Corona: 317 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt Trier

28.06.2022

Am heutigen Dienstag wurden durch das Gesundheitsamt Trier-Saarburg 317 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus mittels Meldesoftware übermittelt – 205 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 112 aus der Stadt Trier. Im Landkreis ist in der Altersgruppe 15 bis 20 Jahre und in der Stadt Trier in der Altersgruppe 30 bis 35 Jahre sowie 45 bis 50 Jahre die 1000er Inzidenzmarke wieder überschritten.

Die erfasste Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt 73.536 (31.303 in der Stadt Trier und 42.233 im Landkreis Trier-Saarburg).

Die Infektionszahlen seit März 2020 verteilen sich nach den erfassten Zahlen im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 4642          VG Konz: 9280             VG Ruwer: 5505

VG Saarburg-Kell: 9140      VG Schweich: 7788      VG Trier-Land: 5878

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA) gibt den Wert der landesweiten Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz heute mit 4,76 an. Die 7-Tage-Inzidenzen werden wie folgt angegeben:

Stadt Trier707,5Landkreis Trier-Saarburg625,1

Die tatsächlichen Inzidenzen dürften jedoch noch höher liegen. Gründe sind der fehlende Eingang der positiven Schnelltestergebnisse ohne PCR-Verifizierung in die statistische Auswertung sowie allgemein rückläufige Zahlen an täglichen Tests.

36 Patientinnen und Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden zurzeit stationär behandelt, davon aktuell zwei intensivmedizinisch. Die Zahl der aktuell Infizierten beläuft sich auf der Basis der erfassten Fälle auf 2814. Diese verteilt sich wie folgt: 1285 in der Stadt Trier und 1529 aus dem Landkreis.

Appell: Mund-Nasenschutz bei Menschenansammlungen tragen

Aufgrund der aktuellen Fallzahlen rät das Gesundheitsamt im Alltag und vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie im Öffentlichen Personennahverkehr einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten.

Imagefilm des Kreises auf zwei Quadratmetern

24.06.2022

Vier-Minuten-Film stellt Besonderheiten vor – Einmalige Produktion in Deutschland

Im November 2021 sollte der Landkreis Trier-Saarburg zum 75. Landesjubiläum einen kurzen Imagefilm beitragen. Schnell stellte sich heraus: ein klassischer Film mit den Sehenswürdigkeiten, touristischen Highlights und Besonderheiten aus Bereichen wie Bildung, Geschichte oder Wirtschaft war angesichts der Jahreszeit und der zeitlichen Vorgabe nicht realisierbar. Deshalb entschied man sich für ein Angebot der Trierer Produktionsfirma mediawork:x, den Film im Studio mit modernster Roboter-Kamera-Technik herzustellen.

Gefilmt wurde dabei auf einer großformatigen Karte des Landkreises, auf der mittels Playmobilfiguren fantasievoll und mit viel Liebe zum Detail Themen und Orte dargestellt werden. Hinzu wurden Fotosequenzen eingespielt und durch eine Erzählerin erläutert. Herausgekommen ist Imagefilm der besonderen Art, in Form und Herstellung sicherlich einzigartig.

Bei dem imaginären „Flug“ der Kamera über den Landkreis werden nicht nur Sehenswürdigkeiten vorgestellt oder die 2000jährige Kulturlandschaft mit Geschichte und Weinbau präsentiert. Auch die Wirtschaft, die Verbindung zu Luxemburg, Bildung und Jugendarbeit finden Platz in dem Vier-Minuten-Film. Wichtig dabei: der Landkreis wird in seiner Vielfalt vorgestellt.

Bei der Produktion setzte mediawork:x moderne Industrierobotertechnik ein – im Bereich der hochwertigen Filmherstellung ein echter “Game-Changer”. Durch den kreativen Einsatz dieser hochmodernen Präzisions- und Hochgeschwindigkeitstechnik werden Kameraeinstellungen, -perspektiven und -fahrten möglich, die mit herkömmlichen Gestaltungsmitteln bzw. -werkzeugen schlichtweg physikalisch unmöglich sind.

Bei komplexen Trickaufnahmen, im Einsatz in einem virtuellen Studio oder wie bei der Produktion des Imagefilmes des Landkreises Trier Saarburg im Bereich der Macro-Optik findet die Technik des Cinema-Robotic in der internationalen Filmproduktionswelt immer mehr Verwendung. Beispielsweise werden die teils extrem schnellen Bewegungen des Roboters exakt synchronisiert mit motorgesteuerter Blende und Schärfe der Kamera. So kann zu jedem Zeitpunkt eine präzise Belichtung und Schärfe auf den Punkt und Millimeter gewährleistet werden. Dies ermöglicht beispielsweise auch, Hochgeschwindigkeitsaufnahmen zu erstellen, um im späteren Film extreme Zeitlupen in gestochener Schärfe und ohne jegliches Ruckeln zu erhalten.

Der Inhaber von mediawork:x, René Dumont, der vor knapp zwei Jahren mit dem sehr komplexen Cinema-Robotic startete, sagte anlässlich der Präsentation des Imagefilms: „Ich bin froh, dass wir vom Landkreis Trier-Saarburg das Vertrauen erhalten habe, mal etwas ganz Neues auszuprobieren.“

Am heutigen Freitag wurde der Film sowie ein Making-Off, das den technischen Herstellungsprozess zeigt, in Triers wohl kleinstem Kino (sechs Sitzplätze) der Presse und Landrat Stefan Metzdorf vorgestellt. Dieser zeigte sich doppelt begeistert: „Die Idee, mit Figuren unseren Kreis vorzustellen, ist wirklich gelungen und die technische Umsetzung einfach nur beeindruckend“, so der Landrat.

Der Film soll Lust auf den Landkreis Trier-Saarburg machen und bei verschiedensten Anlässen, z.B. beim Besuch von Delegationen, als Kurzportrait des Kreises gezeigt werden.

Abrufbar ist der Film hier.

Foto: Auftraggeber und Produzenten des Films (v.l.): René Dumont (mediawork:x), Hannah Schmitz (Pressestelle Kreisverwaltung), Landrat Stefan Metzdorf, Katharina Faoro (mediawork.x) und Thomas Müller (Pressestelle Kreisverwaltung).

Notfallseelsorger ernannt

24.06.2022

Wichtige Aufgabe im Brand- und Katastrophenschutz

Im Einsatzgeschehen gibt es viele Beispiele für Situationen, in denen sich für die Betroffenen und auch für die Einsatzkräfte innerhalb weniger Sekunden ihr ganzes Leben verändert. In Extremsituationen ist die professionelle Hilfe für Betroffene enorm wichtig. Allerdings darf eine gleichermaßen gute und fundierte seelische Betreuung nicht zu kurz kommen.

Einsatzkräfte geraten oft an ihre Grenzen. In solchen Situationen wird die seelische Betreuung von Notfallopfern, deren Angehörigen und die Begleitung der Einsatzkräfte oftmals von Vertretern der Kirchen wahrgenommen. So ist es kein Zufall, dass eine Vielzahl der Notfallseelsorger:innen Geistliche sind.

Seit dem 1. Juni 2000 besteht die Ökomenische Notfallseelsorge Trier. In ihr haben sich die katholische Region Trier und der evangelische Kirchenkreis zusammengetan, um in der Stadt Trier und im Landkreis Trier-Saarburg Notfallseelsorge m Rahmen des Katastrophenschutzes anzubieten. Zwei neue Notfallsellsorger:innen erhielten nun von Landrat Stefan Metzdorf und dem Trierer Beigeordneten Ralf Britten ihre Bestellungsurkunden.

Notfallseelsorger:innen sind an ihren violetten Westen zu erkennen. Jutta Zeckey-Weishaupt (Mitte) und Andreas Olthoff nach ihrer Ernennung durch Landrat Stefan Metzdorf (r.) und dem Beigeordneten Ralf Britten (3.v.r.).

Glasfaseranschlüsse für Gewerbegebiete

22.06.2022

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet: Weitere 79 Betriebe kommen zu schnellem Internet

79 Betriebe werden bis spätestens Ende März 2023 im Landkreis Trier-Saarburg in den Gewerbegebieten in Bekond, Longuich, Schweich, Kell am See und Konz mit superschnellen Glasfaseranbindungen ausgestattet. Möglich macht dies ein öffentliches Förderprogramm für den schnellen Breitbandausbau für unterversorgte Gewerbe- und Industriegebiete sowie Häfen. Die Projektpartner haben mit dem Energiedienstleister Westenergie Breitband die Verträge für das wichtige Infrastrukturprojekt unterschrieben.

Landrat Stefan Metzdorf erklärte: „Mit der Vertragsunterzeichnung geben wir gemeinsam den Startschuss für den Aufbau weiterer zukunftsfähiger Glasfasernetze im Kreis. So machen wir die Breitbandinfrastruktur fit für die Anforderungen der Gigabit-Gesellschaft, damit die Unternehmen bestens für die digitale Zukunft ausgestattet sind. Denn der Auf- und Ausbau der Breitbandinfrastruktur ist für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft sowie für die Gewerbebetriebe unverzichtbar.“

Die bauliche Umsetzung des Projektes soll im Juli 2022 starten. Der Projektabschluss soll bis Ende März 2023 erfolgen. Insgesamt wird Westenergie Breitband rund 20 Kilometer Glasfaserleitungen in den Gewerbegebieten einblasen. Die ersten Anschlüsse sollen bereits im August 2022 in Betrieb gehen. Hierfür investieren die Partner insgesamt rund 780.000 Euro.

„Den Gewerbebetrieben stellen wir einen Glasfaser-Hausanschluss zur Verfügung“, so Sandra Sonnack von Westenergie Breitband. „Damit verfügen die Kunden dann später über eine Bandbreite von bis 1 Gbit/s.“ Dieser Ausbau wird FTTB (fiber to the building) genannt und ist die derzeit die modernste Form der Internetanbindung. Jonas Weber, Projektleiter bei Westnetz, ergänzt: „Wir haben uns auf das Projekt intensiv vorbereitet. Durch den sogenannten Sonderaufruf Gewerbe in der NGA-Förderung (Next Generation Access) durch Bund und Land können wir jetzt die unterversorgten Gewerbebetriebe in Bekond, Longuich, Schweich, Kell am See und Konz zukunftssicher mit superschnellem Internet erschließen.“

Mit dem flächendeckend geförderten Breitbandausbau bringt Westenergie Breitband gemeinsam mit dem Landkreis Trier-Saarburg das schnelle Internet bereits seit 2018 in die Region. Der flächendeckende Breitbandausbau im Kreis wird durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr sowie das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.

Jugendtheater begeisterte Zuschauer:innen

22.06.2022

Das Jugendtheater „Sie heißt Demokratie“ begeisterte die Zuschauerinnen und Zuschauer: Das junge Ensemble vom Theater am Ehrenbreitstein brachte das mobile Theaterstück von Gabriel Diaz gemeinsam mit der Kreisjugendpflege in die Jugendbildungswerkstatt Kell am See.

Das Stück erzählte in mehreren Szenen das Geschehen auf der Welt und erklärte die politische Macht. Behandelt wurde die Frage, wie sich die Demokratie unterstützen lässt. Den Besucherinnen und Besuchern sollte deutlich gemacht werden, dass Demokratie als wichtiger Baustein der Gesellschaft geschützt werden muss.

Die Kreisjugendpflege macht regelmäßig Angebote für Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern. Weitere Informationen finden sich unter www.jugendbildungswerkstatt.de

Landratspokalfinale 2022

13.06.2022

Der diesjährige Landratspokalsieger kommt aus Trier: In dem Finale zwischen der Jugendspielgemeinschaft (JSG) Trier-Süd und der JSG Fell-Riol-Longuich setze sich der Gastgeber mit 6:1 durch.

Nach einer spannenden Anfangsphase mit zahlreichen Torchancen schaffte es die JSG Trier-Süd mit zwei Toren vor der Halbzeit in Führung zu gehen. Kurz nach dem Wiederanspfiff erzielte die Gastmannschaft aus Fell-Riol-Longuich den Anschlusstreffer. Doch durch einen Elfmeter zum 3:1 machte die JSG Trier-Süd das Ergebnis wieder deutlicher.

Nach dem Abpfiff lobte die Kreisbeigeordnete Kathrin Schlöder den Einsatz beider Teams und übergab den Wanderpokal an die siegreiche Mannschaft aus Trier. Der Landratspokal wird zwischen den A-Jugend-Mannschaften aus Stadt und Kreis ausgetragen. Der Sieger erhält 150 Euro für die Anschaffung neuer Sportartikel.

Streicherkonzert der Kreismusikschule in Saarburg

10.06.2022

Die Kreismusikschule Trier-Saarburg lädt am 19. Juni um 16.30 Uhr ein zu einem Streicherkonzert. In der Kirche St. Laurentius in Saarburg werden das Jugendstreichorchester sowie die Suzuki-Klasse der Kreismusikschule auf der Bühne stehen. Das musikalische Programm enthält Werke von Beethoven, Vivaldi, Bach und Zimmer. Der Eintritt in das Konzert ist frei.

Ein echter Raumgewinn für Hermeskeil

08.06.2022

Vierter Coworking Space im Landkreis Trier-Saarburg eröffnet / Erstmals Konferenzraum buchbar

Ein langer Arbeitsweg, aber gleichzeitig keine guten Voraussetzungen für ein eigenes Homeoffice – eine Alternative können sogenannte Coworking Spaces sein. In diesen anmietbaren externen Büros steht eine grundlegende Büroausstattung zur Verfügung. Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Trier-Saarburg (WFG) bietet mit ihrem Projekt „Raumgewinn. Externe Büros für neue Möglichkeiten“ nun insgesamt vier solcher Coworking-Standorte im Kreis an. Vergangene Woche wurden in Kooperation mit dem Hochwald Gewerbeverband e.V. (HGV) die externen Büros in Hermeskeil vorgestellt.

Solche Büros haben viele Vorteile. Der Arbeitsplatz befindet sich in einem professionellen Umfeld und entspricht den arbeitsrechtlichen Vorgaben. Schnelles Internet, Bildschirme und Drucker sind hier selbstverständlich vorhanden. Lange Fahrten zum Arbeitsplatz können vermieden werden. Im Unterschied zum Homeoffice kann man in Ruhe und in einem kreativen Umfeld arbeiten. Lediglich der eigene Laptop und ein Telefon muss mitgebracht werden.

„Arbeiten nah am eigenen Wohnort, eine ruhige Arbeitsatmosphäre sowie kurze Wege und damit umweltbewusste Mobilität – Coworking Spaces sind ein Gewinn für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, betonte Landrat Stefan Metzdorf. Auch für Arbeitsgeber sei dieses Angebot eine Chance, um attraktiver auf dem Arbeitsmarkt zu werden und so neue Fachkräfte zu gewinnen. Hartmut Heck, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, und Stadtbürgermeisterin Lena Weber betonten die Bedeutung für den Standort Hermeskeil und dessen Einzugsgebiet: „Die externen Büros sind ein Zugewinn für den Hochwaldstandort“. Der HGV sagte zu, bei der Vermarktung der neuen Büroräume zu unterstützen: „Die Räume leben nur, wenn Menschen dort sind, um sie zu nutzen“, so Dieter Nels, Sprecher des HGV.

Der „Raumgewinn Hermeskeil“ befindet sich mitten in der Fußgängerzone am Langen Markt 12. Dort wurden sechs digital buchbare Arbeitsplätze in einem Gemeinschaftsbüro eingerichtet. Daneben steht ein Konferenzraum zur Verfügung, der auch einzeln für Sitzungen oder andere Veranstaltungen gebucht werden kann.

Für individuelle Nutzungsvarianten gibt es unterschiedliche Tarife für die Arbeitsplätze: der Tages-Tarif für einmalig 12,50 Euro, der Wochentarif für 50 Euro oder der Monatstarif für 150 Euro.

Hermeskeil ist der vierte Standort des Projektes „Raumgewinn“. Im vergangenen Jahr wurden bereits die Büros in Trittenheim, Irsch und Zemmer in Betrieb genommen. Weitere Informationen sowie das Buchungssystem für alle Arbeitsplätze findet sich online unter www.wfg-raumgewinn.de

Friedliches Miteinander voranbringen

03.06.2022

Gewaltpräventionswochen starten in Kreis und Stadt / Veranstaltungen für alle Altersgruppen

Vor dem Hintergrund der verheerenden Kriege in der Ukraine, Syrien und vielen anderen Teilen der Welt kommt dem Thema „Gewaltprävention“ eine wichtige Bedeutung zu. Aus diesem Grund hat es sich der Arbeitskreis Gewaltprävention der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg bei den diesjährigen Gewaltpräventionswochen zur Aufgabe gemacht, Wege für ein gewaltfreies und friedliches Miteinander in der Gesellschaft aufzuzeigen. Die Veranstaltungsreihe findet statt vom 7. Juni bis 15. Juli und bietet vielfältige Angebote an unterschiedlichen Standorten in Kreis und Stadt.

Ob Theater, Kino oder Fachveranstaltungen – die Gewaltpräventionswochen sprechen ein breites Publikum an. So können beispielsweise Kinder und Jugendliche etwas über „Faires kämpfen“ lernen oder im Workshop „Mutig sein tut gut“ die eigene Selbstsicherheit stärken.
Daneben werden auch spezielle Angebote für Familien gemacht. Eltern und Sorgeberechtigte lernen zum Beispiel wie sie mit Kindern über Krieg und Gewalt sprechen können.

Auch für Fachkräfte bietet die Veranstaltungsreihe viel. Hier werden beispielsweise Themen wie „Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation“ oder „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Thema der Jugendhilfe“ präsentiert.

Das gesamte Programm und weitere Informationen finden sich online auf der Internetseite des Arbeitskreises unter www.gewaltpraevention-trier.de Dort sind auch die Kontakt- und Anmeldedaten für alle Veranstaltungen hinterlegt.

Die Gewaltpräventionswochen werden jährlich organisiert durch den Arbeitskreis Gewaltprävention. Dieser besteht seit 1999 und ist ein Zusammenschluss von freien und öffentlichen Trägern aus der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg.

Aus der Kreisverwaltung Trier-Saarburg arbeitet die Fachstelle Jugendschutz beim Arbeitskreis mit und unterstützt die Arbeit auch finanziell. Außerdem ist die Fachstelle für Gewaltprävention und Mädchenarbeit im Landkreis Trier-Saarburg langjähriges Mitglied. Auch die Sozialraumzentren sind im Arbeitskreis vertreten.

Krisen, Einarbeitung und Projekte – Landrat mit erster 150-Tage-Bilanz

27.05.2022

In einem Pressegespräch hat Landrat Stefan Metzdorf eine erste Bilanz seiner nun mehr viermonatigen Dienstzeit gezogen. „Wenn die ersten Wochen geprägt waren vom Kennenlernen der Mitarbeitenden des Hauses, der Einarbeitung in die vielfältigen Aufgaben einer Kreisverwaltung und die Befassung mit der Corona- und Flüchtlingskrise, so merke ich jetzt: ich bin im Amt angekommen und es macht mir viel Spaß, täglich zur Arbeit zu fahren,“ so Metzdorf.

Nun stünden weitere wichtige Themen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Dabei zeige sich der Fachkräftemangel auch in der Kreisverwaltung als Hemmnis und Herausforderung zugleich. In Kooperationen  mit den Kammern, der Universität und auch mit Partnern jenseits der Grenze wolle man das Thema gemeinsam angehen. Denn auch bei vielen Schulneubauprojekten führten Fachkräftemangel und Materialengpässe zu Verzögerungen und Kostensteigerungen. Ein besonderes Anliegen sei ihm die Digitalisierung der Behörde und ihrer Dienstleistungen. Insgesamt wolle er die Kreisverwaltung digitaler, bürgerfreundlicher und transparenter machen.

Die Liste der Schwerpunktaufgaben ist lang: Stärkung des Katastrophenschutzes, neue Mobilitätskonzepte, Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen durch den Kreis und im Landkreis, Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit und damit der Selbstverwaltung der Kommunen, eine Stärkung der Zusammenarbeit mit der Stadt Trier und konkrete Schritte bei der Gleichstellung stünden auf seiner To-Do-Liste.

„Und nicht zuletzt ist mir ein gutes Miteinander mit allen Fraktionen im Kreistag und vor allem mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung wichtig“, so Landrat Metzdorf.