Impfbrücke: Registrierung zur Resteverimpfung für Ü-60 jetzt online möglich

09.04.2021

Mit einem Impfbrücken-System soll künftig gewährleistet werden, dass am Ende eines Tages im gemeinsam von der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg betriebenen Impfzentrum übrig gebliebene Impfdosen schnellstmöglich verimpft werden können. Dabei wird Personen, die die untenstehenden Kriterien erfüllen und sich dafür registrieren, ein Terminangebot per SMS gemacht, wenn Impfdosen am Ende des Tages übrig sind – zum Beispiel, weil jemand anderes seinen Impftermin nicht wahrgenommen hat. Ausgewählt wird dabei automatisch nach dem Zufallsprinzip. Wichtig: Dieses System ersetzt nicht die normale Terminvergabe des Landes Rheinland-Pfalz, sondern ist ein zusätzlicher Service, wenn Impfstoff übrig ist.

Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und in der in der Stadt Trier oder in einer Ortsgemeinde des Landkreises Trier-Saarburg einen Wohnsitz haben und die über eine Mobilfunknummer per SMS kurzfristig benachrichtigt werden können sowie innerhalb von 30 Minuten nach der Benachrichtigung im Impfzentrum in Trier vor Ort sein können, können sich mit einem Formular unter www.trier.de/impfen registrieren. Sollten Sie eine der Voraussetzungen nicht erfüllen, ist die Registrierung an dieser Stelle nicht möglich

Wichtig: Es gibt Tage, an denen keine Reste vorhanden sein und deswegen niemand kontaktiert werden kann. In der Vergangenheit konnten es bisher aber auch bis zu 20 Impfdosen sein, die abends übrig waren.

Wir weisen darauf hin, dass auch Personen, die sich bei diesem System anmelden, sich unbedingt auf der normalen Anmeldeplattform des Landes Rheinland-Pfalz registrieren sollten, um dort einen Termin erhalten zu können. Gegebenenfalls ist die dortige Terminvergabe zügiger, weil nicht viele Reste an Impfstoffen vorhanden sein werden. Die dortige Registrierung sowie weitere Informationen finden Sie unter: https://impftermin.rlp.de

Weil die Anzahl an zur Verfügung stehendem Impfstoff nicht frühzeitig abzusehen ist, erfolgt eine Benachrichtigung sehr kurzfristig über die angegebene Mobilfunknummer per SMS. Aufgrund der derzeit bestehenden Prioritäten der Impfverordnung des Bundes, werden Personen mit einem Lebensalter über 70 Jahren bevorzugt kontaktiert. Die Auswahl der Personen erfolgt ansonsten automatisiert nach dem Zufallsprinzip. Sollten Sie keine SMS erhalten, brauchen Sie nicht im Impfzentrum zu erscheinen. Die Impfung erfolgt ausschließlich für Personen, die vorab benachrichtigt wurden. Vor Ort müssen Sie sich durch einen aktuellen Lichtbildausweis ausweisen können. Anderenfalls ist eine Impfung nicht möglich.

Corona: 55 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt

09.04.2021

Inzidenz in der Stadt bei 55, im Kreis bei 75

Am heutigen Freitag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 55 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 36 aus dem Landkreis und 19 aus der Stadt Trier. Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt nunmehr 5810 (2164 in der Stadt Trier und 3646 im Landkreis Trier-Saarburg).

Bisher wurden 512 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon 460 Mal die „britische“ Viren-Mutation B.1.1.7. und 32 Mal die „südafrikanische“ Virus-Mutation B.1.351. Weitere 20 Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheits-ministeriums auch heute in der Stadt Trier bei 55,6 sowie im Landkreis bei 75,6 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern. (Durch Nachmeldungen können die Inzidenzwerte des Landes geringfügig von den Werten auf der Grundlage der Zahlen des Gesundheitsamtes abweichen.)

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 486 – 35 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 316 im Landkreis und 170 in der Stadt Trier. 11 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt werden aktuell stationär in vier Krankenhäusern versorgt.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 630            VG Konz: 866              VG Ruwer: 312

VG Saarburg-Kell: 942        VG Schweich: 505       VG Trier-Land: 391

Impfzentrum richtet „Impfbrücke“ ein – Registrierung zur Resteverimpfung für Ü-60 jetzt online möglich

Mit einem Impfbrücken-System soll künftig gewährleistet werden, dass am Ende eines Tages im gemeinsam von der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg betriebenen Impfzentrum übrig gebliebene Impfdosen schnellstmöglich verimpft werden können. Wichtig: Dieses System ersetzt nicht die normale Terminvergabe des Landes Rheinland-Pfalz, sondern ist ein zusätzlicher Service, wenn Impfstoff übrig ist.

Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und in der in der Stadt Trier oder im Landkreis einen Wohnsitz haben und die über eine Mobilfunknummer per SMS kurzfristig benachrichtigt werden können sowie innerhalb von 30 Minuten nach der Benachrichtigung im Impfzentrum in Trier vor Ort sein können, können sich mit einem Formular unter www.trier.de/impfen registrieren. Dort gibt es nähere Infos.

Aktuelle Informationen zu Fragen rund um das Thema Impfungen finden sich ansonsten auf der Internetseite des Landes https://impftermin.rlp.de

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät daher unverändert, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

Jugend- und Sozialamt ziehen um

09.04.2021

Weitere Außenstelle der Kreisverwaltung in der Trierer Metternichstraße

Das Jugend- und Sozialamt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg beziehen im April neue Räumlichkeiten in der Metternichstraße 33a in Trier-Nord. Der Umzug vom Kreishaus am Willy-Brandt-Platz in das neue Domizil in der Metternichstraße findet in der Zeit vom 12. bis 22. April statt.

In unmittelbarer Nachbarschaft zu der Verwaltung des Zweckverbandes A.R.T. sowie nicht weit entfernt von der Arbeitsagentur Trier wurden neue und moderne Büroräume im ehemaligen „Kornspeicher“ der Firma Romika geschaffen. Die rund 120 Mitarbeitenden des Jugend- und Sozialamtes sowie die Leitstelle Familie finden hier Platz. Zusätzlich stehen Kunden-, Besprechungs- und Archivräume zur Verfügung.

Telefonische Erreichbarkeit gewährleistet

Auch während des laufenden Umzugs ist die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeitenden durch Rufumleitungen soweit als möglich sichergestellt. Im Einzelfall kann es zu Einschränkungen kommen. Der Allgemeine Soziale Dienst des Jugendamtes ist in der Umzugsphase während der üblichen Geschäftszeiten durchgängig über die Rufnummer 0651-715-371 erreichbar.

Nicht zuletzt besteht für Bürger:innen auch die Möglichkeit, sich an das gemeinsam mit der Stadt Trier betriebene Servicecenter 115 zu wenden und dort z.B. eine Rückrufbitte zu hinterlassen. Das Servicecenter ist auch über Tel. 0651-715-0 erreichbar.

Persönliche Vorsprachen und Termine sind während des Umzugs nur in Ausnahmefällen möglich und sollten unbedingt vorab telefonisch oder per Mail abgestimmt werden.

Corona: 45 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt

08.04.2021

Inzidenzen steigen wieder über 50

Am heutigen Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 45 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 26 aus dem Landkreis und 19 aus der Stadt Trier. Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt nunmehr 5755 (2145 in der Stadt Trier und 3610 im Landkreis Trier-Saarburg).

Bisher wurden 484 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon 436 Mal die „britische“ Viren-Mutation B.1.1.7. und 31 Mal die „südafrikanische“ Virus-Mutation B.1.351. Weitere 17 Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheits-ministeriums auch heute in der Stadt Trier bei 51,1 sowie im Landkreis bei 60,2 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern. (Durch Nachmeldungen können die Inzidenzwerte des Landes geringfügig von den Werten auf der Grundlage der Zahlen des Gesundheitsamtes abweichen.)

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 451 – 17 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 295 im Landkreis und 156 in der Stadt Trier. 11 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt werden aktuell stationär in vier Krankenhäusern versorgt.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 620            VG Konz: 855              VG Ruwer: 310

VG Saarburg-Kell: 933        VG Schweich: 502       VG Trier-Land: 390

Impfen – Aktuelle Informationen online

Aktuelle Informationen zu Fragen rund um das Thema Impfungen finden sich auf der Internetseite des Landes https://impftermin.rlp.de

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät daher unverändert, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

Feuer im BNT schnell gelöscht

08.04.2021

Keine Verletzten / Unterricht kann fortgeführt werden

Am heutigen Donnerstagmorgen wurde gegen 9 Uhr ein kleiner Brand im Balthasar-Neumann-Technikum in der Trierer Paulinstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Trier waren bereits alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte evakuiert worden. Nach Angaben der kreiseigenen Schule gab es bei dem Vorfall keine Verletzten.

Das Feuer ist nach ersten Erkenntnissen im Bereich eines Treppenhauses ausgebrochen und konnte schnell gelöscht werden. Mögliche Brandursachen werden nun ermittelt.

Der Unterricht am BNT konnte nach rund einer Stunde fortgeführt werden.

Smart energy 4.4 informiert über neue Schulungsangebote

06.04.2021

Das Interreg-Projekt smart energy 4.4. bietet kostenlose digitale Weiterbildungsangebote für Fachkräfte im Bereich Energetische Gebäudesanierung. Bei smart energy 4.4. geht es um den europäischen Gedanken der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.  Im Fokus stehen sowohl der gestiegene Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarf als auch die Mobilitäts-, Flexibilitäts- und Wissensansprüche der Unternehmen in der Großregion.

Folgende Schulungen werden in den kommenden Wochen angeboten:

  • 13. April: Hygiene in der Trinkwasserinstallation – Normen und Richtlinien im Überblick „Europa-Deutschland“ – Themenblock 1
  • 20. April: Transport, Montage, Inbetriebnahme in der Trinkwasserversorgung – Themenblock 2
  • 21. April: Feuchteschutz in der Energieberatung und energetischen Fachplanung
  • 4. Mai: Der bestimmungsgemäße Betrieb einer Trinkwasserinstallation – Themenblock 3

Die Leitung und Koordination von smart energy 4.4. übernimmt federführend der Landkreis Trier-Saarburg. Die Umsetzung erfolgt unter der Koordination des kreiseigenen Balthasar-Neumann-Technikums mit Sitz in Trier in enger Zusammenarbeit mit weiteren Bildungseinrichtungen in Luxemburg, Belgien und Frankreich.

Ausführliche Informationen zu dem Projekt und die Möglichkeiten für die Anmeldung zu den aufgeführten Schulungen finden sich im Internet unter www.smartenergy44.eu

20 Jahre Partnerschaft mit dem polnischen Landkreis Puck

31.03.2021

Lebendige Freundschaft leidet unter Corona-Einschränkungen

Im März 2001 wurde die Partnerschaft zwischen dem nordpolnischen Landkreis Puck und dem Kreis Trier-Saarburg feierlich begründet – zunächst am 8. März im Kloster Konz-Karthaus und zwei Wochen später im Rathaus in Puck. 20 Jahre später fällt die Jubiläumsfeier wie viele andere geplante Begegnungen der Corona-Pandemie zum Opfer. Gleichwohl war es Landrat Günther Schartz ein Anliegen, sich zum Jahrestag mit seinem Kollegen Jarek Bialk auszutauschen.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreispartnerschaftsvereins, Lutwin Ollinger, und dem Partnerschaftsbeauftragten der Kreisverwaltung, Thomas Müller, zog man zu Beginn ein kurzes Resümee der Kreispartnerschaft. Müller, der seit Beginn vor 20 Jahren die Begegungen organisiert und den Kontakt pflegt, schätzt, dass bei rund 100 wechselseitigen Besuchen der unterschiedlichsten Art sich weit mehr als 1.000 Bürgerinnen und Bürger begegnet sind. Dabei reicht das Spektrum von Schüleraustausch über Begegnungen von Feuerwehren und Sportvereinen, Menschen mit Behinderung oder Austausch im Bereich Jugend und Soziales bis hin zu regelmäßigen Treffen wie der Polizei. „Das ist auch das Ziel solcher internationaler Freundschaften; dass sich nicht nur Politiker und Verwaltungen, sondern vor allem die Bürgerinnen und Bürger begegnen und die jeweils andere Region kennenlernen“, so Schartz.

Ein weiterer Aspekt war die Bewältigung der auch in Nordpolen grassierenden Corona-Pandemie, die wie bereits 2020 auch in diesem Jahr Begegnungen eher unwahrscheinlich erscheinen lässt. So war ein Besuch an der polnischen Ostsee Ende Juni geplant. „Wir treffen uns, sobald es die Infektionslage wieder zulässt“, versprachen beide Landräte am Ende der Videokonferenz.

Weniger Einbürgerungen im Kreis

30.03.2021

Staatsbürgerschaftsurkunden nur in kleinem Rahmen übergeben

Einbürgerungen sind eigentlich ein offizieller und festlicher Anlass. Dazu gehören das Ablegen des Gelöbnisses , eine musikalische Umrahmung, Applaus von Familienmitgliedern und Freunden. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist dies nicht mehr möglich. Dennoch finden in der Kreisverwaltung Einbürgerungszeremonien statt – in kleinem Rahmen.

Im Jahr 2020 wurde 164 Menschen aus dem Landkreis Trier-Saarburg die deutsche Staatbürgerschaft verliehen – das sind rund 40 weniger als im Vorjahr.


Wo sonst um die 50 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern zusammenkommen, um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten, konnten die letzten Monate Urkunden nur an Einzelpersonen übergeben werden – ohne festliche Ansprachen und mit weniger Zeremoniell.

Das Gelöbnis wurde von den neuen deutschen Staatsbürgern dennoch abgelegt. Im Beisein eines Vertreters der Kreisverwaltung wurde dann die Urkunde überreicht. Angehörige konnten jedoch nicht teilnehmen.

Vielfalt der Herkunftsländer

Für eine Einbürgerung müssen die Antragsteller in der Regel einen langjährigen Aufenthalt in der Bundesrepublik sowie Sprach- und Kulturkenntnisse nachweisen.

Die Gründe, die die Menschen zu diesem Schritt bewegen, sind unterschiedlich. Einige leben bereits seit Jahrzehnten in Deutschland, andere wurden sogar hier geboren. Diese Vielfalt zeigt sich auch in der Liste der Herkunftsländer. Die häufigsten Staatern im vergangenen Jahr waren Rumänien, Polen, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie Frankreich.

Veränderung im Bildungsbüro des Landkreises

30.03.2021

Digitale Bildung rückt in den Mittelpunkt / Angebote für Neuzugewanderte als Querschnittsaufgabe

Vor knapp vier Jahren startete im Landkreis das Projekt „Kommunale Koordination der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“, was vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde. Ende Februar 2021 ist der Förderzeitraum dieses Themenschwerpunktes im Bildungsbüro des Landkreises Trier-Saarburg ausgelaufen.

Das Bildungsbüro entstand 2019 mit der Erweiterung um das Aufgabenfeld „Kommunales Bildungsmanagement“. Ziel ist, die Entwicklung der Bildungsregion Trier unter anderem durch Vernetzung von vielfältigen Angeboten. So konnten von den beiden Mitarbeiterinnen in den letzten Jahren vielfältige Themen von digitaler Bildung bis hin zu Integrationskursen koordiniert werden.

„Wir haben immer schon miteinander kooperiert. Das werden wir so fortführen“, so Yvonne Mahler, die als Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte zuständig war und nun innerhalb des Büros den Schwerpunkt „Digitale Bildung“ verstärkt.

Trotz der auslaufenden Förderungen werde man sich allerdings weiter mit dem Themenfeld Integration durch Bildung befassen. „Die Angebote greifen oft ineinander“, so Mahler. Ebenso wird der Newsletter des Bildungsbüros weiterhin verfügbar sein und entsprechend der neuen Schwerpunktsetzung weiterentwickelt. Dabei wird auch zukünftig über Förderungen und Weiterbildungsangebote für Neuzugewanderte informiert.

Kooperation mit kreiseigenen Schulen

Mit der Neuausrichtung der Arbeit des Bildungsbüros auf den Schwerpunkt „Digitale Bildung“ wird auch die Umsetzung des Digitalpaktes Schule eine wichtige Aufgabe sein. Das Bildungsbüro der Kreisverwaltung steht dazu im ständigen Austausch mit den kreiseigenen Schulen und vielen Grundschulen im Kreis.

Vorläufiges Endergebnis der Landtagswahl im Kreis Trier-Saarburg

14.03.2021

Lars Rieger (CDU) und Lothar Rommelfanger (SPD) ziehen als Direktkandidaten in den Landtag

Die beiden Mitglieder des Kreistages Trier-Saarburg, Lars Rieger (CDU) und Lothar Rommelfanger (SPD) sind am Sonntag als Direktkandidaten der Wahlkreise 24 und 26 in den 18. rheinland-pfälzischen Landtag gewählt worden. Wie viele Kreistagsmitglieder über die Landeslisten der Parteien und Wählervereinigungen in den Landtag einziehen, stand noch nicht fest.

Die Liste zeigt das vorläufige Endergebnis der Landesstimme (Zweitstimme) für die beiden Wahlkreise 24 und 26. Die Prozentangaben in den Klammern stehen für Gewinne und Verluste im Vergleich zur Landtagswahl 2016.

Wahlkreis 24 Trier/Schweich
SPD: 39,9% (-0,2%)
CDU: 26,8% (-6,6%)
AfD: 5,8% (-3,6%)
FDP: 4,4% (-0,9%)
Grüne: 8,1% (+3,6%)
Linke: 2,3% (-0,4%)
Freie Wähler: 7,9% (+5,9%)
sonstige: 4,7% (+3,9)

Wahlkreis 26 Konz/Saarburg
SPD: 40,6% (+0,5%)
CDU: 27,8% (-5,4%)
AfD: 6,0% (-3,6%)
FDP: 5,0% (+0,2%)
Grüne: 7,6% (+3,0%)
Linke: 2,6% (-0,2%)
Freie Wähler: 5,7% (+3,1%)
sonstige: 4,6% (+3,7%)

Ergebnis des Landkreises

Das Ergebnis der Zweitstimme im Landkreis Trier-Saarburg lautet wie folgt. Dieses umfasst den Wahlkreis 26 sowie den Wahlkreis 24 ohne die Trierer Stadtteile Biewer, Pfalzel, Ehrang und Ruwer-Eitelsbach.

SPD: 40,1% (+0,3%)
CDU: 27,6% (-6,4%)
AfD: 5,8% (-3,5%)
FDP: 4,8% (-0,2%)
Grüne: 7,8% (+3,3%)
Linke: 2,4% (-0,2%)
Freie Wähler: 6,9% (+4,5%)
sonstige: 4,6% (+3,8 Prozent)

Hohe Briefwahlbeteiligung im Landkreis

Bereits in den Wochen vor der Wahl wurde deutlich, dass Corona-bedingt eine Hohe Briefwahlbeteiligung im Landkreis zu erwarten war. Rund 43 400 Bürgerinnen und Bürger haben ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Die Wahlbeteiligung insgesamt lag bei 70 Prozent und damit 3,6 Prozent niedriger als bei der letzten Landtagswahl 2016. Der Anteil der Briefwähler im Landkreis lag damit bei rund 56 Prozent.

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Maskenpflicht, Schutzwände und das Desinfizieren der Wahlkabinen und Stifte nach jedem Wähler – die Corona-Pandemie machte besondere Schutzmaßnahmen notwendig. Nach Rückmeldungen aus dem Wahllokalen haben sich die Wählerinnen und Wähler an die Vorgaben gehalten.

Der Landkreis Trier-Saarburg hat für die rund 2600 ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer Corona-Selbsttests organisiert. Dies war ein freiwilliges Angebot. Insgesamt drei Wahlhelfer hatten dabei ein positives Testergebnis und konnten daher nicht bei der Landtagswahl unterstützen, einer aus der Verbandsgemeinde Hermeskeil und zwei aus Saarburg-Kell. In den drei Fällen wurden kurzfristig Vertreter eingesetzt.

„Herzlichen Dank an alle Wahlhelfer, die in dieser besonderen Situation bereit waren ehrenamtlich Dienst vor Ort zu machen. Das ist ein starkes Zeichen für unsere Demokratie“, so Kreiswahlleiterin Simone Thiel.