Landkreis Trier-Saarburg setzt „Bundesnotbremse“ um

23.04.2021

Im Landkreis Trier-Saarburg gilt ab dem morgigen Samstag, 24. April, die sogenannte Bundesnotbremse. Da der Kreis an den drei Tagen vor Inkrafttreten des geänderten Bundesinfektionsschutzgesetzes laut dem Robert-Koch-Institut über der Inzidenz-Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner war, tritt das Bundesgesetz nun automatisch im Kreis in Kraft.

Entscheidend für diese Regelung sind laut dem geänderten Infektionsschutzgesetz die drei Tage vom 20. bis 22. April und ausschließlich die Inzidenz-Werte, die das Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Die gestrige Meldung des Landesuntersuchungsamtes, wonach der Kreis die Inzidenz von 100 unterschreitet, fließt nicht in die Bewertung ein. Der Landkreis ist verpflichtet die Maßnahmen umzusetzen; das Gesetz gibt keinen Entscheidungsspielraum.

Die auf Grundlage des neuen Bundesinfektionsschutzgesetzes im Landkreis gültige „Notbremse“ endet erst, wenn die durch das RKI gemeldete 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter dem Wert von 100 liegt. Da der Kreis gestern noch über 100 lag, wäre dies – da der Maifeiertag und der Sonntag nicht mitzählen, frühestens am Montag der Fall. Die „Notbremse“ würde dann am übernächsten Tag, also Mittwoch, 5. Mai, außer Kraft treten. Dies jedoch nur, wenn Inzidenzmarke an allen Werktagen unter 100 bleibt.

Durch das neue Bundesgesetz ergeben sich unter anderem folgende Einschränkungen und Änderungen im privaten und öffentlichen Bereich:

  • Kontaktbeschränkungen für Treffen im öffentlichen und privaten Raum: Treffen eines Haustandes sind mit maximal einer weiteren Person möglich
  • Ausgangsbeschränkungen: zwischen 22 und 5 Uhr darf das Haus nur mit triftigem Grund verlassen werden (Arbeit, medizinische Hilfe, Hund ausführen); bis 24 Uhr: alleine draußen joggen oder spazieren erlaubt
  • Öffnungen von Geschäften: geöffnet bleiben der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel; reduzierte Kundenanzahl
  • Alle weiteren Geschäfte (hierzu zählen auch Baumärkte): können nur mit Termin und mit einem aktuellen negativen Testergebnis besucht werden
  • Körpernahe Dienstleistungen: nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken; Ausnahme: Friseurbesuche und Fußpflege bleiben mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test und FFP2-Maskenpflicht (keine medizinischen Masken) möglich
  • Eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten: Innen- und Außengastronomie sowie Hotellerie, Freizeit- und Kultureinrichtungen sind geschlossen; Abholung- und Lieferdienste möglich; Ausnahmen: Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten mit aktuellem negativen Test
  • Sport: alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes; Ausnahme: Kinder bis 14 Jahre können draußen in einer Gruppe mit bis zu fünf anderen Kindern kontaktfrei Sport machen
  • Testpflicht an Schulen zur Teilnahme am Präsenzunterricht
  • Kein Präsenzunterricht, wenn Inzidenz über 165 steigt: Präsenzunterricht in Schulen und die Regelbetreuung in Kitas sind untersagt; Mögliche Ausnahmen: Abschlussklassen und Förderschulen
  • Verschärfte Maskenpflicht im ÖPNV: FFP2- Masken oder vergleichbares (keine medizinischen Masken); gilt auch für die Schülerbeförderung
  • Homeoffice: Arbeitgeber sind verpflichtet – wo möglich – Homeoffice anzubieten; Arbeitnehmer sind verpflichtet dieses Angebot wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist
  • Auch für vollständig Geimpfte besteht Testpflicht

Die Einschränkungen treten in der Nacht von Freitag auf Samstag, um 0 Uhr, in Kraft. Polizei und Ordnungsämter werden die Einhaltung der Beschränkungen stichprobenartig kontrollieren. Der Landkreis appelliert an Alle, sich an die nun geltenden Regelungen zu halten, die zum Ziel haben, das Infektionsgeschehen abzubremsen und so auch zu einer baldigen Aufhebung der Einschränkungen beizutragen.

„Das Einhalten der Vorgaben ist immens wichtig für die Reduzierung der Inzidenzzahlen. Das heißt also vor allem Selbstdisziplin im privaten Umfeld. Auch wenn viele mit den rechtlichen Vorgaben hadern, so ist es auch eine Bürgerpflicht diese zu akzeptieren. Der Landkreis setzt aktuell zusammen mit der Stadt Trier, den Verbandsgemeinden und den vielen Partnern im Gesundheitssystem alles daran möglichst viel zu impfen und zu testen. Wir haben hier gute Ergebnisse und wollen damit natürlich alle zusammen schnellstmöglich die Einschränkungen im täglichen Leben wieder rückgängig machen“, so Landrat Günther Schartz.

Hier findet sich der vollständige Gesetzestext.

Deutschkenntnisse in den den Ferien erweitern

23.04.2021

Angebot der Kreisvolkshochschule Trier-Saarburg unterstützt zugewanderte Schüler:innen

Seit vielen Jahren bietet die Kreisvolkshochschule Trier-Saarburg (KVHS) Ferien-Deutschkurse an Schulen an. Schülerinnen und Schüler, deren Familien aus dem Ausland zugewandert sind und noch wenig bis keine Deutschkenntnisse haben, erhalten hier Unterstützung. Auch in den Osterferien konnten Deutschkurse an vier Standorten im Kreis stattfinden.

Durch die Ferienkurse können die Schülerinnen und Schüler mit intensivem Lernen ihre Deutschkenntnisse erweitern und so dem Schulunterricht insgesamt besser folgen.

Die Teilnahme ist freiwillig. „Wir wollen als Kreisvolkshochschule damit unsere langjährig erprobte Kompetenz in der Vermittlung von Sprachkenntnissen auch den Schulen gewinnbringend für alle zur Verfügung stellen“, so Rudolf Müller, Leiter der KVHS.

Sechs Kurse durchgeführt

Insgesamt sechs Feriensprachkurse konnten an vier Schulstandorten angeboten werden. Im kreiseigenen Stefan-Andres-Schulzentrum haben zehn Schüler:innen der Klassenstufe 5 bis 7 des Gymnasiums und der Realschule teilgenommen, in Konz waren es ebenfalls zehn Schüler:innen der Grundschulen St. Johann und St. Nikolaus. In Hermeskeil fanden zwei Sprachkurse an der Integrierten Gesamtschule mit zusammen 20 Schülerinnen und Schülern und zwei Sprachkurse an der Grundschule mit insgesamt 14 Schüler:innen statt.

Die Kosten für Dozentenhonorare und Sachmittel werden vom Land Rheinland-Pfalz übernommen.

Anmeldung über die Schulen

Für die kommenden Pfingstferien im Mai ist bereits ein Feriensprachkurs von der Volkshochschule in Saarburg geplant. Informationen zur Anmeldung werden über die Schulen verteilt. Die Kurse können nur stattfinden, wenn sich genügend Schüler:innen anmelden und das Land Rheinland-Pfalz den Kurs bewilligt.

Mit psychischen Belastungen oder Sucht umgehen lernen

22.04.2021

MuTiger-Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche aus betroffenen Familien

Wenn Eltern an einer psychischen Erkrankung oder einer Suchterkrankung leiden, belastet diese nicht nur sie selbst. Auch ihre Kinder sind mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Aus diesem Grund hat der Landkreis Trier-Saarburg gemeinsam mit dem Haus der Gesundheit Trier/Trier-Saarburg e.V. das Projekt „MuTiger – gesund aufwachsen“ auf den Weg gebracht.

Ziel von „MuTiger“ ist es, die Gesundheit von betroffenen Kindern und Jugendlichen zu fördern. In speziellen Gruppenangeboten geht es beispielsweise darum, dass die jungen Menschen etwas über psychische Erkrankungen und den Umgang mit Gefühlen lernen. Außerdem bekommen sie Hilfestellungen, um besser mit den Belastungssituationen umgehen zu können.

Daneben gibt es auch Angebote für die Eltern. In Eltern-, Kind- und Familiengesprächen geht es vor allem darum, über die Auswirkungen der Erkrankung auf die Familie und insbesondere die Kinder zu sprechen. Zusätzliche Angebote sind aktuell in Planung, beispielsweise Eltern-Informationsveranstaltungen.

Fachtagungen und Seminare

Mit themenbezogenen Fachtagungen und Seminaren sollen auch Fachkräfte im Landkreis unterstützt werden. Diese sollen Impulse für die praktische Arbeit vor Ort geben und den Austausch untereinander ermöglichen. Auch in Kitas, Schulen und Jugendeinrichtungen wird auf das Thema aufmerksam gemacht. Durch Multiplikatoren-Schulungen lernt das pädagogische Fachpersonal, wie man betroffene Kinder erkennt und unterstützt.

Erste Angebote geplant

Im Mai und Juni sollen in Kooperation mit dem Verein AURYN Trier e.V. erste Gruppenangebote in Hermeskeil und Saarburg starten. Im Juni findet die Fortbildung „Theaterpädagogik trifft Sucht“ statt.

Das Projekt wird von der Fachstelle Gesundheitsförderung und Prävention des Landkreises Trier-Saarburg koordiniert. Ansprechpartnerinnen sind Sabine Becker vom Gesundheitsamt Trier-Saarburg und Paula Orlt vom Haus der Gesundheit Trier/Trier-Saarburg e.V. . Weitere Informationen zu dem Projekt sowie aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen sind unter www.hdg-trier.de und www.trier-saarburg.de verfügbar.

Große Spendenbereitschaft für Tafeln

21.04.2021

Fastenaktion der Kreisverwaltung: 125 Kilo Lebensmittelspenden

Während der 40-tägigen Fastenzeit haben viele Mitarbeitende der Kreisverwaltung an einer Aktion des hauseigenen Gesundheitsmanagements teilgenommen. Nicht nur der Kampf gegen den „Winterspeck“ stand dabei im Mittelpunkt. Mit Unterstützung der AOK Trier konnten die sie an einem Online-Vortrag zu gesunder Ernährung mit telefonischer Beratung, einem digitalen Bewegungskurs mit Themeninhalten wie unter anderem Bürogymnastik und Rücken-Workout teilnehmen und erhielten einen Info-Newsletter.

Am Ende konnte man abtrainierte Kilos und weitere freiwillige Lebensmittelspenden zugunsten der ehrenamtlichen Tafeln in Konz und Hermeskeil „zurückgeben“. Insgesamt 125 Kilogramm Lebensmittel kamen zusammen und wurden von Landrat Günther Schartz an Bernd Mende (Tafel Hermeskeil) und Horst Steffen (Tafel Konz) übergeben (im Foto rechts). Schartz dankte auch Ulrike März für die engagierte fachliche Unterstützung der AOK während der Fastenaktion.

Streuobstwiesen schützen und nachhaltig fördern

15.04.2021

Förderprojekt der Kreisverwaltung und der Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ / Bewerbungen laufen

Es ist Frühling und die Obstbäume blühen – fast 1200 größere Streuobstwiesen gibt es im Landkreis. Sie sind Lebensraum für zahlreiche Vögel, Reptilien oder Insekten. Sie tragen dazu bei, bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schützen und erhalten die Vielfalt alter Obstsorten.

Insbesondere vor dem Hintergrund von Klimaveränderungen bieten Streuobstwiesen viele Vorteile: Als Grünpflanzen sorgen sie mit ihrer Photosynthese dafür, CO2 zu reduzieren und gleichzeitig Sauerstoff zu produzieren. Außerdem fördern ihre Wurzeln die Durchlüftung des Bodens, der dadurch besser vor Erosion geschützt ist und mehr Regenwasser aufnehmen kann. Auch aus diesen Gründen hat die UNESCO Streuobstwiesen in diesem Jahr in das Immaterielle Kulturerbe Deutschlands aufgenommen.

Dieses Kulturerbe ist durch nachlassendes Nutzungsinteresse zunehmend gefährdet und so drohen immer mehr alte Streuobstbestände dauerhaft verloren zu gehen. Um diese landschaftsprägenden Lebensräume nachhaltig zu schützen, hat die Stiftung Zukunft in Trier-Saarburg das Förderprojekt „Wer trotzt Wind und Wetter, reduziert das CO2 und bietet Tieren ein Zuhause? Die Streuobstwiese – ein schützenswertes Biotop“ gestartet. Insgesamt stehen für die kommenden Jahre dafür 250 000 Euro zur Verfügung. Das Projekt besteht aus zwei jeweils fünfjährigen Zeiträumen.

Der erste fünfjährige Projektzeitraum startet dieses Jahr und wird mit 150 000 Euro von der Stiftung gefördert. Von 2022 bis 2027 fließen für einen zweiten Zeitraum nochmal 100 000 Euro.

Anträge ab sofort möglich

Ziel ist eine naturgemäße nachhaltige Bewirtschaftung alter Streuobstwiesen. Dazu soll ihre Pflege und Entwicklung unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Aspekte gefördert werden.

Um Streuobstbestände zu ergänzen oder tote Bäume zu ersetzen, sollen auch neue Bäume gepflanzt werden. Fachliche Unterstützung bietet die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung, die die Flächen begutachtet und das Projekt begleitet.

Verbands-, Ortsgemeinden aber auch Privatpersonen, die eine Streuobstwiese besitzen, können ab sofort einen Antrag stellen. Mit dem Antrag sollen auch ein Foto der Fläche, ein Lageplan sowie die derzeitige Anzahl der Bäume an die Ortsgemeinde übermittelt werden. Die Kommunen sammeln die Anträge bis zum 5. Mai und leiten diese an die Kreisverwaltung weiter. Das Kuratorium der Stiftung entscheidet dann über die Förderzuweisungen. Voraussetzungen für einen Antrag sind:

  • Fläche von mindestens 3 000 Quadratmeter oder mindestens fünf Bäume in einer Reihe
  • ortsnahe Flächen
  • keine Kompensationsverpflichtung
  • Bereitschaft in dem Projektzeitraum die Bewirtschaftung der Streuobstbestände nach den Vorgaben des Biolandbaus vorzunehmen

Ansprechpartnerin in der Kreisverwaltung ist Dr. Cornelia Pfabel. Weitere Infos über eine mögliche Vermarktung des Streuobstes, über Finanzierungsmöglichkeiten der Schnittmaßnahmen sowie einen Anmeldevordruck finden sich hier.

Bildnachweis:
Neben der Schweicher Straße in Kenn blühen bereits die Apfelbäume. Mit dem Streuobstwiesen-Projekt der Stiftung „Zukunft in Trier-Saarburg“ sollen weitere Standorte nachhaltig geschützt und gefördert werden. Foto: Heike Ulrich

Hassrede als Herausforderung für die Gesellschaft

14.04.2021

Netzwerkkonferenz „Gemeinsam für den Kinderschutz“ der Stadt und des Landkreises erstmals digital

Die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen verschieben sich immer weiter ins Digitale – dies wird derzeit aufgrund der Corona-Pandemie noch verstärkt. Umso wichtiger ist es, dass sich Kinder und Jugendliche selbst, ihr Umfeld und nicht zuletzt Fachkräfte, die mit ihnen in engem Kontakt stehen, mit digitalen Räumen beschäftigen.

Parallel werden Hassrede und Verschwörungstheorien online verstärkt sichtbar. Die 12. Netzwerkkonferenz „Gemeinsam für den Kinderschutz“ der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg hatte daher das Schwerpunktthema „Hassrede als Herausforderung für Pädagogik und Zivilgesellschaft“ gewählt.

Rund 100 Teilnehmende

Bei der zum ersten Mal in einer Videokonferenz stattfindenden Veranstaltung waren über 100 Teilnehmende aus vielfältigen Bereichen wie beispielsweise aus der Jugendhilfe, den Schulen, den Familieneinrichtungen, den Beratungsstellen, den Klinken, der Polizei und der Justiz anwesend.

Das Kernthema wurde in einem Vortrag der Medienpädagogin Alia Pagin vorgestellt. Sie hat Konzepte entwickelt, wie man Medienkritik und Medienethik – nicht nur an Kinder und Jugendliche – vermitteln kann.

Kinder und Jugendliche seien zunehmend demokratiefeindlichen Diskursen in digitalen Medien ausgesetzt. Umso wichtiger sei es, dass sie in ihrem Umfeld Ansprechpersonen hätten, die sie auf dem Weg in einen kompetenten Umgang mit Medien unterstützten. Pagin regte an, auch die eigene Mediennutzung zu reflektieren. Andererseits gab sie Tipps, wie dies mit Kindern im Schulalter und Jugendlichen spielerisch erarbeitet werden kann.

Angebote auch in Corona-Zeiten

„Das Netzwerk Kinderschutz hat auch während des Lockdowns durchgängig den Kontakt zu den Netzwerkpartnern gehalten“, so Angelika Mohr, Netzwerkkoordinatorin im Landkreis Trier-Saarburg. Viele Arbeitskreise und weitere Veranstaltungen konnten im Online-Format stattfinden. Auch habe man in lokalen Medien über Hilfe- und Beratungsmöglichkeiten informiert.

Besonders lobte sie die Hebammenzentrale der Stadt und des Landkreises, die viele werdende Mütter an Hebammen vermitteln konnte. Außerdem betreuten die Fachkräfte im Rahmen der Frühen Hilfen auch während der Lockdowns die Familien, die Unterstützung möchten, so Mohr.

Weitere Veranstaltung geplant

Seit 2009 fand jährlich eine Netzwerkkonferenz statt. 2020 musste leider aufgrund der Corona-Pandemie mit dieser Tradition gebrochen und die Konferenz, die für gewöhnlich mit rund 180 Teilnehmenden in Präsenz stattfindet, verschoben werden. Um die Veranstaltung in diesem Jahr zu realisieren, wurde sie in den digitalen Raum verlegt.

Für den Herbst ist eine weitere Veranstaltung geplant, in welcher schwerpunktmäßig auf die Mediennutzung von Eltern und die Auswirkungen auf Säuglinge und Kleinkinder eingegangen werden wird.

Impfbrücke: Registrierung zur Resteverimpfung für Ü-60 jetzt online möglich

09.04.2021

Mit einem Impfbrücken-System soll künftig gewährleistet werden, dass am Ende eines Tages im gemeinsam von der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg betriebenen Impfzentrum übrig gebliebene Impfdosen schnellstmöglich verimpft werden können. Dabei wird Personen, die die untenstehenden Kriterien erfüllen und sich dafür registrieren, ein Terminangebot per SMS gemacht, wenn Impfdosen am Ende des Tages übrig sind – zum Beispiel, weil jemand anderes seinen Impftermin nicht wahrgenommen hat. Ausgewählt wird dabei automatisch nach dem Zufallsprinzip. Wichtig: Dieses System ersetzt nicht die normale Terminvergabe des Landes Rheinland-Pfalz, sondern ist ein zusätzlicher Service, wenn Impfstoff übrig ist.

Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und in der in der Stadt Trier oder in einer Ortsgemeinde des Landkreises Trier-Saarburg einen Wohnsitz haben und die über eine Mobilfunknummer per SMS kurzfristig benachrichtigt werden können sowie innerhalb von 30 Minuten nach der Benachrichtigung im Impfzentrum in Trier vor Ort sein können, können sich mit einem Formular unter www.trier.de/impfen registrieren. Sollten Sie eine der Voraussetzungen nicht erfüllen, ist die Registrierung an dieser Stelle nicht möglich

Wichtig: Es gibt Tage, an denen keine Reste vorhanden sein und deswegen niemand kontaktiert werden kann. In der Vergangenheit konnten es bisher aber auch bis zu 20 Impfdosen sein, die abends übrig waren.

Wir weisen darauf hin, dass auch Personen, die sich bei diesem System anmelden, sich unbedingt auf der normalen Anmeldeplattform des Landes Rheinland-Pfalz registrieren sollten, um dort einen Termin erhalten zu können. Gegebenenfalls ist die dortige Terminvergabe zügiger, weil nicht viele Reste an Impfstoffen vorhanden sein werden. Die dortige Registrierung sowie weitere Informationen finden Sie unter: https://impftermin.rlp.de

Weil die Anzahl an zur Verfügung stehendem Impfstoff nicht frühzeitig abzusehen ist, erfolgt eine Benachrichtigung sehr kurzfristig über die angegebene Mobilfunknummer per SMS. Aufgrund der derzeit bestehenden Prioritäten der Impfverordnung des Bundes, werden Personen mit einem Lebensalter über 70 Jahren bevorzugt kontaktiert. Die Auswahl der Personen erfolgt ansonsten automatisiert nach dem Zufallsprinzip. Sollten Sie keine SMS erhalten, brauchen Sie nicht im Impfzentrum zu erscheinen. Die Impfung erfolgt ausschließlich für Personen, die vorab benachrichtigt wurden. Vor Ort müssen Sie sich durch einen aktuellen Lichtbildausweis ausweisen können. Anderenfalls ist eine Impfung nicht möglich.

Corona: 45 Neuinfektionen im Landkreis und in der Stadt

08.04.2021

Inzidenzen steigen wieder über 50

Am heutigen Donnerstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 45 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 26 aus dem Landkreis und 19 aus der Stadt Trier. Die Zahl der seit dem 11. März 2020 nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten Personen beträgt nunmehr 5755 (2145 in der Stadt Trier und 3610 im Landkreis Trier-Saarburg).

Bisher wurden 484 Nachweise einer Virus-Mutation gemeldet, davon 436 Mal die „britische“ Viren-Mutation B.1.1.7. und 31 Mal die „südafrikanische“ Virus-Mutation B.1.351. Weitere 17 Fälle müssen noch genauer differenziert werden.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Mitteilung des rheinland-pfälzischen Gesundheits-ministeriums auch heute in der Stadt Trier bei 51,1 sowie im Landkreis bei 60,2 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern. (Durch Nachmeldungen können die Inzidenzwerte des Landes geringfügig von den Werten auf der Grundlage der Zahlen des Gesundheitsamtes abweichen.)

Die Zahl der aktuell Infizierten liegt aktuell bei 451 – 17 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 295 im Landkreis und 156 in der Stadt Trier. 11 Patienten aus dem Landkreis und der Stadt werden aktuell stationär in vier Krankenhäusern versorgt.

Die Infektionszahlen verteilen sich im Landkreis Trier-Saarburg wie folgt auf die Verbandsgemeinden.

VG Hermeskeil: 620            VG Konz: 855              VG Ruwer: 310

VG Saarburg-Kell: 933        VG Schweich: 502       VG Trier-Land: 390

Impfen – Aktuelle Informationen online

Aktuelle Informationen zu Fragen rund um das Thema Impfungen finden sich auf der Internetseite des Landes https://impftermin.rlp.de

Gesundheitsamt: AHAL-Regeln strikt beachten und verantwortungsvoll handeln

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung rät daher unverändert, auch im privaten Bereich die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte grundsätzlich auf ein Minimum zu begrenzen.

Bei einem positiven Befund gilt auch bei Haushaltsangehörigen die Pflicht zur Selbstisolation und Quarantänisierung, auch bei einem Krankheitsverdacht sowie bei den jeweiligen Kontaktpersonen der Kategorie I.

Es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, mittels der App „Mein Laborergebnis“ sein Testergebnis zeitnah selbst abzufragen und den Befund auch auszudrucken.

Feuer im BNT schnell gelöscht

08.04.2021

Keine Verletzten / Unterricht kann fortgeführt werden

Am heutigen Donnerstagmorgen wurde gegen 9 Uhr ein kleiner Brand im Balthasar-Neumann-Technikum in der Trierer Paulinstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Trier waren bereits alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte evakuiert worden. Nach Angaben der kreiseigenen Schule gab es bei dem Vorfall keine Verletzten.

Das Feuer ist nach ersten Erkenntnissen im Bereich eines Treppenhauses ausgebrochen und konnte schnell gelöscht werden. Mögliche Brandursachen werden nun ermittelt.

Der Unterricht am BNT konnte nach rund einer Stunde fortgeführt werden.

Smart energy 4.4 informiert über neue Schulungsangebote

06.04.2021

Das Interreg-Projekt smart energy 4.4. bietet kostenlose digitale Weiterbildungsangebote für Fachkräfte im Bereich Energetische Gebäudesanierung. Bei smart energy 4.4. geht es um den europäischen Gedanken der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.  Im Fokus stehen sowohl der gestiegene Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarf als auch die Mobilitäts-, Flexibilitäts- und Wissensansprüche der Unternehmen in der Großregion.

Folgende Schulungen werden in den kommenden Wochen angeboten:

  • 13. April: Hygiene in der Trinkwasserinstallation – Normen und Richtlinien im Überblick „Europa-Deutschland“ – Themenblock 1
  • 20. April: Transport, Montage, Inbetriebnahme in der Trinkwasserversorgung – Themenblock 2
  • 21. April: Feuchteschutz in der Energieberatung und energetischen Fachplanung
  • 4. Mai: Der bestimmungsgemäße Betrieb einer Trinkwasserinstallation – Themenblock 3

Die Leitung und Koordination von smart energy 4.4. übernimmt federführend der Landkreis Trier-Saarburg. Die Umsetzung erfolgt unter der Koordination des kreiseigenen Balthasar-Neumann-Technikums mit Sitz in Trier in enger Zusammenarbeit mit weiteren Bildungseinrichtungen in Luxemburg, Belgien und Frankreich.

Ausführliche Informationen zu dem Projekt und die Möglichkeiten für die Anmeldung zu den aufgeführten Schulungen finden sich im Internet unter www.smartenergy44.eu