Radverkehrskonzept Trier-Saarburg

Wo fehlen im Landkreis Radwege? Welche Strecke muss besser ausgebaut werden? Wie kann man Radfahren sicherer und attraktiver machen – auch der Umwelt und dem Klima zuliebe? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Radverkehrskonzeptes Trier-Saarburg, das am 19.12.2022 vom Kreistag einstimmig verabschiedet wurde. Wichtiger Baustein dabei: die Meinung der Bürgerinnen und Bürger, deren zahlreiche Rückmeldungen im Rahmen einer Bürgerbeteiligung in das Konzept eingeflossen sind.

Der Kreis hat das Planungsbüro Stadt-Land-plus beauftragt, ein Radverkehrskonzept zu erarbeiten. Dabei geht es nicht nur um die 492 km Radwege, die es im Kreis bereits gibt. Mittel- und langfristig ist ein Ausbau des Radverkehrsnetzes um mindestens weitere 150 km vorgesehen. Auch die Sicherheit der Wege, Unfallhäufigkeit, Beschilderung und Radabstellmöglichkeiten wurden bereits in den Blick genommen. Auch die Verbandsgemeinden, die zum Teil ebenfalls Pläne für ein besseres Radwegenetz erarbeiten, hat man in die Arbeit an dem Radverkehrskonzept einbezogen.

Das Radverkehrskonzept liegt nun vor und findet sich hier.

Folgende Anlagen gehören zu dem Radverkehrskonzept:

Ein Überblick über die 16 priorisierten Maßnahmen finden Sie hier.
Diese Radwegebaumaßnahmen sind in Verantwortung des jeweiligen Trägers der Straßenbaulast umzusetzen.

Ergänzend zu diesen priorisierten Maßnahmen werden auf Beschluss des Kreistages Trier-Saarburg unter Einbezug der Verbandsgemeinden landkreisweit benötigte Radabstellanlagen und Reparatursäulen in zwei Maßnahmepaketen errichtet.

Maßnahme 1 Errichtung von Anlehnbügel und Reparatursäulen
Inzwischen wurden im gesamten Landkreis an 133 Standorten insgesamt 466 Anlehnbügel und 23 Reparatursäulen errichtet. Diese Maßnahme ist abgeschlossen.

Maßnahme 2 Errichtung von überdachten Radabstellanlagen und Sammelschließanlagen
Ergänzend zu den Anlehnbügel ist vorgesehen, an 32 Standorten überdachte Radabstellanlagen zu errichten. Hier können bis zu 400 Fahrräder untergestellt werden. Darüber hinaus werden an 10 weiteren Standorten Sammelschließanlagen errichtet, in denen insgesamt 170 Fahrräder Platz finden. Mit den Tiefbauarbeiten hierfür wurde inzwischen begonnen.