Neuer Kreisjugendfeuerwehrwart gewählt

Marco Hares vertritt ab sofort alle Jugendfeuerwehren im Kreis

So wie es auf der Ebene der örtlichen Feuerwehreinheiten engagierte Betreuungskräfte braucht, die sich um die Jugendlichen in der Feuerwehr kümmern, ist auch auf Kreisebene ein Kreisjugendfeuerwehrwart wichtig, der die überörtliche Jugendarbeit organisiert. Nun wurde Marco Hares von den Jugendwarten der Freiwilligen Feuerwehren einstimmig in dieses Ehrenamt gewählt. Sein Stellvertreter Boris Krebs wurde im Amt bestätigt.

Der Kreisjugendfeuerwehrwart ist vor allem Ansprechpartner für die Jugendfeuerwehren im Kreis. Er übernimmt die Organisation des Kreisjugendfeuerwehrverbandes und vertritt dessen Interessen nach außen.

Seit 2018 haben Christian Rock und Boris Krebs den Vorsitz gemeinsam in ihrer Rolle als Stellvertreter übernommen. Nun übernimmt Marco Hares und wird weiterhin von beiden Stellvertretern bei seinen Aufgaben unterstützt. Die Amtszeit beträgt 10 Jahre.

Da Boris Krebs bereits zehn Jahre als Stellvertreter tätig war, musste auch dieses Amt neu gewählt werden. Die Jugendwarte sprachen sich einstimmig für eine weitere Amtszeit von Boris Krebs aus.

Stephan Schmitz-Wenzel, Geschäftsbereichsleiter der Kreisverwaltung, ernannte Marco Hares am Rande des Delegiertentages des Kreisjugendfeuerwehrverbands in Welschbillig.

Er und der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises, Frank Rohde, wünschten dem Kreisjugendfeuerwehrwart viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.

Geschickt im Konflikt

Gut besuchter Workshop für pädagogische Fachkräfte / Gewaltpräventionswochen gestartet

14.06.2024

Wie kann man als pädagogische Fachkraft gezielt Aggressivität und Gewalt entgegenwirken und angespannte Situationen entschärfen? Im Fachtag „Geschickt im Konflikt! – Haltung zeigen und strategisch deeskalieren“ wurde genau diese Fragestellung behandelt. Rund 70 Interessierte aus vielfältigen pädagogischen und sozialpädagogischen Arbeitsfeldern nahmen an dem Fachtag, der in die Veranstaltungsreihe der Gewaltpräventionswochen eingebettet ist, teil.

Elvira Garbes, Bürgermeisterin der Stadt Trier, und Joachim Christmann, Geschäftsbereichsleiter Jugend und Soziales bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, begrüßten die Gäste. „Wir brauchen eine Kultur des Hinschauens“, so Garbes. „In einer zunehmend polarisierten Welt wird es immer wichtiger, dass wir Konflikte verstehen und sie gezielt deeskalieren.“ Auch Christmann betonte die Notwendigkeit solcher Fachtage und lobte den Arbeitskreis (AK) Gewaltprävention, der bereits seit langer Zeit „ein guter Partner für beide Kommunen“ sei.

Anschließend verdeutlichte Fachreferent Lars Groven mithilfe von praktischen Beispielen den Teilnehmenden, welche Rolle die eigene Körpersprache bei Auseinandersetzungen spielt, wie mit der Verharmlosung von Gewalt umgegangen werden kann und wo die Grenzen des eigenen Handelns liegen. In Rollenspielen wurden verschiedene Situationen, in denen das Gegenüber verbale oder körperliche Gewalt ausübt, vorgestellt. Hier präsentierte der Referent Möglichkeiten, auf diese aggressiven Verhaltensweisen zu reagieren und die Stimmung zu beruhigen. Ebenso konnten die Teilnehmenden Erfahrungen aus ihrem eigenen Arbeitsalltag teilen und mit dem Referenten und der Gruppe besprechen. Dadurch entstanden eine lockere Atmosphäre und ein reger Austausch unter den Teilnehmenden.

Im Rahmen der Gewaltpräventionswochen finden noch weitere Veranstaltungen bis zum 12. Juli statt, die sich nicht nur an Fachkräfte, sondern auch an Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche richten. Der vollständige Veranstaltungskalender findet sich hier.

Der AK Gewaltprävention ist ein seit 1999 bestehendes unabhängiges Gremium von freien und öffentlichen Trägern des Landkreises Trier-Saarburg und der Stadt Trier, die sich mit dem Thema Gewalt und Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen. Er veranstaltet jährlich Projektwochen zur Gewaltprävention.

Was die Bürgerinnen und Bürger sich für den Kreis wünschen

Online-Beteiligung zum Klimaschutzkonzept ist beendet

13.06.2024

Seit Mitte 2023 erarbeitet der Kreis Trier-Saarburg ein Klimaschutzkonzept. Um die Ideen der Bürgerinnen und Bürger darin zu integrieren, fand bereits im März eine Auftaktveranstaltung statt. Bis Ende Mai bestand für jeden, der nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte, die Möglichkeit, Vorschläge online einzureichen. Die Ergebnisse dieser Online-Beteiligung, bei der es insgesamt 14 – teils sehr ausführliche – Rückmeldungen gab, wurden nun ausgewertet. Mira Hansch und Paul Lippl vom Klimaschutzmanagement bedanken sich bei allen, die ihre Ideen und Anregungen eingereicht haben.

Ein Thema, das den Einsenderinnen und Einsendern wichtig war, ist die Mobilität. Hier setzten sie konkret beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie bei der weiteren Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs an. Ebenfalls wurden Bildungs- und Bewusstseinsförderung als elementar angesehen. Vorgeschlagen wurden verschiedene Informationsangebote, zum Beispiel zur Energieeinsparung, sowohl für Privathaushalte als auch für Gemeinden. Auch die klimafreundliche Umstellung von Prozessen innerhalb der Kreisverwaltung wurde angeregt; hierzu beteiligten sich auch Mitarbeitende der Kreisverwaltung. Vorgeschlagen wurde die Verringerung von Plastik, das Anschaffen von nachhaltigen Büromaterialien oder mehr Home-Office-Tage, um den Individualverkehr zu reduzieren.

Schließlich wurde in den Rückmeldungen häufig der Blickwinkel erweitert und Klimaschutzthemen mit weiteren Themen der Nachhaltigkeit verknüpft, indem beispielsweise die Verringerung des Flächenverbrauchs, der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft sowie eine regionale Versorgung angeregt wurden.

Die vorgebrachten Ideen von der Auftaktveranstaltung und der Online-Beteiligung werden im Klimaschutzkonzept soweit möglich aufgenommen. Bis November dieses Jahres werden Mira Hansch und Paul Lippl dem Kreistag das fertige Konzept vorlegen. Anschließend sollen die im Konzept aufgeführten Maßnahmen initiiert und die verschiedenen Akteure bei der Umsetzung unterstützt werden.

Gut versorgt im hohen Alter – Tipps zum Essen und Trinken

Zweiteiliges Web-Seminar der Pflegestützpunkte des Landkreises Trier-Saarburg in Kooperation mit der Verbraucherzentrale für pflegende Angehörige

Genussvolles und ausgewogenes Essen und Trinken tragen wesentlich dazu bei, leistungsfähig zu bleiben und sich wohl zu fühlen. „Mit zunehmendem Alter und bei Pflegebedürftigkeit beeinflussen körperliche Veränderungen das Ess- und Trinkverhalten“, so Dagmar Pfeffer, Ernährungsberaterin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Um einem Mangel an Nährstoffen und möglichen Erkrankungen vorzubeugen, sollte der Ernährung in diesem Lebensabschnitt besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.“ In einem zweiteiligen, aufeinander aufbauenden Web-Seminar beantwortet die Ernährungsexpertin Fragen rund um eine ausgewogene Ernährung im hohen Alter.

Im ersten Teil des Web-Seminars am 18. Juni, von 18 bis 19:30 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich alltagstaugliches Wissen rund um eine gesunde und ausgewogene Ernährung im hohen Alter anzueignen. Sie lernen altersbedingte Krankheiten kennen, die Einfluss auf das Ernährungsverhalten haben, und mögliche Folgen einer Mangelernährung.

Im zweiten Teil am 24. Juni von 18 bis 19:30 Uhr geht die Expertin auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden oder einer Demenz ein. Diese Menschen verlieren häufig die Lust am Essen und Trinken. Um einer Mangelernährung vorzubeugen, kommt hier einer geeigneten genussvollen Kost eine besondere Rolle zu.

Die Vorträge finden mit Cisco WebEx statt. Zur Teilnahme wird ein Notebook, ein Computer oder ein Tablet, sowie eine stabile Internetverbindung benötigt.

Anmeldungen sind per Email möglich an: baerbel [dot] blesius [at] pflegestuetzpunkte-rlp [dot] de oder telefonisch an 06503-95 22 751.

Vorläufiges Ergebnis zur Kreistagswahl 2024 im Kreis Trier-Saarburg

11.06.2024

Neun Gruppierungen im neuen Kreistag vertreten / CDU bleibt stärkste Kraft

Rund 121.000 Wahlberechtigte im Kreis Trier-Saarburg waren am vergangenen Sonntag aufgerufen einen neuen Kreistag zu wählen. Erstmals bewarben sich neun Listen für Sitze im obersten politischen Kreisgremium. Das vorläufige Endergebnis steht nun fest.

Sowohl die CDU als auch die SPD konnten ihr Ergebnis aus dem Jahr 2019 wiederholen. Mit 34,9% bleibt die Union stärkste Kraft im nächsten Kreistag und erhält 18 Sitze (+1). Die SPD erhielt 19,8% der Stimmen und bleibt wie in der vergangenen Wahlperiode bei 10 Sitzen.

FWG ist neue drittstärkste Kraft

Drittstärkste Gruppe wird die Freie Wählergemeinschaft Trier-Saarburg e.V. (FWG). Sie erhielten 10,5% der Stimmen und damit 5 Sitze. Die Grünen müssen im Vergleich zu ihrem Rekordergebnis im Jahr 2019 deutliche Verluste hinnehmen. Mit 9,7% (2019: 15,1%) der Stimmen erhalten sie ebenfalls 5 Sitze (-3) im neuen Kreistag.

Die Liste der Freien Wähler, die erstmals im Kreis Trier-Saarburg antrat, hat auf Anhieb ein Ergebnis von 8,1% erreicht. Dicht dahinter folgt die AfD (7,8%), die ihr Ergebnis aus 2019 um knapp 2% steigern konnte. Beide Parteien werden künftig mit 4 Sitzen vertreten sein.

Die FDP schickt weiterhin zwei Vertreter in den Kreistag. Die Partei musste leichte Verluste hinnehmen und erhielt 4,3% (2019: 5,0%). Dahinter folgt die BfB mit 2,9%. Die Linke hingegen hat im Gegensatz zu vergangenen Wahl leicht verloren. Sie erhielt 2,1% der Stimmen (2019: 3,3%). Beide Gruppierungen erhalten jeweils einen Sitz im neu gewählten Kreistag.

Alle Interessierten können sich online unter https://trier-saarburg.de/kreistagswahl-2024-ergebnisse/ über die genauen Ergebnisse bis hin zur Ortsgemeindeebene informieren. Dort findet sich auch eine Übersicht der gewählten Personen.  

Die Wahlbeteiligung blieb im Vergleich zur vergangenen Kommunalwahl konstant und lag bei 66,88%. Rund 46.000 Menschen stimmten per Briefwahl ab. Das entspricht einem Briefwahl-Anteil von knapp 57 %.

Die konstituierende Sitzung des Kreistags ist für Montag, 8. Juli 2024, geplant.

Für vielfältige Einsätze gerüstet

06.06.2024

Neue Fahrzeuge und Material für Kreiseinheiten der Feuerwehr

Eigentlich sollte Landrat Stefan Metzdorf an Pfingsten die neuen Fahrzeuge und Materialien für den Katastrophenschutz offiziell an die Feuerwehren übergeben. Doch aufgrund des Hochwassers hat er entschieden, dass die Einheiten sofort mit den neuen Fahrzeugen in den Einsatz fahren konnten. „Das Hochwasser vor drei Wochen hat erneut gezeigt, wie sinnvoll unsere Investitionen in den Katastrophenschutz sind“, so Metzdorf.

Insgesamt sind im Mai zwei neue Fahrzeuge und mehrere Abrollbehälter fertiggestellt worden. Die Stadtwerke Trier hatten den Umbau übernommen.

Unter den Neuanschaffungen ist ein Wechselladerfahrzeug (WLF), das vielfältig einsetzbar ist. Durch sogenannte Abrollbehälter (AB) können verschiedene Materialien aufgeladen und zu dem jeweiligen Einsatzort transportiert werden. Somit kann das Fahrzeug an die jeweilige Einsatzmeldung eingepasst werden.

Das neue Wechselladerfahrzeug wird künftig in Föhren stationiert sein. Es ist mit einem Abrollbehälter Kran/Mulde ausgestattet, mit dem Materialen auf die Transportplattform problemlos aufgeladen werden. Die Kosten lagen bei rund 500.000 Euro. Es ist das insgesamt dritte Fahrzeug dieser Art im Kreis. Mit Hermeskeil, Konz und Föhren sind nun die WLF-Standorte komplettiert.

Neben dem neuen Fahrzeug werden auch drei weitere Abrollbehälter künftig in Föhren vorgehalten werden. Der AB Logistik ist für den Transport von Materialien gedacht. Mit Gabelstapler oder Hubwagen ist es möglich, verschiedene Einsatzmittel samt Gitterboxen oder Paletten schnell ein- und auszuladen. Insgesamt wurden zwei solcher AB angeschafft – der zweite Standort ist Hermeskeil. Die Kosten lagen bei rund 55.000 Euro.

Zwei neue AB Plattform unterstützen die Kreiseinheiten in Föhren und Konz ebenfalls bei Transportaufgaben. Damit sollen beispielsweise Sandsäcke gelagert und bei Bedarf schnell an die Einsatzstelle gebracht werden können. Hierfür hat der Kreis die Kosten von rund 19.000 Euro getragen.

Für größere Löscheinsätze bei Wald- und Vegetationsbränden hat der Kreis drei AB-Tank für rund 35.000 Euro angeschafft. Sie dienen dem Transport von 10.000 Liter Wasser. Die drei AB werden in Hermeskeil, Föhren und Konz stationiert sein.

Fahrzeug für die Technische Einsatzleitung

Außerdem hat die Technische Einsatzleitung des Kreises ein gebrauchtes Mehrzweckfahrzeug erhalten. Damit sollen Lage- und Technikutensilien zu den Einsatzstellen transportiert werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 70.000 Euro.

Seit 19 Jahren Schüleraustausch zwischen den Gymnasien Konz und Puck/Polen

04.06.2024

Seit 2002 findet jährlich ein Austausch von Schülerinnen und Schülern der Gymnasien in Konz und dem nordpolnischen Partnerkreis Puck statt. Insgesamt auf 19 Jahre (mit einer Unterbrechung in der Corona-Zeit) kann dieser europäische Schüleraustausch zurückblicken. Jeweils 10 Jugendliche besuchen abwechselnd eine Woche den jeweiligen Landkreis, nehmen am Unterricht teil, wohnen in Gastfamilien und erkunden den Gastlandkreis.

In diesem Jahr sind zehn Schülerinnen und Schüler des Lyzeums (Gymnasiums) Puck nach Trier-Saarburg gereist. Im vergangenen Jahr waren die Konzer Schülerinnen und Schüler in Puck zu Gast. Der diesjährige Gegenbesuch startete am gestrigen Montag mit einem gemeinsamen Besuch der ältesten Stadt Deutschlands. Im Anschluss wurde die Gruppe in der Kreisverwaltung von Landrat Stefan Metzdorf begrüßt, der sich über das Besuchsprogramm und den letztjährigen Besuch informieren ließ. „Ich finde es toll, dass dieser Austausch nun schon so lange funktioniert und die jungen Menschen die Gelegenheit haben, sich und ihr Land kennenzulernen. Das ist gelebtes Europa!“ so Stefan Metzdorf.  

Der Landkreis Trier-Saarburg unterstützt den Schüleraustausch mit einer beträchtlichen Fördersumme.

Foto: Landrat Stefan Metzdorf mit den Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrinnen und Lehrern der beiden Gymnasien vor dem Kreishaus in Trier.

Stadtradeln für ein gutes Klima

31.05.2024

Über 70.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt / Neuer Rekord

Auch in diesem Jahr hat sich der Landkreis Trier-Saarburg an der internationalen Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ beteiligt. Vom 1. bis 21. Mai konnten Bürgerinnen und Bürger Fahrradkilometer sammeln. Es gab auch neue Rekorde: In diesem Jahr haben sich 33 Teams angemeldet. Außerdem wurde mit insgesamt 404 aktiven Radelnden zum ersten Mal überhaupt die 400-Marke geknackt. Zusammengekommen sind dabei über 71.000 Kilometer.

Erfolgreichstes Team im Kreis ist das Kreiskrankenhaus Saarburg, das sich ein enges Rennen mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich und Volvo Construction Equipment aus Konz geliefert hat. Im Ergebnis hat das Team aus Saarburg über 11.000 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt.

Mit der Aktion sollen Menschen motiviert werden, alltägliche Wege mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zurückzulegen. Ziel ist, neben dem Klimaschutz, die Förderung des Radverkehrs in der Region und nicht zuletzt auch die Ermunterung, etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

In diesem Jahr sind Kreis und Stadt Trier erstmals im selben Zeitraum gestartet. Bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am 1. Mai fiel der Startschuss für die Aktion. Paul Lippl und Mira Hansch vom Klimaschutzmanagement zeigen sich mit dem Ergebnis zufrieden. Beide hatten die Organisation in diesem Jahr übernommen. „Wir konnten wieder ein tolles Ergebnis erzielen und die neuen Rekorde machen uns natürlich stolz. Danke an alle Teilnehmenden für ihren sportlichen Einsatz!“, so die beiden.

Abschlussveranstaltung im Juni

Die offizielle Abschlussveranstaltung von der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg soll am 15. Juni, ab 16 Uhr, im Palastgarten Trier auf der Wiese an der Kreisverwaltung stattfinden. Geplant ist ein „Fahrrad-Picknick“ mit Selbstversorgung.  Dort werden die besten Radler:innen und Teams mit Urkunden und Preisen geehrt. Zusätzlich verlost die Kreisverwaltung unter allen Teilnehmenden weitere Preise. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Foto: Das Team vom Kreiskrankenhaus Saarburg freut sich über Platz 1 bei der Teamwertung.

JUGEND FÜR EUROPA – Plakataktion zur Europawahl 2024

28.05.2024

Erstmals können in diesem Jahr junge Menschen ab 16 Jahren ihre Stimme bei der anstehenden Europawahl abgeben. Die Jugendforen Schweich, Saarburg-Kell und Hermeskeil-Ruwer möchten aus diesem Anlass im Vorfeld der Europawahl ein Zeichen für Jugend, Europa und Demokratie setzen. Auf großen öffentlichen Plakatwänden und in den sozialen Medien werden zwischen dem 28. Mai und dem 6. Juni Plakate von Jugendlichen zu sehen sein, die sich mit Themen rund um Europa auseinandergesetzt haben.

Die Jugendforen haben sich mit dem Kreisjugendring Trier-Saarburg und der Fachstelle „Dezentrale Jugendarbeit und Jugendpolitik“ im Landkreis Trier-Saarburg zusammengetan und eine Aktion organisiert, an der sich verschiedene Gruppen im Landkreis Trier-Saarburg beteiligt haben. Die Gruppen haben Themen rund um Europa diskutiert und die Plakate nach ihren eigenen Wünschen gestaltet. Unabhängig vom Wahlkampfgeschehen möchten sie ausdrücken und sichtbar machen, was Europa, Demokratie und Freiheit für junge Menschen im Landkreis Trier-Saarburg bedeutet.

Die Ergebnisse wurden nun digitalisiert und mit einem einheitlichen Rahmen des Projekts „Jugend für Europa“ versehen.

An der Aktion beteiligt haben sich:

  • Jugendforum Saarburg-Kell mit dem Jugendzentrum Saarburg
  • Jugendforum Schweich mit der Ehrenamts- und Flüchtlingskoordination Schweich
  • Jugendforum Schweich mit dem Jugendzentrum Schweich
  • Jugendforum Hermeskeil-Ruwer mit AfA Hermeskeil
  • SV Gymnasium Hermeskeil

Vortrag zu Depressionen im Alter

Psychiatriekoordination des Landkreises engagiert sich

27.05.2024

Die seelische Gesundheit im Alter ist ein Thema, das insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels immer wichtiger wird. Um über altersbedingte Depressionen aufzuklären, findet am 6. Juni von 16 bis 18 Uhr ein Vortrag im Kreiskrankenhaus Saarburg im Nebenraum der Cafeteria (Erdgeschoss) statt. Eingebettet ist der Vortrag in eine Veranstaltungsreihe des Kompetenznetzes Depression Eifel-Mosel.

Der Vortrag wird gehalten von Dr. Daniel Böhm, Leiter der Abteilung Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapie in der Klinik Saarburg, sowie Ulrike Pieper vom Pflegestützpunkt Saarburg. Die Referenten werden einen Einblick in die Symptomatik altersbedingter Depressionen geben und erklären, wie Angehörige diese erkennen und Betroffene unterstützt werden können. Darüber hinaus gibt es Informationen zu medikamentösen Behandlungen von Depressionen im Alter. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Vernetzen und Organisieren

Beteiligt ist der Landkreis Trier-Saarburg am Kompetenznetz Depression durch die Koordinierungsstelle für Gemeindepsychiatrie. Den rechtlichen Rahmen für die Psychiatriekoordination stellt dabei das „Landesgesetz über Hilfen bei psychischen Erkrankungen“ („PsychKGH“). Die gesetzliche Aufgabe beinhaltet insbesondere den Aufbau von gemeindenahen Versorgungsstrukturen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Außerdem ist die Koordinierungsstelle Ansprechpartner für alle Fragen bezüglich der psychiatrischen Versorgung für Betroffene, Angehörige und Mitarbeitende von Diensten im gemeindepsychiatrischen Verbund. Zu der zentralen Aufgabe gehört das Initiieren und Organisieren von Netzwerken, um Fachkräften, Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zu bieten, sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen und Prozesse anzustoßen.

Federführend ist die Koordinierungsstelle beispielsweise für den Beirat für psychische Gesundheit, der zweimal jährlich tagt, verantwortlich. Ebenso ist die Psychiatriekoordination an mehreren Arbeitskreisen, Steuerungsgruppen und Gremien beteiligt, wie etwa dem Projekt MuTiger oder dem Netzwerk Demenz.

Grundlage der Arbeit ist dabei immer die Sensibilisierung und das Ermöglichen von Teilhabe. Dies wird unter anderem durch themenbezogene Öffentlichkeitsarbeit, wie die Organisation von Aktionstagen, umgesetzt. So beteiligt die Psychiatriekoordination sich momentan an der Realisierung der Kampagne „Wir sind Millionen“, die zum Thema Aufwachsen mit einem psychisch oder suchterkrankten Elternteil informiert. Zuständig für die Psychiatriekoordination im Kreis ist Michaela Pauly-Gauss, erreichbar unter: michaela [dot] pauly-gauss [at] trier-saarburg [dot] de