Corona: 15 Neuinfektionen in Stadt und Landkreis

28.09.2021

Am heutigen Dienstag wurde dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 15 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 9 aus der Stadt Trier und 6 aus dem Kreis. Somit beträgt die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen 8364 (3336 in der Stadt Trier und 5028 im Landkreis Trier-Saarburg).

Nach der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung verändert sich eine Warnstufe, wenn an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen.

LeitindikatorenAktueller Tageswert Stadt TrierAktueller Tageswert LK Trier-SaarburgWarnstufe 1
7-Tages-Inzidenz32,529,2bis max. 100
7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz (Versorgungsgebiet Trier)1,11,1kleiner 5
Anteil COVID-19-Erkrank-ter an Intensivkapazität (Rheinland-Pfalz)3,973,97Kleiner 6%

Der Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier befinden sich somit laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes (siehe Tabelle) in der Warnstufe 1.

Insgesamt werden aktuell 5 Patientinnen und Patienten aus der Region stationär behandelt. Die Zahl der Infizierten liegt unverändert bei 180 Personen. Diese verteilen sich wie folgt: 97 im Landkreis und 83 in der Stadt Trier.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 751            VG Konz: 1253             VG Ruwer: 486

VG Saarburg-Kell: 1251       VG Schweich: 723       VG Trier-Land: 564

Stadt und Landkreis appellieren angesichts unverändert hoher Infektionszahlen vor allem an jüngere Bürgerinnen und Bürger Impfangebote zu nutzen. Inzwischen bestehen gleich mehrere Möglichkeiten, sich relativ zeitnah impfen zu lassen:

Das Gesundheitsamt rät nach wie vor, die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen.

Pflegestützpunkt Waldrach ist wieder vollständig

28.09.2021

Mit Beginn des Jahres wurden an allen sechs Pflegestützpunkten im Kreis neue Trägerschaften der Fachkraft für Beratung und Koordinierung seitens des Landes vergeben. Für Waldrach gab es zunächst keine Bewerber. Der Grund: Die steigenden Personalkosten werden nur in Teilen vom Land ausgeglichen. Gemeinsam mit dem Landkreis Trier-Saarburg sowie den Verbandsgemeinden (VG) Ruwer und Trier-Land und dem DRK-Kreisverband Trier Saarburg e.V. wurde nun eine Lösung gefunden.

Zum 1. September konnte – nach Zustimmung des Landes – wieder eine Fachkraft für Beratung und Koordinierung im Pflegestützpunkt Waldrach seitens des DRK eingestellt werden. Sie ergänzt die Arbeit der Pflegeberatung der Pflegekasse AOK, die in den vergangenen Monaten die Beratung sichergestellt hatte. Somit kann der Pflegestützpunkt Waldrach wieder aus dem Vollen schöpfen.

„Wir danken den Kommunen, dass sie gemeinsam mit uns schnell eine Lösung gefunden haben“, so Michael Decker vom DRK-Kreisverband. Die nicht durch die Landeszuschüsse gedeckten Personalkosten werden ab sofort zu jeweils einem Drittel vom DRK, dem Landkreis und den beiden Verbandsgemeinden getragen.

„Das Ziel der Beratung der Pflegestützpunkte ist ein selbstbestimmtes Leben im Alter, das die Menschen möglichst lange zuhause verbringen können“, betonte Landrat Günther Schartz. Darum sei das Geld für den Landkreis hier gut angelegt. „Der Bedarf für eine unabhängige Pflegeberatung ist groß. Daher sind wir froh eine Lösung gefunden zu haben“, ergänzte Stephanie Nickels, Bürgermeisterin der VG Ruwer. „Für die Bürgerinnen und Bürger unserer Ortsgemeinden Hockweiler und Franzenheim ist der Pflegestützpunkt Waldrach eine wichtige Anlaufstelle. Wir waren uns schnell einig, dass wir unterstützen“, sagte der Bürgermeister der VG Trier-Land, Michael Holstein.

Neuer Standort

Der Pflegestützpunkt Waldrach ist ab sofort in der Bahnhofstraße 9 in Waldrach zu finden. Er bietet – wie alle Pflegestützpunkte – eine kostenfreie und unverbindliche Beratung rund um das Thema Pflege. Weitere Informationen zu der Arbeit der Pflegestützpunkte finden sich unter www.sozialportal.rlp.de/aeltere-menschen/pflegestuetzpunkte

Corona: Nur 1 Neuinfektion am Montag

27.09.2021

Am heutigen Montag wurde dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg nur eine weitere Infektion mit dem Corona-Virus aus dem Landkreis Trier-Saarburg gemeldet. Somit beträgt die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen 8349 (3327 in der Stadt Trier und 5022 im Landkreis Trier-Saarburg).

Nach der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz verändert sich eine Warnstufe, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen.

LeitindikatorenAktueller Tageswert Stadt TrierAktueller Tageswert LK Trier-SaarburgWarnstufe 1
7-Tages-Inzidenz35,233,2bis max. 100
7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz (Versorgungsgebiet Trier)0,70,7kleiner 5
Anteil COVID-19-Erkrankter an Intensivkapazität (Rheinland-Pfalz)4,034,03Kleiner 6%

Der Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier befinden sich somit laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes (siehe Tabelle) in der Warnstufe 1.

Insgesamt werden unverändert noch 4 Patientinnen und Patienten aus der Region stationär behandelt. Die Zahl der Infizierten geht weiter zurück und liegt aktuell bei 180 Personen – 4 weniger als am Wochenende. Diese verteilen sich wie folgt: 102 im Landkreis und 78 in der Stadt Trier.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 750            VG Konz: 1250             VG Ruwer: 486

VG Saarburg-Kell: 1249       VG Schweich: 723       VG Trier-Land: 564

Stadt und Landkreis appellieren angesichts unverändert hoher Infektionszahlen vor allem an jüngere Bürgerinnen und Bürger Impfangebote zu nutzen. Inzwischen bestehen gleich mehrere Möglichkeiten, sich relativ zeitnah impfen zu lassen:

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens, im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen.

Gesundheit macht Kommunen stark und attraktiv

22.09.2021

Erste Gesundheitsförderungskonferenz des Kreises formuliert Zielsetzungen

Mit der ersten Gesundheitsförderungskonferenz des Landkreises Trier-Saarburg fiel der offizielle Startschuss für den Aufbau kommunaler Strukturen im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention. Unter dem Motto „GESUNDHEIT gemeinsam fördern“ setzt der Kreis auf sektorenübergreifende Kooperation und Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren, um den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis eine gesunde Lebensweise und ein gesundes Umfeld zu ermöglichen. Organisiert wurde die Konferenz von der neuen Fachstelle für Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises. Landrat Günther Schartz begrüßte die Teilnehmenden im Sitzungssaal der Kreisverwaltung.

„Gesundheitsförderung ist für den Kreis ein wichtiges Zukunftsthema. Ich freue mich, dass wir auf Ihre Erfahrungen zählen können“, so Schartz. Der politische Wille diesen Prozess in Gang zu bringen sei eindeutig vorhanden. „Wir haben uns bewusst für eine nachhaltige Struktur mit der Fachstelle unter dem Dach der Kreisverwaltung entschieden“, betonte der Landrat.

Aus diesem Grund ist der Kreis im Rahmen der Konferenz dem bundesweiten kommunalen Kooperationsnetzwerk „Gesundheit für alle“ beigetreten. „Wir erhalten dadurch starke Partner für den Bereich Gesundheitsförderung und Prävention und können von bereits existierenden und gut funktionierenden Strukturen lernen“, so Sabine Becker von der Fachstelle.
Neben Fachvorträgen zu Vernetzungsstrukturen und zum Kommunalen Förderprogramm des GKV-Bündnisses für Gesundheit, lag der Fokus der Konferenz auf der Entwicklung von Gesundheitszielen, die in drei Workshops erarbeitet wurden. Die Themen orientierten sich dabei an den drei Lebensphasen „gesund aufwachsen“, „gesund leben und arbeiten“ und „gesund im Alter“. Die erarbeiteten Ziele sollen in Fachforen in konkrete Handlungsideen umgesetzt werden. Die Foren sind für alle Interessierten geöffnet.

Positive Rückmeldung

„Die Rückmeldung der Teilnehmenden war sehr positiv“, so Becker. „Wir wollten, dass sich Akteure unterschiedlicher Bereiche hier einbringen können. Das ist uns gelungen“.

Bereits 2019 wurde der Aufbau einer hauptamtlichen Struktur für Gesundheitsförderung in den Kreisgremien beschlossen. Mit der Unterstützung des Dachverbandes der Krankenkassen GKV-Bündnis und des Hauses der Gesundheit Trier e.V. wurde die Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention im Landkreis im vergangenen Jahr realisiert.

Weitere Informationen auch zu laufenden Projekten finden sich unter www.trier-saarburg.de/fachstelle-gesundheitsfoerderung-und-praevention oder www.hdg-trier.de

Landwirtschaftskammer baut neue Dienststelle in Bekond

21.09.2021

Standorte Trier und Wittlich werden zusammengelegt

Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz (LWK) wird in Bekond in der Verbandsgemeinde Schweich eine neue Dienststelle bauen. Dafür werden die beiden Standorte Trier und Wittlich aufgegeben und inhaltlich am neuen Standort zusammengeführt. „Dafür gibt es verschiedene Gründe“, erklärte der Präsident der LWK, Norbert Schindler. „Wir sind durch den Rechnungshof aufgefordert, Kosten einzusparen. Wenn man zwei Dienststellen zu einer zusammenführt, ergeben sich zahlreiche Synergien. Das neue, moderne Gebäude wird auch aus energetischer Sicht auf neuestem Stand sein. Dadurch ergeben sich erhebliche Einsparpotenziale.“

Landrat Günther Schartz, der von Schindler als „Ideengeber“ des neuen Standorts vorgestellt wurde, freue sich, dass sich die LWK „mit dem Neubau nicht in der Stadt, sondern auf dem Land ansiedelt und damit zur weiteren Entwicklung der Infrastruktur vor Ort beiträgt“, sagte Schartz. „Die Entscheidung der Kammer ist für alle eine Win-win-Situation: Der ländliche Raum, die Region und schließlich die Landwirtschaftskammer profitieren“, so Schartz, der dem Projekt seine weitere Unterstützung zusicherte.

Der Bekonder Ortsbürgermeister Andreas Müller ist von der Wahl des Standortes überzeugt: „Wir bilden hier die ganze Bandbreite der Landwirtschaft ab: Weinbau, Obstbau, Ackerbau und Viehzucht werden bei uns im Ort betrieben. Bekond liegt im Herzen zwischen Trier und Wittlich, und es freut uns sehr, dass Sie sich für das Herz entschieden haben.“

Die LWK unterhält entlang der Mosel aktuell drei Dienststellen: Trier, Wittlich und Koblenz. Während die Rebfläche im Anbaugebiet Mosel noch knapp 9.000 Hektar umfasst, gibt es für Rheinhessen mit 26.000 Hektar und für die Pfalz mit 23.000 Hektar Rebfläche jeweils eine Dienststelle. „Die zunehmende Digitalisierung trägt außerdem dazu bei, dass Besuche in den Dienststellen vor Ort immer seltener notwendig werden“, so Schindler. Für Bekond hat man sich entschieden, weil es in der geografischen Mitte zwischen Wittlich und Trier liegt. Das kammereigene Gebäude in Trier soll an die dort ansässige Verbandsgemeinde Trier-Land verkauft werden, während die Räumlichkeiten in Wittlich lediglich angemietet sind. Auch die Mieter der Kammer in Trier müssen sich nun anders orientieren: Dazu gehört unter anderem der Kreisbauern- und Winzerverband Trier-Saarburg. Derzeit läuft die Vergabe für die Planung, die Anfang des nächsten Jahres abgeschlossen sein soll. Erst danach können weitere Aussagen zu den Baukosten und Details zur Beschaffenheit des Neubaus getroffen werden, so Schindler. Ende 2023 will man in Bekond einziehen.

Corona: 9 Neuinfektionen in Stadt und Landkreis

17.09.2021

Am Freitag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 9 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 3 aus der Stadt Trier und 6 aus dem Landkreis Trier-Saarburg. Somit beträgt die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen 8239 (3279 in der Stadt Trier und 4960 im Landkreis Trier-Saarburg).

Nach der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz verändert sich eine Warnstufe, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen.

LeitindikatorenAktueller Tageswert
Stadt Trier
Aktueller Tageswert
LK Trier-Saarburg
Warnstufe 1
7-Tages-Inzidenz33,432,5 bis max. 100
7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz
(Versorgungsgebiet Trier)
0,9 0,9 kleiner 5
Anteil COVID-19-Erkrankter an Intensivkapazität
(Rheinland-Pfalz)
4,95 4,95 kleiner 6%

Der Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier befinden sich somit laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes (siehe Tabelle) in der Warnstufe 1.

Insgesamt werden derzeit 8 Patientinnen und Patienten aus der Region stationär behandelt. Die Zahl der Infizierten geht weiter zurück und liegt aktuell bei 260 Personen – 13 weniger als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 142 im Landkreis und 118 in der Stadt Trier.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 738            VG Konz: 1232             VG Ruwer: 483

VG Saarburg-Kell: 1235       VG Schweich: 711       VG Trier-Land: 561

Stadt und Landkreis appellieren angesichts unverändert hoher Infektionszahlen vor allem an jüngere Bürgerinnen und Bürger Impfangebote zu nutzen. Inzwischen bestehen gleich mehrere Möglichkeiten, sich relativ zeitnah impfen zu lassen:

  • Impfportal des Landes für Termine im gemeinsamen Impfzentrum Trier/Trier-Saarburg unter www.impftermin.rlp.de oder Tel. 0800 57 58 100
  • Impfung ohne Termin im Impfzentrum Trier/Trier-Saarburg zu den Zeiten, die unter www.trier.de/impfen veröffentlicht sind
  • Zudem bieten viele Hausärzte Impfungen an.

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens, im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen.

Verschiedene Umzüge innerhalb der Kreisverwaltung

17.09.2021

In den kommenden Wochen beziehen verschiedene Abteilungen der Kreisverwaltung neue Räumlichkeiten. Durch den Umzug des Jugend- und Sozialamtes in die Metternichstraße 33A sind im Haupthaus am Willy-Brandt-Platz nach Sanierungsarbeiten neue Büros fertiggestellt worden, die nun wieder neu besetzt werden können.

Dies betrifft die folgenden Abteilungen:

  • Die Ordnungs-, Waffen- und Jagdbehörde zieht am 22. und 23. September innerhalb des Haupthauses vom Gebäudeteil B in den Gebäudeteil A auf die 3. Etage.
  • Das Gebäudemanagement zieht in der Zeit vom 27. bis zum 30.September von der Metternichstraße 33 zurück zum Willy-Brandt-Platz.
  • Die Abteilung Schulen und Bildung bezieht am 5. und 6. Oktober ebenfalls Räumlichkeiten im Haupthaus auf der 3. Etage des Nebengebäudes B.
  • Daneben ziehen die Kreiskasse und die Geschäftsstelle des Kreisrechtsausschusses am 6. und 7. Oktober innerhalb des Haupthauses um.

Telefonische Erreichbarkeit gewährleistet

Auch während des jeweils laufenden Umzugs ist die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeitenden durch Rufumleitungen soweit als möglich sichergestellt. Im Einzelfall kann es zu Einschränkungen kommen.

Nicht zuletzt besteht für Bürger:innen auch die Möglichkeit, sich an das gemeinsam mit der Stadt Trier betriebene Servicecenter 115 zu wenden und dort z.B. eine Rückrufbitte zu hinterlassen. Das Servicecenter ist auch über Tel. 0651-715-0 erreichbar.

Persönliche Vorsprachen und Termine sind während des Umzugs nur in Ausnahmefällen möglich und sollten unbedingt vorab telefonisch oder per Mail abgestimmt werden.

MuTiger: Seminare für Fachkräfte

17.09.2021

Wenige Plätze verfügbar / Anmeldungen noch möglich

Das MuTiger-Projekt der Fachstelle Gesundheitsförderung des Landkreises bietet zwei Tagesseminare für Fachkräfte der Suchtprävention, Sozialpädagog:innen und weitere Interessierte an. Für beide Termine sind noch Plätze verfügbar.

In „Theaterpädagogik trifft Suchtprävention“ am 30. September werden unterschiedliche Übungen zur Körperwahrnehmung, Improvisation und vieles mehr ausprobiert und in den Kontext der Suchtprävention gestellt. In „Einblicke in die Stressbewältigung“ am 1. Oktober stehen Achtsamkeitsübungen im Fokus. Mit Meditation und Yoga gilt es Wege aus dem Stress zu finden.


Der Flyer findet sich unter www.hdg-trier.de/mutiger-gesund-aufwachsen Anmeldungen sind unter info [at] hausdergesundheit-trier [dot] de möglich.

Smart energy 4.4: Fachkräfte praxisorientiert qualifizieren

16.09.2021

Lehrgang zur Servicekraft Klima- und Kältetechnik gestartet

Vor zwei Monaten wurde die Kooperationsvereinbarung mit der Bundesfachschule Klima-Kälte-Technik aus Hessen unterzeichnet – in dieser Woche folgte die praktische Umsetzung. Das Interreg-Projekt smart energy 4.4, das federführend vom Landkreis Trier-Saarburg koordiniert wird, startet nun eine neue Weiterbildungsmöglichkeit zur Servicekraft für den Bereich der Klima- und Kältetechnik. Landrat Günther Schartz begrüßte die elf Teilnehmenden im kreiseigenen Balthasar-Neumann-Technikum in Trier.

Die Schulung ist vor allem für Quereinsteiger gedacht, die eine Anstellung in der Großregion anstreben. Die Klima- und Kältetechnik ist ein stark wachsender Markt. Folglich ist der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich enorm. Derzeit gibt es aber nur wenige Qualifizierungsmöglichkeiten in der Region Trier. Der neue Kurs soll das Angebot nachhaltig erweitern.

Da die abzulegenden Prüfungen auf europäischen Normen beruhen, werden diese grundsätzlich auch in anderen Ländern anerkannt. Damit steht die Schulung auch für Fachkräfte aus den Partnerländern von smart energy 4.4 Luxemburg, Frankreich und Belgien offen. In dem ersten Lehrgang ist ein Teilnehmer aus Luxemburg vertreten. „Wir sind zuversichtlich, dass in der nächsten Schulungsreihe auch Teilnehmende aus Belgien dabei sind. Unser Projektpartner in Eupen hat bereits Interesse signalisiert“, sagt Martin Meyer, der das Projekt bei der Kreisverwaltung betreut.

Ein zweiter Lehrgang soll im kommenden Jahr starten. Insgesamt sind 12 Wochen Blockunterricht aus Theorie und Praxis verteilt auf 14 Monate vorgesehen. Themenbereiche sind beispielsweise „Umgang mit Kältemitteln“, „Grundlagen der Elektrotechnik“ oder „Installation und Wartung von Wärmepumpen“. Die Teilnehmenden tragen lediglich die Kosten für die Prüfungen sowie eine Kostenpauschale für Material.

Weitere Informationen zu dem Projekt sowie ein Überblick zu allen angebotenen Schulungen findet sich unter www.smartenergy44.de

Ein Dorf in den Bäumen geht weiter

13.09.2021

Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ sichert Fortbestehen durch 60.000 Euro-Förderung

An einem eigenen Baumhaus bauen – das wird mit dem Inklusionsprojekt der Erlebniswerkstatt Saar e.V. in Kell am See Realität. Beim „Barrierefreien Baumhaus“ gestalten Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap Plattformen, Stege und Treppen und lassen so ein „Dorf in den Bäumen“ entstehen. Die bisherige Förderung durch die Aktion Mensch läuft jedoch Ende dieses Jahres aus. Die Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ hat nun mit ihrer Förderzusage von 60.000 Euro das Baumhaus-Projekt bis 2024 finanziell abgesichert. Landrat Günther Schartz machte sich gemeinsam mit weiteren Vertretern der Kommunalpolitik in der vergangenen Woche bei einem Pressetermin ein Bild von der Arbeit.

„Das barrierefreie Baumhaus ist bundesweit einzigartiges Projekt, das es zu erhalten gilt. Aus diesem Grund freut es uns sehr, dass das Stiftungskuratorium der Förderung zugestimmt hat“, so Schartz. Lothar Rommelfanger, Mitglied des Land- und Kreistages, ergänzt: „Das besondere ist der inklusive Ansatz. Das Baumhaus ist barrierefrei. Jedes Kind kann hier mitarbeiten und besondere Erlebnisse teilen“.

Das seit 2018 weiter entwickelte Baumhaus im Keller Gemeindewald besteht derzeit aus 10 Plattformen, die in einer Höhe von 1 und 7 Metern in den Bäumen hängen. Sie werden durch Treppen und Stege miteinander verbunden. Das Baumhaus verfügt über Schlaf-, Koch- und Waschmöglichkeiten und bietet für bis zu 25 Personen Platz.

Bisher konnten im Jahr 2021 acht Aktionstage im Rahmen des Projektes „Bar-rierefreies Baumhaus“ und drei Ferienfreizeiten mit einer Dauer zwischen 7 und 14 Tagen durchgeführt werden. Für das zweite Halbjahr stehen acht Aktionstage und eine Freizeit in den Herbstferien im Baumhaus an. Ein ähnliches Programm ist auch für die kommenden Jahre 2022 – 2024 geplant. „Die Resonanz auf das „Barrierefreie Baumhaus“ ist jedenfalls riesig und längst sind es weit mehr Anmeldungen als verfügbare Plätze“, freut sich Andreas Puschnig von der Erlebniswerkstatt. „Dank der Förderung können wir auch für die nächsten drei Jahre planen“.

Einzig der Zustand des Waldes mache ihnen Sorgen: Durch die große Trockenheit und die Ausbreitung des Borkenkäfers sei der Fichtenbestand rund um das Baumhaus gefährdet. Einige Bäume mussten aus diesem Grund bereits gefällt werden. „Wir sind mit der Gemeinde Kell, dem zuständigen Revierförster und der Kreisverwaltung Trier-Saarburg im Gespräch über einen alternativen Standort in der Nähe der Jugendbildungswerkstatt des Kreises in Kell am See“, so Puschnig. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.erlebniswerkstatt-saar.de