicher als ein Auto und bieten viel mehr Komfort als ein normales Fahrrad,” so Nicole Trierweiler.

Corona: 32 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

21.12.2021

Am heutigen Dienstag wurden vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg 32 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 11 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 21 aus der Stadt Trier. Somit beträgt die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen 12.303 (4.723 in der Stadt Trier und 7.580 im Landkreis Trier-Saarburg).

Die Infektionszahlen seit März 2020 verteilen sich nach den erfassten Zahlen im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 1130          VG Konz: 1683             VG Ruwer: 712

VG Saarburg-Kell: 1857      VG Schweich: 1326      VG Trier-Land: 872

Maßgeblich für Einstufung der Lage ist nach der 29. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz, also die Zahl mit einer COVID-19-Erkrankung in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung aufgenommen Personen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage bezogen auf das Land Rheinland-Pfalz. Damit soll die Belastung des Gesundheitswesens abgebildet werden. Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) gibt den Wert heute mit 3,46 an.

Die 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen wird vom LUA heute wie folgt angegeben:

Stadt Trier122,0Landkreis Trier-Saarburg105,6

12 Patientinnen und Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden aktuell stationär behandelt. Die Zahl der aktuell Infizierten beläuft sich auf 811 – 55 weniger als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 410 in der Stadt Trier und 401 aus dem Landkreis.

Hinweise zu Impfmöglichkeiten

Stadt und Landkreis appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, sich bei zahlreichen Hausärzten impfen zu lassen sowie andere die Möglichkeit einer Erst-, Zweit- bzw. Auffrischungsimpfung zu nutzen. Wer sich im Impfzentrum Trier impfen lassen möchte, kann unter www.impftermin.rlp.de oder bei der Hotline des Landes unter 0800-5758100 einen Termin buchen. Weitere Informationen zu weiteren Impfangeboten unter www.trier.de/impfen sowie www.saarburg-kell.de

Das Gesundheitsamt rät nach wie vor, die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen. Diese Empfehlung gilt angesichts der aktuellen Entwicklung auch bei Veranstaltungen im Freien.