Rettungsdienst

Die Effizienz des Rettungsdienstes beruht auf einer bestmöglichen Zusammenarbeit aller beteiligen Einrichtungen und Kräfte. Deshalb wurden auf der Grundlage des Rettungsdienstgesetzes sogenannte Rettungsdienstbereiche gebildet und alle dort vorhandenen Rettungsmittel der verschiedenen Organisationen zusammengefasst.

Das Land Rheinland-Pfalz ist zurzeit in acht Rettungsdienstbereiche eingeteilt, die das Gebiet mehrerer Landkreise und kreisfreier Städte ganz oder teilweise umfassen können. In jedem Rettungsdienstbereich gibt es eine Leitstelle. Diese ist mit den notwendigen Fernmeldeeinrichtungen ausgestattet, ständig mit qualifizierten Mitarbeitern besetzt und erreichbar. Die Leitstelle in Trier regelt den Rettungsdiensteinsatz in der gesamten Region (Landkreise Trier-Saarburg, Eifelkreis, Bernkastel-Wittlich, Vulkaneifel, Kreis Birkenfeld und die Stadt Trier). Zuständig ist der Kreisverwaltung Trier-Saarburg.

Zu den Aufgaben der Leitstellen gehören unter anderem die Entgegennahme und Bearbeitung aller Hilfeersuchen, Regelung und Koordinierung der Einsätze aller Rettungsmittel, die Einsatzsteuerung sowie die Führungsunterstützung in der Allgemeinen Hilfe, im Rettungsdienst und im Brand- und Katastrophenschutz. Die Leitstellen bilden damit einen einheitlichen Meldekopf und sind über den europaweiten Notruf 112 kostenfrei erreichbar.

Einer Leitstelle sind die einzelnen Rettungswachen so zugeordnet, dass im Notfall jeder an einer öffentlichen Straße gelegene Einsatzort in der Regel innerhalb einer Fahrzeit von maximal 15 Minuten nach Eingang des Hilfeersuchens erreicht werden kann (Hilfeleistungsfrist). In den Rettungswachen sind die Rettungsmittel wie Rettungswagen (RTW), Notfallkrankenwagen, Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) und Krankentransportwagen (KTW) mit entsprechend ausgebildetem Personal stationiert.

Neuigkeiten aus dem Bereich Rettungsdienst:

  • Hitzewelle sorgte für steigende Einsatzzahlen
    Vorlesen 10.07.2026 Kreisverwaltung ist im engen Austausch mit Hilfsorganisationen Temperaturen um die 40 Grad sorgten in den vergangenen Wochen für extreme Bedingungen, die sich auch auf die Gesundheit einiger Menschen auswirkt. Insbesondere ältere Menschen leiden unter den Folgen der Hitze. Im Rettungsdienstbereich Trier – für den die Kreisverwaltung als Rettungsdienstbehörde zuständig ist – waren deutliche
  • Wichtige Unterstützung für den Rettungsdienst
    Vorlesen 26.11.2025 Bilanz nach einem Jahr „Region der Lebensretter“ / Über 300 Ehrenamtliche im Kreis registriert Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute: Um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, wurde im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier vor rund einem Jahr die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ eingeführt. Mittlerweile sind über 330 Ehrenamtliche
  • Erfolgreicher Schwarztest in der Leitstelle Trier
    Vorlesen 28.10.2025 Heute Morgen zwischen 6 und 6:30 Uhr wurde in der Integrierten Leitstelle Trier ein sogenannter Schwarztest durchgeführt. Dabei werden die Systeme vom regulären Stromnetz getrennt und über die bestehenden Rückfalloptionen betrieben. Der Test hat reibungslos funktioniert – die Erreichbarkeit und die Arbeitsabläufe der Integrierten Leitstelle wurden zu keiner Zeit eingeschränkt. Solche Tests der
  • Stadt Trier und Kreis Trier-Saarburg führen Notfallregister ein
    Vorlesen 13.10.2025 Ein Familienmitglied wird zu Hause beatmet und plötzlich fällt der Strom aus – die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst kennen die spezielle Notlage nicht. Um solche Lagen künftig besser bewältigen zu können, werben die Stadt Trier und der Landkreis Trier-Saarburg gemeinsam für das Notfallregister für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Es soll im Katastrophen-
  • Über 10.000 Kubikmeter Beton verbaut
    Vorlesen Bau der Hauptfeuerwache Trier mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle liegt im Zeitplan Es geht voran an der Baustelle gegenüber den Kaiserthermen: Mittlerweile geht der Rohbau der neuen Hauptfeuerwache Trier mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle über das Straßenniveau hinaus. Rund 10.000 Kubikmeter Beton und 2.000 Tonnen Stahl wurden bereits verbaut. Dafür arbeiten täglich rund 60

Kontakt – Ärztlicher Leiter Rettungsdienst

  • Ärztlicher Leiter Rettungsdienst
  • 54290 Trier, Willy-Brandt-Platz 1
  • (0651) 715-283
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