Aviäre Influenza Geflügelpest

Tagesaktuelle Informationen zur Ausbreitung der Vogelgrippe in Deutschland finden Sie auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Institutes.

Ausbruch der Geflügelpest in einem Geflügelbestand in Perl/Saarland

In der Gemeinde Perl im Saarland ist am 31.12.2021 der Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI – Geflügelpest) durch die zuständige Behörde amtlich festgestellt worden. Zum Schutz der Geflügelbestände wird die Kreisverwaltung Trier-Saarburg in Kürze eine Allgemeinverfügung erlassen und für ein abgegrenztes Gebiet Schutzmaßnahmen anordnen.

Lesen Sie dazu eine Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes.

Ausbruch der Geflügelpest bei Wildvögeln in Luxemburg

Am 29.11.2021 wurde bei zwei tot aufgefundenen Wildgänsen in der Nähe der Orte Wintrange und Remich im Großherzogtum Luxemburg die aviäre Influenza (Geflügelpest, H5N1) amtlich festgestellt. Zum Schutz der heimischen Geflügelbestände vor einer Einschleppung der Geflügelpest hat die Kreisverwaltung Trier-Saarburg eine Allgemeinverfügung erlassen und für ein abgegrenztes Gebiet eine Aufstallungspflicht sowie weitere Schutzmaßnahmen angeordnet.

Die Allgemeinverfügung wird in den Kreisnachrichten, Ausgabe vom 09.12.2021, öffentlich bekanntgegeben und gilt ab dem 10.12.2021. Die vollständige Fassung der Allgemeinverfügung mit Begründung kann hier eingesehen werden.

Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung Trier-Saarburg vom 03.12.2021.

Friedrich-Löffler-Institut (FLI) schätzt die Gefahr der Einschleppung der Aviären Influenza (AI) / Geflügelpest in Geflügelhaltungen derzeit als hoch ein.

Deutschland und Europa erlebten zwischen dem 30.10.2020 und April 2021 die bisher schwerste Geflügelpest-Epizootie. Über den Sommer ging die Zahl der Fälle zwar deutlich zurück, kam aber bei Wasser- und Greifvögeln vor allem in den nordischen Ländern nicht ganz zum Erliegen, wie in den Jahren zuvor. Seit Mitte Oktober 2021 gibt es in Deutschland und den Nachbarländern wieder vermehrt Funde von HPAIV-infizierten Wildvögeln v.a. in den nördlichen Bundesländern.

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg bitten daher alle Personen mit Geflügelhaltung, die Biosicherheitsmaßnahmen (auch in kleinen Hobbyhaltungen) zu überprüfen und, wenn nötig, zu verbessern.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der Kreisverwaltung Trier-Saarburg vom 09.11.2021.

Weitere Informationen:

Zuständige Personen:

Frau Dr. Ute Marx54292 Trier, Metternichstr. 33 Raum: 209Tel. (0651) 715-585
Herr Dr. Dirk Lühnenschloß54292 Trier, Metternichstr. 33 Raum: 213Tel. (0651) 715-584
Frau Astrid Keil 54292 Trier, Metternichstr. 33 Raum: 207 Tel. (0651) 715-587
Herr Walter Ries54292 Trier, Metternichstr. 33 Raum: 207Tel. (0651) 715-574
E-Mail:veterinaeramt [at] trier-saarburg [dot] de