Hitzewelle sorgte für steigende Einsatzzahlen

10.07.2026

Kreisverwaltung ist im engen Austausch mit Hilfsorganisationen

Temperaturen um die 40 Grad sorgten in den vergangenen Wochen für extreme Bedingungen, die sich auch auf die Gesundheit einiger Menschen auswirkt. Insbesondere ältere Menschen leiden unter den Folgen der Hitze. Im Rettungsdienstbereich Trier – für den die Kreisverwaltung als Rettungsdienstbehörde zuständig ist – waren deutliche Steigerungen an Notrufen und Notfalleinsätzen zu verzeichnen.

Am letzten Juniwochenende verzeichnete die Integrierte Leitstelle in Trier, bei der alle Anrufe der Notrufnummer 112 aus dem Rettungsdienstbereich ankommen, über 1000 Notrufe an zwei Tagen. An einem Vergleichswochenende im April waren es lediglich rund 600. Auch bei den Notfalleinsätzen ist diese deutliche Steigerung erkennbar. Statt rund 230 Einsätze mit Sondersignal, waren es am letzten Juniwochenende über 350.

Personal wurde aufgestockt

Bereits zu Beginn der Hitzewelle haben die Verantwortlichen der Kreisverwaltung das Gespräch mit Hilfsorganisationen und der Berufsfeuerwehr Trier, die die Rettungswachen besetzen, sowie den regionalen Krankenhäusern gesucht. Dabei wurde gemeinsam beschlossen, sowohl das Personal in der Integrierten Leitstelle als auch die Rettungsmittel in den Wachen vor Ort aufzustocken. Durch diese frühzeitigen Anpassungen konnte der Rettungsdienst ohne nennenswerte Einschränkungen trotz des erhöhten Bedarfs aufrechterhalten werden.

Auch auf künftige Hitzewellen wird sich im Rettungsdienst vorbereitet, sodass die Versorgung der rund 615.000 Menschen im Rettungsdienstbereich Trier gewährleistet werden kann. Dieser umfasst neben dem Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier, auch die Landkreise Birkenfeld, Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel und Bitburg-Prüm.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat zum Hitzeschutz einen Informationsflyer erstellt. Dieser findet sich hier: Bürgerinformation „Hitze“

Wichtige Unterstützung für den Rettungsdienst

26.11.2025

Bilanz nach einem Jahr „Region der Lebensretter“ / Über 300 Ehrenamtliche im Kreis registriert

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute: Um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, wurde im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier vor rund einem Jahr die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ eingeführt. Mittlerweile sind über 330 Ehrenamtliche aus dem Kreis dort registriert und können bei Bedarf alarmiert werden.

Laut aktuellen Daten des Deutschen Reanimationsregisters erlitten 2024 rund 135.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Es ist eine der häufigsten Todesursachen. Mit jeder Minute, in der die betroffene Person nicht reanimiert wird, sinken die Chancen auf ein Überleben. Eine Ersthelfer-App unterstützt die Rettungskette wirksam, da damit schneller geschulte Ersthelfende zur Einsatzstelle alarmiert werden können.

Alarmierung über Leitstelle

Die in der Region eingesetzte App ist eine Entwicklung des Vereins „Region der Lebensretter“ aus Freiburg. Bei einem in der Integrierten Leitstelle Trier über die 112 eingehenden Notruf wird bei einem Herz-Kreislaufstillstand das System „Region der Lebensretter“ automatisch aktiviert. Parallel zur Alarmierung des Rettungsdienstes erhalten dann auch registrierte, professionelle Ersthelferinnen und Ersthelfer über die App einen Alarm. Für den Einsatz werden dann die vier Personen ausgewählt, die am schnellsten am Einsatzort bzw. am nächstgelegenen verfügbaren Defibrillator sein können.

Seit Einführung der App wurden in knapp 500 Fällen im Kreis Ersthelfende über die App Region der Lebensretter alarmiert. Diese waren in insgesamt 86 Gemeinden kreisweit im Einsatz.

Medizinische Vorkenntnisse

Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, kann sich jederzeit online unter www.regionderlebensretter.de informieren und registrieren. Alle registrierten Ehrenamtlichen werden in einer eigenen Katastrophenschutz-Einheit geführt und sind damit über die Unfallkasse versichert.

Wer sich registrieren will, muss volljährig sein, eine medizinische Grundqualifikation (Basic-Life-Support) nachweisen und eine Ausbildung im medizinischen oder pflegerischen Bereich vorweisen können.

Der Leitstellenbereich Trier war die erste Region in Rheinland-Pfalz, in der das System „Region der Lebensretter“ zum Einsatz kam. Eingeführt wurde die App zunächst in der Stadt Trier und dem Kreis Trier-Saarburg. Mittlerweile gibt es die App auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Erfolgreicher Schwarztest in der Leitstelle Trier

28.10.2025

Heute Morgen zwischen 6 und 6:30 Uhr wurde in der Integrierten Leitstelle Trier ein sogenannter Schwarztest durchgeführt. Dabei werden die Systeme vom regulären Stromnetz getrennt und über die bestehenden Rückfalloptionen betrieben.

Der Test hat reibungslos funktioniert – die Erreichbarkeit und die Arbeitsabläufe der Integrierten Leitstelle wurden zu keiner Zeit eingeschränkt.

Solche Tests der Rückfallsysteme sind wichtig, damit diese im Bedarfsfall ohne Probleme funktionieren und die Arbeitsfähigkeit der Leitstelle sicherstellen können. Die Tests werden vorab mit allen beteiligten Behörden abgestimmt, um bei eventuellen Problemen schnell reagieren zu können.

Die Integrierte Leitstelle Trier ist neben dem Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier auch für den Eifelkreis, den Vulkaneifelkreis sowie die Kreise Bernkastel-Wittlich und Birkenfeld zuständig. Rund 626.000 Menschen leben in diesem Gebiet. Betrieben wird die Leitstelle von der Stadt Trier und dem DRK Landesverband RLP, zuständige Behörde für den Rettungsdienst ist die Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Stadt Trier und Kreis Trier-Saarburg führen Notfallregister ein

13.10.2025

Ein Familienmitglied wird zu Hause beatmet und plötzlich fällt der Strom aus – die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst kennen die spezielle Notlage nicht. Um solche Lagen künftig besser bewältigen zu können, werben die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg gemeinsam für das Notfallregister für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Es soll im Katastrophen- oder Notfall eine gezielte Unterstützung ermöglichen und so den Bevölkerungsschutz inklusiver und effizienter gestalten.

Kostenlose Registrierung

Das Notfallregister ist eine freiwillige, kostenlose Online-Plattform, auf der sich Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen oder medizinischer Abhängigkeit registrieren können. Durch die hinterlegten Informationen erhalten Einsatzkräfte im Ernstfall – zum Beispiel bei Stromausfällen, Hochwasser oder Evakuierungen – einen schnellen Überblick über besondere Unterstützungsbedarfe. Die Nutzung der Daten ist ausschließlich autorisierten Stellen vorbehalten und erfolgt unter strengen Datenschutzauflagen.

Landrat Stefan Metzdorf betont: „Das Notfallregister ist ein Angebot, welches dank des Vereins ,,Notfallregister e.V.‘‘ ab sofort für Menschen mit Beeinträchtigung in der Stadt und im Landkreis zur Verfügung steht. Es geht um Menschen, die im Alltag sehr gut zurechtkommen, im Katastrophenfall aber schnell in eine lebensbedrohliche Situation geraten können.“ Zudem verweist Metzdorf auf die Bedeutung des Registers für die Einsatzplanung: „Das Register gibt uns bereits bei einer drohenden Katastrophenlage einen wertvollen Überblick. So können Ressourcen sinnvoll geplant und effizient eingesetzt werden. Wichtig ist, dass das Register die eigene Vorsorge nicht ersetzt, sondern ergänzt.“

Auch Ralf Britten, Ordnungsdezernent der Stadt Trier, hebt den Nutzen für die Gefahrenabwehr hervor: „Das Notfallregister ist ein zentraler Baustein für ein inklusives Katastrophenmanagement. Die Daten ermöglichen es uns, schneller zu reagieren und Menschen gezielt zu unterstützen, beispielsweise bei Evakuierungen, Notstromversorgung oder der barrierefreien Bevölkerungswarnung.“ Der Zugriff auf die Daten erfolgt ausschließlich im Katastrophenfall durch autorisierte Behörden. „Es geht nicht darum, Daten zu sammeln, sondern im Ernstfall gezielte Hilfe dort zu leisten, wo sie am dringendsten benötigt wird. Jede Registrierung stärkt unsere Reaktionsfähigkeit“, ergänzt Britten.

Die beiden Beauftragten für die Belange behinderter Menschen der Stadt und des Kreises, Gerd Dahm und Christoph Emmerling sehen in der Einführung einen wichtigen Schritt für mehr Teilhabe.

„Das Notfallregister ist nur dann wirksam, wenn die Menschen davon erfahren. Neben Feuerwehr und Rettungsdiensten sollten auch soziale Einrichtungen, Krankenkassen und Behörden über die Registrierung informieren. Wir müssen die Bevölkerung aktiv ansprechen – durch Informationsmaterial und eine klare Kommunikationsstrategie“, so Gerd Dahm.

Die Registrierung ist ab sofort im Internet unter www.notfallregister.eu möglich. Sie ist freiwillig, kostenlos und kann jederzeit widerrufen werden. Regelmäßige Aktualitätsprüfungen stellen sicher, dass die registrierten Daten verlässlich bleiben.

Foto: Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Thorsten Petry (links), Florian Zonker von der Berufsfeuerwehr Trier (2.v.l.), Behindertenbeauftragter Gerd Dahm (3. V. l.), Landrat Stefan Metzdorf (2.v.r.) und Ordnungsdezernent Ralf Britten (rechts) präsentieren gemeinsam das neue Notfallregister für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Über 10.000 Kubikmeter Beton verbaut

Bau der Hauptfeuerwache Trier mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle liegt im Zeitplan

Es geht voran an der Baustelle gegenüber den Kaiserthermen: Mittlerweile geht der Rohbau der neuen Hauptfeuerwache Trier mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle über das Straßenniveau hinaus. Rund 10.000 Kubikmeter Beton und 2.000 Tonnen Stahl wurden bereits verbaut. Dafür arbeiten täglich rund 60 Menschen auf der Baustelle.

Der neue Gebäudekomplex soll die bisherigen Räumlichkeiten am Barbaraufer in Trier ersetzen. Die Integrierte Leitstelle (ILS) erhält hier – anders als bisher – ein eigenes Gebäude, welches rund 56 Meter lang und 19 Meter breit sein wird.

Dabei wird bei der Aufteilung der Räume und der Ausstattung auf die modernsten Standards gesetzt. Dafür hat sich das Planungsteam extra bundesweit verschiedene Leitstellen angeschaut. So soll sichergestellt werden, dass die neue ILS auch künftigen gesetzlichen Vorgaben gerecht werden kann. Geachtet wurde auch auf eine redundant ausgelegte Technik unter anderem mit Ersatzstromversorgung. Allein die Kosten für die Leitstellentechnik werden derzeit auf knapp 17 Millionen Euro geschätzt. Diese werden vom Land Rheinland-Pfalz getragen.

Betrieben wird die Leitstelle von der Stadt Trier und dem DRK Landesverband RLP, zuständige Behörde für den Rettungsdienst ist die Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Über 30 Disponentinnen und Disponenten arbeiten dort rund um die Uhr. Die Integrierte Leitstelle Trier empfängt und bearbeitet alle 112-Notrufe aus den Kreisen Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm, Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld, dem Vulkaneifelkreis und der Stadt Trier. Sie ist damit rund um die Uhr für die Sicherheit von 626.000 Einwohner in einem Gebiet von rund 5700 Quadratkilometer zuständig.

Zehn Alarmausfahrten

Die Hauptfeuerwache und Rettungswache sind in einem zweiten Gebäude untergebracht. Geplant sind hier zehn Alarmtore – jeweils fünf für Rettungsdienst und Feuerwehr. Die Ausfahrt wird über die Südallee erfolgen. Hierzu wird im kommenden Jahr der Bürgersteig und der Fahrradweg an das Niveau des Neubaus abgesenkt sowie eine Ampelanlage installiert.

Zusätzlich verfügt das neue Gebäude über 19 weitere Stellplätze für Einsatzfahrzeuge in einer Tiefgarage. Hier sollen auch die Krankentransportwagen untergebracht sein. Hinzu kommen unter anderem eine Waschhalle, Desinfektionsplätze sowie Gemeinschafts- und Schlafräume für die rund 300 Mitarbeitenden.

Derzeit wird mit Gesamtkosten von 145,4 Millionen Euro geplant. Die Kreise beteiligen sich dabei an den Kosten der Rettungswache und der Integrierten Leitstelle anteilig zu ihrer Einwohnerzahl. Der Kreis Trier-Saarburg plant mit einer Investition von rund 11 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes ist für das Jahr 2027 geplant.

Ein Tag in der Integrierten Leitstelle Trier

Über 1000 Anrufe pro Tag / 600 Einsätze in 24 Stunden

„Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst, wo genau ist der Notfall?“ – so oder so ähnlich melden sich die Mitarbeitenden der Integrierten Leitstelle Trier, wenn ein Notruf über die 112 eingeht. Zum Europäischen Tag des Notrufs (11.2.) hat die Kreisverwaltung Trier-Saarburg als zuständige Rettungsdienstbehörde über ihre Online-Kanäle einen Einblick hinter die Kulissen gegeben.

1112 Anrufe, 601 Einsätze – das ist die Bilanz von 24 Stunden. Dabei überwiegen die Einsätze aus dem Rettungsdienstbereich klar: In 227 Fällen wurde mindestens ein Rettungswagen benötigt. Hinzu kamen über 300 Krankentransporte. Im Bereich Brand- und Katastrophenschutz wurden am 11. Februar insgesamt 34 Einsätze registriert.

Die hohe Einsatzzahl erklärt sich durch die Größe des Rettungsdienstbereichs: Die Integrierte Leitstelle Trier ist neben dem Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier auch für den Eifelkreis, den Vulkaneifelkreis sowie die Kreise Bernkastel-Wittlich und Birkenfeld zuständig. Rund 626.000 Menschen leben in diesem Gebiet.

Klare Aufgabenverteilung in der Leitstelle

Neben Schichtleitungen sind je nach Tag- oder Nachtschicht mehrere sogenannter Disponenten im Einsatz. Die Arbeitsaufteilung ist klar strukturiert: Ein Disponent nimmt den Notruf entgegen, stellt am Telefon einsatzrelevante Fragen und leitet den Anrufenden bei Erste-Hilfe Maßnahmen an. Der zweite Disponent alarmiert währenddessen bereits die entsprechenden Einsatzkräfte. So wird sichergestellt, dass die Zeit zwischen Notrufeingang und Alarmierung so kurz wie möglich ist.

Insgesamt stehen den Disponenten 37 Rettungswachen, 13 Notarztstandorte und zwei Hubschrauber zur Verfügung. Auf dieser Basis wird die Versorgung vom gesamten Rettungsdienstbereich sichergestellt. Hinzu kommen hunderte Feuerwachen, die ebenfalls bei Bedarf alarmiert werden können.

Die rund 45 Mitarbeitenden vom Deutschen Roten Kreuz, des Malteser Hilfsdienstes und der Berufsfeuerwehr Trier halten die Leitstelle 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen die Woche am Laufen. Betrieben wird die Leitstelle von der Stadt Trier und dem DRK Landesverband RLP, zuständige Behörde für den Rettungsdienst ist die Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Info: Wofür stehen eigentlich die Abkürzungen im Rettungsdienst?

Wenn von einem RTW die Rede ist, ist ein Rettungswagen gemeint. Ein KTW hingegen ist ein Krankentransportwagen. Dieser wird im Regelfall nicht zu Notfalleinsätzen alarmiert. Das NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) transportiert eine Notärztin bzw. einen Notarzt zu der Einsatzstelle. Hinzu kommen als Rettungsmittel im Rettungsdienstbereich Trier die zwei Hubschrauber Christoph 10 und Luxemburg Air Rescue 3.

Foto: Die Menschen hinter der Notrufnummer 112: Holger arbeitet bereits seit 2006 in der Integrierten Leitstelle Trier.

Europäischer Tag des Notrufs

11.02.2025

Am 11. Februar (11.2.) ist der Europäische Tag des Notrufs. Unter der Notrufnummer 112 können europaweit der Rettungsdienst oder die Feuerwehr alarmiert werden. Wer in der Region Trier die Notrufnummer wählt, kommt in der Integrierten Leitstelle in Trier heraus. Betrieben wird die Leitstelle von der Stadt Trier und dem DRK Landesverband RLP, zuständige Behörde für den Rettungsdienst ist die Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Liveticker zum Tag des Notrufs:

8:01 Uhr: Das macht die Kreisverwaltung Trier-Saarburg

Die Kreisverwaltung Trier-Saarburg ist die zuständige Behörde für den Rettungsdienst im Rettungsdienstbereich Trier. Als solche verantwortet sie auch die Integrierte Leitstelle Trier, bei der die Notrufe der 112 ankommen. Von dort werden Feuerwehren, Rettungsdienst sowie Notärztinnen und -ärzte alarmiert. Neben der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg umfasst der Rettungsdienstbereich auch den Eifelkreis, den Vulkaneifelkreis sowie die Kreise Bernkastel-Wittlich und Birkenfeld.

9:32 Uhr: Daten und Fakten zum Rettungsdienstbereich

Der Rettungsdienst in Zahlen: 33 Wachen, 13 NEF-Standorte, zwei Hubschrauber (ADAC und der Luxemburg Air Rescue 3): Auf dieser Basis wird die Versorgung vom gesamten Rettungsdienstbereich sichergestellt.

12:00 Uhr: Hilfeleistungsfrist

Aufgrund der gesetzlichen Hilfeleistungsfrist ist die Anzahl der Rettungswagen so festzulegen, dass jeder an einer öffentlichen Straße gelegene Einsatzort in der Regel innerhalb einer Fahrzeit von maximal 15 Minuten nach Eingang des Hilfeersuchens erreicht werden kann. Die Planung für den ganzen Rettungsdienstbereich übernimmt die Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Betreiber der Rettungswachen im Rettungsdienstbereich Trier sind das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, der Arbeiter-Samariter-Bund und die Berufsfeuerwehr Trier.

12:30 Uhr: Integrierte Leitstelle

In der Integrierten Leitstelle Trier gehen die Notrufe des gesamten Rettungsdienstbereiches ein. Betrieben wird die Leitstelle von der Stadt Trier und dem DRK Landesverband RLP, zuständige Behörde ist die Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Rund 140.000 Notrufe werden dort pro Jahr bearbeitet. Ab ca. 13 Uhr berichten wir live aus der Leitstelle.

Tag des Notrufs steht an

07.02.2025

Am 11. Februar (11.2.) ist der Europäische Tag des Notrufs. Unter der Notrufnummer 112 können europaweit der Rettungsdienst oder die Feuerwehr alarmiert werden. Wer in der Region Trier die Notrufnummer wählt, kommt in der Integrierten Leitstelle in Trier heraus. Betrieben wird die Leitstelle von der Stadt Trier und dem DRK Landesverband RLP, zuständige Behörde für den Rettungsdienst ist die Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Am Aktionstag sollen auf den Online-Kanälen des Landkreises Informationen rund um das Thema Rettungsdienst gestreut werden. Ab 13 Uhr berichtet der Kreis per Liveticker auf der Plattform X sowie der Homepage aus der Integrierten Leitstelle. So soll ein umfassendes Bild der Rettungseinsätze gegeben werden.