Umwelt und Naturschutz

Heute ist es wichtiger denn je, diese Natur zu schützen und zu erhalten, um auch nachfolgenden Generationen die Möglichkeit zu geben, diese Eindrücke zu genießen. Aufgabe des Naturschutzes ist es daher, Natur und Landschaft in unseren Siedlungen und in der freien Landschaft aufgrund ihres eigenen Wertes und als Lebensgrundlage für den Menschen zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln, damit sie dauerhaft gesichert sind. Neben dem Schutz einzelner Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume (Arten- und Biotopschutz) ist der Schutz der Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie des Erholungswertes von Natur und Landschaft ein zentrales Thema des Naturschutzes.

Wasser

Das Wasserrecht ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Umweltrechtes. Durch eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen, ist daher die Zielsetzung bzw. der Zweck der wasserrechtlichen Vorschriften (zum Beispiel Wasserhaushaltsgesetz, Landeswassergesetz Rheinland-Pfalz). Zur Umsetzung und Kontrolle der Regelungen des Wasserrechts ist die Untere Wasserbehörde bei der Kreisverwaltung Ansprechpartner für:

  • Gewässerbenutzungen o Entnahme von Wasser oder Stoffen aus oberirdischen Gewässern oder aus dem Grundwasser o Einleitung von Stoffen in oberirdische Gewässer oder in das Grundwasser
  • Errichtung oder Anlegen von Anlagen am Gewässer
  • Unterhaltung oder Ausbau von Gewässern
  • Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Immissionsschutz

Zentraler Begriff des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sind die schädlichen Umwelteinwirkungen. Als Immissionen

  • Luftverunreinigungen (= Veränderungen der natürlichen Zusammensetzung der Luft, insbesondere durch Rauch, Ruß, Staub, Gase, Aerosole, Dämpfe oder Geruchsstoffe)
  • Geräusche
  • Erschütterungen
  • Licht
  • Wärme
  • Strahlen und ähnliche Umwelteinflüsse

wirken sie auf die Schutzgüter Menschen, Tier und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre, sowie Kultur- und Sachgüter ein. Emissionen sind die von einer Anlage ausgehenden Umwelteinwirkungen. Ziel des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) ist es, die oben genannten Schutzgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen, indem diese verhindert werden und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft ausgeschlossen werden. Insbesondere durch dem Stand der Technik entsprechende Maßnahmen ist Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen zu treffen.