Migrations-/ Integrationsbeauftragte

Jasmina Rieger hatte das Ehrenamt 2019 von Gisela Krämer übernommen. Die in der mazedonischen Hauptstadt Skopje geborene Rieger kam mit 21 Jahren in den Landkreis Trier-Saarburg. Die gelernte Drogistin nimmt ihre neue Aufgabe sehr ernst: „Ich möchte bei Problemen helfen und Hilfe zur Selbsthilfe geben“. Aus rechtlichen Gründen könne sie jedoch bei Problemen mit der Ausländerbehörde nicht unterstützen. Daher lege sie den Fokus ihrer Arbeit darauf, Migrantinnen und Migranten zusammenzubringen, so Rieger.

Das persönliche Gespräch mit den Menschen soll ein Schwerpunkt ihrer Arbeit als Migrationsbeauftragte des Kreises sein. Sie habe bereits Filmabende und Ausflüge geplant. Leider müsse sie diese aufgrund der Corona-Krise zunächst verschieben, erzählt Rieger. Sie spricht auch Veränderungen der Angebote im Vergleich zu ihrer Vorgängerin Gisela Krämer an: „Da ich berufstätig bin, kann ich nur am Abend und am Wochenende Angebote machen. Aus diesem Grund sind momentan auch meine Sprechzeiten begrenzt.“

Einen Fokus legt Rieger auf die Arbeit mit Kindern. Sie schließe derzeit eine weitere Ausbildung zur Erzieherin ab und werde ab August in einem Kindergarten arbeiten. „Kinder sollen sich hier im Landkreis wohlfühlen – egal woher sie oder ihre Eltern stammen“, so Rieger. Als Projektbeispiel nennt sie Patenschaftsprogramme für Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die sie, wenn möglich, ausweiten möchte.

Die Sprechstunde der Beauftragten für Migration und Integration des Landkreises Trier-Saarburg Jasmina Rieger findet jeden ersten Freitag im Monat von 18 bis 19 Uhr in der Brückenstraße 46 in Schweich statt. In dieser Zeit ist sie auch telefonisch unter 06502-933825 erreichbar. Darüber hinaus können Anfragen per Email an migrationsbeauftragte [at] trier-saarburg [dot] de gestellt werden.