19 Tonnen CO₂ auf mehr als 100.000 Kilometern gespart

23.06.2026

Siegerehrung für herausragende Leistungen bei der Aktion Stadtradeln / Gemeinsame Abschlussveranstaltung vom Landkreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier

Bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung des Landkreises Trier-Saarburg und der Stadt Trier zum Stadtradeln wurden in verschiedenen Kategorien die herausragenden Radlerinnen und Radler geehrt. Mira Hansch und Paul Lippl vom Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung verliehen im Queergarten in Trier die Urkunden und Preise im Namen des Landkreises. Seitens der Stadt Trier waren der Baudezernent Dr. Thilo Becker und Emilia Felippe von der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz zugegen. Der Landkreis und die Stadt hatten bei der Aktion kooperiert.

Paul Lippl begrüßte alle zu Ehrenden sowie die Gäste und dankte dem Verein Schmit-z, welcher den Queergarten betreibt. Das gemeinsame Erleben des Radfahrens sei in diesem Jahr durch den Fahrrad-Frühling entstanden, so Lippl. Stadt und Landkreis hatten erstmals zusammen Fahrradtouren angeboten – zum Beispiel zum Batteriespeicherpark in Föhren.

Insgesamt hatten die 509 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kreises beim Stadtradeln 116.665 Kilometer in 6.464 Fahrten mit dem Fahrrad zurückgelegt, was 19 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparte.

Vielfältige Leistungskategorien

Die Leistungen wurden in vielfältigen Kategorien gemessen. Beispielsweise waren die Teams mit den meisten geradelten Kilometern aus dem Landkreis das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich mit 13.241 Kilometern auf Platz eins, „Hockweiler bewegt e.V.“ auf Platz zwei mit 12.323 Kilometern sowie das Kreiskrankenhaus Saarburg mit einer Gesamtkilometerzahl von 11.538 auf Platz drei. Zum Abschluss fand eine Tombola mit attraktiven Preisen statt.

Foto: Der Preis für die meisten als Einzelperson gefahrenen Kilometer im Landkreis Trier-Saarburg ging an Thomas von Hagenow. Er legte 1.430,8 Kilometer zurück.

Spannende Einblicke zur Solarenergie

Klimaschutzmanagement bot Fahrradtour zu Solarpark und Batteriespeicher in Föhren an

Rund 30 Radelnde machten sich vergangene Woche von Trier aus auf den Weg in den Industriepark Region Trier bei Föhren. Dort bot die Firma Schoenergie eine Führung über eine nahegelegene Freiflächen-Photovoltaik-Anlage sowie den Batteriespeicher-Standort an.

Jonas Wehinger erklärte den Teilnehmenden, wie die Photovoltaik-Anlagen Strom produzieren und welche Schritte nötig sind, damit dieser in das Stromnetz eingespeist werden kann. Zudem erläuterte er das Ziel des Forschungsprojektes SUREVIVE, welches in dem neu gebauten Batteriespeicher umgesetzt wird. Dabei wird gemeinsam mit Partnern aus der Forschung und der Wirtschaft untersucht, wie netzbildende Wechselrichter mit einem Batteriespeicher zur Stabilität des Stromnetzes beitragen können.

Die rund 40 Kilometer lange „Energie-Tour“ war die letzte Fahrradtour der Aktion „Fahrrad-Frühling“ in diesem Jahr, die von den Klimaschutzmanagements der Stadt Trier und des Kreises Trier-Saarburg gemeinsam organisiert wurde.

Kooperationspartner des Fahrrad-Frühlings sind der ADFC Trier sowie die Initiative „Land in Bewegung“ des Landes Rheinland-Pfalz.

Sonniger Auftakt der Aktion Stadtradeln in Kreis und Stadt

12.05.2026

Mehr Wege im Alltag können per Fahrrad zurückgelegt werden, darauf macht das Stadtradeln aufmerksam: Die internationale Aktion des Klimabündnisses ist in der vergangenen Woche im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier gestartet. Noch bis 30. Mai sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zu fahren und dabei Kilometer für das eigene Team und die eigene Kommune zu sammeln. Eine Anmeldung zu der Aktion ist noch möglich unter www.stadtradeln de/landkreis-trier-saarburg.

Über diese Plattform kann man Teams gründen oder bereits bestehenden Teams beitreten. Die geradelten Kilometer können im Aktionszeitraum eingetragen oder bequem per Handy getrackt werden. Sie werden dann dem eigenen Team und der eigenen Kommune gutgeschrieben.

„Wir möchten den Radverkehr insbesondere im ländlichen Raum attraktiver machen“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete Martin Alten bei dem offiziellen Startschuss der Aktion vor der Porta Nigra.

Energietour Ende Mai

Seit Mitte April bieten die Klimaschutzmanagements der Stadt Trier und des Kreises Trier-Saarburg verschiedene Fahrradhighlights an. Auch zum Start der Aktion Stadtradeln gab es zwei Touren ins Konzer Tälchen und nach Grevenmacher.

Die letzte Tour des Fahrrad-Frühlings ist die „Energietour“ am 27. Mai. Treffpunkt ist die Römerbrücke (Westseite) in Trier. Gemeinsam geht es um 16:15 Uhr zum Batteriespeicher Föhren. Dort bietet die Firma Schoenergie eine Führung inklusive eines Rundgangs über eine nahegelegene Freiflächen-Photovoltaik-Anlage an. Für diese Aktion ist eine Anmeldung vorab unter klimaschutz [at] trier-saarburg [dot] de notwendig.

Gemeinsame Abschlussveranstaltung

Wie in den vergangenen Jahren planen die Stadt Trier und der Kreis Trier-Saarburg wieder eine gemeinsame Abschlussveranstaltung der Aktion Stadtradeln am 21. Juni im Queergarten in Trier. Dort sollen die besten Radelnden und Teams geehrt werden. Weitere Informationen hierzu werden noch bekanntgegeben.

Stadt und Kreis treten in die Pedale

21.04.2026

Aktion „Stadtradeln“ stärkt das Klima und die Gemeinschaft / Start am 10. Mai

Mehr Wege im Alltag können per Fahrrad zurückgelegt werden, darauf macht das Stadtradeln aufmerksam: Die internationale Aktion des Klimabündnisses findet im Kreis Trier-Saarburg und der Stadt Trier vom 10. bis 30. Mai statt. Möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zu fahren und dabei Kilometer für das eigene Team und die eigene Kommune zu sammeln – dazu sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen.

Die Anmeldung ist für alle Interessierten auf der Webseite des Stadtradelns unter den Adressen www.stadtradeln.de/landkreis-trier-saarburg für den Kreis und www.stadtradeln.de/trier für die Stadt möglich. Hier kann man Teams gründen oder bereits bestehenden Teams beitreten. Die geradelten Kilometer können im Aktionszeitraum eingetragen oder bequem per Handy getrackt werden. Sie werden dann dem eigenen Team und der eigenen Kommune gutgeschrieben.

„Wir wollen den Radverkehr insbesondere im Alltag durch den gemeinschaftlichen Wettbewerb fördern“, so Landrat Stefan Metzdorf. „Der Kreis investiert mit dem Radverkehrskonzept bereits in die Radinfrastruktur, doch hilft das Stadtradeln dabei, auf das Fahrrad als echte Mobilitätsoption im ländlichen Raum aufmerksam zu machen. Machen Sie mit und sammeln Sie gemeinsam mit der Familie, mit Freundinnen und Freunden oder den Kolleginnen und Kollegen Fahrradkilometer für die Region!“

„Die Aktion Stadtradeln beweist, dass Radverkehr etwas für alle Menschen ist – es zählen nicht allein die meisten Kilometer, sondern auch die 1,2 Kilometer zur Grundschule sind eine tolle Leistung, sagte Dr. Thilo Becker, Baudezernent der Stadt Trier. „Gerade in Zeiten, in denen hohe Kraftstoffpreise vielen Menschen ernste Sorgen bereiten, ist Stadtradeln ein guter Anlass zum Ausprobieren des Fahrrades im Alltagsverkehr. Parallel arbeiten wir weiterhin daran, die Infrastruktur für Radfahrende in Trier zu verbessern, damit das Radfahren im Alltag noch attraktiver und sicherer wird.“

Gemeinsame Auftaktveranstaltung

Der Startschuss für die Aktion fällt am 10. Mai (Sonntag) vor der Porta Nigra.

Um 11 Uhr starten gleich zwei Fahrrad-Touren: Eine Tour ist mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) über Wiltingen durch das Konzer Tälchen und wieder zurück nach Trier vorgesehen.

Die zweite Tour wird nach Grevenmacher (Luxemburg) führen. Dort ist ein gemeinsames Picknick geplant. Anschließend können die Teilnehmenden mit dem Zug zurückzufahren oder mit dem Rad weiter über Temmels bis zurück nach Trier radeln.

Radvergnügungstag „Saarpedal“

Fahrradkilometer fürs Stadtradeln sowie weitere Informationen rund ums Radfahren in der Region können auch am Radvergnügungstag „Saarpedal“ gesammelt werden: Zwischen Konz und Merzig sind am 17. Mai (Sonntag)von 10 bis 18 Uhr hierfür die Straßen für den motorisierten Verkehr gesperrt. Radfahrer:innen, Skater:innen und Wanderer:innen werden so freie Bahn haben.

Der Kreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier werden an diesem Tag mit einem Informationsstand im Maierspark in Konz vertreten sein.

Die gemeinsame Abschlussveranstaltung des Stadtradelns findet am 21. Juni im Queergarten in Trier statt. Dort sollen die besten Radelnden und Teams geehrt werden. Weitere Informationen hierzu werden noch bekanntgegeben.

Kultour von Konz nach Saarburg

15.04.2026

Am Samstag steht die zweite Radtour im Rahmen des Fahrradfrühlings an: Diesmal geht es auf die Kulturtour durch das idyllische Konzer Tälchen bis in die historische Altstadt von Saarburg.

Das Highlight: In Saarburg besuchen alle Radelnde gemeinsam das „Amüseum“. Dort wartet eine Führung zum Thema historische Wasserkraftanlage an der Leuk mit der restaurierten Francis-Turbine. Der Eintritt kostet 3 Euro. Die Führung selbst wird von „Land in Bewegung Rheinland-Pfalz“ gesponsert.

Die Tour beginnt am Samstag, 18. April, 11 Uhr am Bahnhof in Konz. Es ist eine entspannte Tour von rund 20 Kilometern (ein Weg), die auch für Familien und Genussradler geeignet ist. Die Rückfahrt ist nach Wunsch auch mit dem Zug möglich.

Alle Interessierten können sich per Mail an klimaschutz [at] trier-saarburg [dot] de anmelden.

Infos zu den weiteren Touren finden sich hier.

300. Balkonkraftwerk im Landkreis bezuschusst

13. April 2026

Familie Gutwin in Wincheringen hat die Förderung erhalten / Online-Antrag

Familie Gutwin in Wincheringen in der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell hat die 300. Förderung für ein Balkonkraftwerk vom Kreis Trier-Saarburg bekommen. 150 Euro Zuschuss können bei der Kreisverwaltung für eine neue Installation als Förderung beantragt werden. Die kleine Anlage für Solarstrom ist für verschiedene Wohnsituationen – ob Eigentum oder Mietobjekt – geeignet. Sie spart langfristig Geld bei steigenden Energiekosten und unterstützt als nachhaltige Energiequelle den Klimaschutz.

Für die vierköpfige Familie in Wincheringen war die Bezuschussung ein Glücksfall, der zusätzlich neue gestalterische Möglichkeiten eröffnete. Anlass dafür, das Kraftwerk anzubringen, war der Anbau auf die Garage. Das Balkonkraftwerk selbst besteht aus vier Modulen für Photovoltaik, welche nun Teil der Fassade sind.

„Das Kraftwerk entfaltet das Potenzial der Hauswand hervorragend, da es in Richtung Osten gerichtet und jeden Vormittag der Sonne ausgesetzt ist“, so Hauseigentümer Alexander Gutwin.

Handy-App zeigt den Nutzen an

„Wir haben den Hinweis auf die Förderung in den Kreisnachrichten gelesen und uns informiert. Dann ging alles sehr schnell“, erinnert sich Viktoria Gutwin an die unbürokratische Antragstellung. „Wir nutzen für die energetische Versorgung unseres Hauses eine Wärmepumpe und haben insgesamt weitgehend auf Elektrik umgestellt. Auch mit dem Auto sind wir so unterwegs. Insgesamt profitieren wir mit bis zu drei Prozent unseres gesamten Verbrauchs von dem Balkonkraftwerk, was die Handy-App des Wechselrichters anzeigen kann. “

„Auch für Mieterinnen und Mieter ist ein Balkonkraftwerk eine gute Option, um zusätzlichen Strom zu beziehen“, erklärt Paul Lippl, einer der beiden Klimaschutzmanager der Kreisverwaltung. Im Rahmen der Vorgaben können Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden, wo genau das Kraftwerk angebracht wird – beispielsweise am Gartenhaus, dem Balkon, dem Dach oder einfach auf der Wiese im Garten. Solange die Anlage an den Hausstrom angeschlossen werden kann, ist alles möglich. Mit einem Wechselrichter kann der Strom von den Solarmodulen für den Hausstrom verwendet werden.

600 Förderungen sind vorgesehen

Das im Herbst 2025 gestartete Förderprogramm des Kreises speist sich aus dem Kommunalen Investitionsprogram Klimaschutz und Innovation (KIPKI). Insgesamt sind 600 Förderungen von Balkonkraftwerken zu jeweils 150 Euro vorgesehen, was einem Gesamtfördertopf von 90.000 Euro entspricht.

Aus rund 80 der insgesamt 104 Kommunen im Landkreis sind inzwischen Anträge auf Bezuschussung beim Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung eingegangen. „Die bisher geförderten Balkonkraftwerke haben zusammen bereits eine Leistung von über 400 Kilowatt“, sagt Klimaschutzmanagerin Mira Hansch. Die Förderung wirke sich im Kreis auf den Zuwachs von Balkonkraftwerken aus, erklärt sie weiter. Die Rate von Einrichtung solcher Anlagen im Privatbereich im Landkreis habe zwischen September 2025 und Februar 2026 bei 18,5 Prozent gelegen. In Rheinland-Pfalz insgesamt liege der Anteil dagegen bei „nur“ 8,9 Prozent.

Die Richtlinie für die Förderung eines Balkonkraftwerkes ist auf der Webseite der Kreisverwaltung unter www.trier-saarburg.de/balkonkraftwerke/ nachzulesen. Hier steht auch der Online-Antrag zur Verfügung. Weitere Fragen können per Mail an klimaschutz [at] trier-saarburg [dot] de sowie telefonisch unter 0651/715-16112 oder -16113 geklärt werden.

Bildunterzeile: Familie Gutwin und Paul Lippl (r.) vom Klimaschutzmanagement des Kreises präsentieren das bezuschusste Balkonkraftwerk. Die vier schwarzen Module sind Teil der Fassade.

Auf dem Fahrrad die Region erkunden

08.04.2026

Frühlingsaktion des Klimaschutzmanagements bietet verschiedene Touren / Start am 12. April

Mit dem Fahrrad die Region erkunden – pünktlich zum Frühlingsstart bieten die Klimaschutzmanagements der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg insgesamt fünf Fahrradtouren rund um Trier an.

Los geht es am 12. April mit der „Familientour“. Um 11 Uhr starten die Radelnden an der Römerbrücke in Trier. Ziel ist der Handwerkertag im Freilichtmuseum Roscheider Hof.

Am 18. April wird eine Führung im Amüseum in Saarburg angeboten. Diese „Kulturtour“ startet um 11 Uhr am Bahnhof in Konz und führt durch das Konzer Tälchen. Da Tickets für das Museum reserviert werden müssen, ist hier eine Anmeldung vorab unter der E-Mailadresse klimaschutz [at] trier-saarburg [dot] de notwendig.

Auftakt der Aktion Stadtradeln

Auch in diesem Jahr startet die Aktion Stadtradeln parallel in Trier und dem Kreis Trier-Saarburg. Auftakt ist der 10. Mai um 11 Uhr vor der Porta Nigra. Während der Aktion sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, möglichst viele Fahrradkilometer binnen drei Wochen zu sammeln. Interessierte können sich bereits jetzt registrieren unter www.stadtradeln.de/landkreis-trier-saarburg. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden zwei Fahrradtouren angeboten. Zusammen mit dem ADFC geht es über Wiltingen und durchs Konzer Tälchen zurück nach Trier. Die zweite Tour führt nach Grevenmacher. Dort soll ein gemeinsames Picknick stattfinden. Hier besteht die Möglichkeit, den Rückweg mit dem Zug zurückzulegen oder über Temmels wieder nach Trier zu radeln.

Die letzte Tour des Fahrrad-Frühlings ist die „Energietour“ am 27. Mai. Treffpunkt ist die Römerbrücke (Westseite) in Trier. Gemeinsam geht es um 16:15 Uhr zum Batteriespeicher Föhren. Dort bietet die Firma Schoenergie eine Führung inklusive einem Rundgang über eine nahegelegene Freiflächen-Photovoltaik-Anlage an. Für diese Aktion ist eine Anmeldung vorab unter klimaschutz [at] trier-saarburg [dot] de notwendig. Kooperationspartner des Fahrrad-Frühlings sind der ADFC Trier sowie die Initiative „Land in Bewegung“ des Landes Rheinland-Pfalz.

Balkonkraftwerke werden gefördert

19.09.2025

Kreis Trier-Saarburg hat Programm aufgelegt / Digitale Antragstellung ab Montag möglich

Wer interessiert ist, im privaten Bereich ein Balkonkraftwerk anzuschaffen und zu installieren, kann mit einer Förderung rechnen. Der Landkreis Trier-Saarburg hat ein entsprechendes Programm auf den Weg gebracht. Finanziert wird dieses Förderprogramm mit Mitteln aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation des Landes – kurz KIPKI. Pro Anlage ist ein pauschaler Zuschuss von 150 Euro vorgesehen. Das Förderprogramm startet am kommenden Montag (22. September). Anträge können ab diesem Tag gestellt werden.

Der Zeitraum für die Antragstellung läuft bis zum 1. Juni 2026 beziehungsweise bis der Fördertopf ausgeschöpft ist. Insgesamt werden aus KIPKI 90.000 Euro zur Verfügung gestellt. Das entspricht einer Förderung von 600 Balkonkraftwerken. Wer sich also für eine Förderung interessiert, sollte daher zeitnah einen entsprechenden Antrag stellen. Dies ist möglich mit einem digitalen Formular, das ab Montag auf der Webseite der Kreises unter https://trier-saarburg.de/balkonkraftwerke/ verfügbar ist. Dort finden sich auch die Förderrichtlinien.

Die Förderung der Balkonkraftwerke erfolgt im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes des Kreises, das in diesem Jahr veröffentlicht worden ist und nun Schritt für Schritt in die Umsetzung geht. Für den Landkreis sind über dieses Konzept 40 Maßnahmen aufgestellt worden, um die Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Eine davon ist die lokale Klimaschutzförderung, die klimafreundliche Vorhaben im Kreis unterstützen soll. Mit dem Förderprogramm für die Balkonkraftwerke wird dies nun erstmals realisiert.

Dies ist möglich über das Investitionsprogramm des Landes, bei dem jede Kommune in Rheinland-Pfalz einen bestimmten Betrag für Investitionen in den Klimaschutz erhält. Der Kreis stehen über KIPKI insgesamt 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. Davon werden nun 90.000 Euro für das Förderprogramm für die Balkonkraftwerke verwendet. Ziel dabei ist der Ausbau der erneuerbaren Energien im Gebiet des Kreises und die Möglichkeit für Bürger:innen, sich direkt daran zu beteiligen.

Gefördert werden Anlagen, die zum Beispiel am Balkon, aber auch auf Flachdächern, im Garten oder an der Hauswand installiert werden können. Je Wohneinheit wird maximal eine Anlage gefördert. Entscheidend für die Förderung ist zum einen, dass die Balkonkraftwerke ab dem 22. September und somit mit dem Start des Förderprogramms neu gekauft werden. Zum anderen kann die Förderung erst dann erfolgen, wenn die Anlage auch tatsächlich installiert ist. Entscheidend ist das Kauf- oder Rechnungsdatum, außerdem ist ein Foto von der montierten Anlage notwendig. Unterstützt mit 150 Euro werden die Anlagen inklusive aller Komponenten mit einer maximalen Wechselrichterleistung von 800 Watt, mit maximal vier Modulen mit einer maximalen Nennleistung von in Summe 2000 Watt. Die Antragstellung ist ausschließlich für Privatpersonen möglich.

Dem Antrag in digitaler Form sind folgende Unterlagen beizufügen: Rechnung des Balkonkraftwerks, das Foto des installierten Balkonkraftwerks, eine Bestätigung der Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Bei Mieter:innen ist eine schriftliche Zustimmung der Vermieter:innen und bei Gebäuden, die als Kulturdenkmal im Sinne des Denkmalschutzgesetzes eingestuft sind, eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. Weitere Infos und eine genaue Anleitung zur Antragsstellung finden sich ebenfalls auf der Webseite des Kreises. Bei Fragen steht das Klimaschutzmanagement der Kreisverwaltung (Mira Hansch / Paul Lippl, klimaschutz [at] trier-saarburg [dot] de, Tel. 0651 715-16112 oder -16113) zur Verfügung.

Solarenergie auf dem Balkon

04.09.2025

Energie- und Klimagespräche gehen weiter

Im Rahmen der Energie- und Klimagespräche bietet die Verbandsgemeinde Schweich in Kooperation mit der Hochschule Koblenz einen Mitmach-Workshop zum Thema Balkonsolar am Samstag (13. September) an.

Bei einem einführenden Vortrag erhalten die Teilnehmenden Tipps für die Montage und Inbetriebnahme ihrer Anlage. Der anschließende Praxisteil des Workshops zeigt, wie man selbst eine Balkon-PV Anlage aufbaut, errichtet und sicher betreibt – auch in Mietwohnungen.

Die Veranstaltung findet im Römersaal im alten Weinhaus in Schweich (Brückenstr. 46) statt. Es werden drei Gruppentermine angeboten:

  • Gruppe 1: 10 bis 12 Uhr
  • Gruppe 2: 12 bis 14 Uhr
  • Gruppe 3: 14 bis 16 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung mit Angabe der gewünschten Gruppe ist erforderlich unter Klimaschutz [at] schweich [dot] de oder telefonisch unter 06502/ 407-1308.

Die Energie- und Klimagespräche sind eine Veranstaltungsreihe des Landeskreises Trier-Saarburg und der Verbandsgemeinden.

Stadtradeln für gutes Klima – Stadt und Kreis sind am Start

16.05.2025

Ob der Arbeitsweg, Einkaufen oder Freunde besuchen – welche Wege können wir im Alltag mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zurücklegen? Auf diese Frage macht das „Stadtradeln“ aufmerksam. Der Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier beteiligen sich vom 18. Mai bis 7. Juni erneut an dieser internationalen Aktion des Klimabündnisses. In diesen drei Wochen sind alle Bürgerinnen und Bürger besonders dazu aufgerufen, im Alltag und in der Freizeit möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zurückzulegen – und dabei Kilometer für ihr Team und ihre Kommune zu sammeln.

Alle Interessierten können sich weiterhin auf der Webseite von Stadtradeln unter den Adressen www.stadtradeln.de/trier für die Stadt oder www.stadtradeln.de/landkreis-trier-saarburg für den Kreis anmelden, Teams gründen oder bestehenden Teams beitreten. Im Aktionszeitraum können sie dann ihre geradelten Kilometer eintragen oder bequem per Handy-App tracken lassen. Die Kilometer werden dem eigenen Team und der Kommune gutgeschrieben.

„Für uns als Landkreis ist es wichtig, den Radverkehr auch in der Fläche zu fördern. Wir wollen unsere Bürgerinnen und Bürger motivieren, auch im Alltag auf das Fahrrad umzusteigen. Dazu investiert der Kreis im Rahmen des Radverkehrskonzeptes bereits viel in die Radinfrastruktur. Aktionen wie Stadtradeln helfen uns dabei, den Radverkehr als echte Mobilitätsalternative auch im ländlichen Raum in den Fokus zu rücken. Probieren Sie es aus und sammeln Sie gemeinsam mit Familie, Freunden oder den Kolleginnen und Kollegen Fahrradkilometer für unsere Region!“, sagte Landrat Stefan Metzdorf.

„Das Stadtradeln ist in Trier eine Erfolgsgeschichte mit zuletzt 2527 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 150 Teams, die wir natürlich im Jahr 2025 fortschreiben wollen. Denn jeder geradelte Kilometer, insbesondere im Alltag, ist ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zukunft für unsere Region. Neben der Förderung der persönlichen Gesundheit unterstreicht die Aktion das Engagement der Kommunen für Nachhaltigkeit und intelligente urbane Mobilität. Sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Alltags- und Freizeitradler und verringert zugleich Lärm-, Feinstaub- und CO2-Emissionen“, so Dr. Thilo Becker, Baudezernent der Stadt Trier.

Gemeinsamer Auftakt im Rahmen von Saarpedal

Am 18. Mai findet in der Region wieder die beliebte Aktion Saarpedal statt, bei der Radfahrende die Straßen entlang der Saar erobern. In Schoden wird das Klimaschutzmanagement des Kreises und die Stabsstelle für Klima- und Umweltschutz der Stadt Trier mit Infoständen vertreten sein und unter anderem für die Stadtradeln-Aktion werben. Alle Interessierten sind eingeladen, vorbeizukommen.

Abschlussveranstaltung im Juni

Die offizielle Abschlussveranstaltung der Stadt Trier und des Kreises Trier-Saarburg soll am 29. Juni im Palastgarten Trier auf der Wiese an der Kreisverwaltung stattfinden. Dort werden die besten Radler:innen und Teams mit Urkunden und Preisen geehrt. Genauere Informationen folgen.