Corona: 3 Neuinfektionen im Landkreis

14.06.2021

Am heutigen Montag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 3 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – alle aus dem Landkreis. Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt auf nunmehr 7184 (2744 in der Stadt Trier und 4440 im Landkreis Trier-Saarburg).

Heutiger Wert der 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz:

Stadt Trier: 9,9                     Landkreis Trier-Saarburg: 11,4

Aktuelle Impfquote in Stadt und Kreis

Im gemeinsamen Impfzentrum des Kreises und der Stadt wurden (Stand heute, 14:00 Uhr) 63.588 Erstimpfungen und 35.833 Zweitimpfungen vorgenommen. Die gemeinsame Impfquote inklusive Impfungen bei Hausärzten und durch mobile Impfteams u.ä. beläuft sich auf 45,7 % bei Erstimpfungen (118.935 Personen) und 24,7 % bei Zweitimpfungen (64.266 Personen).

Aktuelle Informationen zu Fragen rund um das Thema Impfungen finden sich ansonsten auf der Internetseite des Landes https://impftermin.rlp.de

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell unverändert bei 214. Diese verteilen sich wie folgt: 155 im Landkreis und 59 in der Stadt Trier. Aktuell befindet sich kein Patient mehr wegen einer Covid-19-Erkrankung in stationärer Behandlung.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 700            VG Konz: 1032             VG Ruwer: 448

VG Saarburg-Kell: 1129       VG Schweich: 644       VG Trier-Land: 487

Die 7-Tage-Inzidenz in den beiden Verbandsgemeinden Saarburg-Kell und Hermeskeil bleibt damit bei null.

Seit gestern wurde dem Gesundheitsamt ein weiterer Nachweis von Virus-Mutationen gemeldet.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln weiterhin beachten

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät auch bei den aktuell niedrigen Zahlen unverändert, im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

Corona: 2 Neuinfektionen im Landkreis

13.06.2021

Inzidenzen sinken weiter auf Werte um 10

Am heutigen Sonntag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 2 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – alle aus dem Landkreis. Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen steigt auf nunmehr 7181 (2744 in der Stadt Trier und 4437 im Landkreis Trier-Saarburg).

Heutiger Wert der 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz:

Stadt Trier: 10,8                   Landkreis Trier-Saarburg: 9,4

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell unverändert bei 219. Diese verteilen sich wie folgt: 151 im Landkreis und 68 in der Stadt Trier. Aktuell befindet sich kein Patient mehr wegen einer Covid-19-Erkrankung in stationärer Behandlung.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 700            VG Konz: 1029             VG Ruwer: 448

VG Saarburg-Kell: 1129       VG Schweich: 644       VG Trier-Land: 487

Die 7-Tage-Inzidenz in den beiden Verbandsgemeinden Saarburg-Kell und Hermeskeil bleibt damit bei null.

Seit gestern wurden dem Gesundheitsamt 2 weitere Nachweise von Virus-Mutationen gemeldet.

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät unverändert, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

Stadtradeln für ein gutes Klima

11.06.2021

39 Teams beteiligten sich an der Aktion im Kreis

Zum zweiten Mal hat sich der Landkreis Trier-Saarburg an der Aktion „Stadtradeln-Radeln für ein gutes Klima“ beteiligt. Vom 16. Mai bis 5. Juni konnten Interessierte Fahrradkilometer sammeln. In diesem Jahr haben sich 39 Teams mit insgesamt 223 aktiven Radelnden beteiligt. Zusammengekommen sind über 44.000 Kilometer.

Nicole Trierweiler, Gesundheitsmanagerin der Kreisverwaltung, zeigte sich zufrieden: „Trotz des schlechten Wetters in den ersten beiden Wochen der Aktion sind einige Kilometer zusammengekommen.“ Auch die Kreisverwaltung habe als Team ein tolles Ergebnis erzielt. „Ich möchte allen Mitradelnden danken, die diese Aktion unterstützt haben und damit den Fahrradverkehr im Kreis attraktiver machen“, so Trierweiler.

Ein weiterer Vorteil: Die Radelnden konnten über die Stadtradeln-App gefährliche oder kaputte Wegabschnitte melden. „Diese werden wir nun sichten und an die zuständigen Stellen weiterleiten. So können wir gemeinsam die Fahrradinfrastruktur verbessern“, so die Gesundheitsmanagerin.

Gezwitscher aus der Kreisverwaltung

08.06.2021

Landkreis Trier-Saarburg informiert seit dieser Woche mit eigenem Twitter-Profil

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg nutzt seit dem 8. Juni ein eigenes Twitter-Profil. Darauf werden aktuelle Informationen aus der Verwaltung sowie den politischen Gremien des Landkreises zur Verfügung gestellt. Mit dem Einstieg in die sozialen Medien soll die Behördenkommunikation ergänzt werden.

Darüber hinaus ist der Kreisverwaltung das Feedback der Bürgerinnen und Bürger wichtig. Durch das Twitter-Profil wird ein niedrigschwelliger Dialog mit der Verwaltung angeboten. Über Direktnachrichten können so Fragen und Anregungen direkt an die Pressestelle der Kreisverwaltung geschickt werden. Persönliche Anliegen und Anfragen sowie Verwaltungsaufgaben werden weiterhin über die Fachabteilungen per Telefon, E-Mail oder Termin vor Ort bearbeitet.

Twitter – englisch für „zwitschern“ –  ist eine Plattform, auf der schnell kurze Nachrichten in Echtzeit abgesetzt werden. Ein „Tweet“ umfasst dabei maximal 280 Zeichen. Es können auch Bilder und Videos verschickt werden.

„Das Twitter-Profil ist eine wichtige Ergänzung der bestehenden Kommunikation“, so Landrat Günther Schartz. Über dieses soziale Medium könne man die Bevölkerung zeitnah und zuverlässig informieren. Vor allem kurzfristige Meldungen könnten so schneller verbreitet werden. „Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine zuverlässige und regelmäßige Kommunikation ist“, so Schartz.

Die sozialen Medien haben die Kommunikationslandschaft grundlegend verändert. Laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2020 sind 66 Millionen Menschen in Deutschland online unterwegs. Rund zwei Drittel der Zeit, die online verbracht wird, fließt in die Mediennutzung. Der Twitter‐Kanal sei daher eine sinnvolle Ergänzung, mit dem vor allem die Bürgerinnen und Bürger angesprochen würden, die kaum oder gar nicht über die klassischen Medien wie Tageszeitungen oder die Kreis-Nachrichten erreicht werden könnten, meint Schartz.

Die Kreisverwaltung kommuniziert unter dem Twitter-Namen „@LKTrierSaarburg“ vor allem aktuelle Nachrichten aus der Verwaltung oder den politischen Gremien des Kreises. Das können Beschlüsse sein, Servicemeldungen beispielsweise zu Öffnungszeiten, Projekte des Kreises wie Schulsanierungen, aber auch akute Krisenlagen. Darüber hinaus soll auch über Veranstaltungen des Kreises sowie der Kreismusikschule und Kreisvolkshochschule informiert werden.

Profil ist öffentlich zugänglich

Auch Bürgerinnen und Bürger ohne eigenes Twitter-Profil können die Inhalte mitlesen. Über die Internetseite des Kreises unter www.trier-saarburg.de/social-media können sie auf das Twitter-Profil gelangen. Darüber hinaus sind Inhalte, die über Twitter kommuniziert werden, auch in den Kreis-Nachrichten oder auf der Homepage zu finden.

Schöne neue Datenwelt

08.06.2021

Digitaler Elternabend der Kreisjugendpflege zur Medienerziehung

Das Referat Jugendpflege und Sport des Jugendamtes der Kreisverwaltung lädt zu digitalen Elternabenden mit dem Titel „Schöne neue Datenwelt“ ein.

In der Veranstaltung geht es um WhatsApp, Instagram, Tiktok & Co, die inzwischen auf dem Handy vieler Kinder und Jugendlichen zu finden sind. Für die Eltern ist die Medienwelt immer schwerer zu durchschauen. Hinzu kommt, dass sich in der Corona-Zeit der Medienkonsum vieler junger Menschen deutlich erhöht hat. Dabei entstehen Unsicherheiten und es stellen sich Fragen, welche Gefahren es gibt. Wie gehen zum Beispiel die „social networks“ auf Datenfang? Wie können die Kinder und Jugendlichen davor geschützt werden?

In den Veranstaltungen sollen diese Situationen und Fragen thematisiert werden. Referent ist der Medienpädagoge Daniel Zils. Die Elternabende finden am 16. Juni und 29. September jeweils von 19 bis 20:30 Uhr als Videokonferenzen statt. Anmeldungen werden erbeten unter jugendpflege [at] trier-saarburg [dot] de

Unterwegs im Netz: Social Media, Cybermobbing und digitale Zivilcourage

04.06.2021

Das Internet ist für viele Menschen ein wichtiger Ort geworden – und das nicht erst seit der Corona-Pandemie. Dies bringt zum einen viele Chancen mit sich, birgt aber auch Gefahren. Die Zahl der von Cybermobbing betroffenen Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 21 Jahren ist seit 2017 um 36 Prozent gestiegen. Und durch Homeschooling, Onlinespiele, Treffen in Chatrooms und ähnliches wird seit der Corona-Pandemie noch mehr Zeit vor dem Bildschirm oder Handy verbracht.

Der Arbeitskreis Gewaltprävention Trier und Trier-Saarburg greift diese aktuelle Thematik in einem Online-Fachtag am 2. Juli ab 9 Uhr auf und hat hierzu mehrere Referent:innen aus dem Bereich Medien und Pädagogik eingeladen.

Der einführende Vortrag präsentiert die aktuellen Ergebnisse zum Phänomen Cybermobbing. Anschließend setzen sich die Teilnehmenden in vier verschiedenen Workshops mit möglichen Präventionsstrategien und Handlungsansätzen für die schulische und außerschulische Kinder- und Jugendarbeit auseinander. Die Themen sind: Digitale Zivilcourage und Umgang mit Fake News, Erste Hilfe bei Cybermobbing, Medienwelten von Kindern und Jugendlichen und der Ansatz der peer-to-peer-education Medienscouts.rlp

Eine Anmeldung ist bis zum 18. Juni unter www.fachstellejugend-trier.de möglich. Die Teilnahme kostet 30 Euro.

Nähere Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen der Gewaltpräventionswochen finden sich im Internet unter www.gewaltpraevention-trier.de

„MuTiger“: Suchtprävention und Stressbewältigung

02.06.2021

Im Rahmen des Projektes „MuTiger – gesund aufwachsen“ der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises Trier-Saarburg werden zwei Seminare angeboten. „Theaterpädagogik trifft Suchtprävention“ heißt es am 17. Juni von 9:45 bis 17 Uhr. Um „Einblicke in die Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ geht es am 18. Juni von 8:45 bis 13 Uhr. Beide Seminare richten sich an Fachkräfte der Suchtprävention, Sozialpädagog:innen, Lehrkräfte und weitere Interessierte.

Referentinnen sind die Theaterpädagoginnen Catharina Hartmann und Catharina Guth. Veranstaltungsort ist die Europäische Akademie des Sports in Trier. Die Anmeldung ist bis zum 6. Juni an info [at] hausdergesundheit-trier [dot] de möglich. Sie gilt nur nach der Bestätigung des Platzes durch die Fachstelle. Weitere Infos unter www.hdg-trier.de/mutiger-gesund-aufwachsen

Große Resonanz für Streuobstwiesen-Projekt des Kreises

02.06.2021

Über 70 Bewerbungen eingegangen / Austausch mit Stiftung aus Niedersachsen

Streuobstwiesen gehören in der Region zum Landschaftsbild – das zeigt auch die große Resonanz, die das Förderprojekt der Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ „Wer trotzt Wind und Wetter, reduziert das CO2 und bietet Tieren ein Zuhause? Die Streuobstwiese – ein schützenswertes Biotop!“ in den vergangenen Wochen erfahren hat. Über 70 Bewerbungen mit fast 200 beantragten Streuobst-Flächen sind bei der Kreisverwaltung eingegangen.

Im nächsten Schritt wird die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung die Bewerbungen durchgehen und die angegebenen Flächen prüfen. Ende Juni entscheidet das Kuratorium der Stiftung über die Teilnahme am Förderprojekt. Insgesamt stehen für diese Förderperiode 150 000 Euro zur Verfügung. Im nächsten Jahr startet das zweite Fünfjahresprojekt mit weiteren 100 000 Euro.

Ziel ist eine naturgemäße, nachhaltige Bewirtschaftung alter Streuobstwiesen. Dazu soll ihre Pflege und Entwicklung unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Aspekte gefördert werden. Konkret bedeutet das, dass gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde beispielsweise der Baumschnitt durchgeführt wird, vereinzelt neue Bäume gepflanzt werden und die Vermarktung des geernteten Obstes unterstützt wird.

Streuobstwiesen sind Lebensraum für zahlreiche Vögel, Reptilien oder Insekten. Insbesondere vor dem Hintergrund von Klimaveränderungen bieten sie viele Vorteile. Beispielsweise sorgen sie als Grünpflanzen mit ihrer Photosynthese dafür, CO2 zu reduzieren und gleichzeitig Sauerstoff zu produzieren. Daher werden sie in vielen Teilen Deutschlands geschützt.

Neue Ideen einbringen

Die Naturschutzstiftung Heidekreis aus Niedersachsen beschäftigt sich ebenfalls mit dem Erhalt der Streuobstwiesen. Durch die öffentliche Resonanz für das Förderprojekt im Landkreis Trier-Saarburg wurden sie auf die Arbeit in der Region aufmerksam. Um sich über Methoden und die Pflege von Streuobstwiesen auszutauschen, besuchte Mirco Johannes, der Projektmanager „Streuobst-Kulturlandschaft-Heidekreis“, den Kreis. Nach einem Termin mit der Unteren Naturschutzbehörde hat er sich die unterschiedlichen Flächen im Kreisgebiet angeschaut. „Teilweise sind die Herausforderungen unterschiedlich. In Niedersachsen haben wir weniger mit Mistelbefall an den Bäumen zu kämpfen“, so Johannes. „Auch die Bewirtschaftung der umliegenden Wiesen ist ein wichtiger Aspekt“, meint Dr. Cornelia Pfabel, die das Förderprojekt im Landkreis betreut. Von einem aktiven Austausch mit dem Heidekreis erhoffe man sich neue Ideen in das laufende Förderprojekt einbringen zu können.

Die Naturschutzstiftung informiert unter www.naturschutzstiftung-heidekreis.de/projekte/biotopvernetzung-streuobstlandschaften über ihre Arbeit. Weitere Informationen zum Streuobstwiesen-Projekt des Kreises finden sich unter www.trier-saarburg.de/streuobstwiese

Hygiene in Trinkwasserleitungen

01.06.2021

Smart Energy 4.4. bietet Schulung speziell für Hoteliers, Gastronomen und Hausmeister

Für viele Hoteliers und Gastronomen waren die vergangenen Monate eine schwierige und ungewisse Zeit. Das Geschäft war aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown lange geschlossen. Umso schneller sollen nun mit den geplanten Lockerungen der Landesregierung auch die eigenen Betriebe wieder öffnen.  Mit dem neuen, kostenlosen Schulungsangebot „Hygiene in Trinkwasserleitungen“ will das Interreg-Projekt smart energy 4.4 sichere Öffnungen in diesem Bereich unterstützen. Denn Wasserleitungen, die über eine lange Zeit nicht verwendet wurden, könnten zu einem Problem werden.

Ein mögliches Risiko sind Legionellen, die sich in dem stehenden Restwasser in den Leitungen gebildet haben. Darum wird in dem angebotenen Seminar erläutert, wie nach längeren Stagnationen in den Trinkwasserleitungen die Installationen rechtlich und praktisch wieder in Betrieb genommen werden können. Der Referent gibt dabei praktische Tipps zur Umsetzung im eigenen Betrieb.

Das Seminar findet online statt und richtet sich besonders an Hoteliers, Gastronomen und Hausmeister. Außerdem sind auch Gebäudeeigentümer und kommunale Verwaltungen angesprochen.

Weitergehende Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter www.smartenergy44.eu

Mehr als 100.000 Erstimpfungen in Kreis und Stadt

28.05.2021

Landrat Schartz und Oberbürgermeister Leibe ziehen positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit

„Es geht voran bei den Impfzahlen und zum Glück sinken auch die täglichen Zahlen der Neuinfektionen.“ Mit diesem Zitat begann die gemeinsame Pressekonferenz am vergangenen Freitag, mit der Landrat Günther Schartz und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe eine Bilanz der Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier vorstellten.

Insgesamt fanden (Stand 28. Mai) seit dem 31.12.2020, als in den Seniorenheimen mit den Impfungen begonnen wurde, in Trier und Trier-Saarburg 101.670 Erstimpfungen (39,1 Prozent) und 45.851 Zweitimpfungen (17,6 Prozent) statt.

Davon wurden mehr als die Hälfte im gemeinsamen Impfzentrum der Stadt und des Kreises durchgeführt (Erstimpfungen: 54.687, Zweitimpfungen: 29.689). Hinzu kommen Impfungen in den Krankenhäusern, den Pflegeheimen und den Einrichtungen der Eingliederungshilfe durch mobile Impfteams.

Landrat Schartz und Oberbürgermeister Leibe zeigten sich sehr dankbar, dass die Hausärzte die Impfkampagne unterstützen. Ärzte impfen seit Anfang April mit und haben starke Zahlen beizutragen. So wurden in der Stadt Trier in 49 Praxen und im Landkreis Trier-Saarburg in 52 Praxen jeweils knapp 17.000 Erstimpfungen und mehr als 3.000 Zweitimpfungen verabreicht. Beide waren sich mit dem Vorsitzenden der Bezirksärztekammer Trier, Dr. Walter Gradel einig, dass Impfen eine gemeinsame Anstrengung ist, die weder Hausärzte noch Impfzentren alleine stemmen können. Es ist wichtig, auch weiterhin zusammenzuarbeiten.

Oberbürgermeister Leibe zählte auf, dass durch das System der „Impfbrücke“ bisher 3.270 Personen über 55 Jahre zusätzlich geimpft werden konnten. „So wird jede Dosis verimpft und nichts weggeworfen“, so Leibe.

Landrat Schartz berichtet von positiven Rückmeldungen der Geimpften. Rund 41.000 Besucher des Impfzentrums hätten ihre Meinung zum Ablauf abgegeben, davon waren 97 Prozent zufrieden oder sehr zufrieden. „Daher gilt mein Dank allen Mitarbeitenden des Impfzentrums, die tagtäglich einen wirklich tollen Job machen“, so Schartz.
Schartz und Leibe betonten die von Beginn an sehr gute, unkomplizierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Insgesamt wurden durch Landkreis und Stadt 29 Mitarbeitende bis Ende 2021 fest eingestellt und beide Verwaltungen haben einen Pool von 80 „Springern“ (Verwaltungsmitarbeitende) gebildet, die regelmäßig und auch kurzfristig aushelfen können.

„Wir impfen so viel, wie wir an Impfstoff zugeteilt bekommen“, so Schartz. Die Planungen sehen für die nächsten Wochen zwischen 5.000 und 9.400 Impfungen pro Woche vor. „Im Impfzentrum sind wir gerüstet, auch noch mehr zu impfen. Gerade die aktuellen Diskussionen über die Aufhebung der Priorisierung, der Impfung von Jugendlichen sowie durch Betriebsärzte zeigen aber auch: die Nachfrage ist erfreulich hoch. Aber im Moment können wir nicht alle Wünsche bedienen, solange Impfstoff nicht in ausreichender Menge vorhanden ist,“ so Schartz.

Das gemeinsame Impfzentrum sei ein wirkliches Erfolgsmodell. Bis Ende 2021 ist der Betrieb gesichert. „Und wenn aufgrund von Auffrischungsimpfungen nötig, auch noch darüber hinaus,“ waren sich Landrat Schartz und Oberbürgermeister Leibe einig.